Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Wie man sich über Zeit, Raum und Bewegung erhebt und mit den Toten kommuniziert

Nach der Weisheit der Kabbala würden wir keine solchen technischen Mittel benötigen, wenn wir uns wie die Natur und ihre Gesetze entwickelten und einen fortgeschritteneren menschlichen Zustand anstreben würden. Wir würden eine vollkommenere Realität erleben als jede technologische Entwicklung, die sich ein beschränktes menschliches Gehirn jemals vorstellen kann. 

AI-Technologie schlägt eine Richtung ein, um uns zu helfen, mit den Toten zu kommunizieren. Das HereAfter-Startup bietet AI-Lernen an, sodass Sie nach dem Tod weiterhin Gespräche mit Ihren Lieben führen können. Anstatt sich mit Geschichten zu begnügen, die auf Erinnerungen an Ihre Lieben basieren, bietet HereAfter an, deren Sprache und Verhalten mit AI-Technologie zu lernen, damit Sie mit ihnen in Kontakt bleiben können, nachdem sie gestorben sind.

Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie wir uns technologisch weiterentwickeln, aber innerlich in unserer Haltung gegenüber Menschen, der Welt und der Natur nicht weiter vorankommen. Wenn wir geistig und emotional weiter fortgeschritten wären, würden wir die Notwendigkeit, mit unseren verstorbenen Lieben zu kommunizieren, als einfach kindisch und aus einem Mangel an Sinn im Leben ansehen.

Es ist verständlich, dass Menschen Gefühle der Wärme, Unterstützung und des Schutzes suchen und dass diese Technologie dazu beitragen kann, diese Empfindungen hervorzurufen, aber ein solches Engagement trägt zu keiner positiven menschlichen Entwicklung bei. Es ist nichts anderes als die Tendenz, heutzutage Psychopharmaka problemlos zur Verfügung zu stellen: uns in Luftblasen der Ruhe zu halten.

Der Gesellschaft fehlt im Allgemeinen der Sinn des Lebens. Was einst als hochgestecktes Ziel vor uns leuchtete, auf das es sich hinzuarbeiten lohnte, ist verschwunden. In seiner Abwesenheit entstehen solche Entwicklungen, zusammen mit der Tendenz zu legalisierten Drogen, was in dieselbe Richtung geht, als vorübergehender Ersatz.

Sie benötigen keine Technologie, um mit den Toten zu kommunizieren

Nach der Weisheit der Kabbala würden wir keine solchen technischen Mittel benötigen, wenn wir uns wie die Natur und ihre Gesetze entwickelten und einen fortgeschritteneren menschlichen Zustand anstreben würden. Wir würden eine vollkommenere Realität erleben als jede technologische Entwicklung, die sich ein beschränktes menschliches Gehirn jemals vorstellen kann. 

Wer sind Kabbalisten? Es sind Menschen, die über Zeit, Raum und Bewegung eine Wahrnehmung und Empfindung der Realität als miteinander verbunden erlangt haben. Da sie sich über Zeit, Raum und Bewegung erheben, können sie miteinander und mit Menschen aus der nahen oder fernen Vergangenheit kommunizieren, unabhängig davon, ob sie einen physischen Kontakt hergestellt haben.

Es ist weder eine imaginäre, illusorische, mystische noch prophetische Fähigkeit. Es ist stattdessen eine sehr reale Fähigkeit, die mit der Kabbala-Methodik erreicht werden kann.

Indem wir uns in unserer Wahrnehmung und Empfindung über Zeit, Raum und Bewegung erheben, erhalten wir Zugang zu Anfang und Ende der Natur. Wir können uns dann in jeden Menschen hineinversetzen, der jemals gelebt hat, wissen, was und wie er dachte und fühlte, und auf diese Weise direkt von ihm lernen und seine Ratschläge anwenden.

Der Kabbalist Yehuda Ashlag schrieb in seinem Artikel: „Spiritualität nennt man das, was niemals verloren gehen wird“.

Daraus geht das hervor, was unsere Weisen sagen, die die Verse der Tora interpretieren. Sie sagen, dass Abraham dies zu Isaak sagte, und andere ähnliche Reden unserer Weisen. Sie würden sagen, was geschrieben steht, was in den Versen erklärt wird.

