Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Das Feld des Schöpfers aufspüren

Frage: Das Wort „ Schöpfer“ ist für mich sehr verwirrend. Ist das ein alter Mann oder so etwas?

Antwort: Warum sollte er alt sein? Vielleicht ist er jung und gut aussehend?

Aber im Ernst, einigen wir uns. Es gibt die höchste Kraft im Universum, die absolut die gesamte Natur und alles, was unter ihr geschieht, einschließt. Diese höhere Macht wird „ Schöpfer“ genannt.

Das hat nichts mit unserer Welt zu tun, mit unseren Körpern, mit unserem Selbstbild. Nichts von alledem, nur diese höhere Macht! Stell dir eine elektrische oder magnetische Kraft/Feld vor. Hier ist es dasselbe.

Das Feld, das absolut alles umfasst, wird Schöpfer genannt, weil es erschafft, erzeugt, handelt. Dieses Feld müssen wir offenbaren. Wir sind in ihm, aber wir spüren seine Auswirkungen auf uns selbst nicht. Deshalb muss ich mich irgendwie verändern, damit ich es spüren kann.

Was braucht es dazu? Es wird gesagt: Wenn du eine Gruppe bildest, in der du deinen Freunden näher kommst, wirst du in diesem Moment des Gebens die Annäherung oder die Entfernung des Feldes spüren. Es ist der Wechselwirkung von elektrischen Ladungen in einem Magnetfeld sehr ähnlich. Das ist das Prinzip seiner Offenbarung.

Fazit: Wir brauchen die Gruppe, um mit ihrer Hilfe das Feld des Schöpfers aufzuspüren.

Aus dem Unterricht, 16.02.2020

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Bildung in der Kabbala

Frage: Ein Zehner ist ein Mini-Modell der Gesellschaft. Anstatt mit der ganzen Menschheit zu arbeiten, was prinzipiell unmöglich ist, haben die Kabbalisten, wie bei einem Hologramm, die kleinste Zelle genommen, in der man die Methode umsetzen kann, stimmt das?

Antwort: Vollkommen richtig.

Aussage: Kabbalisten sagen, dass auch zwei Menschen eine Mindestgesellschaft darstellen.

Antwort: Wenn es nicht anders geht, können es im Prinzip zwei Menschen sein. Erst dann beginnt der Mensch den Unterschied zwischen sich selbst und dem anderen zu spüren: wer „ich“ und wer „er“ ist. In der Tat kann man die altruistische Eigenschaft des Gebens nur dann schnell und richtig erlangen, wenn man sich in einem Zehner befindet.

Frage: In den Orginalquellen wird viel über den Zehner geschrieben. Kabbalisten haben immer auf diese Weise studiert. Gab es das Studium zu zweit praktisch nicht?

Antwort:  Am Anfang der Entstehung und Entwicklung der Kabbala war das möglich. Damals gab es besondere Seelen und Bedingungen.

Frage: Darf ein Mensch heute keinen persönlichen Kabbala-Lehrer haben? Ist es möglich, privat zu unterrichten?

Antwort: Es kann Privatlehrer geben. Als ich zusammen mit meinem Freund zu RABASH kam, gab er uns als Lehrer einen älteren Mann, einen seiner Schüler zur Seite und wir studierten beide sechs Monate lang bei ihm.

Frage:  Damals gab es so gut wie keine Menschen, welche die Kabbala lernen wollten. Ist das heute möglich?

Antwort: Nein. Ich glaube nicht, dass das überhaupt hilfreich ist. Am besten geht es in einer Gruppe. In der Kabbala ist alles so sehr an die Verbindung zwischen den Freunden gebunden, dass andere Ausbildungen nicht effektiv sind.

Frage: Und in der Anfangsphase, damit man zumindest verstehen kann, worum es geht?

Antwort: Das ist möglich. Hier kann es Privatunterricht geben. Aber das ist keine Bewegung in Richtung Ziel, sondern die Füllung mit Wissen.

Aus der Fernsehsendung „Grundlagen der Kabbala „, 20.03.2019.

