Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Kabbalistisches Rätsel

Einige Studenten beklagen sich, dass sie das Material, das wir in dem Buch Das Studium der Zehn Sefirot studieren, nicht verstehen und es nicht fühlen können. Das ist nicht überraschend, niemand erwartet eine solche Fähigkeit von ihnen, aber was ist die richtige Reaktion?

Das gesamte Studium der Weisheit der Kabbala geschieht durch die Entdeckung, dass ein Mensch taub dafür ist; er ist nicht in der Lage, es mit seinem Verstand zu verstehen und mit seinem Herzen zu fühlen. Er versteht überhaupt nicht, was man von ihm will. Nach der Lektüre all dieser abstrusen Texte möchte er sich nur noch auf das Sofa legen und die Augen schließen oder zumindest den Fernseher oder das Internet einschalten. Dieses Unverständnis ist nichts Neues.

Das Neue ist, dass ein Mensch, um zu verstehen was man von ihm will, mit diesem Problem zum Zehner geht und dort versucht, die Antwort wie ein Puzzle zusammenzusetzen. Er muss seinen Freunden zuhören und mit ihnen reden. Wir sollten nicht glauben, dass wir dieses Problem mit unserem Verstand lösen können.

Nein, wir wenden uns damit an den Schöpfer und verlangen von ihm, damit wir es verstehen, dass er uns lehrt, uns in der richtigen Form zu verbinden und dieses Bild zwischen uns zu offenbaren. Es heißt: „An Deinen Taten werden wir Dich erkennen.“

Wir brauchen die ganze Weisheit, die sich in der Praxis, in unserer Verbindung offenbart. Wir werden andernfalls nicht in der Lage sein, sie zu verstehen. Die Kabbala kann nicht durch den körperlichen Verstand und die Gefühle erlangt werden. Es heißt: „Es sind nicht die Weisen, die lernen“.

Selbst wenn man Einstein oder Nobelpreisträger studieren lässt, wird es nichts helfen. Nur die Verbindung zwischen uns und die Bitte an den Schöpfer wird helfen, dann wird der Schöpfer den richtigen Zustand zwischen uns offenbaren, das heißt die Lösung.

Daher erfordert das Studium nicht viel Intelligenz, sondern vielmehr eine Verbindung mit dem Zehner, in der sich jeder vor seinen Freunden annulliert und den Schöpfer darum bittet, den Zustand, den wir studieren, innerhalb im Zehner zu offenbaren. Die Gruppe sind die zehn Sefirot, eine spirituelle Struktur, in der die Antwort offenbart wird. Das nennt man praktische Kabbala.

Ich mache mir deshalb keine Sorgen, wenn der Schüler den Text nicht versteht. Niemand versteht alles, das ist ganz natürlich. Alles, was von uns verlangt wird, ist, dass wir uns zusammenschließen und das Problem mit der Methode der praktischen Kabbala lösen, d. h. durch Verbindung und nicht durch den Intellekt. Schließlich sind wir nicht an der Universität. Wenn uns etwas nicht klar ist, dann haben wir es mit einem Problem zu tun, das eine Lösung erfordert.

Aus dem Unterricht, Schriften von Baal HaSulam, „Studium der Zehn Sefirot“, 3.5.22

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Lasst uns lernen, damit wir keine Fehler machen

Für jeden gibt es ein Programm, nach dem er sich weiterentwickelt. Kein Mensch kann verstehen wo er ist, warum er mit seinen Eigenschaften, in seiner Familie, zu dieser Zeit, unter den gegebenen Bedingungen geboren wurde.

Er wächst und entwickelt sich. In manchen Seelen führt diese materielle Entwicklung zu der Frage nach dem Sinn des Lebens. Das führt einen zur Wissenschaft der Kabbala, man bekommt die Möglichkeit sich weiter zu entwickeln, über die Grenzen des Materiellen hinaus.

Wenn ein Mensch die ihm gebotene Möglichkeit, die Kabbala zu erlernen, ablehnt, setzt er seine tierische Entwicklung fort. Wenn er die Wissenschaft der Kabbala annimmt, sie aber falsch anwendet, wird er sich so lange im Kreis drehen bis er seinen Ablauf korrigiert.

