Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'COVID-19'

Wer verändert wen? 

Veröffentlicht in ML michaellaitman.com

Die Dinge können sich ändern. Sie ändern sich, wenn es sich viele Menschen wünschen. Wir selbst können uns nicht ändern. So hat uns die Natur erschaffen. Wir können nur die Natur dazu bringen uns zu korrigieren, wenn wir es uns gemeinsam wünschen. 

Bemerkung: Wissenschaftler bestätigen, dass die Menschheit ein miteinander verbundenes System ist, wie ein Körper. Sie bildet einen einzigen Organismus und jeder ist ein Teil von ihm. Und wir alle befinden uns in dieser Matrix. Wenn ein normaler Mensch dies, in seinem Verstand und in seinem Herzen, verinnerlicht, wird sein Widerstand schwinden. Er wird ruhiger und kann fühlen, dass alle Herzen im gleichen Takt schlagen.

Frage: Wird diese Erkenntnis diesem Menschen helfen?

Antwort: Diese Erkenntnis gibt dem Menschen das Verständnis, dass alles in der Welt miteinander verbunden ist.

Frage: Ist das Alles? Um mehr geht es nicht?

Antwort: Genau. Alles Weitere  würde sich gegen seinen Egoismus richten. Der Egoismus macht den Menschen aus, und ist sein größter Besitz.

Frage: Aber wie können wir den Zustand verlassen?

Antwort: Nur wenn wir es uns gemeinsam wünschen. Der gemeinsame Wunsch wird die Natur dazu bringen, uns zu korrigieren.

Frage: Sie sagen: “gemeinsam”. Wen meinen Sie damit?

Antwort: Viele, viele Menschen.

Frage: Es hängt also davon ab, ob die “Masse” diese Idee annimmt? [Rest des Beitrags lesen →]

Was wird uns durch das Virus offenbart?

Frage: Der israelische Künstler und Musiker Arkady Dukhin sagte in einem Interview: „Wir Künstler wurden durch die Krise buchstäblich auseinandergerissen. Und jetzt, wo wir uns wieder auf zwei Meter nähern dürfen, wird etwas Neues geschehen, es wird eine neue Musik und eine neue Kunst entstehen; wir werden einen Durchbruch im Leben spüren“.
Warum gibt uns die Natur diesen neuen Impuls, wo jeder Mensch die Distanz auf unterschiedliche Weise wahrnimmt?

Antwort: Das Virus zeigt uns, wie wir miteinander umgehen. „Ihr liebt euch nicht! Dann kommt euch nicht näher, sonst wird es euch schlecht gehen“. Es ist eine Manifestation unseres fortgeschrittenen Egoismus. Das Wort „Virus“ stammt vom Wort „avira“ – es bedeutet die Unterbrechung der guten Kommunikation zwischen den Menschen. Das ist es, was das Virus bewirkt.

Ich hoffe, dass die Menschen verstehen werden, wie unsere Verbindung zueinander wiederaufgebaut werden kann. Dann werden wir im Nachhinein vielleicht erkennen, dass das Virus etwas Gutes war. Denn es gibt nichts Böses auf der Welt. Alles hängt davon ab, wie wir die Dinge anwenden. Das ist im Prinzip vergleichbar mit der Atomenergie oder jeder anderen Energieform, die uns einerseits nützt, andererseits aber auch Risiken birgt.

Wenn wir uns korrigieren und dieses Virus als eine positive Kraft wahrnehmen, die uns bei der Korrektur hilft, werden wir uns so nahekommen können, dass zwischen uns ein Gefühl der Höheren Welt entsteht. Das ist der nächste Zustand, in dem wir bereits außerhalb der körperlichen Welt existieren können. Darauf weist das Virus im Prinzip hin.

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Aus dem russischen Unterricht, 22.03.2020

“Leben” anstatt nur “vor sich hin leben”

In Medium am 18.05.2020 veröffentlicht. 

