Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Evolution'

Ein Merkmal unserer Zeit

Frage: Die Geschichte der menschlichen Entwicklung ist die  Geschichte unserer Verlangen. Etwa 35 tausend Jahren v. Chr. begann sich die Stufe der grundlegenden, tierischen Verlangen zu entwickeln: Nahrung, Sex, Familie.

Zwischen 4 tausend v. Chr. und dem 5ten Jahrhundert n. Chr. dominierte das Verlangen nach Reichtum die Menschheit. Vom 5ten bis zum 15ten Jahrhundert herrschte das Verlangen nach Macht, vom 15ten bis zum 20ten Jahrhundert – das Verlangen nach Wissen. Seit Ende des 20sten Jahrhunderts, bis zu Beginn des 21ten Jahrhunderts – dominiert das Verlangen, den Sinn des Lebens zu offenbaren und sich auf dieser Stufe der Pyramide zu verwirklichen.

Was ist das Besondere unserer Zeit? Was bedeutet es, sich auf der letzten Stufe der Spiritualität, zu realisieren?

Antwort: Tatsache ist, dass sich unsere Verlangen stufenweise, nach besonderen Gesetzen entwickeln. Die höchste Stufe ist die, auf der wir uns heute befinden: der Egoismus zwingt den Menschen dazu, sich selbst nach dem Ebenbild des Schöpfers zu verwirklichen, ein Schöpfer zu werden.

Andererseits offenbart sich in uns die absolute Unfähigkeit, dies zu erreichen. Wir kommen hier zu der Tatsache, dass die Aufgabe, wie der Schöpfer zu werden, sich nicht auf direkten Weg lösen lässt, sondern sich auf eine ganz andere Art und Weise entwickelt und verwirklicht.

Jeder muss von der Natur die Kräfte erhalten, die ihm helfen, sich zu verändern um einen Überbau über sich selbst herzustellen, der „Mensch –  wie der Schöpfer“ – genannt wird. Wir sind in allen  anderen Bestrebungen, wie Tiere.

Wo in uns versteckt sich der Mensch, den wir entwickeln müssen? – Er steckt sehr tief in uns. Das ist nur ein kleines Verlangen, das sich seit Jahrhunderten in uns entwickelte, bis wir es heute zu spüren beginnen. Es ist sehr interessant, dies zu erkennen: Wir dürfen unsere ursprüngliche egoistische Natur nicht entwickeln, sondern müssen sie umgekehrt, altruistisch verändern. Darin besteht die Angleichung an den Schöpfer.

Wenn man zu einem Menschen werden will, muss man sich sozusagen von innen nach außen stülpen, die tierische Existenz und die menschlichen Vorlieben aufgeben. Man muss auf alle derzeitigen Werte wie Reichtum, Macht, Ruhm und Wissen verzichten und nur eines vorziehen – den Schöpfer zu studieren, um Ihm ähnlich zu werden.

Aus der TV-Sendung „Management-Fertigkeiten“, 25.06.2020

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Licht am Ende des Tunnels

Der Wille der Menschen, den Angriff des Coronavirus zu dominieren und zu einem normalen Leben zurückzukehren, steht im Gegensatz zum Anstieg der rekordverdächtigen Infektionsraten rund um den Globus. Die Menschen sind vom ständigen Gedanken an die Pandemie erschöpft, doch sie lässt nicht los, verbreitet sich weiter und fordert Opfer. Doch wenn wir erkennen, dass die Lösung in unseren eigenen Händen liegt, werden wir den Durchhaltewille dafür erhalten und die Krise meistern.

„Zum ersten Mal in der Geschichte konzentriert sich fast jeder Wissenschaftler der Welt auf dasselbe Problem… das beginnt sich nun wirklich auszuzahlen“, sagen Wissenschaftler aus Harvard. Damit erkennen sie die Bedeutung von Zusammenarbeit zur Milderung der Auswirkungen der Pandemie in allen Bereiche unseres Lebens – in Wirtschaft, Gesundheit, Bildung und Kultur – in der neue Ära, in die wir eingetreten sind. 