Es stellt sich die Frage: „Woher wussten sie, was einer zu einem anderen sagte“? Aber weil diejenigen, die die Stufe erreichten, auf der Abraham (oder jemand anderes) stand, sehen und wissen sie, was Abraham sah und wusste.

„Aus diesem Grund wissen sie, was Abraham gesagt hat. Und genauso verhält es sich mit allen Reden unserer Weisen, als sie die Verse der Tora interpretierten. Dies alles war darauf zurückzuführen, dass auch sie die Stufe erreichten und dass jede Stufe in der Spiritualität eine Realität ist. Jeder sieht die Realität, wie alle, die in die Stadt London in England kommen, sehen, was in der Stadt ist und was in der Stadt gesprochen wird.“

Wie man mit der Kabbala über Zeit, Raum und Bewegung aufsteigt

Wir alle spüren Zeit, Raum und Bewegung im engen Rahmen unserer subjektiven individuellen Wahrnehmung, die auf unseren angeborenen egoistischen Eigenschaften basiert. Die Weisheit der Kabbala ist eine Methode, wie wir uns über unsere egoistische Wahrnehmung der Realität erheben können, indem wir Liebe zu anderen entwickeln. Auf diese Weise enthüllen wir eine ewige und perfekte Realität, in der alles und jeder miteinander verbunden sind.

Eine solche Realität zu erreichen bedeutet, eine ungefilterte und unverzerrte Wahrnehmung der Natur zu erlangen. Wir kommen zu dem Gefühl, dass die Natur eine Kraft der Liebe und des Gebens ist, die alle Teile der Realität als Ganzes miteinander verbindet, und richten unser Lebensgefühl nach den Gesetzen und Funktionen der Natur aus. 

Von dieser miteinander verbundenen Erlangung der Realität aus, können wir dann auf die Wünsche und Gedanken eines jeden Menschen zugreifen, der jemals gelebt hat. Dies lässt sich damit vergleichen, wie wir derzeit mithilfe einer Suchmaschine Informationen, die wir benötigen, aus einer virtuellen Cloud abrufen. Es ist jedoch viel intensiver als eine bloße Suchanfrage, da wir uns buchstäblich in die Zustände aller Arten von Menschen einkleiden, von König Salomon über Hitler bis hin zu Menschen, von denen wir nie wussten, dass sie existierten.

Natürlich kann diese begeisterte Fähigkeit nur jenen gewährt werden, die sie völlig uneigennützig zum Wohle anderer und der Natur einsetzen würden, ohne dass ein Hauch von egoistischem, eigennützigem Nutzen damit verbunden wäre. Das ist der Zustand der Natur. Deshalb müssen wir die Weisheit der Kabbala über das Ego erheben, um eine solche Einstellung zur Realität zu erreichen. 

Die absolute Verbindung zu anderen und zur Natur erfordert keine ausgefeilten Technologien. Wir müssen nur an unseren Gedanken, Wünschen und Absichten arbeiten, die nach der Methode der Kabbala als „innere Arbeit“ bezeichnet werden, und dann entwickeln wir eine ganz neue expansive Wahrnehmung und Empfindung der Realität.

Thrive Global:  Wie man sich über Zeit, Raum und Bewegung erhebt und mit den Toten kommuniziert

 

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Wir sind aus der Materie „Verlangen zu genießen“ erschaffen, um daher eine beliebige Handlung, ob physisch oder mental, durchzuführen, brauchen wir Energie in Form von „Genuss“.

Anders gesagt, in unserer Welt wird nichts ohne egoistischen Ansporn bewegt.

Ob bewusst oder unbewusst, wir wägen alles in unserem „Verlangen zu genießen“ ab, und in der Bewertung dieses Verlangens bekommt jede Sache „ihre“ Eigenschaften: Farbe, Gewicht, Größe, Entfernung.

Um erfolgreich in dieser Welt handeln zu können, brauchen wir die richtige Werteskala, anders ausgedrückt, die richtige Einstellung des „Verlangens zu genießen“ – und dies bringen wir unseren Kindern bei: nach dem Guten zu streben und das Schlechte zu vermeiden. Vom Schlechten fernzubleiben bedeutet, keine Energie aufzuwenden, um dafür zu arbeiten.

