Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Es ist an der Zeit unser Schubladendenken zu reflektieren

 
Veröffentlicht in  BIZCATALYST: „Es ist an der Zeit unser Schubladendenken zu reflektieren“

 

Eine der ersten Fragen bei jeder ersten Begegnung mit Anderen lautet: „Was machen Sie beruflich? Es gibt zwei Dinge, die wir normalerweise wissen wollen, wenn wir diese Frage stellen: 1) Wie viel verdienen Sie? und 2) Welchen gesellschaftlichen Rang haben Sie? Wenn Sie Ihrem neuen Bekannten sofort sagen würden, wie viel Sie verdienen, würde er nicht nach der Art Ihrer Arbeit oder Ihrem sozialen Status fragen. Allein Ihr Verdienst würde genügen, um Sie entsprechend einzuordnen.

Aber was geschieht, wenn Geld bedeutungslos wird? Wir steuern auf eine Realität der unverschuldeten Massen- und Langzeitarbeitslosigkeit zu, in der Arbeitsplätze zur Mangelware werden. Dies ist kein futuristisches Szenario. COVID-19 hat diese Realität hervorgebracht. Wurde man anfangs beurlaubt, so droht jetzt die Entlassung, da sich immer mehr Unternehmen auf eine Realität mit dauerhaft niedriger Nachfrage einstellen müssen.

Ich habe bereits unzählige Male in Essays und Büchern über die Verpflichtung der Regierungen geschrieben, Arbeitslosen ein Grundeinkommen zu gewähren. Der Bezug von Grundeinkommen müsste jedoch an die Teilnahme an einer Schulung geknüpft werden, die die Zusammenhänge lehrt, die zum Jobverlust geführt haben. Aber auch um die Ursachen für die massenhaften Entlassungen auf der ganzen Welt zu begreifen. Den Menschen muss Selbstwertgefühl und das Wissen um seine Einzigartigkeit vermittelt werden und dass die Menschen weltweit völlig voneinander abhängig sind. Um zu überleben, müssen wir füreinander Verantwortung übernehmen.

Es gibt drei Dinge, die ein Mensch benötigt, um ein zufriedenes Leben führen zu können: 1) physische Versorgung (Grundnahrungsmittel), 2) das Verständnis für die Welt, in der er lebt, und 3) ein Gefühl der Würde oder Selbstachtung. Ohne diese Dinge verzweifelt der Mensch. Viele könnten zu Gewalt neigen und so die Gesellschaft weiter spalten.

Da Personen des öffentlichen Lebens um die Anerkennung der Öffentlichkeit buhlen, müsste die Gesellschaft selbst zeigen, wie sehr sie Menschen respektiert, die der Gesellschaft etwas geben und zur Einheit der Menschen beitragen. Es steht außer Frage, dass eine Gesellschaft, in der die Menschen einander unterstützen, widerstandsfähig ist. Menschen sind glücklicher, wenn sie in einer Umgebung leben, von der sie Unterstützung erfahren. Neue Werte wie Hilfsbereitschaft, Respekt, Anerkennung dem anderen gegenüber und das Streben nach Einheit müssen gewürdigt und honoriert werden. Wenn wir dies mit Überzeugung tun und entschlossen zeigen, dass wir von den alten egoistischen Systemen, die andere ausbeuten, nichts halten, werden selbst die Reichen und Mächtigen ihre Machtansprüche aufgeben, wenn sie im Gegenzug dafür Respekt erhalten, da Reichtum und Vermögen an sich, keinen Respekt verschaffen. 

Ändern sich die gesellschaftlichen Werte, ändern sich auch die Wünsche der Menschen. Die Meinung anderer ist ein machtvolles Instrument. Wenn wir zeigen, welche Werte wir wollen, welche Menschen für uns Vorbildcharakter haben, werden wir eine Gesellschaft schaffen, die aus solchen Menschen besteht.