Heutzutage ist es nicht mehr möglich, dass sich der Mensch, wie es in früheren Zeiten der Fall war, auf alle möglichen Arten weiterentwickelt. Damals entwickelte sich die Menschheit in alle Richtungen. Heute verdichtet sie sich zunehmend und konzentriert sich immer genauer auf den Zweck der Schöpfung.

Es gibt  heutzutage nur wenige Menschen auf der Welt, die bereit sind, irgendeine neue Religion oder eine eigene philosophische Schule zu gründen.

Die Gesellschaft hat diese ganzen Fantasien bereits durchlebt. Die Zeit ist reif für eine praktische Übung, um die Methode mit der ein Mensch korrigiert werden kann, zu entdecken und um ihn in Einklang mit der Korrektur der Welt zu bringen.

Der Mensch empfängt ständig Gedanken und Wünsche von oben, vom Sinn seiner Schöpfung d.h. von dem Punkt aus in dem er in der gemeinsamen Seele sein sollte. Von dort kommen ständig alle möglichen Eindrücke zu ihm. Sie gelangen in seinen Geist, in das Herz, in die Sinne und den Verstand. Davon wird er jedes Mal im Leben geleitet und angetrieben um an den Endpunkt zu gelangen. 

Wenn er seine Chance ergreift und das richtige Umfeld wählt, kann er sich schnell und erfolgreich entwickeln. Wenn nicht, wird es lange dauern, da er sich verirrt und schließlich nicht mehr weiter weiß. Am Ende wird er aber sein Ziel erreichen.

Jeder wird irgendwann das Ziel erreichen. Die Frage ist wie lange wir rotieren müssen, das heißt, wie viele Lebenskreise und wie viel Leid wir auf uns nehmen müssen, um schließlich zu erkennen, dass es in diesem Leben keinen anderen Weg gibt, als dem Ziel der Schöpfung näher zu kommen.

Wir befinden uns in einem stabilen, gut organisierten System, das uns ein gewisses Maß an Freiheit lässt, uns erlaubt Fehler zu machen, um daraus zu lernen – oder zu lernen, keine Fehler zu machen.

Aus dem täglichen Unterricht „, 24.04.2022

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Der Punkt, von dem das Leben beginnt

„Wisse, dass es vor dem Beginn der Schöpfung nur ein höchstes, allumfassendes Licht gab…“. Wenn ein Mensch zum ersten Mal ein kabbalistisches Buch öffnet, durchdringt es sein Herz.

Endlich findet er die Antwort auf seine lange Suche, die stummen Schreie eines weinenden Herzens: „Warum lebe ich?“ Alles scheint da zu sein, aber es fehlt das Wesentliche: ein Sinn im Leben, für den es sich zu leben lohnt.

Die Wissenschaft der Kabbala zu finden, bedeutet also, das Leben zu finden. Und dann kann es sich herausstellen, dass man Jahre, vielleicht ein ganzes Leben braucht, um dieses Leben wirklich zu entdecken, um den Weg, die Verbindung mit der höheren Kraft zu finden, den Schöpfer zu offenbaren. Aber die Hauptsache ist, dass er bereits weiß, es gibt! Dieses Leben wird für ihn sinnvoll.

Deswegen, als ich dann die Wissenschaft der Kabbala entdeckte, begann ich Bücher darüber zu schreiben und jedem, der es hören wollte, davon zu erzählen, wo immer sich die Gelegenheit bot. So geht es bis heute weiter, und es wird bis zum Ende meines Lebens weitergehen. Heute habe ich viele Tausende Schülern.

Was ist der „Punkt im Herzen“, der Sie zum Weinen bringt, wenn Sie die Geschichte der ersten Begegnung eines Menschen mit der Spiritualität hören? Diese Geschichte berührt die tiefste innere Sehnsucht eines Menschen.

