Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Bildung&Erziehung'

Neues Leben 1265 – Das Ende der kapitalistischen Ära?

Neues Leben 1265 – Das Ende der kapitalistischen Ära?

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

Die jüngere Generation ist nicht mehr daran interessiert, finanziellen Wohlstand zu erlangen und sich auf das wettbewerbsorientierte, kapitalistische System einzulassen. Auch die Natur kämpft mehr und mehr dagegen an. Der Kapitalismus wurde durch das Wachstum des menschlichen Egos genährt und ist wie ein Krebsgeschwür geworden, das den Planeten und seine Ressourcen zerstört. Wir entwickeln uns zu einer neuen, kreisförmigen gegenseitigen Verbindung, die auf spirituellem Kapital basiert. Das Gefühl unbegrenzter Freiheit und das Ziel, anderen Gutes zu tun, ist spirituelles Kapital. Es ist eine Stufe  menschlicher Entwicklung jenseits der egoistischen, tierischen Ebene. Jeder wird alles Notwendige haben, um sich selbst zu erhalten, und den Rest geben und teilen wollen. Wenn wir in Gleichheit füreinander da sind, wird die ganze Welt zum Wohle aller existieren.

[267970]

Aus KabTVs „Neues Leben 1265 – Das Ende der kapitalistischen Ära? 13/07/2020

Neues Leben 1264 – Bewältigung der sozio-ökonomischen Krise

                 Neues Leben 1264 – Bewältigung der sozio-ökonomischen Krise                                    Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

Die Coronavirus-Pandemie hat sich von einer Gesundheitskrise, in welcher sich die Menschen im Kampf gegen sie vereint haben, in eine Wirtschaftskrise verwandelt, in der jeder um das Überleben seiner eigenen Familie fürchtet und alle anderen als Feinde betrachtet. Das Virus will, dass sich die gesamte Menschheit geschlossen dagegen wehrt. Es will, dass Israel seine Bestimmung erfüllt, der Menschheit den Sinn des Lebens zu erklären und sie in eine höhere Verbindung jenseits des menschlichen Egos zu führen. Die Menschen müssen einen Entwicklungsprozess von ihrem derzeitigen egoistischen Zustand hin zu altruistischen Beziehungen durchlaufen. Sie werden lernen, sich um den Nutzen anderer, statt  um ihren eigenen Nutzen zu kümmern. In dieser neuen Ära wird die Regierung für die Grundbedürfnisse aller Menschen sorgen, und gleichzeitig werden diese an einer integralen Bildung teilnehmen, die wechselseitiges Geben, Liebe und Verbindung lehrt. Jeder wird mit dem, was er bekommt, glücklich sein , und seinen Herzenswunsch erfüllt bekommen.

[267909]                                                                                

Aus KabTVs „Neues Leben 1264 – Bewältigung der sozio-ökonomischen Krise“ 13/07/2020

Neues Leben 1263 – Die Stärkung der weiblichen Kraft in der Welt

Neues Leben 1263 – Die Stärkung der weiblichen Kraft in der Welt

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum ben Moshe

Während frühere Frauen ihre Zeit zu Hause mit Kochen und Kindererziehung verbrachten, sind sie heutzutage Premierministerinnen. Die weibliche Kraft wird im globalen Management weiter wachsen, um die schwindende Rolle der männlichen Kraft auszugleichen. In der Natur verkörpert die weibliche Kraft das Verlangen zu empfangen, und die männliche Kraft das Verlangen zu geben. Das Verlangen zu empfangen oder die Anziehungskraft der Schwerkraft stehen im Zentrum der Schöpfung. Sie ist jener Teil, der neues Leben gebiert, pflegt, kontrolliert, entwickelt und erzieht. Männliche und weibliche Kräfte müssen lernen, sich gegenseitig zu vervollständigen und zu ergänzen. Sie werden lernen, sich als menschliche Wesen über ihre eigene Natur und über das Geschlecht hinaus zu verbinden, so dass wahre Gleichheit und Ausgewogenheit erreicht werden kann. Wir werden lernen, uns gegenseitig zu geben und dadurch eine neue, höhere Stufe der spirituellen Entwicklung, als eine Einheit, erreichen. In dieser neuen Welt werden Verbindung, Frieden, Gemeinschaft, Teilen, gegenseitige Verantwortung, Einheit und Liebe herrschen.