Der Vater meines Lehrers, der zukunftsweisende Denker und Kabbalist Baal HaSulam, formulierte dieses Konzept in einem kurzen Absatz: „In der Tat weiß jeder erfahrene Mensch, dass das größte aller vorstellbaren Vergnügen der Welt darin besteht, die Gunst der Menschen zu gewinnen. Um diese begehrte Sache zu erhalten, lohnt es sich, jede Anstrengung und jedes weltliche Zugeständnis zu machen. Das ist der Magnet, zu dem sich die Besten jeder Generation hingezogen fühlen und für den sie ihr gesamtes weltliches Leben opfern. Wenn wir diejenigen respektieren, die zum Gemeinwohl beitragen, dann wird dieser Beitrag die neue Währung sein. Je größer ihr Beitrag, desto „wohlhabender“ werden sie in den Augen der Gesellschaft und damit auch in ihren eigenen Augen sein. So wird Respekt zur neuen Währung. Mit dieser Methode werden wir unseren Gemeinschaften und Ländern eine gute Zukunft sichern.

Kämpfe nicht gegen Rassismus, sondern liebe die Einzigartigkeit

 

Im Facebook am 26.06.2020 veröffentlicht.

Hass zwischen Menschen gibt es schon immer, Rassismus ist eine besonders zerstörerische Form davon. Um etwas dagegen tun zu können und weitaus schlimmere als die bereits heute erkennbaren Auswirkungen zu verhindern, müssen wir verstehen, woher Rassismus kommt. Ziehen wir die richtige Erkenntnis daraus, werden wir nicht nur den Hass lindern können, sondern sogar eine besondere, ganzheitliche Verbindung aller Menschen erreichen.

Vier primäre Arten

Um Rassismus zu verstehen, müssen wir alle Auswirkungen in unserer Welt als Folgen von einer Ursache betrachten. Die Ursache aller Folgen ist das Verlangen des Menschen. Aus Sicht der Weisheit der Kabbala gibt es vier grundlegende Arten von Verlangen, sowie deren Ursprung oder Wurzel. Diese vier Arten des Verlangens lassen sich auf alles in unserer Welt anwenden, die menschliche Spezies mit eingeschlossen. 

Aus diesem Grund entstanden vier unterschiedliche Rassen, die Schwarze (afrikanische), die Rote (amerikanische) die Gelbe (asiatische) und die Weiße (europäische). Diese vier Rassen entstanden getrennt voneinander auf vier verschiedenen Kontinenten, bis sich diese verbanden und sie von Kontinent zu Kontinent wandern und sich vermischen konnten. 

Die vier Arten entwickeln sich weiter und deshalb werden ihre einzigartigen Eigenschaften immer deutlicher. Zusammen bilden sie eigentlich ein perfektes Ganzes, doch wenn diese Einzigartigkeiten ignoriert werden und wir so tun, als wären wir alle gleich, arbeiten wir unbeabsichtigt gegen diese positive spezifische Entwicklung. Und genau das nehmen wir heute als gegenseitige Feindschaft , als „Rassismus“ war. 

Da die vier Rassen aus den unterschiedlichen Grundtypen des Verlangens entstanden sind, können die Konflikte zwischen ihnen nicht mit den heutigen Massnahmen gelöst werden. 

Um Rassismus aufzulösen, müssen wir wieder jeder Rasse die Möglichkeit geben, ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Die vier Arten sollen nicht gleich gemacht werden, sondern gleich behandelt werden und sich ergänzen.

Nur wenn sie als eine Einheit funktioniert, die aus vier sich ergänzenden Teilen besteht, ist es möglich, die Vorzüge aller Teile zu erkennen und zu sehen, wie wichtig sie für das Wohlergehen des gesamten Organismus “Mensch” sind.

Was für Rassen gilt, gilt auch für den Menschen

Alles in der Natur ist einzigartig. Nicht nur die Rassen sondern auch jeder Mensch. Um die Menschen dauerhaft glücklich und zufrieden zu machen, müssen wir die Bedingungen dafür schaffen, dass jeder Mensch das Gefühl hat, dass er sein Potenzial ausschöpfen und damit zum Glück der Menschheit beitragen kann. Wird das Beitragen zum Wohlergehen Anderer als höchstes Statussymbol angesehen, wird jeder Mensch sich bemühen diesen Beitrag zu leisten. Dafür wird er das Beste aus sich herausholen, sein volles Potenzial ausschöpfen und jeder, der sein volles Potenzial ausschöpfen kann, wird ein glücklicher Mensch sein.