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Methode für die Arbeit mit Hindernissen

21Aussage: Erstens: Ich muss, wenn ein Hindernis kommt, zuerst daran denken, dass alles von einer Kraft kommt – „Es gibt nichts außer Ihm“.

Zweitens: Es wird mir gegeben, um mich noch mehr mit meinen Freunden in der Gruppe zu verbinden.

Drittens: Von außen betrachtet spiele ich in der Gruppe, indem ich versuche, meinen Freunden etwas Gutes zu tun, z.B. ein Essen zu organisieren usw. Je mehr ich versuche, etwas für die Gruppe zu tun, mich mit ihr zu verbinden, umso mehr empfinde ich Abneigung und Ablehnung.

 Antwort: Gleichzeitig erhält man die Möglichkeit, sich an den Schöpfer zu wenden, ihn um Hilfe zu bitten. Du bemühst dich und bittest um Hilfe.

Antwort: Ich bemühe mich, aber ich werde scheitern.

Antwort: Nicht unbedingt, es ist aber auch nicht ausgeschlossen. Es geht eher um die Schwierigkeit, sich der Gruppe anzunähern. 

Aussage: Zuerst kommt die Verzweiflung über die Vergeblichkeit der Anstrengung und dann die Erkenntnis, dass nur die Gruppe helfen kann.

Antwort: Nur der Schöpfer kann durch die Gruppe wirken. Dann beginnt man, sich Ihm bewusst zuzuwenden. Es muss unbedingt durch die Gruppe geschehen, sonst hört Er es nicht.

Der Schöpfer ist nicht mit einzelnen Menschen verbunden. Auf keinen Fall! Man kann zwar kleine Schritte machen, um sich ein wenig über sich zu erheben, aber es ist kein Vorankommen. Das ist nur im Zusammenschluss zwischen uns möglich.

Frage: Was bedeutet „durch die Gruppe“?

Antwort: Warum wendest du dich an Ihn?

Aussage: Damit Er mir hilft.

Antwort: Wofür? Wenn du nicht in der Gruppe eingeschlossen bist, bedeutet es, dass es um eine egoistische Bitte geht.

Aussage: Aber ich möchte Ihn offenbaren.

Antwort: Was für ein schöner Egoismus! Und warum brauchst du Ihn?

Aussage: Es steht geschrieben, dass es der Sinn der Schöpfung ist, den Schöpfer zu offenbaren! Er will, dass ich es tue. Er erschuf die Schöpfung, um sie zu füllen. Ich möchte von Ihm erfüllt sein!

Antwort: Dafür muss man Ihm ähnlich sein. Wie willst du das tun?

Aussage: Durch die Gruppe.

Antwort: Hier kommen wir wieder zur Gruppe. Du kannst schreien so lange du willst, es wird nichts nützen. Im Gegenteil es wird dich von Ihm wegstoßen, damit du erkennen kannst, dass du das Falsche machst.

So kommt jeder, der sich an den gemeinsamen Bemühung beteiligt zu dem Gebet, dass der Schöpfer ihm durch die Gruppe Hilfe und Kraft zum „Spielen“ geben mag. Er empfängt das und kommt zu einem Zustand der Dankbarkeit.

 

Aus dem TV-Programm „Grundlagen der Kabbala“, 25.03.2019

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Blitz Antworten des Kabbalisten

Frage: Wird es mir möglicherweise langweilig und könnte ich das Interesse am Leben verlieren, nachdem ich das Drehbuch des Regisseurs meines Lebens – des Schöpfers – gelesen habe?

Antwort: Mach dir keine Sorgen. Du hast keine Ahnung, was sich dir offenbaren wird – riesige Größen, Leeren, Szenen, Möglichkeiten! Das ist überhaupt nicht mehr unsere Welt. Versuche also, so schnell wie möglich von hier zu verschwinden. Es gibt keine schlimmere Welt als diese.

Frage: Was bedeutet es, dass ich den Freund fühle, dass ich ihn verstehe oder ich seine Wünsche wahrnehme? Wie kann ich den Schöpfer wie einen Freund fühlen? Gibt es hier noch andere Definitionen?

Antwort: Ihr werdet, sowohl eure Freunde als auch den Schöpfer viel näher, besser und qualitativer als jetzt empfinden.

