Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Erziehung'

Die Zukunft liegt in der globalen Verbindung

Frage: Sollten die Menschen bereit sein, sich jedem Problem zu stellen und zu sehen, welche Lösung es gibt?

Antwort: Ein Mensch sollte nicht vor einem Problem davonlaufen, er sollte es prüfen und versuchen es mit allen Mitteln zu lösen.

Wenn alle Menschen etwas lösen wollen, dann werden sie es auch können. Allgemein wird ein Problem nur durch die richtige Verbindung gelöst. So wird aus sich heraus eine Lösung für jedes Problem gefunden.

Wir müssen allmählich dazu übergehen, uns dazu erziehen, wie wir miteinander umgehen, was wir erreichen und in Zukunft die richtige Verbindung miteinander finden wollen. Es gibt nur eine Zukunft – die in einer globalen Verbundenheit. Darin werden wir alles für jeden bereitstellen können, und jeder wird glücklich sein. Die Anpassung muss in den Gedanken, Gefühlen, Erziehung, Wahrnehmungen und Berechnungen vollzogen werden.

Aus dem Fernsehprogramm Kabbala Express, 12.01.2021

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Das Wesen der menschlichen Natur

Frage: Die Menschen haben ihr ganzes Leben lang für die Freiheit gekämpft. In der Erklärung der Menschenrechte steht: „Die Freiheit besteht darin, alles tun zu können, was einem anderen nicht schadet. Sind Sie mit dieser Aussage einverstanden?

Antwort: Insofern es die Grenzen der Natur nicht überschreitet.

Das Problem ist, dass der Slogan „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ von den Menschen auf der Grundlage dessen verkündet wird, was sie durch ihre Erziehung verstehen und was sich vor ihren Augen abspielt. Die Kabbala spricht hingegen von den Naturgesetzen. Das ist viel breitgefächerter und klingt wahrscheinlich anders.

Vom Standpunkt der Natur aus kann der Mensch nicht frei sein, da er in seinem Egoismus feststeckt. Wie kommen wir da wieder raus – darin liegt das Problem. Ich bin von Natur aus so, er ist anders: gut, böse, nervös, eifersüchtig, etc. Wir haben eine Vielzahl von schlechten und guten Eigenschaften. Was sollen wir also tun?

Frage: Im Allgemeinen ist es eine philosophische Frage: Ist die menschliche Natur böse oder gut?

Antwort: Sie ist absolut böse, da ich nur an meinen eigenen Vorteil denke. Vielleicht wünsche ich jemand anderem nichts Schlechtes, aber wenn es für mich von Vorteil ist, dann werde ich ihm/ihr Böses zufügen. Es gibt hier eine „graue Zone“.

Aus Sicht der Kabbala ist ein Mensch, der in dieser Welt existiert, böse! So steht es auch in der Tora, die Natur des Menschen ist ein egoistisches Verlangen, um auf Kosten anderer zu genießen. So sind wir geschaffen! Während Tiere durch ihren Instinkt auf Nahrung, Gesundheit und Fortpflanzung beschränkt sind, will der Mensch die ganze Welt verschlingen, deshalb haben wir keine Handlungsfreiheit. Wir werden vom Bösen beherrscht. Ob es uns gefällt oder nicht, benützen wir andere, da wir so geboren wurden. Hier kommen natürlich die Erziehung, restriktive Gesetze, die Meinung der Gesellschaft hinzu, aber im Allgemeinen ist der Mensch selbst böse.

Die Tora sagt, dass das Böse des Menschen aus seinem Wesen entspringt. Noch bevor er geboren wird, steckt das Böse bereits in ihm.

Aus der Fernsehsendung „Spirituelle Zustände“,29.04.2019

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Neues Leben 497 – Träume und Kontrolle des Schicksals

Neues Leben 497 – Träume und Kontrolle des Schicksals
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

Kabbalisten kontrollieren das Schicksal, da sie sich zum Wohl der Menschheit korrigieren. Sie transzendieren das Programm der Natur und ihren eigenen Egoismus, indem sie einen Masach (Schirm) bauen und sich in die Höhe erheben, woher die Kräfte kommen. Kabbalisten bringen die Menschheit zur Vollendung. Die Patriarchen Jakob und Josef wussten, wie man die Mittellinie festhält, die Kräfte des Guten und des Bösen integriert und das Schicksal kontrolliert. Dies wird „den Traum für uns deuten“ genannt.