Kurz gesagt: nicht gleich müssen wir sein, sondern das gleiche Ziel müssen wir haben. So das jedes Individuum mit seinem einzigartigen Potenzial zum Glück und zum Wohlergehen der Menschheit beitragen kann.

“Was ist ein gutes Beispiel für zwei Arten von Menschen?“

Veröffentlicht in Quora

 

Grundsätzlich gibt es in unserer Welt zwei Arten von Menschen: Egoisten und Altruisten.

Egoisten tun alles aus Berechnung zum persönlichen Nutzen und müssen eine Entschädigung, wie mehr Geld oder einen verbesserten sozialen Status, für jede Handlung sehen, dann sind sie bereit anderen zu dienen.

Altruisten geben bereitwillig sich selbst und die persönliche Entschädigung dazu, um anderen zu helfen.

Egoismus ist die menschliche Natur. Es existiert in jeder einzelnen Person. Der Altruismus dagegen läuft der menschlichen Natur zuwider.

Altruisten stellen eine Minderheit dar. In der Welt machen sie bis zu zehn Prozent der menschlichen Gesellschaft aus. Die Mehrheit sind Egoisten.

Letztendlich entwickeln wir uns jedoch zu einem Zustand, in dem wir erkennen, dass die altruistischer Art zu handeln, in der gesamten Gesellschaft die zunehmenden Probleme, die wir in unserer egoistisch konsumorientierten Gesellschaft sehen, lindert.

Das Problem ist es, Altruismus zu einer sozialen Norm zu machen. Es besteht darin, dass die Mehrheit der Egoisten Mangel an Belohnung für das Altruistisch sein, empfindet. Vergleichbar mit dem Einschalten eines Motors ohne Kraftstoff.

Unser gegenwärtiger Treibstoff für die Arbeit in unserer egoistisch orientierten konsumorientierten Gesellschaft, ist Belohnung und Bestrafung. In so einem Umfeld bedeutet es: mehr arbeiten, mehr Belohnung erhalten, was zu mehr Wohlstand, Respekt, Macht und Wissen führt. Weniger arbeiten bedeutet, die „Bestrafung“ zu erhalten und alle Wünsche bleiben leer.

Je mehr wir uns jedoch in einer egoistisch, konsumorientierten Gesellschaft entwickeln, desto schwieriger wird es, uns selbst zu erfüllen. Verschiedene Krisen werden uns schließlich zu einem Gefühl der Hilflosigkeit bringen, in der wir keine Befriedigung mehr finden, da wir den eigenen Nutzen dem Nutzen anderer vorziehen. 

Wir werden dann bereit sein, unsere Lebensweise zu ändern und altruistischer zu werden.

Treibstoff benötigen wir jedoch weiterhin, damit unsere altruistische Gesellschaft funktioniert.

Was ist altruistischer Treibstoff?

Bei diesem Treibstoff geht es darum zu geben, das Leben anderer zu verbessern und positive Handlungen für andere zu leisten, sie werden zu den wichtigsten Werten der Gesellschaft.

Die Entwicklung der altruistischen Gesellschaft beginnt damit, positive soziale Beiträge zu belohnen und zu würdigen. Nach einer gewissen Zeit werden wir allmählich beginnen, altruistische Werte an und für sich wert zu schätzen.

 

 

Das Coronavirus – keine Strafe, sondern eine Lektion für gegenseitige Verantwortung

Veröffentlicht im Facebook am 29.06.2020

Jeden Tag erhalte ich E-Mails und Anrufe von Menschen, die mir erzählen, dass ihr Leben vor sechs Monaten, vor Corona, eigentlich wunderbar war und aber jetzt sind sie ratlos. Ihre Welt ist zusammengebrochen und sie sehen keine Zukunft mehr. Das macht mich sehr betroffen. Mit jedem Tag der vergeht, sehe ich, wie die Menschen hilfloser, orientierungsloser und unruhiger werden. Sie haben Angst, dass sie ihre Kinder nicht mehr ernähren können.

