Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Wahrnehmung'

Im Gegensatz zu den Naturgesetzen

Frage: Die äußeren Merkmale unserer falschen Beziehung verursachen eine Krise. In der Wirtschaft lässt sich dies an Beispielen wie dem Wegwerfen riesiger Lebensmittelmengen zeigen, um das Preisniveau auf dem Markt zu halten.
Im Bereich des Gesundheitswesens werden nur solche Medikamente hergestellt die für die Pharmaindustrie profitabel sind. Im Bereich der Ökologie produziert die chemische Industrie jährlich Hunderte von Tonnen anorganischer Produkte, welche die Atmosphäre verschmutzen. Das heißt, alles wird vom Profit eines anderen diktiert, ohne Rücksichtnahme gegenüber den restlichen Menschen. 

Versteht der Mensch nicht, dass die Gesetze der Gesellschaft die gleichen Naturgesetze sind wie die physikalischen?

Antwort: Er kann sie nicht spüren, kann sie nicht berücksichtigen und realisieren. Wenn ich die Grenzen einer Kraft nicht wahrnehme, existiert sie für mich nicht.

Frage: Inwiefern widerspricht die Ideologie der Konsumgesellschaft den Trends und den Naturgesetzen?

Antwort: Es ist eine Tatsache, dass die Natur integral ist. Sie tut nichts Unnötiges. Für die Natur sind Anfang, Mitte und Ende objektiv notwendige Systeme und existieren nur, um sie in den besten Zustand zu bringen. Damit ein Mensch etwas tun kann, muss er den Anfang und das Ende kennen. Er muss seine gesamte Beziehung zur Natur spüren und verstehen warum er existiert.

Das haben wir nicht, also konzentrieren wir uns nur auf unseren Egoismus. Tatsächlich müssen wir uns mit der Natur beschäftigen, die Größe des Ziels spüren und versuchen, uns mit aller Kraft darauf einzulassen.

Aus dem TV-Programm „Die Ära des Post-Koronavirus“, 07.05.2020.

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Der Weg zur höchsten Stufe

Frage: Wenn ich ein Sklave der Gefühle bin und mich in der Macht der mir auferlegten Wünsche befinde, – wie kann mir die Kabbala helfen, meine Wahrnehmung zu verändern, wenn sie eine direkte Folge meiner Wünsche und Gefühle ist?

Antwort: Alle Wünsche und Gefühle deiner grundlegenden Eigenschaften werden von der Stufe bestimmt, auf der du dich befindest. Jetzt sind sie egoistisch.

Wenn du die Kabbala, um das so genannte höhere Licht anzuziehen, ernsthaft zu studieren beginnst, dann wird sie dich allmählich verändern. Demnach wirst du dir in deinen neuen Eigenschaften eine andere Welt vorstellen.

Die Welt die uns am nächsten ist, ist jene in der du das Gefühl bekommst, dass sich alles in einem Zustand absoluter Einheit, Integrität und vollständiger Verbindung befindet. Du wirst es nicht im Verständnis jedes einzelnen Objekts wahrnehmen, sondern auf der niedrigsten Stufe.

Das heißt, du wirst das Licht von Nefesh der Welt Assija begreifen – die erste von 125 Stufen. Es wird dir eine Vorstellung vermittelt, dass es etwas gibt, das sich über dem befindet was du heute erlebst.

Frage: Durch meine Sinnesorgane nehme ich die materielle Welt wahr. Wenn wir uns mit anderen Menschen verbinden, werden wir qualitativ ein neues Gefühl haben – die Höhere Welt. Wird das der Schöpfer genannt?

Antwort: Dies ist die nächste Stufe. Du kannst es „Schöpfer“ nennen, denn diese Stufe ist höher als deine. Man geht darauf zu und wird wie Er.

Wir nennen die Stufe, die höher ist als wir, den Schöpfer – sie enthüllt sich sofort und wird noch höher.

Aus dem Unterricht, 26.08.2018.

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Sind die Menschen für einen spirituellen Wandel bereit?