Können wir die Zeit vor der Pandemie „Leben“ nennen, oder war es nur ein Zwangslauf, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen? Diese Frage stellt sich jetzt, da wir gezwungen sind, rasch in einen neuen Zustand, in eine neue Realität überzugehen. Wir können das Beste aus unserem Neuanfang machen, wenn wir erkennen, dass es im Leben erfüllte Ziele gibt, Nicht mehr die Jagd nach vorübergehenden Modeerscheinungen und sinnlosen Ambitionen.

Ich erinnere mich an mich selbst als Kind, wie meine Eltern mich verwöhnten und mir alles gaben, was ich wollte oder brauchte. Plötzlich, ab einem bestimmten Alter, fingen sie an, mich unter Druck zu setzen und Selbstdisziplin in meinem Studium zu fordern, um sicherzustellen, dass ich dem gerecht werde, was von mir verlangt wurde. Ich verstand nicht, was vor sich ging. Wenn sie wollten, dass ich so erfolgreich bin, warum haben sie es dann nicht arrangiert? Warum lag plötzlich alles an mir? Ich erinnere mich, wie mich diese Frage beunruhigte.

Es dauerte eine Weile, bis ich mich damit abfand, dass mein Leben in zwei Abschnitte geteilt ist. Die erste ist die Kindheit, in der ich unter dem vollen Schutz meiner Eltern stand. Die zweite, das Erwachsenenalter, in der ich nun auf mich allein gestellt sein lernen musste, egal wie sehr meine Eltern mich liebten und das Beste für mich wollten. Ich muss meine Reife selbst erlangen.

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Wer hat etwa keine Angst vor Arbeitslosigkeit?

Im Facebook Michael Laitman am 20.05.2020 veröffentlicht. 

 

Wer hat etwa keine Angst vor Arbeitslosigkeit?

Wir kehren nicht zum „business as usual“ zurück. Die Luftverschmutzung in China ist wieder zurückgekehrt, da die Fabriken wieder auf Hochtouren laufen. Doch die Käufer werden nicht wie zu den Tagen vor dem COVID zurückkehren. Laut Larry Fink von BlackRock, dem weltweit größten Vermögensverwalter, stehen Amerika Konkurse und höhere Steuern bevor. Europa wird laut Reuters wahrscheinlich die Steuern erhöhen, um seine „Zuschüsse für die Erholung nach COVID“ zu decken, und der globale Luxus Markt erwartet eine Rezession um ca. 20%, laut South China Morning Post.

Wir kehren also nicht zum „business as usual“ zurück. Aber das liegt nicht nur an den höheren Steuern und der Arbeitslosigkeit. Wir kehren nicht wieder zu dem zurück, was wir waren, denn die Art und Weise, wie COVID uns einen Schock versetzt hat: Isolierung, Zukunftsangst, Unsicherheit in der Gegenwart und allgemeine Ratlosigkeit. Viele Menschen wollen eigentlich auch nicht zu ihrem früheren Leben zurückkehren. Es war ja gar nicht so toll.
Durch die zunehmende Arbeitslosigkeit und den damit verbundenen Stress wegen des Geldes, sowie denjenigen, die erwerbstätig sind, sie werden nicht gerade jubelnd in die Tage vor Corona zurückkehren. Dadurch werden viele Unternehmen nicht überleben. Sollten wir etwas auf der hohen Kante haben, werden die steigenden Steuern und die Konkurse den ohnehin geringen Antrieb, der uns zum Ausgehen oder Einkaufen motiviert, vollends ersticken.