Das was jetzt geschieht, ist aber nicht so etwas wie eine „Strafe von oben“. Nein, es ist ein Aufruf, sich zu vereinen anstatt nur an sich selbst zu denken. Nur wenn wir zusammenarbeiten werden wir in der Lage sein, eine sichere Zukunft zu gestalten. Sich weiterhin nur um sein eigen Fleisch und Blut zu sorgen und nicht mit anderen Menschen gemeinsam nach einer Lösung zu suchen, wird die Situation nur verschlimmern. Je länger wir warten, umso mehr Menschen werden in solch existenzbedrohende Situationen kommen. 

COVID-19 ist daher ein Katalysator um die gegenseitige Verantwortung anzutreiben. 

Wenn wir entscheiden keine Masken zu tragen und nur auf Abstand zu bleiben, riskieren wir nicht nur uns selbst mit dem Virus anzustecken, sondern wir nehmen damit auch in Kauf, dass wir es auf andere übertragen können.

Genauso wie uns nun das Virus zwingt darüber nachzudenken, wie wir nicht zum Überträger an alle anderen werden, müssen wir auch anfangen unter Einbezug aller Aspekte des Lebens, wie Nahrung, Wasser, Unterkunft und Stromversorgung an alle anderen zu denken. Wir müssen uns unsere gegenseitige Abhängigkeit bewusst machen. Wir sind eng miteinander verbunden und voneinander abhängig, gerade auch von Menschen, die wir aus diesem oder jenem Grund sogar hassen. Wir alle sitzen in einem Boot, die ganzen Welt.

Auch müssen wir bedenken, dass wenn zu viele Menschen wegen COVID-19 krank werden, die Nahrungsmittelproduktion und die Versorgungsketten beeinträchtigt oder sogar bis zum Erliegen gebracht werden. Hunger wird die Menschen in eine weitaus schlimmere Notlage bringen und in eine Verzweiflung treiben, wie wir sie bisher noch nicht erlebt haben. Wenn alle, jede Stadt, jedes Bundesland und das ganze Land an einem Strang ziehen kann dafür gesorgt werden, dass die Grundbedürfnisse jedes Bürgers gedeckt sind. Wenn wir verstehen und begreifen, dass wir alle im selben Boot sitzen, reicht das aus, um ein ganzes Land in eine neue, gute Zukunft zu führen. Dann werden wir auch erkennen, dass das ganze uns durch den Coronavirus zugefügt Leid keine Strafe ist, sondern eine Lektion um uns für unsere gegenseitige Verantwortung zu sensibilisieren.

“ Die Wahrheit über den Klimawandel „

Mein neuer Artikel auf Linkedin “ Die Wahrheit über den Klimawandel „

Wissenschaftler warnen immer wieder vor dem sich ändernden Klima, sie sagen, dass dieser Prozess durch verschiedene Maßnahmen umzukehren sei. Die globale Erwärmung an sich ist weder schlecht noch gut. Die Natur hat keinen Standard, dem sie folgen muss. Sie ist in ständigem Gleichgewicht. Manchmal wird das Gleichgewicht bei einer wärmeren Temperatur und manchmal bei einer kühleren Temperatur erreicht. Aber zu denken, dass wir es manipulieren können, um unseren Launen zu entsprechen, ist nichts als Hybris.

Genau wie bei der Natur, sollten wir nicht versuchen Menschen zu verändern, sondern nur, wie sie am besten miteinander interagieren.

Wenn wir uns in der umgebenden Natur wohl fühlen wollen, müssen wir uns an sie anpassen und nicht umgekehrt. Die Natur ist ganzheitlich und ausgeglichen. Alle Dinge entwickeln sich entsprechend ihrer Natur und bilden ein ausgewogenes Beziehungssystem untereinander, um zu gedeihen.