Millionen von Menschen weltweit stehen durch die vielen verschiedenen Voraussagen, was uns in der Zukunft erwartet unter Anspannung. Wie wird sich der kommende Winter auf die COVID-Fälle auswirken? Wie viele Menschen werden von Arbeitslosigkeit betroffen sein? Unzählige Fragen. Diese Unsicherheit beeinflusst unser kollektives Bewusstsein und bereitet es auf eine starke Veränderung vor. Eine Art Perspektivenwechsel – von einer eingeschränkten, egoistischen hin zu einer umfassenden, offenen Ausrichtung. Dies wird uns helfen eine Lösung für die Krise an der tiefsten Wurzel des Problems zu finden. Der Lösungsansatz besteht darin, anstatt die Krise nur aus einer wissenschaftlichen, wirtschaftlichen oder politischen Perspektive anzugehen, sie als gemeinsame Herausforderung zu sehen, unsere nicht-funktionierenden zwischenmenschlichen Beziehungen neu aufzubauen. [Rest des Beitrags lesen →]

Auf die Aktivitäten der Natur achten

Frage: Wir sprechen über viele Probleme, Katastrophen und die Möglichkeit von noch größeren Unglücken, die über die Welt hereinbrechen könnten. Was wäre für Menschen, gut und optimistisch zu sagen, die darauf achten was Sie tun, zuhören was Sie mitteilen und lesen was Sie schreiben?

Antwort: Ich rate allen Menschen dazu, darauf  zu achten, was die Natur mit uns macht.

Die Natur ist ein Lebewesen, sie bringt uns zur Welt und schließt uns in sich ein. Ihre Stufe ist höher als unsere. Aus diesem Grund gibt es nichts an uns, was nicht von der Natur stammen würde. Wir müssen darauf achten, was sie von uns verlangt.

Wir dürfen uns der Natur gegenüber nicht unwürdig verhalten. Wir dürfen uns ihr nicht wie zu etwas Unbelebten oder Pflanzlichem verhalten, sondern wie zu dem höchsten Wesen. Wir müssen verstehen, dass sie intelligent, selektiv und bewusst handelt, um uns zur nächsten Stufe zu bringen.

Die Natur hat uns aus dem Nichts, aus Null entwickelt. Sie hat uns zu dem gegenwärtigen Zustand gebracht und bildet uns weiter aus. Wir dürfen nicht annehmen, dass unsere Evolution zu Ende ist. Wir müssen zu dem letzten Zustand, zu einer vollständigen Interaktion zwischen uns und der Natur kommen. Diesen Schritt müssen wir jetzt tun.

Diesen Wandel können wir entweder unter dem Einfluss der brachialen Kraft der Natur oder vernünftig und bewusst tun. Ich glaube, dazu sind wir bereits gekommen. Jetzt hängt alles davon ab, wie wir diese Möglichkeit allen Menschen erklären und sie mitreißen können.

Frage: Heißt das, dass die Menschen nicht nur eine Chance haben, sondern Sie glauben daran, dass sie diese Chance ergreift und die richtigen Lösungen und Handlungen findet?

Antwort: Natürlich.

Aus dem TV-Programm „Gespräche mit Leonid Macaron und Dr. Michael Laitman über die internationale Lage“, 18.06.2020

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Was kann man von der Natur lernen?

Frage: Sie sagen oft, man müsse von der Natur lernen. Wie kann ein gewöhnlicher Mensch von dem was in der Natur geschieht, lernen? Was kann man von der Natur lernen?

Antwort: Nachdem wir unsere irdische Natur erforscht haben, erkennen wir, dass sie ein einziges, geschlossenes System darstellt. Wir müssen noch erfahren, wie wir ein integraler Bestandteil dieses Systems sein können, wie wir uns an dieses System anpassen können um mit der Natur im Einklang existieren können. 

Frage: Der moderne Mensch steht der Aussage, „von der Natur zu lernen“, skeptisch gegenüber. Die Menschen nehmen die Natur als eine unerschöpfliche Quelle von Mineralien wahr, als einen Ort der Entspannung, als ein Labor in dem Forschungen durchgeführt werden können. Was ist die Natur aus Ihrer Sicht und worin besteht ihre Einheit?

Antwort: Die Natur ist ein einheitlicher, integraler Organismus und besteht aus der unbelebten, pflanzlichen, belebten und menschlichen Stufe. Diese Stufen sind miteinander verbunden und spüren ihre Abhängigkeit voneinander. 

Auf der menschlichen Stufe ist ein Egoismus zu beobachten, der sich nicht mit der Welt darum herum arrangieren will. Der Mensch versucht die Welt an sich und nicht an die Natur anzupassen. Es liegt hier ein grausamer Irrtum vor, denn der Mensch entwickelt sich grundsätzlich egoistisch, dadurch führt seine ganze Entwicklung letztlich zu großen Problemen.

Frage: Warum gibt es auf allen Stufen der Natur Harmonie, nur nicht auf der menschlichen?

Antwort: Da der Mensch selbstständig zur Harmonie kommen muss.