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Alles zum Wohle des Nächsten tun

Frage: In vielen Originalquellen steht geschrieben, dass der Schöpfer die Eigenschaft des Gebens ist. Kann ich davon ausgehen, dass den Schöpfer zu lieben bedeutet, die Eigenschaft des Gebens zu lieben?

Antwort: Ja: Bis zu einem gewissen Grad, ja. Diese Eigenschaft kann nur in Bezug auf andere Menschen gezeigt werden. Deswegen heißt es auch: „Von der Liebe zum Nächsten zur Liebe zum Schöpfer“.

Im Prinzip gibt es keinen Unterschied, ob man den Schöpfer, einen Menschen oder die gesamte Menschheit liebt. Aber es ist viel anschaulicher, wenn man eine große Menge von Menschen nimmt und sich selbst so verändert, dass man sie mit absoluter Güte behandelt. Den Nächsten zu lieben bedeutet, das zu tun, was für ihn gut ist.

Frage: Und wer entscheidet, was für ihn gut ist?

Antwort: Um das zu verstehen, muss man sich ein wenig über sich selbst erheben. Dafür muss man anfangen, die Weisheit der Kabbala zu studieren und daraus Wissen zu schöpfen, was man braucht, um wirklich voranzukommen: wie man gütiger und besser wird und wie man den anderen helfen kann, der Offenbarung des Schöpfers anzunähern. Dies alles ist deine Aufgabe.

Frage: Sie sagen oft, dass man seinen Nächsten lieben muss, um den Schöpfer lieben zu können. Bedeutet es, seinen Nächsten zu lieben, ihm zu helfen, den Schöpfer zu offenbaren, und nicht, dass ich Hunderte von seinen Wünschen erfüllen muss?

Antwort: Natürlich nicht. Man muss nur einen Wunsch befriedigen – den Schöpfer zu offenbaren, und man muss alles tun, um dies zu erreichen. Das schließt alles ein.

Es macht keinen Sinn, andere Wünsche des Menschen zu erfüllen außer denen, die für die Existenz notwendig sind, denn unsere Hauptaufgabe ist es, den Schöpfer zu offenbaren.

Aus der TV-Sendung „Spirituelle Zustände“ von 14.12.21.

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Beziehung zwischen männlichen und weiblichen Zehnern


Frage: Ein Zehner ist ein Parzuf. Welche Art von Beziehung sollte zwischen männlichen und weiblichen Zehnern bestehen?

Antwort: Es gibt keinerlei Unterschied zwischen den männlichen und weiblichen Zehnern, es ist aber wichtig, Frauen und Männer nicht zu vermischen, Geschlechterunterschiede schränken die unsere Kommunikation ein. In der Kabbala ist das nicht gegeben.

Irdische Liebe und spirituelle Liebe sind grundsätzlich verschieden und sollten nicht miteinander vermischt werden.

Die Frauengruppe sollte die Männer unterstützen. Die Männergruppe sollte sich ihrer Verantwortung gegenüber den Frauen bewusst sein, indem sie selbstbewusst nach vorn gehen.

Das richtige Verhältnis der Gruppen untereinander ist sehr wichtig. Ihr seid viele und ihr seid eine große Kraft, wenn ihr euch über die Entfernungen miteinander verbindet.

Aus einem Gespräch bei der IAC-Videokonferenz 

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Wie sollte man seinen Lehrer auswählen?

Einmal fragte mich einer meiner Schüler woher ich wusste, dass Rabash der richtige Lehrer für mich ist, bei dem ich bleiben will. Es gibt eine klare Antwort auf diese Frage. Die Weisen des Talmuds formulierten sie vor tausenden von Jahren so: „Ein Mensch lernt von einem Ort, nach dem sein Herz verlangt“. (Awoda Sara 19a) Oder, in drei Worte gefasst: Folge deinem Herzen.

Ich verbrachte viele Jahre auf der Suche nach einem Lehrer, der meine brennenden Fragen beantworten könnte: Woher stammt das Leben? Wofür leben wir? Was ist die Bedeutung des Lebens?

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Was sieht ein Kabbalist?