[267821]

Aus KabTVs „Neues Leben 1263 – Die Stärkung der weiblichen Kraft in der Welt“ 08/07/2020

Neues Leben 1262 – Eine globale Kultur

Neues Leben 1262 – Eine globale Kultur

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum ben Moshe

Die Geschichte bewegt uns auf eine gemeinsame globale Kultur zu, in der wir wie ein Mann in einem Herzen sein werden. Wir werden uns gegenseitig unterstützen und vorrangig auf Verbindung wert legen. Einzig das menschliche Ego entzweit uns. Wir werden lernen, die böse Neigung im menschlichen Ego, das herrschen und sich auf dem Ruin anderer aufbauen will, zu beschränken. Alle Einrichtungen, die Menschen mit Gewalt einschränken, wie Polizei, Armee, Gerichte und Gefängnisse, werden überflüssig werden. Wir werden uns über das Ego erheben und uns mit anderen jenseits unserer animalischen Kriege ums Überleben verbinden. Die daraus resultierenden Gewinne werden dabei die Verluste wettmachen. Wir haben keine andere Wahl, denn die Natur zwingt uns, uns in diese Richtung zu bewegen. Wir werden erkennen, dass es unmöglich ist, aus eigener Kraft gut zueinander zu sein, und wir werden gemeinsam die Natur anflehen, unsere Herzen zu öffnen.

Unser kollektives Verlangen und unsere gemeinsamen Bemühungen uns zu verbinden, werden die Forderung nach der positiven Kraft der Natur hervorrufen. Die ganze Welt wird wie ein großes Haus und eine einzige Familie sein. Wir werden mit der Natur in Harmonie und ohne Angst in einem himmlischen Paradies leben.

[267669]

Aus KabTVs „Neues Leben 1262 – Eine globale Kultur“, 08.07.2020

 

Sich selbst finden

Frage: Jüngste Untersuchungen rekrutierender Unternehmen deuten darauf hin, dass die am wenigsten beanspruchten Berufe während der Pandemie Kellner, Köche, Sicherheitskräfte und Reinigungskräfte waren.

Viele Menschen, buchstäblich Hunderte von Millionen hatten das Gefühl, dass sie ihren Beruf über Nacht verlieren könnten. Gestern hatten sie einen Beruf, heute nicht mehr. Was würden Sie empfehlen? Welchen Beruf sollte ein Mensch heute wählen?

Antwort: Ich denke, dass sich ein Mensch selbst finden soll. Sich selbst zu finden bedeutet, sich ein Bild des wahren Menschen vorzustellen und sich diesem Bild mehr und mehr anzunähern. Nur ein kleiner Teil der Menschen wird einen Beruf benötigen.

Wir werden zu einem Zustand kommen, in dem die Menschen täglich eine Mindestanzahl von Stunden arbeiten werden und die restliche Zeit für das Selbststudium nutzen können. Sie werden an allen Arten von Bildungsprogrammen teilnehmen und sich selbst und die Gesellschaft verändern. Dies ist die eigentliche Arbeit des Menschen.

Aus dem TV-Programm „Kabbala Express“, 01.09.2020

(271304)

Kann die Gesellschaft einem Menschen die Fähigkeiten vermitteln, die er in der Familie erlernt hat?

Frage: Die Natur hat in uns eine natürliche Liebe zu den Kindern angelegt, sonst könnten wir keine Familien gründen und keinen Nachwuchs aufziehen.

Glauben Sie, dass die Rolle der Kindererziehung von einer Organisation oder einem Staat übernommen werden kann? Was wäre das Ergebnis?

Antwort:  Wir haben solche Beispiele in der Geschichte, angefangen mit der spartanischen Erziehung im antiken Griechenland und der Erziehung in speziellen Einrichtungen im antiken Rom, die wörtlich hässliche Kinder waren.

Dort wurde im frühen Alter von zehn bis fünfzehn Jahren eine Wehrpflicht praktiziert bei der die Kinder alles Mögliche taten. Aus ihnen wuchsen sehr grausame, brutale Menschen heran, die keine normalen Familien mehr gründen konnten. Sie hatten keine Gefühle der Empathie für andere und ohne das konnten sie keine Gesellschaft schaffen.

Frage: Die Gesellschaft kann also die Fähigkeit, die eine Familie vermittelt, nicht ersetzen?

Antwort: Nein, wir sehen bis heute, dass Menschen, die nicht in normalen Familien aufgewachsen sind, anders sind als andere. Ganz gleich, wie sehr sie eine Familie gründen wollen, sie können es nicht. Schließlich gründen wir immer eine Familie in etwas Ähnlichem wie die, aus der wir hervorgegangen sind.

Aus dem TV Programm „ die Zeit nach dem Coronavirus“ 21.05.2020

[269510]

 

Neues Leben 1261 – Virtuelle Verbindungen

Neues Leben 1261 – Virtuelle Verbindungen

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

Im Vergleich zu anderen Begegnungsformen bietet die virtuelle Plattform eine nützlichere, praktischere, zugänglichere, bequemere und greifbarere Gemeinschaftserfahrung. Sie kostet weniger und belastet die Umwelt weniger. Auch Emotionen lassen sich virtuell besser ausdrücken, da die Menschen besser geschützt und dadurch engagierter sind. Wir können uns virtuell wie in einer Familie treffen, spielen, singen, agieren und sogar gemeinsam essen. Es gibt keinerlei Einschränkungen, wie wir online unsere Herzen miteinander verbinden können.