Frage: Es scheint, dass die Menschen von heute zumeist noch nicht für die Wahrnehmung hoher spiritueller, abstrakter Werte bereit sind. Vielleicht sollten wir über die Vereinfachung eines bestimmten Verhaltenskodexes, der von den meisten Menschen verstanden wird nachdenken?

Antwort: Ich verstehe Sie und in einem Punkt stimme ich Ihnen zu. Wenn große Probleme auf uns zukommen und die ganze Welt darunter leidet, wird man verstehen, dass wir uns in globaler, integraler und gegenseitiger Verbindung befinden und dann müssen wir etwas unternehmen.

Man kann nicht sagen, ob dann die Menschen dafür bereit sind oder nicht. Sie werden nie für einen spirituellen Wandel bereit sein. Auf keinen Fall! Sie werden es nicht schaffen. Das Leben wird sie aber dazu zwingen. Ich glaube, dass es noch in dieser Generation sein wird.

Aus dem Unterricht, 17.05.2020

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Den Schöpfer sehen

Frage: Ich bin bereit zu glauben, dass es niemanden außer Ihm gibt. Aber wie kann ich den Schöpfer sehen? Es gibt keine Chance.

Antwort: Wieso gibt es keine Chance? Es gibt sie. Aus diesem Grund, den Schöpfer zu enthüllen, beschäftigt ihr euch mit der Kabbala.

Sehen bedeutet nicht, mit den Augen zu sehen. Es gibt viele Dinge und Phänomene in der Welt, die wir nicht sehen, aber fühlen können. Deshalb müssen wir ein Gefühl entwickeln, welches über unserer Körperlichkeit liegt, dann werden wir den Schöpfer spüren.

Der Schöpfer ist ein Feld. Wenn ihr zum Beispiel ein Magnetfeld nehmt, könnt ihr es spüren? Nein. Wenn ihr ein Gerät habt, das dieses Feld wahrnimmt, dann werdet ihr es bemerken. Der Schöpfer ist auch ein Feld, es umfasst absolut alles!

Um ihn zu fühlen, müsst ihr eine besondere Wahrnehmung in euch entwickeln, ein „Gerät“, das dieses Feld einfängt. Ihr werdet dann sehen, dass die Eigenschaft, die ihr „Schöpfer“ nennt, absolut alles ausfüllt.

Damit beschäftigen wir uns. Die Kabbala gibt jedem Menschen die Möglichkeit, den Schöpfer zu offenbaren.

Aus dem Unterricht, 24.11.2019

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Vom Anfangszustand zur vollständigen Perfektion

Frage: Der Schöpfer hat uns aus dem Nichts erschaffen, wir waren in einem perfekten Zustand. Müssen wir, um Ihn wieder wahrnehmen zu können, zu dem Gefühl gelangen, dass ich weder jemand noch etwas bin? Ist das richtig?

Antwort: Nein. Nichts dergleichen!

Wir sind vom Schöpfer im perfekten Zustand erschaffen worden und sind dann aus diesem Zustand herabgestiegen. Wir haben diese Vollkommenheit verloren. Damit wir sie selbst erlangen können, müssen wir die Vollkommenheit 613 Mal stärker empfinden, als der vom Schöpfer künstlich geschaffene, ursprüngliche Zustand.

Wenn wir jetzt zu diesem Zustand kommen und ihn als das Ergebnis unserer Bemühungen empfinden, wird er von uns auf eine ganz andere Weise wahrgenommen werden- in unseren Gefühlen, in unserem Verstand und in unseren Gedanken. Daher ist der Unterschied zwischen dem, was war und dem, was noch kommen wird, sehr groß.

Zum Beispiel befindet sich ein Fötus in der Gebärmutter in einem absolut glückseligen Zustand: Er empfindet keinen Druck, fühlt sich wohl, denkt an nichts und wird ausnahmslos vom Körper der Mutter versorgt. Dieser Zustand ist jedoch nicht vollkommen.

Der Mensch wird geboren und beginnt sich zu entwickeln. Das tun wir auch. Wir waren einmal in Adams Zustand, der ursprünglichen Form der Seele. Sie war vom Licht des Schöpfers erfüllt. Es fühlte sich wie ein sehr schwaches Licht an – das Licht von Nefesh.