Wir sollten uns nicht in die Natur einmischen. Wenn wir versuchen, es gemäß unserer Macken zu kippen, wird es uns durch seine unzähligen Arten von Rückschlägen gegenüber der Menschheit und  unseren Willen, zurückwerfen. Das Einzige an dem wir arbeiten können und sollten, ist immer am Miteinander.

Derzeit nutzen wir unsere Stärken, um andere zu kontrollieren und zu manipulieren. Wir versuchen, unsere Schwächen zu verbergen, damit andere uns nicht ausbeuten. Doch wenn wir stattdessen unsere Energie darauf verwenden, unterstützende und kooperative Verbindungen zwischen uns aufzubauen, würden wir von den Stärken aller profitieren, anstatt sie zu fürchten. Auch sie würden von unseren profitieren, anstatt uns zu fürchten und uns zu entfremden.

Wenn wir unsere Einstellung zueinander ändern, werden wir feststellen, dass auch die Natur ihre Einstellung zu uns geändert hat. Wenn wir untereinander im Gleichgewicht sind, wie alle Elemente der Natur, dann bedroht uns kein Klimawandel, Erdbeben, keine Pest oder Überschwemmung mehr, da Natur und Mensch synchron sind.

 

„Gibt es Satan wirklich?“ Quora

Veröffentlicht in Quora

Satan ist die menschliche egoistische Kraft, d.h. der Wunsch, sich auf Kosten Anderer zu erfreuen, der das Wesen eines jeden Menschen ausmacht.

Die Weisheit der Kabbala spricht sehr viel über diese Kraft, in den Büchern wie der Tora und dem Sohar. Das Wort „Satan“ hat die gleiche Wurzel, wie das hebräische Wort „Soteh“ (Abweichung) und “ Masit “ (Anstiftung). 

Es ist eine Kraft, die einen Menschen vom wahren Weg abbringt, dem Weg der  gegenseitiger Liebe, der Hingabe und der Verbindung mit anderen  Menschen.

Die Kraft, die „Satan“ genannt wird, ist in jedem einzelnen Menschen verwurzelt, und es ist unmöglich, uns von ihr zu befreien. Das menschliche Ego hat viele verschiedene Erscheinungsformen, aber speziell diejenige Kraft, die uns von einer positiven Verbindung untereinander ablenkt, wird „Satan“ genannt.

Um, von seiner Kontrolle über uns befreit zu werden,  müssen wir uns aktiv in unserer Gesellschaft engagieren, indem wir positive Verbindungen aufbauen.

Diese trennende Kraft wird immer existieren und ständig Zwietracht zwischen uns erzeugen. Wenn wir jedoch einen positiven einheitlichen verbundenen Zustand erreichen, werden alle satanischen Formen, die uns von der positiven Verbindung zurückhalten, umgewandelt und unsere Verbindung noch mehr verstärken. 

Das menschliche Ego ist wie ein ständig laufender Motor, der uns in jedem Augenblick manipuliert, voneinander trennt und  immer tiefer in uns selbst versinken lässt. 

Irgendwann, gerade dank dem Ego, werden wir “genug” sagen. In dem Moment erreichen wir einen Zustand, der „die Erkenntnis des Bösen“ genannt wird. Diese Erkenntnis zwingt uns freiwillig einander näher zu kommen.

Zu diesem Zeitpunkt wird Satan zur positiven Kraft. Sie wird uns letztlich helfen, zum Verständnis unseres Bedürfnis, die richtige Form der Verbindung zu erlangen und garantiert sie uns.

 

Verbindung mit den höheren Kräften 

Veröffentlicht in ML michaellaitman.com

In letzter Zeit ist viel von Kommunikation mit höheren Kräften die Rede,  die in einer Art “Cloud” Zugriff zu ihrem Inhalt gewähren.

Ein Thema, das die Fantasie weckt und zu dem es viele Bücher gibt. Doch was ist da dran? Gibt es Informationsfelder einer höheren Ebene? Ist dieses globale Wissen per Passwort zugänglich?

Isaak Newton verglich sich mit einem Kind, das an einer Küste spielt und  hin und wieder flachere Steine oder buntere Muscheln findet, während der große Ozean der Wahrheit vor ihm ununtersucht bleibe.