Frage: Im letzten Unterricht sagten Sie, dass man, um die Freiheit erreichen zu können, den mittleren Teil der Tiferet erlangen muss. Jetzt sagen Sie, dass der Schöpfer weder die linke noch die rechte Linie ist. Wie verbindet man den mittleren Teil der Tiferet mit der Tatsache, dass der Schöpfer die mittlere Linie ist?

Antwort: Das könnt ihr nicht. Ihr werdet euch sogar erstmal in Einzelheiten verlieren. Am besten lasst ihr das sein.

Frage: Gibt es eine Chance, alleine, ohne einem Zehner, zur spirituellen Vollendung zu kommen?

Antwort: Es gibt keine Möglichkeit, zur spirituellen Erkenntnis zu gelangen, wenn man alleine studiert. Es gibt absolut keine Möglichkeit! Dies sieht man an der Art und Weise, wie wir uns in der heutigen Welt entwickeln.

Frage: Gibt es eine Chance, den Schöpfer im virtuellen Zehner zu begegnen?

Antwort: Natürlich.

Frage: Repräsentiert ein Zehner die zehn Sefirot?

Antwort: Ja, das ist so. Der richtige Zehner in seinem kompletten Zustand repräsentiert die zehn Sefirot.

Frage: Kann man sagen, dass der Schöpfer uns alles geben will und wir nur das nehmen können, was wir selbst zu geben bereit sind?

Antwort: Natürlich.

Frage: Wenn es keine Freunde gibt, geschweige denn zehn von ihnen und es dann, wie Sie sagten, unmöglich wäre vorwärts zu kommen, muss man dann nach ihnen suchen?

Antwort: Es muss mindestens zwei Freunde geben.

Frage: Warum entstehen in unserer Welt Zweifel an der Wahl und haben wir immer Zweifel?

Antwort: Zweifel sind notwendig, um uns richtig zu entwickeln.

Frage: Wo in der Verbindung sammeln sich die Anstrengungen an?

Antwort: Sie häufen sich um das Herz herum an und bilden dabei ein gemeinsames Herz, einen Herzbeutel.

Frage: Welches Licht meinen Sie, wenn Sie über das Licht das man erhalten muss, sprechen?

Antwort: Ich meine die Eigenschaft des Gebens, welches als Licht oder Schöpfer bezeichnet wird. Es ist die höhere, positive Kraft.

Frage: Findet die Offenbarung des Schöpfers und die Überquerung des Machsoms im ganzen Zehner statt, oder ist das nur für einige Freunde möglich?

Antwort: Das ist auch nur für einen Teil des Zehners denkbar. Es muss nicht für alle zusammen geschehen. Für jeden ist der Zehner etwas anderes. Die Erkenntnis geschieht individuell, aber in Verbindung mit den anderen.

Frage: Unser Weg zum Ziel verläuft gemäß der Sinuskurve: Plus, Minus, Abstieg, Aufstieg. Ist mein Aufstieg auf die nächste, höhere spirituelle Stufe immer mit einigen, bildlich gesprochen, spirituellen Geburtswehen verbunden? Was ist, wenn sich der Mensch in völliger Dunkelheit und Leere befindet? Kann er auch von einem Gefühl der Freude und des Glücks begleitet werden?

Antwort: Ihr habt alles richtig gesagt, ich habe nichts hinzuzufügen. Gut gemacht!

Aus dem Unterricht, 12.01.2020

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Die Weisheit König Salomos: Wer wird der Eifersucht widerstehen?

„Wut ist grausam, Zorn ist unbezähmbar, aber wer kann der Eifersucht wiederstehen? 

Wut ist eine natürliche Erscheinung, Zorn auch. Eifersucht ist, wenn ich mich mit jemand anderem vergleiche, oder wenn ein Dritter mich mit jemand anderem vergleicht – das ist das Schlimmste! Es ist die tiefste Niederlage des Egoismus.