 

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Neues Leben 1218 – Coronavirus, was der Schöpfer fordert

Neues Leben 1218 – Coronavirus, was der Schöpfer fordert
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

Das Coronavirus ist die Antwort des Schöpfers, des integralen Systems der Natur, auf die Tatsache, dass die Menschen nicht so rücksichtsvoll miteinander umgehen, wie sie es eigentlich sollten. Es ist Teil des Schöpfungsplans, um uns zu korrigieren. All unsere Abweichungen von den absoluten Gesetzen des ausgewogenen Systems summieren sich, und es reagiert dementsprechend. Genau wie Eltern ist auch der Schöpfer nicht erzürnt und will niemandem Schmerz zufügen, vielmehr spricht er in der Sprache der Menschen. Um uns mit Ihm verbinden zu können, müssen wir in uns selbst ein System aufbauen, das Liebe und Geben entspricht. Wir müssen den Schöpfer darum bitten, Ihn verstehen zu können, damit wir begreifen, warum Er uns mit einer bösen Neigung erschaffen hat und wie wir uns entwickeln sollten. Sowohl die guten als auch die bösen Kräfte entstammen derselben Wurzel, und wir müssen sie ausbalancieren. Wir werden anfangen zu fühlen, was der Schöpfer wirklich ist, und werden in der Lage sein, mit Ihm zu kommunizieren. Das Coronavirus wird verschwinden, wenn es die Heilung des menschlichen Egoismus vollendet hat. Die gesamte Welt sollte dafür beten, dass sie Geist und Gefühl entwickelt, um den Schöpfer zu spüren und Seine Gesetze zu befolgen.

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Aus KabTVs – Video > „Neues Leben 1218“ – Coronavirus, Was der Schöpfer fordert“, 31.03.2020

 

Neues Leben 1217 – Coronavirus, beidseitige Verbindung

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Neues Leben 1217 – Coronavirus, beidseitige Verbindung
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

Es gibt keine Liebe ohne Hass. Diese beiden Pole müssen so ausbalanciert werden, dass es keinen Kurzschluss zwischen ihnen gibt. Das Coronavirus zeigt uns, dass wir aufgrund des menschlichen Egoismus manchmal nicht in der Lage sind, auf unsere Angehörigen Rücksicht zu nehmen. Die Familienmitglieder sollten sich zusammensetzen und darüber sprechen, was das Virus von uns will und wie wir herzliche Beziehungen zwischen uns aufbauen können. Wenn wir Fehler bei unseren Partnern sehen, ist es notwendig, an uns selbst zu arbeiten und zu verstehen, dass dies Fehler in uns selbst liegen. Wir müssen versuchen, uneingeschränkte Liebe zwischen uns aufzubauen. Liebe ist wie ein Tier, das durch gegenseitige Zugeständnisse gefüttert werden muss. Nach dem Coronavirus wird sich unsere Welt in allen Bereichen des Lebens verändert haben. In den neuen Partnerschaften wird es mehr Liebe geben.

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Aus KabTVs – Video > „New Life 1217 – Coronavirus, Beidseitige Verbindung“, 31.03.2020

 

Neues Leben 1213 – Coronavirus, zwischen Sorge und Hoffnung

Neues Leben 1213 – Coronavirus, zwischen Sorge und Hoffnung
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

Der Coronavirus ist gekommen, um uns zu zeigen, dass es unmöglich ist, in der egoistischen Gesellschaft, die wir aufgebaut haben, weiter zu existieren, und dass wir unser Verhalten ändern werden müssen. Dies sind Zeiten von Unsicherheit im Hinblick auf  Lebensunterhalt und der Angst vor Veränderungen. Die Natur will uns zu verstehen geben, dass wir im Gegensatz zur Integralität stehen, die in der gesamten Natur existiert. Wir müssen ein neues System von Beziehungen ohne Stress und Angst aufbauen. Die Natur führt uns in eine erleuchtete, entgegengesetzte Welt, die völlig gut, tolerant, ganzheitlich und liebevoll für die gesamte Menschheit ist.

