Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Das Virus greift uns solange an, bis wir das menschliche Ego als Ursache erkennen

Die Natur hat einen tollen Sinn für Humor: Genau als die Menschheit begann, die Impfstoffe herauszubringen, gab sie uns zwei neue Stämme des Coronavirus, einen offenbar in Großbritannien und einen in Südafrika. Beide Stämme verbreiten sich rapide und die Ärzte sind unsicher, ob die Impfstoffe auch gegen diese wirksam sind.

Aber was dürfen wir erwarten? Schon zu Beginn dieser Pandemie habe ich gewarnt, dass nicht COVID-19 das Problem ist. Es ist nur ein Symptom eines viel tiefer liegenden Problems. Es ist das Resultat unserer schlechten zwischenmenschlichen Beziehungen. Bekämpft man nur das Symptom, überrascht es nicht, dass der Erreger weiterhin zuschlägt. Die derzeitige Strategie ist in etwa so klug, als man versucht, als Hilfe gegen einen Rohrbruch das Wasser aufzuhalten, anstatt den Hahn zuzudrehen.
Die Natur wird uns solange heimsuchen, bis wir erkennen, dass nicht Viren, Vulkanausbrüche, Kriege, Blutbäder oder Waldbrände das Problem sind, sondern wir, die Menschheit selbst, das einzige Problem der Welt sind. Fragen wir uns doch endlich, wie wir uns selbst korrigieren können, statt alles andere außer uns! Dann werden wir schnell, positive Ergebnisse unserer Bemühungen bemerken.

Die Grundursache, die hinter all unseren Katastrophen, Traumata und jedem anderen denkbaren Leiden steckt, ist unser eigener Egoismus. Dieser ist es, der die Welt, in der wir leben, einschließlich uns selbst, zerstört. Aber wann immer uns gesagt wird, dass unser Ego das Problem sei, leugnen wir dies wütend. Das macht es aber nicht weniger wahr. Wir leugnen, weil unsere Egos sich nicht der Wahrheit stellen wollen. Doch solange dies nicht geschieht, werden sich die Probleme verschlimmern.

Und jetzt kommt ein weiteres Problem hinzu: Die Welt wird nicht wissen, wie sie sich über den Egoismus erheben kann, bis das Volk Israel den Weg zeigt. Derzeit demonstrieren wir Juden das genaue Gegenteil; wir zanken uns untereinander und zeigen nichts als Spaltung. Wenn Antisemiten uns beschuldigen, dass wir alle Probleme verursachen, kann ich nicht umhin, ihnen zuzustimmen.

Wir, die zu einer Nation verschmolzen, indem wir zustimmten, uns „als ein Mann mit einem Herzen“ zu vereinigen, haben dadurch die Mission auf uns genommen, „ein Licht für die Nationen“ zu sein. Stattdessen demonstrieren wir heute das genaue Gegenteil – nichts als die Finsternis der Spaltung und Trennung.

Die Antisemiten hassen uns unbewusst nicht wegen der Art und Weise, wie wir sie behandeln; sie hassen uns wegen der Art und Weise, wie wir uns gegenseitig behandeln. Wenn wir die Geringschätzung, die wir füreinander empfinden, projizieren, breitet sich diese auf der gesamte Welt aus und bringt die Menschen dazu, einander zu hassen und sich gegenseitig an die Kehle zu springen. Wenn sich die Gegner schließlich gegen die Juden wenden, dann nicht in erster Linie, weil sie einen Sündenbock suchen. Dies mag zwar mitspielen aber hauptsächlich tun sie es, weil sie wirklich das Gefühl haben, dass sie wegen uns im Krieg sind, obwohl sie nicht nachvollziehen können, wie wir ihn angezettelt haben. Nichtsdestotrotz ist ihre Intuition richtig: Wären wir geeint statt geteilt, würden wir Einheit statt Spaltung projizieren und der Rest der Welt lebte ebenfalls in Frieden.

Solange die Menschheit nicht in Frieden lebt, solange Nationen um die Vorherrschaft kämpfen, nutzen sie jedes Mittel, um diese zu erreichen. Dabei beuten sie Menschen und natürliche Ressourcen aus, verschmutzen die Erde und zehren sie aus, als gäbe es kein Morgen. Letztlich aber zerstören sie unsere Zukunft. Inzwischen sind wir in der Zukunft angelangt; wir sind an einem Punkt, an dem die Ausbeutung der Menschheit so drückend geworden ist, dass die Natur sie nicht länger erträgt. Jetzt drängt sie uns zurück und sie wird nicht aufhören, bis wir uns ändern. Je mehr wir Druck auf die Natur ausüben, desto härter wird sie zurückschlagen, und die “normalen” Menschen werden die Konsequenzen tragen.

Erkennt jedoch das Volk Israels seine Rolle an und ändert seinen Kurs von Verachtung zu Verbundenheit, wird die ganze Welt ihren Kurs zusammen mit Israel ändern. Wenn das geschieht, brauchen wir keine Impfstoffe mehr. Unsere Beziehungen werden uns vor Schaden schützen, und zwar nicht nur vor Viren, sondern auch vor allen anderen Unglücken, die durch unsere Uneinigkeit verursacht werden.

Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir anschaulich sehen können, wie der Grad von Israels Uneinigkeit als Folge für die Menschheit, sich auf die Intensität und Häufigkeit von Katastrophen in der ganzen Welt auswirkt. Jetzt müssen wir nur noch beständig darauf hinweisen, bis die Welt überzeugt ist und wir bereit sind, gegen unsere Egos zu kämpfen, die uns trennen und uns dadurch töten.

#Israel #Virus #Natur #Egoismus #Methode

 

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