So gestaltet sich unsere Kenntniss des Universums. Die gesamte Wissenschaft ist nichts weiter als ein punktueller Versuch der Kommunikation mit dem Ozean der Weisheit.

Wir wissen fast nichts über uns selbst. Wir verstehen nur, dass das Bild, das vor unseren Augen erscheint durch unsere Sinnesorgane stark eingeschränkt ist. So sehr, dass wir uns sogar qualitativ andere Empfindungen nicht vorstellen können. 

Sehkraft, Gehör, Geschmack, Geruchssinn und Tastsinn scheinen uns für die Wahrnehmung der Welt zu genügen. In Wirklichkeit schränken sie uns jedoch ein. Wir sehen nur ein winziges Fragment eines großartigen Bildes, das unzählige Informationen enthält und von mehreren Barrieren verzerrt wird, bevor es in unseren Empfindungen entsteht. [Rest des Beitrags lesen →]

Die moderne Frau und ihre unermessliche Bedeutung in der Männerwelt

In der westlichen Welt verdient eine Frau im gleichen Beruf durchschnittlich immer noch weniger als ein Mann. Traditionell werden Haushalt und Familie allein den Frauen zugesprochen.

In der Tat symbolisiert die Frau das Heim, das Herz der Familie. Ihr wird damit die Sorge um das Wohlergehen der Familie zugeschrieben. Gleichzeitig streben die meisten Frauen immer mehr nach persönlicher Freiheit. Sie fühlen sich von der weiten Welt angezogen und möchten sich selbst verwirklichen. Frauen widmeten in den letzten Jahren immer mehr Zeit ihrer Karriere und weniger Zeit der Familiengründung. Früher wurden sie traditionell mit häuslichen Sorgen überhäuft, doch jetzt sind sie auf der Suche nach anderen Möglichkeiten. Damit verdrängen sie Männer langsam von ihren „gewohnten Positionen“.

Das ist ganz normal, denn die Frauen sind von Natur aus eher verantwortungsbewusster, konsequenter und fleißiger. Diese Eigenschaften bestehen darin, Leben zu schenken, die Nachkommen zu versorgen und diese zur Selbstständigkeit zu erziehen; und sind deshalb unerlässlich für den Erhalt der Menschheit. Gerade diese Eigenschaften tragen auch dazu bei, mehr zu lernen und sich besser in einen Beruf und in ein Team zu integrieren. [Rest des Beitrags lesen →]

Das Geschäftsrad neu erfinden

Veröffentlicht in Thrive Global am 24.06.2020

Diejenigen, die sich der Umsetzung des Integrationsgesetzes in ihrem Unternehmen oder ihrer Organisation verschreiben, werden Erfolg haben.

Die globale Wirtschaft braucht eine Intensivstation. Und so wie noch kein Medikament zur Verfügung steht, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern oder zu bekämpfen, steht auch kein Heilmittel für die prekäre Gesundheit von Unternehmen und Industrien in Aussicht. Steigende Arbeitslosigkeit und eine sich abzeichnende Wirtschaftsprognose stellen Amerika und den Rest der Welt vor immense Herausforderungen.

Jeden Tag wird es immer deutlicher, dass sich vor unseren Augen etwas Neues ereignet, das unsere Einstellung zum Leben, zum Geschäft, zur Familie, zu uns selbst und zur Welt deutlich verändern wird. Wenn wir aufhören, an der Vergangenheit festzuhalten, und den globalen Prozess, den wir durchlaufen, mit offenem Geist begrüßen, werden wir die Geburtswehen einer neuen Welt mit relativer Leichtigkeit durchstehen können.

Im Laufe der Geschichte haben sich die sozioökonomischen Strukturen viele Male verändert: von der Stammesgesellschaft in der Antike über Sklaverei und Feudalismus bis hin zu Kapitalismus und Kommunismus. Wir treten nun in eine neue Konfiguration ein, die sich von allen ihren Vorgängern völlig unterscheiden wird, weil sie auf neuen Prinzipien in den menschlichen Beziehungen aufgebaut sein wird.