Wenn sie mir in Bezug auf etwas Abstraktes sagen, dass ich falsch liege – gut, dann liege ich falsch. Wenn man mich neben jemanden stellt und sagt, dass ich gemessen an ihm ein Nichts bin – ist es das Ende! Wenn ein Mensch das nicht ignorieren und vergessen kann, dann bleibt ihm nichts Anderes übrig, als dagegen anzukämpfen.

Er kann den vernichten, der es gesagt hat, oder denjenigen ausmerzen, der mit ihm verglichen wird, oder noch besser, beide.

Frage: Das ist der schlimmste Zustand! Was kann man tun, wenn es sich so anfühlt?

Antwort: Man kann nichts dagegen tun. Man kann bis zu der Stufe gehen, wo diese Naturgesetze geboren werden. Dort werden wir die Ursache und ihre korrekte Verwirklichung sehen.

Frage: Woran liegt dann der Grund für die Eifersucht?

Antwort: An meinem Egoismus. Ich glaube, ich bin geschlagen, mein Egoismus wurde getroffen. Ohne ihn kann ich nicht leben. Ich muss etwas tun: Entweder bringe ich mich oder ihn um, eines von beiden. So kann ich nicht weiterleben!

Frage: Kann ich mich nicht darüber hinwegsetzen?

Antwort: Nein. Doch ich meine, ich kann es, das erfordert aber eine spezielle Ausbildung, Schulung, psychologische Hilfe usw. Andernfalls,  kommt es bestimmt zu einem Mord.

Frage: Wie gehen Kabbalisten mit Eifersucht um?

Antwort: Kabbalisten lösen diese Frage sehr gut. Sie glauben, dass man zuerst den Schöpfungsgedanke offenbaren sollte: Warum hat man eine solche Mitteilung von Ihm erhalten? Wie kann ich mich darüber erheben? Dabei stellt sich heraus, dass man dem Schöpfer dafür dankbar sein wird, dass Er solche schrecklichen Gefühle geschickt hat. Sie sollen in der Tat nur dazu dienen, sich darüber zu erheben.

Frage: Sie haben gerade einen widersprüchlichen Satz gesagt: „Die Gefühle sind schrecklich, und ich danke Ihm dafür“. Bin ich für die schrecklichen Nachrichten dankbar?

Antwort: Natürlich! Es bringt mich doch weiter! Deshalb wird es „über unsere Natur“ genannt. Wir müssen trotzdem unsere Arbeit in einer Gruppe machen.

Frage: Versteht nun der Kabbalist, woher das kommt und warum? Wird dann alles versüßt?

Antwort: Ja, mein Rat ist, einen Lehrer zu finden, der dabei hilft, alle negativen Gefühle zu überwinden, dann ist es möglich.

Aus dem TV-Programm „Nachrichten mit Michael Laitman“, 05.12.2019.

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Leben und Tod, Teil 1o

Das Leben hingebungsvoll bevorzugen

Es wird gesagt:“ Es stehen Leben und Tod vor dir, wähle das Leben“. Wähle also die Eigenschaft den anderen zu geben und zu lieben. Es ist nicht leicht, denn die Wahl wird über unseren Egoismus getroffen. Das ist es, wofür wir leben.

Wir müssen viel durchmachen, um dies wirklich zu verstehen, um im Gegenzug das Leben zu bevorzugen, um anderen Menschen zu dienen, um sie dazu zu bringen, sich untereinander zu verbinden und damit dem Schöpfer die Möglichkeit zu geben sich zwischen ihnen zu offenbaren.

Genau das ist der Zweck des Menschen in unserem Leben, das ist es was mit ihm geht. Alles andere verschwindet, es gibt nichts anderes.

Wir können uns nicht einmal vorstellen, wie das gesamte Universum außerhalb unseres gegenwärtigen, unwahren Zustandes aufgebaut ist. Durch unseren Egoismus ist es völlig falsch und verzerrt. Wenn wir die Möglichkeit hätten, wie in einer Kamera unseren Blick auf das Geschehen zu schärfen, würden wir sehen, wie mit einer deutlichen Reduzierung oder Zunahme des Egoismus, die Welt anders werden würde. Anders gesagt, wenn wir näher oder weiter weg von anderen sind, verändert sich dadurch die Welt.