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us KabTVs „New Life 497 – Träume und Kontrolle des Schicksals“ vom 11.01.15

Neues Leben 474 – Trennung zwischen den Menschen und ihren Führern

Neues Leben 474 – Die Trennung zwischen dem Volk und seinen Führern
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Heute wird die Regierungsarbeit für Geld gekauft. Es gibt keine Beziehung zwischen den Regierenden und der Öffentlichkeit, sondern nur zwischen der Öffentlichkeit und den Medien. Die Medien machen ihren Job nicht, um die Menschen auf eine positive Art und Weise zu verbinden.

In der Tierwelt gibt es einen König, einen Leittier und ein Rudel. Das war auch zu Beginn der menschlichen Geschichte so. Früher wurde jeder vom König regiert, aber die Idee der Monarchie ging allmählich zurück, und dann wurden die Weisen die Vertreter der Höheren Macht. Jetzt glauben die Menschen nicht mehr, dass es Vertreter der Höheren Kraft in dieser Welt gibt. Was wir brauchen, ist ein tiefer, umfassender Prozess der sozialen Erziehung, der uns alle dazu bringt, Verbindung und Einheit zu schätzen.

Wenn wir uns auf Verbindung und Einheit ausrichten, werden wir in der Lage sein, die richtige Person zu wählen, die uns in diese Richtung führt. Wir werden eine Gruppe von Führern wählen, die aus den Menschen hervorgehen werden, die sich an das Prinzip „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ halten, weise Menschen, die die Nation Israel in Richtung der Erfüllung ihrer Bestimmung führen werden.

Aus KabTV’s  New Life 474 – Trennung zwischen dem Volk und seinen Regierenden“, 16.12.14

Neues Leben 468 – Mangel an staatlicher Stabilität

Neues Leben 468 – Fehlende Regierungsstabilität
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Wir haben den Punkt in der menschlichen Entwicklung erreicht, an dem Israel den Plan der Natur für uns verstehen muss, um sich vollständig in ihr integrales System einzufügen. In der Vergangenheit war ein König das Staatsoberhaupt und was er sagte, war heilig.

Die Natur hat uns in einen Zustand gebracht, in dem jeder das Gefühl hat, dass er ein König ist, dass er etwas Besonderes ist, dass er versteht und dass er entscheidet. Wir müssen nun lernen, unseren freien Willen gemäß dem Attribut „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, der absoluten Hingabe, umzusetzen. Wir sind alle voneinander abhängig, wie Organe im gleichen Körper. Wir haben keine Wahl. Wir müssen lernen, wie wir uns verbinden können.

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Aus KabTVs „New Life 468 – Fehlende Regierungsstabilität“, 12/9/14

Neues Leben 467 – Vertrauen in die gewählten Führer

Neues Leben 467 – Vertrauen in die gewählten Amtsträger
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Wir misstrauen den gewählten Führern, weil sie große Pläne präsentieren und scheitern. Es hat keinen Sinn, ihnen die Schuld zu geben oder sie zu missachten, denn das Problem ist, dass die Öffentlichkeit den Plan der Natur für die Menschheit nicht kennt oder versteht. Um mit den Regeln der Natur im Einklang zu sein, müssen wir auf der sozialen Ebene arbeiten und die Menschen über Gleichheit und Gegenseitigkeit aufklären. Dies ist in Israel wirklich kritisch, da wir nach dem Plan der Natur ein Beispiel für die ganze Welt geben müssen.