Aus dem TV-Programm „Die Ära des Post-Coronavirus“, 16.04.2020

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Immer mit mir – Teil 97

Und plötzlich ist er weg!

Erste Zeit bin ich in Schweiß gebadet aufgesprungen, schaute auf die Uhr und dachte, ich hätte verschlafen!… Es ist schon halb zehn, und man musste um neun bei ihm sein!… Und plötzlich merkst du, dass du dich nicht verspätest, dass man nirgendwo hingehen kann.

Du legst dich hin, schließt die Augen, und er steht vor dir, lebendig…

Ja, es war anfangs nicht einfach….. Und wie schwierig es war, ohne ihn im Auto zu fahren, weil wir so viel zusammen gefahren sind… Und nicht zu hören: „Michael, fahre nicht so schnell, sag es dir!“ Er mochte es nicht, wenn ich über 90 km fuhr; „Michael, du musst das Glas abwischen“, er liebte es, dass die Scheiben immer perfekt sauber waren; „Michael, lass uns heute zu Meron fahren….“ Und wir sind nach Meron, zum Grab von RASHBI… Und jetzt, mit wem willst du gehen?!

Aber trotzdem hat es sich im Laufe der Zeit etwas beruhigt. Es liegt daran, dass der zweite Teil des Gehirns auch funktioniert hat, der Hauptteil. Wo ich ihn klar gespürt habe. Das heißt, der Lehrer, Vater, Freund hat mich verlassen… Aber er hat mich auch nicht verlassen! Je mehr Zeit verging, desto näher und näher spürte ich ihn. RABASH hatte nicht eine Minute, wo er überhaupt etwas für sich selbst tat. Alles wurde nur in eine Richtung gebaut: von sich selbst zu den anderen.

Er hat mich mit dieser Bewegung „infiziert“. Ich fühlte, dass er mich nach vorne drängt, ich hatte keinen anderen Ausweg, sondern nur, um zu gehen, genau wie er, ohne vom Weg abzuweichen, ohne sich abzulenken, um wie er zu gehen und alles zu tun, um der Welt zu vermitteln, was er vermitteln wollte. Das, was er in mich investiert hat. Ich fühlte diese Verantwortung, fühlte sie damals und fühle sie auch heute. Alles, was mit mir weiter passiert, alles ist er, RABASH.

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Kämpfe nicht gegen Rassismus, sondern liebe die Einzigartigkeit

 

Im Facebook am 26.06.2020 veröffentlicht.

Hass zwischen Menschen gibt es schon immer, Rassismus ist eine besonders zerstörerische Form davon. Um etwas dagegen tun zu können und weitaus schlimmere als die bereits heute erkennbaren Auswirkungen zu verhindern, müssen wir verstehen, woher Rassismus kommt. Ziehen wir die richtige Erkenntnis daraus, werden wir nicht nur den Hass lindern können, sondern sogar eine besondere, ganzheitliche Verbindung aller Menschen erreichen.

Vier primäre Arten

Um Rassismus zu verstehen, müssen wir alle Auswirkungen in unserer Welt als Folgen von einer Ursache betrachten. Die Ursache aller Folgen ist das Verlangen des Menschen. Aus Sicht der Weisheit der Kabbala gibt es vier grundlegende Arten von Verlangen, sowie deren Ursprung oder Wurzel. Diese vier Arten des Verlangens lassen sich auf alles in unserer Welt anwenden, die menschliche Spezies mit eingeschlossen. 

Aus diesem Grund entstanden vier unterschiedliche Rassen, die Schwarze (afrikanische), die Rote (amerikanische) die Gelbe (asiatische) und die Weiße (europäische). Diese vier Rassen entstanden getrennt voneinander auf vier verschiedenen Kontinenten, bis sich diese verbanden und sie von Kontinent zu Kontinent wandern und sich vermischen konnten. 

Die vier Arten entwickeln sich weiter und deshalb werden ihre einzigartigen Eigenschaften immer deutlicher. Zusammen bilden sie eigentlich ein perfektes Ganzes, doch wenn diese Einzigartigkeiten ignoriert werden und wir so tun, als wären wir alle gleich, arbeiten wir unbeabsichtigt gegen diese positive spezifische Entwicklung. Und genau das nehmen wir heute als gegenseitige Feindschaft , als „Rassismus“ war. 

Da die vier Rassen aus den unterschiedlichen Grundtypen des Verlangens entstanden sind, können die Konflikte zwischen ihnen nicht mit den heutigen Massnahmen gelöst werden. 