Frage: Sie sagen, dass ein Mensch nur durch die Kabbala zur Offenbarung der Höheren Welt kommen kann. Was ist mit den anderen Methoden, die behaupten, die Öffnung des menschlichen Bewusstseins erreicht zu haben?

Antwort: Vertraue niemandem. Warum um alles in der Welt sollten Sie mir oder jemand anderem glauben? Einer wird einen längeren Bart haben, ein anderer wird schöner sprechen, der dritte wird etwas anderes manipulieren. Sie müssen alles überprüfen.

Zunächst einmal müssen Sie sicherstellen, dass Sie es richtig prüfen. Das heißt, richten Sie Ihre Sinne, Ihre Gedanken, Ihren Apparat, mit dem Sie überprüfen, wie ein Wissenschaftler aus.

Wie könnte es sonst sein? Angenommen, Sie fangen jetzt an, jemandem zu glauben, dann wird Ihr ganzes Leben so verlaufen. Am Ende werden Sie feststellen, dass Sie an das Falsche geglaubt haben. Das nächste Mal, wenn Sie sich in unserer Welt befinden, werden Sie einem anderen glauben und ihm mit geschlossenen Augen folgen.

Die Kabbala sagt: „Nein, wir müssen zuerst das untersuchen, was wir überhaupt prüfen, nämlich die Erfahrung, die richtige Einstellung dazu, die Analyse, und erst danach den richtigen Umgang mit diesem System.

Als ich als ein Neuling zur Kabbala kam, war das meine Einstellung ihr gegenüber. Ich konnte mir nicht einmal vorstellen, dass ich an etwas glauben könnte. Woran? Daran, dass man mir sagt, dass Gott existiert? Ich will es nicht glauben! Ich will es wissen!

Die Kabbala beschäftigt sich damit, dir Wissen zu vermitteln. Du offenbarst die Höhere Welt. Dies ist ein zusätzliches System, das hinter unserer Welt steht und sie steuert. Wenn man sie offenbart, beginnt man sie zu sehen. Sie schimmert durch die Materie hindurch. Man sieht, wie diese Materie funktioniert, wie alle ihre Teile miteinander verbunden sind. Alle Methoden sprechen nur darüber, der Kabbalist hingegen, sieht es. Er arbeitet damit.

Jeder Mensch, der sich die Frage nach dem Sinn des Lebens stellt, muss das alles selbst durchmachen. Keiner kann das übernehmen.

Wenn er aber Trost in einer anderen Methode findet, dann soll er dort bleiben. Die Kabbala bindet niemanden fest und macht keine Werbung. Viele Jahrtausende lang war sie verborgen, da die Menschheit sie nicht brauchte. Es stellte sich nicht die dringende Frage nach dem Sinn des Lebens. Damals war die Menschheit noch nicht so vernetzt wie heute.

Aus der Fernsehsendung „Nahaufnahme. Die Suchenden“

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Verschwenden Sie keine Zeit, kommen Sie zu einem Kabbala-Kurs!


Frage: Wie bereitet man sich auf das Studium der Kabbala vor? Was würden Sie raten?

Antwort: Ich denke, man sollte einfach zu unseren Kursen kommen. Ich kann nichts anderes vorschlagen. Es gibt viele geeignete Materialien, einfache und kompliziertere.

Am besten ist es, wenn man einen Kurs besucht. Heute ist es über das Internet sehr einfach.

Frage: Man erfährt aus unseren Kanälen, Ihren Videos und Materialien, die man auf unseren Websites sieht, sehr viel über die Kabbala. Was ist die richtige Herangehensweise an das Studium, an die Informationen?

Antwort: Man muss erkennen, dass es keine wichtigere Beschäftigung in der Welt gibt, als das Studium der Wissenschaft der Schöpfung, der Wissenschaft des Begreifens einer höheren, steuernden Kraft. Wenn man eine solche Neigung hat, dann hat man wirklich Glück und sollte es umsetzen. Man darf seine Zeit nicht verschwenden.