Bereits im letzten Jahrhundert begannen der Schmetterlingseffekt und andere Modelle dynamischer komplexer Systeme zu veranschaulichen, wie eng wir miteinander verbunden und voneinander abhängig sind. Bis jetzt waren wir nicht in der Lage, die Bedeutung dieser gegenseitigen Abhängigkeit zu verinnerlichen, aber unsere Erfahrungen mit der Pandemie und ihren Folgen haben uns keine andere Wahl gelassen, als soziale, politische, industrielle und wirtschaftliche Strukturen mit einer neuen Vision aufzubauen.

Das Coronavirus zeigt uns, dass wir, ob wir es wollen oder nicht, diesen Wandel akzeptieren müssen, denn ohne ihn haben wir keine Zukunft.

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Warum werden Tiere vom COVID-19 kaum beeinflusst?

Veröffentlicht in Linkedin am 24.06.2020

Das Coronavirus hat sich weltweit verbreitet. Doch von allen Arten, die auf dem Planeten leben, scheinen die schädlichen Auswirkungen davon fast nur die Spezies Mensch zu betreffen. Warum ist das so? 

Wenn wir uns die Verhaltensregeln die wir befolgen müssen um das Coronavirus einzudämmen, genauer ansehen, sagen sie etwas darüber aus, warum die Auswirkungen fast nur uns Menschen betreffen. 

Um das Virus einzudämmen, müssen wir soziale Distanz einhalten, Gesichtsmasken tragen und unsere Hände waschen. Von den drei Vorschriften sind die ersten beiden entscheidend dafür, um zwischen uns die Verbreitung des Virus zu verhindern. Die dritte Vorschrift ist wichtig um zu vermeiden, dass wir selbst angesteckt werden. Eigentlich müssen wir uns vor allem auf die ersten beiden Anweisungen konzentrieren, denn wenn wir sie einhalten, werden wir das Virus nicht auf andere übertragen und müssen uns dann keine Sorgen mehr darüber machen, uns selber anzustecken.  

Die zwei Meter Abstand halten, bedeuten aber genau genommen nur „physische Distanzierung“ und nicht „soziale Distanzierung“. Doch „Soziale Distanzierung“ ist das, was das Virus uns aufzwingen will, nämlich das wir uns sozial und emotional voneinander fernhalten müssen, nicht nur körperlich.

Betrachten wir die anderen Spezies in der Natur, sehen wir, dass zwischen Tieren keine schädlichen Beziehungen untereinander existieren. Selbst zwischen Gejagtem und Jäger gibt es im Tierreich keinen bösen Willen. Und obwohl sie sich gegenseitig Viren und andere potenziell schädliche Keime übertragen können, geschieht das eher selten. 

Wenn man es genau betrachtet, hat sich nur in der Spezies Mensch im laufe ihrer Entwicklung dieser böse Wille – die Kultur des Wettbewerbs, der Diskriminierung und der Bigotterie – ausgebildet. Die Kultur des Hasses hat sich heute etabliert. Infolgedessen sind die Viren, die wir auf andere übertragen, genauso bösartig und schädlich wie unsere Gedanken. Tatsächlich ist unser Hassgefühl gegenüber anderen so intensiv, dass es nicht ausreicht zwei Meter Abstand zu halten, sondern wir müssen auch noch unsere Gesichter bedecken. 

Doch bis wir nicht unser Grundproblem, den Hass aufeinander, beheben können, werden wir COVID-19 nicht loswerden. Selbst wenn wir medizinische Lösungen oder einen Impfstoff dagegen finden, wird es sich anpassen und einfach noch komplexer und aggressiver werden. Genauso wie auch der Mensch darauf reagiert, wenn jemand ihn verletzen will. Wenn wir also nur daran arbeiten, ein Heilmittel oder einen Impfstoff gegen das Coronavirus zu finden, müssen wir damit rechnen, dass wir dadurch nur auch noch härter daran arbeiten müssen, die Pandemie des Hasses zu heilen, die sich über die gesamte Menschheit verbreitet.