Nun müssen wir den vergangenen Zustand selbst erreichen, dann werden wir ihn als die höchste Verbindung mit dem Schöpfer, in Form der fünf Lichter von NaRaNCHaY wahrnehmen, d.h. auf der Stufe des Schöpfers, und nicht auf der Stufe eines Embryos.

Das ist der Unterschied zwischen unserer ursprünglichen Wahrnehmung, die uns durch die Idee der Schöpfung vermittelt wurde, als wir wie ein Fötus waren. Wir müssen hin zu dem vollendetem Zustand, den wir selbst erreichen müssen.

Wir steigen von der Stufe eines Embryos, der von sich aus nichts fühlt, nichts hat und nichts weiß, zur Stufe des Schöpfers auf. Dann werden wir die ganze Schöpfung sehen, verstehen und fühlen.

Aus dem Unterricht, 08.12.2019

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Sich nicht den allgemeinen Maßstäbe anpassen

Frage: Ist es für eine Verbindung unter Freunden notwendig, dass sie die selbe Auffassung und Wahrnehmung wie ich haben und dabei das Gleiche empfinden?

Antwort: Nein, nicht unbedingt. In der Gruppe kann man sich auf absolut unterschiedlichen Stufen befinden. Das hat aber noch keine Aussagekraft. Versucht nicht, dass ihr euch den allgemeinen Maßstäben anpasst.

Jeder muss so weit wie möglich einen positiven Einfluss auf die anderen ausüben, sie verbinden, sie durch sich selbst erfüllen und – was am wichtigsten ist – MAN zum Schöpfer erheben, so bewegen wir uns vorwärts.

Wir dürfen uns nicht vergleichen- wer ist größer und wer ist kleiner. Wenn wir uns nach und nach einander annähern, werden wir uns in einem einheitlichen System spüren. Dort gibt es eine gegenseitige Ansammlung von Kräften – der Zehner. Darin ist alles zusammen: die Offenbarung des Schöpfers, das Licht, die Spannung.

Obwohl sich jeder vom anderen unterscheidet – der Eine besitzt eine höhere Sensibilität für Gefühle, der Andere eine höhere Sensibilität für Wissen usw., gibt es dort alle möglichen Arten von Beifügungen und Berechnungen. Sie finden sowohl sinnlich als auch physikalisch statt. Im Zehner wird alles ausgeglichen. Es geht in die gleiche Richtung und es enthüllt sich für alle der Schöpfer.

Aus dem Unterricht, 01.0.3.2020

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Ein neues Zuhause, wo Platz für alle ist

Zurzeit vollzieht die Natur eine gewaltige Veränderung mit uns, die die ganze Welt umfasst. Wir mögen sie mehr oder weniger verstehen, aber es besteht kein Zweifel daran, dass sich das Programm des Schöpfers, der globalen Natur vor uns entfaltet, die zum ersten Mal in der Geschichte ausnahmslos die gesamte Menschheit mit einbezieht.

Durch diese Aktion, die „Coronavirus“ genannt wird, will die Natur die gesamte Erdbevölkerung, die gesamte Menschheit in einer Gruppe organisieren.

Der Virus bereitet uns auf die Veränderungen vor, die zur Vereinigung führen, so dass jeder die höhere Kraft der Natur kennt, vom Kleinkind bis zum Erwachsenen, und alle Nationen sich in einem gemeinsamen „Haus des Gebets“ versammeln, d.h. alle haben sich in einem gemeinsamen Wunsch vereinigt, der „das Haus des Schöpfers“ genannt wird.

Die Wissenschaft der Kabbala hilft uns zu verstehen, wie wir diesen Prozess durchlaufen und wie wir uns darauf einstellen sollten, indem wir uns an ein neues Leben, an eine neue Herangehensweise anpassen. Gegenwärtig nehmen wir das Leben noch egoistisch und individuell wahr, aber der neue Ansatz erfordert, dass wir uns allmählich auf eine gemeinsame Wahrnehmung zubewegen: integral und gegenseitig, um den Unterschied zwischen uns und anderen nicht zu spüren.