Doch unser „Verlangen zu genießen“ besitzt keine Motivation für das Erreichen der Spiritualität, für den „Willen zu geben“! Denn die spirituelle Welt ist mir entgegengesetzt – das ist der Wille zu geben und nicht zu empfangen.

Ich verfüge gar nicht über eine solche Eigenschaft, deshalb nehme ich die spirituelle Welt nicht wahr. Ich kann nur das „sehen“, was ich in dem „Willen zu genießen“ als mehr oder weniger wertvoll bewerte und es als nah, wichtig für mich, oder fern, weniger wichtig für mich, bestimme.

In der Spiritualität aber, in der „Eigenschaft zu geben“, beruhen alle Kriterien, Gedanken und Handlungen nur auf dem Geben. Doch mein „Wille zu genießen“ versteht nicht, was das ist.

Das Geben geht durch mich hindurch wie eine unsichtbare Strahlung, die ich überhaupt nicht wahrnehme. Ganze Welten und Handlungen existieren neben mir, doch ich bemerke es in meinem „Verlangen zu genießen“ nicht, so wie ein Tier die Empfindungen eines Menschen nicht versteht.

Was soll ich tun, wenn ich so erschaffen wurde? Für mich bleiben alle Welten und, was das Wichtigste ist, derjenige, der mich lenkt, der Schöpfer selbst, unbemerkt!

Um das spüren zu können, muss ich beginnen die „Eigenschaft des Gebens“ zu schätzen. Genau dafür ist uns die Umgebung gegeben worden: Bücher, Lehrer und Freunde, damit sie mir die Wichtigkeit des Gebens deutlich machen.

Obwohl ich persönlich es überhaupt nicht glaube! Doch sie sagen es, und mir ist ihre Meinung wichtig. Ich bin so erschaffen, dass ich den Einfluss der Umgebung annehme und für mich das wichtig ist, was für die Umgebung wichtig ist.

Aus diesem Grund beginnt selbst das Geben, das für mich nicht den geringsten Wert besitzt, wichtig zu werden, wenn alle darüber erzählen – es wird in meinem „Verlangen zu genießen“ wichtig! Wie eine gute Anschaffung!

Und ich bin bereit, mich anzustrengen, um das höhere Licht, welches das „Verlangen zu geben“ mit sich bringt, anzuziehen, weil das für mein „Verlangen zu empfangen“ wichtig ist. In der Kabbala nennt sich das spirituelle Arbeit für sich selbst – „lo liShma“.

Doch das von mir angezogene höhere Licht verändert mich und ersetzt das „Verlangen zu genießen“ durch das „Verlangen, Genuss zu schenken“ (von lo liShma zu liShma), und ich gehe in die Wahrnehmung der höheren Welt hinaus!

Aus dem Unterricht nach einem Shamati-Artikel vom 30.07.2010

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Die Zukunft existiert bereits

Frage: Sie sagen, dass die Zukunft zwar von uns abhängt, aber unser Schicksal vorbestimmt ist. Wie ist es zu verstehen?

Antwort: Es geht darum, dass wir alle einen Zustand der vollständigen Korrektur erreichen müssen. Es ist bereits vorgegeben. Noch mehr, wir existieren bereits darin.

Jetzt müssen wir diese Zukunft realisieren, uns ihr näher bringen. Wie wir es tun, ob schnell oder langsam, ob wir selbst nach vorne streben oder von der Natur zur Eile getrieben werden – hängt von uns ab. Die Zukunft existiert bereits.

Dies ist der Zustand, in dem wir waren, bevor das Gefäß unserer Seele zerbrach, jetzt müssen wir zu ihm zurückkehren. Wir werden nicht drum herumkommen, da jeder von uns verpflichtet ist, seinen eigenen Punkt, seine eigenen Zellen zu füllen – ihr, ich und alle anderen.

Der Weg auf dem wir diese vorbestimmte Zukunft erreichen werden, existiert nicht. Es hängt von uns ab, wie schnell wir uns auf dieses Ziel fokussieren können, wie schnell wir es erreichen können und wie bequem wir diesen Weg gehen werden. 

Wir müssen zu seinem vorbestimmten Ende gelangen, wo alle Teile der Seele miteinander zu einem gemeinsamen System, zu einem Ganzen verschmelzen und der Schöpfer sie mit seinem unendlich hohen Licht füllen wird. Wir müssen zu diesem Zustand kommen.