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Aus KabTV´s „Neues Leben 1213 – Coronavirus, Zwischen Sorge und Hoffnung, 17.03.2020

Neues Leben 1212 – Coronavirus, eine globale Verantwortung

Neues Leben 1212 – Coronavirus, eine globale Verantwortung
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

Der Ausbruch des Coronavirus beeinträchtigt das gesamte biologische System; unsere gegenseitige schlechte Haltung ist die Ursache für diese Pandemie. Gegenwärtig zeigt uns die Natur, wer wir wirklich sind, wie sehr wir entgegengesetzt zu ihr handeln und treibt uns in Richtung Gleichgewicht. Wir alle sind Teile eines einzigen, integralen Systems, und müssen lernen, dementsprechend gut miteinander umzugehen. Das Gesetz der gegenseitigen Verantwortung verpflichtet uns zu wissen, wie wir mit dem gesamten System ausgewogen umgehen müssen. Wenn nicht, ist es besser, „zu sitzen und nichts zu tun“. Wir müssen die Denkmuster des globalen Systems verstehen und lernen, uns im Denken und Handeln gleichermaßen um alle zu kümmern. Wenn wir unsere gegenseitige Abhängigkeit spüren, werden wir zu einer schönen, ganzen und ewigen Welt aufsteigen.

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Aus KabTV´s „Neues Leben 1212 – Coronavirus, Eine globale Verantwortung“, 10.03.2020

Neues Leben 1211 – Coronavirus, ein globaler Notfall

New Life 1211 – Coronavirus, ein globaler Notfall
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

Ein kleiner Virus unterbricht das gesamte Netzwerk der Verbindungen, die wir aufgebaut haben, weil es sich um egoistische Verbindungen handelt. Das eigentliche Problem liegt jedoch nicht beim Coronavirus, sondern darin, dass wir trotz all unserer Fähigkeiten nicht für alle Menschen ein gutes Leben geschaffen haben. Das egoistische Verlangen im Menschen ist unersättlich. Und die integrale Natur stimmt dem nicht zu. Deshalb ist das Virus ausgebrochen. Die Natur, als ein integrales Gesetz, verbindet alle ihre Teile miteinander und lässt keinen von ihnen dominieren. Menschliche Beziehungen bestimmen alles. Wenn wir sie ins Gleichgewicht bringen, werden alle Ebenen der Natur im Gleichgewicht sein, und unser aller Leben wird perfekt sein.

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Aus KabTV´s „Neues Leben 1211 – Coronavirus, Ein globaler Notfall“, 10.03.2020

„Zeit für weibliche Führung“ (Medium)

In Medium veröffentlicht „ Zeit für weibliche Führung “ 

 

Wenn die Welt zu einer neuen Realität erwacht, wird es die unerlässliche Rolle der Frauen sein, die Scherben zusammen zufügen und die Gesellschaft wieder aufzubauen. COVID-19 hat uns diese Tatsache, angefangen beim vertrautesten Lebensumfeld, das wir alle kennen – dem Zuhause, noch anschaulicher vor Augen geführt. Im Zuge der angeordneten Quarantäne haben wir erneut festgestellt, dass die Frau innerhalb der Familie die wichtigste und prägendste Person ist. Diese Bedeutung spiegelt sich in allen Lebensbereichen wider, in denen Frauen involviert sind. Diese treibende Kraft der Weiblichkeit ist genau das, was die Welt jetzt braucht, um sich von den Auswirkungen der Pandemie zu erholen.

Die wochenlange Ausgangssperre offenbarte die zentrale Stellung der weiblichen Kraft in der Familie, in der alle Mitglieder hauptsächlich auf die Frau angewiesen waren. Selbst wenn die Männer bei der Hausarbeit helfen, liegt der größte Teil der Last auf den Schultern der Frau. Jetzt, da die durch die Pandemie auferlegten Einschränkungen nach und nach aufgehoben werden und die Menschen in ihre Büros zurückkehren, ist es kaum denkbar, dass wir zum „business as usual“ zurückkehren werden. Neue Einsichten werden uns zurück in die Außenwelt begleiten, wie beispielsweise das beeindruckende Engagement und die Entschlossenheit der Frauen in jedermanns Leben, die sich jedem Menschen eingeprägt haben und die in Zeiten der Verzweiflung, wie sie der Planet jetzt zu überwinden versucht, besonders wichtig sind. [Rest des Beitrags lesen →]