Heute empfinden wir alle eine egoistische Welt um uns herum, eine egoistische Einstellung zum Leben. Und in der neuen Welt wird jeder den Anderen von innen heraus spüren, und dadurch wird sich unsere Wahrnehmung der Welt dramatisch verändern: anstatt der materiellen Welt werden wir die spirituelle Welt empfinden, die ewig, vollkommen und voller Licht ist.

Wir stehen an der Schwelle zu einer neuen Welt, am Eingang zu einem neuen Zustand, zu einer neuen Realität, die sich innerhalb der Verbindung zwischen uns offenbaren sollte, innerhalb von unseren Beziehungen, die frei von Egoismus sind. Die höhere Herrschaft fordert von uns, dass wir diese Tür öffnen und die neue Welt betreten, um die gesamte Menschheit zu einer neuen Existenz, zum Ziel der Schöpfung, zum Ziel unseres Lebens, zur höheren Kraft der Natur zu führen.

Aus dem Morgenunterricht vom 04.04.2020.

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Amalek ist Arroganz, Hochmut und Stolz

Aus dem Buch „Licht und Sonne“: In Midrasch heißt es: „Erinnere dich, was Amalek dir angetan hat, als ihr aus Ägypten ausgezogen seid. Wie er dir auf dem Weg begegnete“. „Er begegnete dir“ (karecha) – aus dem Wort „Abkühlung“ (krirut), das bedeutet, Amalek löschte das Feuer der Liebe aus und kühlte es in denen, die sich zuvor heiß und inspirierend geliebt hatten.

Woher kam die Abkühlung? Aus Arroganz und Stolz, denn Amalek bedeutet Arroganz, Hochmut und Stolz. Das Wichtigste, das zur Freundesliebe führt, ist, wenn jeder sich selbst für verachtenswert und niederträchtig hält und immer Fehler in seinen Taten findet, während er die Rechtschaffenheit seines Freundes und seine großen Taten sieht. Deshalb liebt er seinen Freund und haftet sich ihm an. Wenn er sich jedoch in seiner Arroganz für groß hält, sieht er die Mängel seines Freundes und hasst ihn deshalb. So kühlte Amalek die Wärme und den Enthusiasmus ab, mit der sich das Volk Israel zuvor geliebt hatte. 

Das charakteristische, herausragende Merkmal des Verlangens zu genießen, das ihn sofort entlarvt, ist der Stolz. Hinzu kommt auch Wut, Arroganz. Aber Stolz zeichnet sich dadurch aus, dass er sich auch in negativer Form manifestieren kann, wenn ein Mensch stolz darauf ist, herabgesetzt zu werden. Daher ist Stolz das wichtigste Zeichen für das Verlangen zu genießen. 

Stolz ist nicht, dass ich mich überlegen und stärker fühle. Es ist Stolz, in auch nur einer von allen Situationen, die in meinem Leben passieren können, daran zu denken, dass sich jemand anderes ändern muss und nicht ich. Das heißt, dass sich etwas außerhalb von mir ändern soll und nicht ich selbst. Es stellt sich heraus, dass ich, wenn ich etwas Negatives sehe, diesen Mangel dem Schöpfer zuschreibe, weil es außer mir nur Ihn gibt.

Wenn ein Mensch ein gewisses Verlangen hat, etwas außerhalb seiner selbst zu verändern, nennt man das Stolz und ist ein Zeichen des egoistischen Verlangens. Man kann eine Menge daraus lernen, denn auf jeder Stufe kann man etwas herausfiltern, klären.

Es gibt eine Bifurkation (Gabelung)  der Wahrnehmung: so wie die Situation von mir und von anderen gesehen wird, als gäbe es mich und sie, und um mich herum ist eine große Welt voller Menschen. Aber in Wirklichkeit spreche ich mit meinen eigenen Eigenschaften, nicht mit anderen Menschen. Von diesem Punkt aus öffnet sich der Zugang zu einer anderen Wahrnehmungsebene. 

Deshalb ist die endgültige Auslöschung des Amaleks, der egoistischen Absicht, die sich am deutlichsten auf ihrer letzten Stufe als Haman offenbart ein großes Fest für die Juden ist. Das heißt, dass dies ein Fest für diejenigen ist, die die Einheit (jechud) erreichen wollen, das gesamte Volk zu vereinen, denn es ist das letzte Hindernis bevor alle zerbrochenen Teilchen der Seele sich vereinen.