Während sich Kinder weiterhin für kurze Zeit physisch versammeln, um gemeinsam Sport zu treiben, werden die innigen Gedanken und Gefühle, die wir virtuell füreinander entwickeln, im Großen und Ganzen alle physischen Interaktionen, die wir hätten haben können, kompensieren. Wir werden in eine neue, klare, unverdorbene Dimension des Lebens ohne Grenzen oder Begrenzungen eintreten, wo wir einander durch eine „innere Sicht“ spüren und das Wesen der anderen in einer absolut perfekten Welt kennen lernen.

[267472]

Aus KabTVs „New Life 1261 – Virtual Connections“, 06/06/2020

Neues Leben 1260 – Eine Welt ohne Grenzen

Neues Leben 1260 – Eine Welt ohne Grenzen

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

Grenzen sind dynamisch und relativ. Wir verschieben sie von Generation zu Generation und wollen möglichst wenige gegenseitige Verpflichtungen. Schon bald werden sich die Grenzen zwischen den einzelnen Nationen auflösen. Der Mensch will sich, so wie er ist, akzeptiert fühlen, ohne jeglichen Druck oder Erwartungen von außen. Der heutige Mensch möchte spüren, dass er nicht durch seinen Körper begrenzt ist. Wir wollen uns keiner Begrenzung oder Form der Kontrolle unterwerfen, die unsere Freiheit einschränkt.

Die Menschheit hat eine Stufe der Entwicklung erreicht, auf der sie die Grenzen der Materie und des materiellen Begehrens überwinden und wahre, spirituelle Freiheit in einer grenzenlosen Dimension empfinden muss.

[267424]

Aus KabTVs „Neues Leben 1260 – Eine Welt ohne Grenzen“, 06.7.2020

Neues Leben 1259 – Eine Welt ganz ohne Geld

Neues Leben 1259 – Eine Welt ganz ohne Geld

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

Wenn Geld seinen Wert verliert, wird die Natur selbst für jede Anstrengung, die zur Gesellschaft beiträgt, mit “ emotionalen Münzen“ bezahlen. Der Lohn der Natur sind unvergängliche Münzen der Seele. Die Seele bezeichnet die innere Anstrengung, die ein Mensch zugunsten der Gesellschaft investiert. Über die Erfüllung der Bedürfnisse der physischen Existenz hinaus hat ein Mensch das Verlangen, die Seele durch eine Beziehung zur Gesellschaft und zur Natur zu entwickeln. Die Natur „führt darüber Buch“, wie viel jeder Bürger gegeben und was er erhalten hat. Erst später offenbart sich ein höherer Lohn, und der Mensch wird noch mehr geben wollen. Sozialvermögen wird für einen Menschen wertvoll sein, und er wird es aufrechterhalten, um die Zugehörigkeit zur ewigen Natur zu erwerben. Vor der Natur kann man nichts verbergen oder sie belügen. Entsprechend der Aufrichtigkeit unserer Herzen, liegt ein Leben im Paradies vor uns!

[267315]

Aus KabTVs „Neues Leben 1259 – Eine Welt ohne Geld“, 01.07.2020

Neues Leben 1258 – Ost, West und die integrale Welt

Neues Leben 1258 – Ost, West und die integrale Welt

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

Entsprechend der Wurzel der Seele jeder Nation ist die Welt in Ost und West geteilt. Die Nation Israel ist eine dritte Komponente, eine besondere, die weder Ost noch West ist; sie gleicht keiner anderen Nation. Der Westen kann vom Osten nicht lernen, da sie nicht miteinander verglichen werden können. Während in kollektiven Gesellschaften die Menschen bereit und willens sind, Gesetze zu akzeptieren und zu befolgen, ist die westliche Kultur rational. Sowohl Westen als auch Osten brauchen nicht voneinander zu lernen.

Jede Seite muss sich entsprechend der Wurzel ihrer Seele selbst korrigieren. Wir müssen den Menschen im Westen erklären, dass die Natur uns heute dazu verpflichtet, eine integrale Verbindung zwischen verschiedenen Individuen zum Wohle einer besseren Zukunft für alle aufzubauen. Die Verwirklichung der Freiheit des Individuums drückt sich in der Selbstverwirklichung in den Verbindungen mit anderen aus. Genau darin liegt die Formel für eine perfekte Welt.

[267089]

Aus KabTVs „Neues Leben 1258 – Ost, West und die integrale Welt“, 01.07.2020