Frage: Sie sagen immer wieder, dass es in jedem Menschen eine spirituelle Informationsaufzeichnung (Reshimo) gibt. Ist es wirklich in uns?

Antwort: In jedem Menschen gibt es eine eindeutige Aufzeichnung aller Zustände, die er vom Anfang bis zum Ende durchlaufen muss. Er bestimmt, wie er durch sie hindurchgehen wird: schnell, langsam, bequem oder mit Schlägen.

 

Aus dem Unterricht, 28.04.2019

(249830)

Religion ist eine kulturelle Tradition, Kabbala ist die Methode der Korrektur

Michael LaitmanFrage: Ich kann mich nicht aufs Studieren des Buches Sohar konzentrieren, obwohl es mein größter Wunsch ist, dieses Buch zu verstehen. Das vorherrschendste Gebot im Christentum ist, „du sollst weder Vergeltung üben noch Groll hegen gegenüber den Kindern deines Volkes; sondern du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst: Ich bin Jehovah“ (Levitikus 19:18). Jesus hat gelehrt, dass wir diejenigen lieben müssen, die uns hassen, und für diejenigen zu beten, die uns verfolgen. Ist das nicht auch ein Prinzip der Kabbala?

Meine Antwort: Jede Religion stellt sich selbst über andere Religionen und Lehren, und zwar deshalb, weil alle Religionen aus dem Egoismus des Menschen entstanden sind. Dies ist der Grund für all den Hass zwischen den unterschiedlichen Religionen und Nationen. Sogar innerhalb einer Religion gibt es Hass zwischen ihren unterschiedlichen Zweigen.

Das Gebot „Du sollst weder Vergeltung üben noch Groll hegen gegenüber den Kindern deines Volkes; sondern du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ ist unvollständig. Kabbala lehrt uns, nicht nur das eigene Volk zu lieben, sondern alle Völker der Welt. Wenn wir in der Geschichte zurück schauen, werden wir niemanden finden, der diejenigen geliebt hat, welche ihn gehasst und verfolgt haben. Im Gegensatz dazu ist die Geschichte voll von Hass und Gewalt, welche durch die Religion bis heute hervorgebracht wurden.

Religion hat immer die verschiedenen Nationen voneinander gespalten und getrennt, indem sie diese gegeneinander aufgehetzt und sich selbst den Völkern durch Feuer und Schwert aufgezwungen hat.

Alle Religionen werden aussterben, weil sie aus dem Egoismus nach der Zerstörung des Tempels hervorgegangen sind. Das war, als das Volk Israel von der Stufe „Liebe deinen Nächsten“ auf die Stufe „grundloser Hass gegen den Nächsten“ gefallen ist – und sie sind nach wie vor auf dieser Stufe, zusammen mit allen anderen. Kabbala steht über der Religion. Sie wendet sich an jeden in der Welt, da sie lehrt, dass wir alle Teil der gemeinsamen Seele von Adam sind, ohne jeden Unterschied zwischen uns. Jede Person ist gleich wichtig, um für alle die vollständige Korrektur zu erreichen. Wenn auch nur eine Person fehlt, ist es nicht vollständig perfekt!

Kabbala trat im alten Babylon in Erscheinung, als die gesamte Zivilisation durch den wachsenden Egoismus auseinander fiel. Kabbala, durch Abraham vertreten, bat die Menschen sich zu vereinigen. Und jetzt, nach unserer ganzen bitteren Geschichte, erzählt die Kabbala uns allen wieder dieselbe Sache: „Vereinigt euch, sonst werdet ihr euch vernichten!“ Und bis heute predigen uns die Religionen noch immer Trennung – aus dem Grund, weil sie durch den Egoismus hervorgebracht wurden. Die Religionen traten auf, als die Nation Israel von der Nächstenliebe zum Hass herunter fiel – von der spirituellen auf die körperlich egoistische Stufe. Das war, als das Judentum erschien, danach das Christentum, und dann der Islam.

Baal HaSulam schrieb, dass die Religionen als kulturelle Traditionen der Nationen verbleiben werden. Die Religionen werden den ihnen angemessenen Platz einnehmen müssen und aufhören müssen, sich mit etwas zu beschäftigen, was jenseits von ihnen liegt – der Seele und ihrer Korrektur. Sie haben keine Verbindung mit dem Licht und dem Schöpfer, um sich damit zu beschäftigen. Genau das ist es, was wir heute miterleben, als Resultat der Einwirkung der Religionen auf die Menschen.