Frage: Wie kann man sich als Kabbala- Anfänger, der lediglich die ersten Schritte macht, im Bezug zur Umwelt, zu allem was um einen herum geschieht, angefangen von einem riesigen Informationsfluss bis hin zu den Menschen um uns herum – Familie, Kinder, Arbeit usw. richtig positionieren? Was sollte die richtige Form sein, nicht zu behindern, sondern zu unterstützen?

Antwort: Ich glaube, wenn ein Mensch beginnt, sich mit Fragen über das Universum, über sich selbst, über seine Bestimmung zu beschäftigen, wird alles andere unwichtig.

Man wird von dem Wunsch durchdrungen, sein Schicksal, seine Welt, die lenkende, höhere Kraft kennen zu lernen. Das muss man anstreben.

Aus der Fernsehsendung „Kabbala-Express“, 19.07.2021

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Alles hat ein Existenzrecht


“Alles wird nicht danach beurteilt, wie es zu einem bestimmten Zeitpunkt aussieht, sondern gemäß der jeweiligen Stufe der Entwicklung.

Alles, was in der Wirklichkeit existiert, sowohl das Gute als auch das Schlechte, selbst Schädlichste in der Welt, hat ein Existenzrecht und man darf es daher weder ausrotten noch vollkommen vernichten.“ (Baal HaSulam, „Frieden in der Welt“)

Uns wurde lediglich die Aufgabe auferlegt, etwas zu korrigieren und es auf seine Quelle zurück zu beziehen. 

Gegenüber jedem Existierenden sollten wir uns so einstellen, dass es unabdingbar für unser Leben ist. Nichts existiert unnötigerweise, obwohl es uns manchmal so scheint, als sei die Natur voller Schädlinge, von denen man sie befreien könnte, sei es in den Meeren, Ozeanen, in der Erde, überall.

Tagtäglich erkennen wir mehr, während wir die Natur  erforschen, dass alles Existierende notwendigerweise erschaffen wurde. Dabei gibt uns die Wissenschaft der Kabbala das vollständige Verständnis dessen.

Jede Art von Pflanzen und Tieren entwickelt sich nur aus der Notwendigkeit heraus. Die unbelebte, pflanzliche, tierische und menschliche Ebene der Natur müssen miteinander harmonieren und gemeinsam an allem teilhaben.

Daher gibt es in der Welt nichts Schädliches. Und wenn wir es als etwas Schädliches oder Schlechtes für uns ansehen, dann müssen wir begreifen, dass es existiert, damit wir die richtige Einstellung gegenüber der Natur entwickeln. Wir müssen zu einem Zustand kommen, der uns zu sehen erlaubt, dass alles, was in dieser Welt existiert, richtig, wahr, und notwendig ist, dass es existieren muss.

Aus Kab TV’s „Grundlagen der Kabbala“

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Wie bekämpft man die Wünsche der Allgemeinheit?


Frage: In jedem Menschen auf jeder Stufe der spirituellen Entwicklung gibt es Wünsche der Allgemeinheit, die wir bekämpfen müssen. Wie bekämpfen wir sie? Was ist das? Willenskraft?

Antwort: Es ist die Analyse der eigenen inneren Zustände und die ständige Arbeit mit den Texten von Rabash und Baal HaSulam.

Man muss sehen, wie das einen formt, wie man aussortiert- was zur äußeren Welt gehört und was man hinzufügt- was zur inneren Welt gehört. Wie trennt man die Eigenschaft Malchut von der Eigenschaft Bina? So kommt man voran.

Die Eigenschaften des Gebens, der Liebe, der Verbindung, werden im Vergleich zum Wunsch nach Belohnung immer wichtiger und bestimmender.

Anmerkung: Um das alles zu analysieren, muss man sich in einer Gruppe von Gleichgesinnten befinden, anders ist es nicht möglich.

Antwort: Natürlich! Alle diese Wünsche können sich, wenn es keine Verbindung und keinen Austausch mit anderen gibt, nicht in einem einzelnen Menschen verwirklichen,

Aus dem Fernsehprogramm“ Spirituelle Zustände“, 02.04.21

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