Hoffen wir, dass dies zwischen uns immer deutlicher wird.

Es ist ein Muss in einer Gruppe, in einem Zehner zu sein. Nur dort, in einer Gruppe, die danach strebt, den Sinn des Lebens zu verstehen, können wir ein Modell zusammenstellen, das Leben nach dem Tod oder die Höhere Welt genannt wird. Das kann man gestalten, während wir in unserer Welt, in unserem Leben sind.

Wenn also jemand diesen Wunsch hat, sollte er einfach zu unserer Gruppe kommen und an den praktischen „Labor-Übungen“ teilnehmen. Dann wird er sehen, dass all dies sehr wirkungsvoll und verständlich ist. Wir warten auf euch.

Aus der TV Sendung „ Grundlagen der Kabbala“14.01.2019

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Sinn des Lebens, Teil 8

Damit sich der Sinn des Lebens, den Menschen offenbart.

Frage: Ist es möglich, den Menschen den Schöpfer zu offenbaren, auch wenn sie nicht nach dem Sinn des Lebens suchen?

Antwort: Nein.

Frage: Es muss also eine Gruppe von Menschen, mit einem gemeinsamen Ziel geben? Wofür gibt es dann 8 Milliarden Menschen?

Antwort: Sie werden nach und nach das Gefühl bekommen, dass sie keinen Sinn im Leben haben und das sie etwas brauchen – vielleicht können sie noch nicht den Schöpfer erfassen. Sie werden verschiedene negative Eigenschaften, alle negativen Seiten ihres Lebens erfahren und offenbaren. Um diese loszuwerden, werden sie sich in Gruppen, die nach dem Schöpfer streben, zusammenfinden müssen. Dies wird nicht auf dieser Stufe, sondern auf einer Niedrigeren stattfinden.

Die Gruppe, welche sich auf die Suche nach dem Sinn des Lebens begeben hat ist nur klein. Die restlichen 8 Milliarden suchen aus unterschiedlichen Gründen nach dem Schöpfer. Zum Beispiel wenn sie für Kinder, Familie und so weiter sorgen müssen. Sie werden keine Frage über den Sinn der Existenz stellen.

Sie werden ihre Bestrebungen durch kleine Ziele ausrichten, da sie mit ihren egoistischen Wünschen in unsere Wünsche eindringen werden. Wir werden ihre Wünsche mit unserer Absicht zum Schöpfer erheben.

Es genügt, wenn sie wissen, dass es ein Ziel gibt. Sie müssen sich langsam daran gewöhnen und ihre Wünsche angleichen. Das ist ausreichend, damit sich dieses Ziel in den Massen manifestieren kann. Sie brauchen ihre Absichten nicht zum Altruismus erheben, wir geben ihnen unsere Absichten und sie werden uns ihre Verlangen geben.

Aus der TV-Sendung „ Grundlagen der Kabbala“, 14.01.2019

(255843)

Was schützt uns auf dem spirituellen Weg?

Frage: Ist es für einen Menschen, der sich in einem Zustand der bedingungslosen Liebe befindet nicht gefährlich, in der Gesellschaft zu sein? Wenn ein Mensch keinen Zorn, keine Wut empfindet, kann er sich nicht verteidigen. Unsere Gesellschaft setzt voraus, dass man jeden für seine eigenen Zwecke benutzt.

Antwort: Das ist nur teilweise richtig. Es gibt überall auf der Welt eine schreckliche Entwicklung des Hasses, eine absolute Ablehnung der Menschen untereinander. Ein Mensch muss sich jederzeit verteidigen können oder zum Angriff bereit sein.

Wenn wir aber über Liebe sprechen, gibt es allerdings  zwei wertvolle Eigenschaften.
Einmal die Entwickelung zur Eigenschaft der Liebe für unsere Freunde in der Gruppe. Mit ihnen wollen wir ein gemeinsames System, die „Seele“ genannt wird, schaffen. Daran sind zehn Personen beteiligt, die nur an der Entwicklung der Verbindung zwischen sich arbeiten. Der Rest der Menschheit ist nicht ihre Angelegenheit, und umgekehrt genauso.