Die Periode der Verborgenheit des Lichts ist zu Ende, und damit ist auch die Periode der Herrschaft der Religionen über die Völker zu Ende. Das Licht wird enthüllt werden, und Religion wird durch die Kabbala ersetzt werden. Religion wird als kulturelle Tradition bestehen bleiben.

Verwandtes Material:
Blog-post: Religion und Kabbala sind Gegensätze
Blog-post: Die Bibel – Geschichte oder Wissenschaft?
Blog-post: Wo ist in der Kabbala Jesus Christus zu finden?
Blog-post: Alles stammt von der Kabbala ab!
 
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Alles stammt von der Kabbala ab!

Alles stammt von der Kabbala abFrage: Der Islam bietet ebenfalls eine Methode an, die Anheftung an den Schöpfer zu erlangen – Suffismus. Und er gründet sich ebenfalls auf das gleiche Prinzip wie die Kabbala – liebe deinen Nächsten. Wenn es also die Hauptsache ist, seinen Egoismus zu korrigieren, einen Schirm zu erschaffen, ist es dann für eine Person, die dem Islam folgt, möglich, korrigiert zu werden, genau wie jemand, der der Kabbala folgt?

Antwort: Es ist Ihr Recht zu vergleichen und zu prüfen, welche Methode am besten zu Ihnen passt. Doch Sie sollten wissen, dass alles von der Kabbala abstammt. Mehr darüber erfahren Sie in dem Teil der Tora, der darüber spricht, wie Abraham die Kinder seiner Mätressen „Teil-Kabbala“ lehrte – das heißt, Kabbala ohne die Erlangung der Höheren Welt und sie dann nach Osten hin wegschickte. Wenn Sie es für sich selbst verglichen haben, ohne irgendjemand anderem zu glauben und ungeachtet Ihres ethnischen Hintergrundes und Sie finden, dass der Suffismus am besten zu Ihnen passt, dann bleiben Sie darin – es gibt keinen Zwang in der Spiritualität.

Alle Glaubenssysteme und Religionen stammen von der Kabbala ab, von der Suche nach dem Schöpfer, damit der Mensch eine vorausgehende Entwicklung durchmacht, ihn durch studieren der Kabbala vorbereitet, den Schöpfer zu erreichen. Es steht geschrieben, „Die Schale (Klipa) schützt die Frucht“ – sie schützt sie davor, zerstört zu werden bis sie reif ist und dann wird die Schale entfernt und die Frucht gegessen. Und das ist es, was in unserer Zeit geschieht!

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Warum ausgerechnet Kabbala?

Manchmal fragen mich Leute: Was ist der Grund für die Schöpfung, was wirkt auf sie, wer ist der Geber und wer der Empfangende? Und dann zeigen sie mir eine andere Methode, die erfolgreich ist.

Was sonst kann es geben? Kann man eine andere Physik in unserer Welt erschaffen? Nein! Nun, das Gleiche gilt für die Kabbala. Das ist nicht eine Art Theorie, die jemand erfunden hat. Kabbalisten haben die Gesetze gelernt, durch welche die Verlangen zu genießen funktionieren und die Kraft, die darauf einwirkt, plus und minus, zwei gegensätzliche Dinge, und basierend auf ihren Beobachtungen schufen sie die Weisheit der Kabbala.

Die Kabbala setzt voraus, dass das Licht und das Verlangen das einzige sind, was es in der Schöpfung gibt und erklärt, wie die Lichter und die Verlangen sich in jedem möglichen Zustand miteinander verbinden. Deshalb ist die Kabbala eine Wissenschaft.
(Aus der Vorbereitung zum täglichen Kabbala Unterricht)

 

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Blitz Antworten des Kabbalisten

Frage: Ich schlafe beim Lesen von „Lehre der zehn Sefirots“ (TES) ein, wenn ich hingegen Zohar höre bin ich begeistert. Muss ich meine Bemühungen TES fortzusetzen beibehalten, oder ist das nur für Männer notwendig?

Antwort: Wenn sie eine Frau sind, können sie grundsätzlich auf TES verzichten und Artikel wie die Briefe von Baal HaSulam und Rabash lesen.