Um Rassismus aufzulösen, müssen wir wieder jeder Rasse die Möglichkeit geben, ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Die vier Arten sollen nicht gleich gemacht werden, sondern gleich behandelt werden und sich ergänzen.

Nur wenn sie als eine Einheit funktioniert, die aus vier sich ergänzenden Teilen besteht, ist es möglich, die Vorzüge aller Teile zu erkennen und zu sehen, wie wichtig sie für das Wohlergehen des gesamten Organismus “Mensch” sind.

Was für Rassen gilt, gilt auch für den Menschen

Alles in der Natur ist einzigartig. Nicht nur die Rassen sondern auch jeder Mensch. Um die Menschen dauerhaft glücklich und zufrieden zu machen, müssen wir die Bedingungen dafür schaffen, dass jeder Mensch das Gefühl hat, dass er sein Potenzial ausschöpfen und damit zum Glück der Menschheit beitragen kann. Wird das Beitragen zum Wohlergehen Anderer als höchstes Statussymbol angesehen, wird jeder Mensch sich bemühen diesen Beitrag zu leisten. Dafür wird er das Beste aus sich herausholen, sein volles Potenzial ausschöpfen und jeder, der sein volles Potenzial ausschöpfen kann, wird ein glücklicher Mensch sein.

Kurz gesagt: nicht gleich müssen wir sein, sondern das gleiche Ziel müssen wir haben. So das jedes Individuum mit seinem einzigartigen Potenzial zum Glück und zum Wohlergehen der Menschheit beitragen kann.

Gibt es materielle Bilder in der spirituellen Welt?

Aussage: In der spirituellen Welt gibt es nur Objekte mit einem unabhängigen bewussten Wunsch. Ein Bleistift zum Beispiel existiert dort nicht, weil er kein eigenes Verlangen hat.

Antwort: Wie alle unbelebte Materie hat er mit ihr einen gemeinsamen Wunsch: seine Form zu bewahren.

Im Spirituellen gibt es keine unbelebte, pflanzliche und belebte Natur, denn alle Wünsche dieser Ebenen zielen nur darauf ab, sich selbst zu erhalten.

Und einen gewöhnlichen Menschen gibt es dort auch nicht. All dies ist imaginärer Natur, denn sie strahlt nichts aus, produziert nichts aus sich selbst. Sie ist nur damit beschäftigt, ihre Existenz auf die bequemste Art und Weise zu erhalten, mehr nicht.

Frage: Es stellt sich also heraus, dass die ganze spirituelle Welt in unserem Gehirn existiert?

Antwort: Natürlich. Und wo sonst? Denn es gibt keinen Raum in der Tat. Mit Raum meinen wir das spirituelle Verlangen. 

Frage: Aber die Wurzeln aller materiellen Objekte und Phänomene existieren?

Antwort: Absolut. Sie befinden sich in unserem Wunsch und werden deshalb in ihm reproduziert.

Frage: Können Sie uns sagen, was zum Beispiel, ein Tisch im Spirituellen ist? Wie wird er verwendet?

Antwort: Es ist eine bestimmte Kraft oder, wie wir es nennen, Reshimo (ein Informationssatz), die diesen Tisch in uns zeichnet.

Aus dem TV-Programm „Die Grundlagen der Kabbala“, 10.06.2019.

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An der Spitze des Kampfes

Die Bewahrung des Gleichgewichts der Natur ist heutzutage besonders wichtig. Naturschützer, Umweltschützer und die „Grünen“ – wer auch immer sie sind – sie sind gegen Eingriffe in die Natur. Sie kämpfen dafür, dass wir kein Öl pumpen, keine Brennstoffe verwenden usw.

Wir tun der Natur schreckliche Dinge an. Aber das Wichtigste ist nicht, dass wir die Pflanzenwelt zerstören, Kanäle graben, Tiere töten, Atomkraftwerke bauen, Bomben testen, indem wir sie unter- und oberirdisch in die Luft sprengen.

Das Wichtigste ist, dass wir die Natur des Menschen selbst verunstalten, dabei steht der Mensch im Prinzip an der Spitze der Natur, er ist so etwas wie ihre Krone. Im Endeffekt haben wir das Coronavirus bekommen, weil wir uns nicht um die Krone der Natur – um den Menschen – gekümmert haben, obwohl er derjenige ist, der die Natur ergänzen, korrigieren und ins Gleichgewicht bringen soll.