Die Weisheit der Kabbala lehrt, dass ganz Israel hier und jetzt das Leben im Garten Eden (Paradies) erschaffen kann, wenn wir uns an das Prinzip halten: „Liebe deinen Freund wie dich selbst.“

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Aus KabTV’s „New Life 467 – Vertrauen in die Gewählten“, 12/9/14

Neues Leben 466 – Das jüdische Potenzial, Teil 2

Neues Leben 466 – Das jüdische Potential, Teil 2
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum ben Moshe

Juden haben ein besonderes Gen, das sie in vielen Bereichen erfolgreich macht. Sie sind die Nachkommen eines besonderen Volkes, welches Abraham folgte, die Höhere Kraft offenbarte und schließlich zur Nation Israel wurde. Sie nutzen die Kräfte, die sie als Juden  haben, nicht richtig. Die Erfüllung des jüdischen Potentials könnte einen Staat aufbauen, der nach gegenseitiger Garantie, Liebe und Gleichheit geführt wird. Wenn die Juden ihr Potential erfüllen würden, würden sie einen universellen Nobelpreis dafür erhalten, da sie der ganzen Menschheit Glück bringen.

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Aus KabTVs „New Life 466 – Das jüdische Potenzial, Teil 2“, 12/4/14

Neues Leben 465 – Das jüdische Potenzial, Teil 1

Neues Leben 465 – Das jüdische Potential, Teil 1
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum ben Moshe

Abraham sammelte die am höchsten entwickelten Menschen, die zu seiner Zeit lebten, und lehrte sie, sich zu verbinden, um die höhere Kraft zu offenbaren. Sie haben die Fähigkeit, die Welt in der Tiefe zu sehen, aus der Perspektive von zwei entgegengesetzten Kräften, der Kraft des Empfangens und der Kraft des Gebens. Ein gewöhnlicher Mensch sieht die Welt nur nach der Kraft des Empfangens, die auf dem Überleben des Stärkeren und der Macht des menschlichen Egos beruht. Es ist, als würde man die Welt mit einem Auge sehen und nicht mit zwei.

Diese Menschen, die Juden, haben seit den Tagen der Zerstörung des Tempels die Fähigkeit verloren, die Kraft des Gebens zu offenbaren. Das Ziel ihrer Evolution ist es, diese Fähigkeiten wieder zu erwecken, das Attribut des Gebens in ihnen wieder aufzubauen und die Kraft der Liebe und der Selbsthingabe in der Realität zu erkennen.

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Aus KabTVs „New Life 465 – Das jüdische Potenzial, Teil 1″, 12/4/14

Neues Leben 461 – Das Gesetz des Nationalismus – Eine Identitätskrise, Teil 2

Neues Leben 461 – Das Gesetz des Nationalismus – Eine Identitätskrise, Teil 2
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

Abraham gründete Israel als eine spirituelle Nation, weil sie danach strebte, nach der höheren Kraft zu suchen, nach der Kraft der Liebe. Das Geheimnis, das die Juden haben, ist, dass wir, indem wir „ein Mann in einem Herzen“ sind, die höhere Kraft offenbaren können. Das ist unser kulturelles Erbe, aber wir erfüllen es nicht. Heute werden wir durch das Gesetz des Egos und des Wettbewerbs geleitet. Wenn wir wollen, dass die Vision von Liebe und Verbindung wahr wird, müssen wir jeden aufnehmen, der sich uns anschließen möchte, und einen allgemeinen, sozialen Bildungsprozess beginnen, um unsere Wurzeln kennenzulernen.

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Aus KabTVs „New Life 461 – Das Gesetz des Nationalismus – Eine Identitätskrise, Teil 2“, 30.11.14

Können wir Kindern beibringen, glücklich zu sein ?

Frage: Wie können wir Kindern beibringen, glücklich zu sein? Und ist es wert, ihnen etwas beizubringen, das mit der Kabbala zu tun hat?

Antwort: Natürlich wollen wir Kinder lehren, glücklich zu sein, und wir können es ihnen beibringen. Wir sagen einem Kind: „Sei kein Tyrann, schlage andere nicht, sei freundlich, sei höflich“, und so weiter, weil wir verstehen, dass ihm auf diese Weise bessere Umstände garantiert werden.

Auf diese Weise sollten wir unsere Kinder erziehen, bis sie das Alter erreichen, in dem wir ihnen die Methode der Verbindung beibringen können. Und dann werden sie definitiv Garantien für ein gutes Leben haben.

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