Frage: Im „Vorwort zu TES“ wird gesagt, wenn ein Mensch nach 3-5 Jahren des normalen Studiums nicht das Erforderliche erreicht hat, so wird er keinen Erfolg auf diesem Weg haben. Warum wird das Studium der Kabbala als letzte Chance erachtet?

Antwort: Das wird so gesagt, damit Menschen welche die Tora studieren wollen, auch wissen, dass die Tora einem Menschen für seine Korrektur sowie für die Offenbarung des Schöpfers in dieser Welt, gegeben wird. Wenn man also drei Jahre lang die Tora studiert hat und kein Ergebnis sieht, so bedeutet das, dass man unbedingt zur Kabbala wechseln muss.

Frage: Baal HaSulam sagte, dass in ihm die Seele vom großen Ari reinkarnierte. Ist das dieselbe Seele, oder hat er die gleiche Stufe wie Ari erreicht?

Antwort: Nein, es ist dieselbe Seele. Es wird als “ Embryo der Seele  („Ibur Neshamot“) bezeichnet.

Frage: Kabbala ist doch ein Vermächtnis, nicht wahr? Von wem erbte Baal HaSulam? Wer war sein Lehrer?

Antwort: Sein Lehrer war ein Rabbiner aus Pursov, einer kleinen Stadt, in der Nähe von Warschau. Als Baal HaSulam sah, dass er von seinem Lehrer nichts mehr lernen konnte, beschloss er Polen zu verlassen und nach Israel zu gehen.

Frage: Dank der wissenschaftlichen Herangehensweise lese ich Psalmen, Tora und kabbalistische Texte, mit der Absicht, dass ich dort nichts verstehe. Ist das in Ordnung?

Antwort: Das ist nicht in Ordnung. Ihr müsst es mit Gefühl und Verstand lesen. Es wird gesagt, dass „das Herz versteht“, d.h. es muss eine bestimmte Kombination zwischen Gefühl und Verständnis geben. Man kommt vom Verständnis zum Gefühl und vom Gefühl zum Verständnis. Das Eine kontrolliert und bestimmt das Andere.

Frage: Was Ist der Sinn ein kabbalistisches Buch zu lesen – bedeutet es das man beim Lesen mit dem Autor gemeinsame Zustände erlebt?

Antwort: Ja möglicherweise. Natürlich kannst du mit dem Autor mitfühlen, aber nur sehr wenig

Frage: Können Schüler ihr Studium sofort mit den Werken von Baal HaSulam beginnen, oder sollten sie sich ihnen erst langsam annähern?

Antwort: Ich würde mit den allgemein bekannten Artikeln, die für die breite Öffentlichkeit geschrieben wurden, beginnen. Dies sind „Die Gabe der Tora“, „Die Bürgschaft“, „Friede in der Welt“, etc.

Frage: Was bedeutet das Verschwinden der tierischen Stufe (der Tod) für den Kabbalisten?

Antwort: Nichts. Wenn mir etwas passiert, werde ich es in aller Ruhe akzeptieren. Das Einzige, was mich beschäftigt ist einen guten kraftvollen Unterricht abzuhalten, um meine faulen Schüler auf der ganzen Welt wach zu rütteln. Auf dieser Welt kümmert mich nichts mehr als das. Ich hoffe das wird für eine Weile so bleiben. Dafür lebe ich.

Frage: Darf ich die Zusammenfassung der Bücher, die ich in meinen eigenen Worten schreibe, jemandem zeigen oder soll ich sie verbrennen?

Antwort: Du kannst sie behalten. Selbst wenn jemand sie sieht oder davon hört, ist das nicht schlimm.

 Aus dem Unterricht von 10.03.2019

[248804]

 

Die Struktur der Seele aufbauen

Bemerkung: Als Baal HaSulam bei seinem Lehrer, dem Rabbiner aus Pursov, das  Buch „Der Baum des Lebens“  von Ari fand, war er sehr glücklich und voller Hoffnung: „Ich habe es endlich gefunden! Wie sein Lehrer Rabash sagte, wusste er noch nicht, dass er erst in 20 Jahren in der Lage sein würde, das zu verstehen was er gefunden hatte.

Für einen Menschen ist es nicht leicht zu hören, dass er all dies erst in 15-20 Jahren verstehen wird.