Aber wir hoffen, dass wir es dank unserer Bemühungen noch schaffen. Tatsache ist, dass die Kabbalisten, die die Methode der integralen Entwicklung der Natur erhielten, sie nicht umsonst bekommen haben. So wie die Mediziner in unserer Gesellschaft mit den ihnen bekannten Mitteln für die Gesundheit der Menschen kämpfen, so sollten auch wir Kabbalisten das Gleiche tun: Wissen erlangen und in der Lage sein, wie die Mediziner, nicht den tierischen Organismus des Menschen, sondern unsere ganze Gesellschaft mit der gesamten unbelebten, pflanzlichen und belebten Natur, d.h. das ganze Universum ins rechte Gleichgewicht zu bringen. Dies wird sein gesunder Zustand sein. Dies ist unsere Mission.

Deshalb stehen wir an der Spitze des Kampfes gegen die Verletzungen, die der Mensch in der Natur verursacht. Ich hoffe sehr, dass wir diese Wissenschaft entwickeln, sie beherrschen, richtig anwenden und das allgemeine Gleichgewicht aller Ebenen der Natur erreichen werden. 

Und sie wird sich als ein einziger Organismus offenbaren und wir werden seine perfekte Ausgewogenheit, Integrität, gegenseitige Abhängigkeit und absolute Gesundheit genießen. Und als Resultat hören wir auf, wie kaum atmende und kaum sehende Wesen zu sein, und werden dafür zu gesunden Teilen der ganzen Natur auf allen Ebenen.

Ich hoffe, dass sich dies durch die Genesung vom Coronavirus manifestieren wird. Zumindest sollte dies unser Ziel sein, und wir brauchen uns nicht darum zu sorgen, inwieweit es uns gelingt. Wir müssen uns bemühen, wie Ärzte es tun, wenn sie einen Patienten vor sich sehen. Sie nehmen keine Rücksicht auf seinen hoffnungslosen Zustand bzw. seine verschleppte Krankheit, sondern versuchen mit aller Kraft, ihn zu heilen. Das ist es, was wir auch tun sollten.

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Aus dem russischen Unterricht, 15.03.2020

Lasst uns unsere Augen öffnen!

Frage: Wie kann man dieses Virus als gut betrachten? Wie kann man einfach behaupten, dass es umarmt, geküsst und willkommen geheißen werden soll, wenn in Italien an einem Tag mehr als 720 Menschen daran gestorben sind? Sind Moral und Mitgefühl einem Kabbalisten fremd?

Meine Antwort: Was würde mein Weinen verändern? Während der verschiedensten Diskussionen und Streitereien in meinem Leben erkannte ich sehr viel. Mein ganzes Leben lang habe ich mit Starrsinn, Hass und Unverständnis gekämpft.

Sagen wir, es kommt eine Welle und verkürzt das Leben vieler Menschen.

Natürlich freuen wir uns nicht darüber. Jedoch müssen wir den sinnvollen Samen darin finden. Die Natur ist ein geschlossenes System. Sie tut nichts grundlos, auch wenn das engstirnige Menschen behaupten. Alles geschieht genau nach der Entscheidung dieses Systems. Es regeneriert sich selbst und bewegt sich von einem Zustand zum anderen. Wenn das System ein paar Millionen Menschen auslöschen muss, dann wird es so geschehen. Das ist seine Heilung.  Wenn ich unter diesen paar Millionen sein soll, dann geschieht es. Was kann ich sonst tun? 

Betrachtet das, was geschieht, also nicht wie ein kleines Kind. Betrachte es vom Standpunkt der globalen Natur. Wenn sie sich auf diese Weise reinigen muss, wird sie sich auf jeder Stufe reinigen: “unbelebt, pflanzlich, belebt und auch menschlich.”

Ich ignoriere solche Themen nicht. Stattdessen versuche ich zu erklären, wie man solche Situationen richtig wahrnimmt. Natürlich ist es einfacher die Augen vor dem Bösen zu verschließen und wie ein kleines Kind zu weinen. Es ist sehr schwer als Erwachsener die Augen zu öffnen und alles richtig wahrzunehmen. 

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Aus KabTV „Grundlagen der Kabbala“, 22.3.20

Wer profitiert vom Coronavirus?

Frage: Kann das Coronavirus für irgendjemanden von Vorteil sein?
Meine Antwort: Natürlich für die Natur .

Frage: Warum?
Meine Antwort: Weil sie uns unbedingt korrigieren und in einen perfekten Zustand bringen muss. Wir sind die einzigen Nachkommen, die schädigen, zerbrechen und töten und der Natur Schaden zufügen. Deshalb kommt die Schutzreaktion der Natur in dieser Form zum Ausdruck.

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Aus den „Begegnungen mit der Kabbala“ der Kabbala: Victoria Bonya“, 29.3.20