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Blitz – Antworten vom Kabbalisten

Frage: Was bedeutet es, nach einer Lösung auf der nächsten Stufe zu suchen, wenn sie verborgen ist? Woran erkennen wir die nächste Ebene der Übereinstimmung zwischen uns?

Antwort: Sie bemühen sich nur um den nächsten Schritt, und das höhere Licht wird alles korrigieren.

Frage: Ist der gemeinsame Geist, der in einem Kreis geboren wird, durch etwas begrenzt?

Antwort: Es ist nur durch die Möglichkeit unserer Annäherung begrenzt. Nicht mehr. Wenn wir uns ernsthaft näher kommen, erreichen wir gleichzeitig den Geist des Schöpfers, die maximale Eigenschaft des Gebens und der Liebe, die in uns gekleidet wird. 

Frage: Wie soll man auf einen Teilnehmer in einem Kreis reagieren, der nach seinen eigenen Worten die Methodik des Seminares in Frage stellt und von der Sinnlosigkeit der Menschen spricht, die neben ihm sitzen, und von der Unwilligkeit, auf ihre Dummheiten zu hören spricht? 

Antwort: In der Kabbala heißt es: „Schlag ihm (Selbstsucht) auf die Zähne.“ Wenn jemand gegen die Regeln verstößt, die uns die Kabbalisten befohlen haben, soll er uns verlassen. Diese Regeln existieren seit mehreren tausend Jahren. Wenn Sie sie nicht befolgen möchten, gehen Sie. Zu diesem Thema gibt es gar nichts zu besprechen.

Frage: Nach welchem ​​Prinzip wählen Sie Fragen für das Seminar aus?

Antwort: Ich kenne ungefähr den allgemeinen Entwicklungsstand der Weltgruppe und gebe ihnen eine Aufgabe einen Schritt höher. Nicht mehr. Andernfalls wird es unverständlich sein und sie in den Zustand der Frustration führen, was nicht zum gewünschten Ergebnis führt. Sie müssen sich anstrengen und aufeinander zugehen, um die Frage und vielleicht sogar die Antwort im Zusammenhang miteinander zu verstehen.

Frage: Wenn ich die kabbalistischen Texte nicht verstehe, dann erarbeite ich meine Arbeit im Zehner nicht?

Antwort: Wenn man die kabbalistischen Texte nicht versteht , muss man sie viele Male lesen und manchmal sogar aufschreiben, um sie auf irgend eine Weise in sich aufzunehmen.

 

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Leben und Tod, Teil 8

Leben nach dem Tod

Anmerkung: Verschiedene mystische Lehren erklären das Leben nach dem Tod sehr detailliert. In den Religionen ist es einfach. Sie beschreiben das gleiche Leben wie hier, mit den gleichen Problemen. Das heißt, alles was einem Menschen hier gewöhnlich erscheint, wird er dorthin übertragen.

Wenn man die kabbalistischen Quellen liest, ist es schwierig zu verstehen, was da vor sich geht. Es gibt kaum eine Erklärung für die beschriebenen Kreisläufe.

Antwort: Es lieg nicht daran, dass die Kabbalisten es nicht erklären wollen, sondern das es unmöglich ist, dies zu tun.

Nach und nach kommt der Mensch selbst darauf und beginnt einige Bewegungsabfolgen in sich spüren, da sich in ihm, Teilchen, Gefühle, Wissen und alle möglichen Erklärungen sammeln.

Aber auch hier gilt, wenn es wirklich in ihm auftaucht, wird er es niemandem richtig vermitteln können. So heißt es: „Und was euch offenbart wird, werdet nur ihr sehen und sonst niemand“

Frage: Es ist also unmöglich, einem Menschen etwas über das Leben nach dem Tod zu erzählen?

Antwort: Nein. Es gibt eine Erklärung.

Fortsetzung folgt…

Aus der TV Sendung“Grundlagen der Kabbala“, 14.01.2019

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