Betrachten Sie das nicht als egoistische Handlung. Es ist so, dass man sonst keinen Erfolg haben kann. Unsere Seele besteht aus solchen Zehnern, die sich in größeren Systemen miteinander verbinden.
Zweitens, hat man einen gewissen Schutz, wenn man im Zehner arbeitet und sich verbindet. Es gibt ein gewisses Schutzfeld, welches keine Schädiger in die Nähe lässt, sie werden abgestoßen. Im Zehner gibt es keine Angst. Sie wissen, dass Sie sich in einem spirituellen Zustand befinden, der alles Böse ablehnt und deshalb gibt es nichts zu befürchten.

Aus dem Unterricht, 29.12.2019

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Methode der Korrektur, Teil 11

Wem wurde die Methode zur Korrektur gegeben?

Frage: In seinem Artikel „Liebe zum Schöpfer und Liebe zu den Geschöpfen“ schreibt Baal HaSulam, dass die kabbalistische Methode einem Volk mit dem Ziel gegeben wurde, sie allen anderen Völkern zu übermitteln.

Stellt es sich heraus, dass der Schöpfer nach hunderttausenden von Jahren der Entwicklung aus der gesamten Schöpfung eine bestimmte Gruppe von Menschen herausgegriffen hat, die dieser Methode zugeneigt war?

Antwort: Er nimmt die Vertreter aller Völker der Welt. Er bringt sie in eine Gruppe zusammen, die „Israel“ genannt wird – „direkt zum Schöpfer“. Er gibt ihnen die Methode, um dieses Ziel zu verwirklichen und an alle anderen weiterzugeben.

Die Methode der Korrektur besteht darin, dass der Mensch die Eigenschaft des Schöpfers, d.h. die Eigenschaft des Gebens, erlangt, indem er die Wünsche des anderen über seine eigenen stellt.

Frage: Wenn der Schöpfer die Eigenschaft des Gebens ist, denkt Er dann nicht an sich selbst?

Antwort: Natürlich tut er das nicht. Er denkt nicht an sich selbst. Wir denken immer nur an uns selbst. Darüber können wir Gedanken über andere aufbauen.

Aus der TV-Sendung „Grundlagen der Kabbala“, 07.02.2019

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Der Sinn des Lebens, Teil 7

Die Pflicht, den Schöpfer zu offenbaren

Frage: Ich habe eine Gruppe von Gleichgesinnten gefunden, die wie ich auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist. Das zeigt sich in der Offenbarung des Schöpfers. Wird sich der Schöpfer zwischen uns enthüllen, wenn ich den Freunden helfe, den Schöpfer zu offenbaren, und es für mich nichts Wichtigeres gibt, als Ihn zu erkennen?

Antwort: Zwischen euch wird sich eine Eigenschaft genannt „Schöpfer“, d.h. die Eigenschaft der absoluten Hingabe und Liebe, offenbaren. Diese Eigenschaft, das Gefühl dessen, in sich selbst zu erreichen, ist der höchste Genuss.

Ich denke, es ist nicht nur ein Versuch – unser ganzes Leben drängt uns heute dazu hin, wir können nicht davor weglaufen, sondern werden gezwungen sein, den Schöpfer zu offenbaren. Die Offenbarung basiert auf der Grundlage von Abstiegen, der Leere und von allem was wir jetzt durchmachen.

Bemerkung: Es scheint, nicht so kompliziert zu sein: man findet Menschen, die auch nach dem Sinn im Leben suchen. Man versammelt sie in einer Gruppe und dort versucht man sicherzustellen, dass sie immer den Sinn dessen erkennen.

Antwort: Jetzt machen wir genau das. Wir versuchen praktisch, solch eine Gruppe zu bilden, die als Referent, als ein Labor dient und in der jeder dasselbe machen könnte.

Baal HaSulam schreibt dazu, dass wir zuerst die richtige Gesellschaft als Beispiel für alle anderen aufbauen müssen. Anschließend könnten alle anderen so handeln wie diese Gesellschaft. Das möchten wir erreichen.

Fortsetzung folgt…

Aus der TV-Sendung „ Grundlagen der Kabbala“ von 14.01.2019

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