Antwort: Nein, es ist kein Problem. Es ist eine natürliche und notwendige Voraussetzung für das Verständnis der höheren Welt, denn man muss in sich selbst die Elemente ihrer Empfindung, ihres Bewusstseins und Verständnisses aufbauen.

Das ist nicht einfach, da es in uns in kleinen Portionen gesammelt und dann geboren wird. So funktioniert unser sinnlicher und konzeptueller Apparat, d.h. das Herz, welches fühlt und der Verstand, der Definitionen und Begriffe hervorbringt. Deshalb verstehen wir diese Kombination zweier Systeme – Sinnlichkeit und Denken – nicht. So etwas kommt in unserer Welt nicht vor.

In unserer Welt gibt es keinen klaren Zusammenhang zwischen der sinnlichen und der begrifflichen Empfindung und wie das eine vom anderen abhängt, weder in der Musik, der Kunst oder in irgendetwas anderem. Das Zusammenspiel zwischen ihnen entsteht erst in der Kabbala. Aus diesem Grund nimmt das so viel Zeit in Anspruch.

Das spielt keine Rolle. Es ist wichtig, dass ihr diese richtige Verbindung zwischen Gefühl und Verstand aufbaut, damit ihr aus dem Gefühl den Verstand und aus dem Verstand das Gefühl beeinflussen könnt. Das ist die Konstruktion der Seele, die ihr in euch selbst aufbauen müsst.

Es wird allmählich in euch entstehen, nimmt aber etwas Zeit in Anspruch. Na und? Ihr seid fast alle jung. Selbst wenn es ältere Menschen unter uns gibt, versichere ich euch, dass sie in diesem Leben Zeit haben werden, auf die Stufe der Höheren Welt, der Ewigkeit und Vollkommenheit aufzusteigen.

Niemand wird einfach so mit der Kabbala in Berührung gebracht, um an diesem Punkt stehen zu bleiben. Wenn ein Mensch zur Kabbala gekommen ist, wenn er davon gehört hat, so heißt das, dass er eine Chance hat, es in diesem Leben umzusetzen. Es hängt alles nur von seinen Anstrengungen ab.

Aus dem Unterricht vom 10.03.2019

[247609]

Wie reagiere ich auf den Antrieb des Schöpfers?

Frage: Wie kann ich richtig, auf den vom Schöpfer geweckten inneren Antrieb reagieren? Soll ich nicht mit dem, was er mir schickt, einverstanden sein? Er ist doch gut und Gutes tuend. Wie kann ich gegen das sein, was er in mir weckt?

Antwort: Auf keinen Fall. Du sollst zwischen uns mit einer noch stärkeren Kommunikation reagieren. Nur so kannst du seinen Einfluss auf uns, positiver und gütiger zu sein, erzwingen. Wir beeinflussen Ihn in der Kommunikation zwischen uns so, dass wir seine Führung auf eine gute Weise ändern.

Frage: Woher weiß ich, dass Er mich dazu drängt? Ist es das, was Er korrigiert?

Antwort: Dazu muss man den Kabbalisten zuhören. Bis du das System enthüllt hast, erkennst du nichts.

 

Aus dem Unterricht 17.03.2019

[247764]

 

Kabbala und die Natur des Lichtes.

Frage: Außerhalb von uns gibt es einige Wellen, die durch unsere fünf Sinnesorgane geleitet werden. Sie werden vom Gehirn verarbeitet. Baal HaSulam schrieb: in mir gibt es eine Linse, welche die Realität auf einem Bildschirm abbildet und ich sehe sie als Teilchen der Materie.
Bedeutet dies, wenn ein Mensch diese Wellen betrachtet, sie als Partikel sieht und wenn er sie nicht beobachtet, sie sich wie Wellen verhalten?

Antwort: Es geht um die Wellen und Ganzheitlichkeit des Lichtes. Vor einigen tausend Jahren wussten die Kabbalisten aus ihrem Verständnis heraus, dass diese Wellen und Partikel zur gleichen Zeit bestanden. Wenn es sich um das Empfangen von Licht handelt, quantisieren wir es; wenn wir über seinen allgemeinen Inhalt sprechen, dann messen wir es in Wellen, in Eigenschaften.

Aus dem TV Programm „Grundlagen der Kabbala „ 26.11.2018
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