Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gesellschaft'

Bösartige Beziehungen

Krebs hat die Menschheit schon vor Jahrtausenden geplagt. Einige Berichte über Krebs gehen bis ins siebte Jahrhundert v. Chr. zurück, wo in alten Ägyptischen Schriftrollen von Brustkrebs die Rede ist. Im Laufe der Epochen wurden unzählige Heilmittel ersonnen, doch der Krebs breitet sich nur noch weiter aus. Einige Wissenschaftler sind der Ansicht, dass man Krebs individuell bekämpfen sollte, da jeder Fall und jeder Mensch einzigartig ist. Aus meiner Sicht gibt es für alle Formen von Krebs nur eine Ursache – beseitigt man diese, hat man auch den Krebs eliminiert. [Rest des Beitrags lesen →]

Was das Leben wirklich wertvoll macht

In letzter Zeit sind viele Analysen aufgetaucht, die die Übersterblichkeit durch Covid-19 aufzeigen. Trotz der Impfstoffe breitet sich das Virus immer noch aus und fordert in vielen Ländern täglich Hunderte oder sogar Tausende von Menschenleben. Diese düstere Realität hat einige Studenten dazu veranlasst, mich nach dem Sinn von Leben und Tod zu fragen.

In der Tat betrachten wir das Leben als etwas sehr Wichtiges, und das aus gutem Grund, aber nur unter der Voraussetzung, dass wir auch aus diesem Grund handeln. Wenn wir durch unser Leben gehen, nur um die Zeit zu vertreiben, dann haben wir als Resultat nur die paar Unzen Schmerz, die wir gesammelt haben. Wenn wir es jedoch nutzen, um das Beste aus der Gelegenheit zu machen, die wir erhalten haben, um uns dem spirituellen Bereich des Lebens zu nähern oder ihn sogar zu erreichen, nämlich uns mit anderen Menschen so zu verbinden, dass wir sie in unserem Herzen spüren, dann ist das Leben kostbar. [Rest des Beitrags lesen →]

Weltglücksbericht – Wahrgenommenes Glück ist kein Glück

Laut dem neuesten World Happiness Report (WHR) sind die Finnen die glücklichsten Menschen der Welt, und die Menschen in Afghanistan sind am unglücklichsten. Auch die ersten vier Länder auf der Liste sind aus Nordeuropa, mit den Niederlanden auf Platz fünf. Das ist interessant, denn wenn diese Länder das beste Leben auf dem Planeten haben, warum werden sie dann nicht mit Einwanderern überflutet? Liegt es daran, dass Menschen aus armen Ländern in reichere Länder einwandern, als ersten Schritt in Richtung der Länder, die das glücklichste Leben bieten können? Wahrscheinlich nicht. Denn die glücklichsten Länder stehen auf der Beliebtheitsskala nicht so weit oben. Offenbar ist das, was den einen glücklich macht, nicht das, was den anderen glücklich macht. Es gibt einen großen Unterschied zwischen dem, was wir als Glück wahrnehmen und dem, was Glück wirklich ist. [Rest des Beitrags lesen →]

Dem Schöpfer ähnlich sein oder nicht

Frage: Was gibt mir die Ähnlichkeit mit dem Schöpfer?

Antwort: Sehr viel, es bedeutet, wie der Schöpfer zu sein.

Frage: Lohnt sich das?

Antwort: Man sagt, es lohnt sich.

Erwiderung: Dazu gibt es einfach zu wenig Schriftliches. Kaum Werbung.

Antwort: Hier kann es keine Werbung geben. Was kann jetzt angeboten werden, damit ein Mensch dem anderen zuliebe etwas tut?

Erwiderung:  Beschreiben Sie doch bitte, was für ein wunderbarer Zustand es ist, wie der Schöpfer zu sein.

Antwort: Geschrieben wurde darüber sehr viel. Aber das bringt alles nichts und wird nicht helfen.

Erwiderung: Nehmen wir einmal an, ein Mensch würde verstehen, wie es wäre Millionär zu sein. Darüber wurde auch viel geschrieben.

Antwort: Ja, weil es dafür anschauliche Beispiele gibt. Hier gibt es jedoch keine, denn die Ähnlichkeit mit dem Schöpfer hat keinen Platz in unserem Bewusstsein. Jegliche Beispiele unserer Welt passen hier nicht.

Erwiderung: Wie sollen die Menschen damit umgehen? Es wird von ihnen etwas verlangt, doch sie verstehen nicht was genau das ist.

Antwort: Deshalb sorgt der Schöpfer dafür, alle hin zu einem Zustand zu entwickeln, indem wir alle spüren, in keinem anderen System mehr leben zu können, als in dem Gesetz der Nächstenliebe. Alle anderen Gesetze erlauben uns nicht mehr zu existieren.

Frage:  Heißt das, man sorgt für unsere Entwicklung über die Methode des entgegengesetzten Zustands? Aus der Negation (Verneinung) heraus?

Antwort: Ja, natürlich.

Frage: Müssen wir uns alle von unserem heutigen Zustand lossagen?

Antwort: Er (der Zustand) wird so sein, dass man es wünschen wird, sich von ihm zu trennen.

Frage: Wo ist in diesem Fall noch die Freiheit der Wahl?

Antwort: Die Freiheit der Wahl ist hier nicht zu finden, sie ist weiter entfernt.

Frage: Bedeutet das, die Natur lässt uns in den jetzigen Stadien keine freie Wahl?

Antwort: Nein. Hier werden wir, wie man so schön sagt, mit einem Stock zum Glücklichsein gedrängt wie “kleine Tiere”. Dem Schöpfer ähnlich zu sein oder nicht, das hängt nicht von uns ab. Das alles ist in uns einprogrammiert. Wir werden so oder so zu diesem Zustand gelangen. Es gibt zwei Wege: der eine ist schnell und angenehm, der andere jedoch lang und mit Leid verbunden. Also wähle. 

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Die Tage der harten Arbeit nähern sich ihrem Ende zu.

Obwohl sich Israel von der Covid-Pandemie erholt, scheint es so, als ob der Arbeitsmarkt immer noch mitten in einem Lockdown ist. Es ist nicht so, dass es keine Jobs zu besetzen gäbe. Es ist nur so, dass die Leute nicht scharf darauf sind, sie zu besetzen. Tatsächlich ziehen es so viele Israelis vor, arbeitslos zu bleiben, dass die Regierung eine Kampagne gestartet hat, um die Menschen zu ermutigen, aus dem Urlaub oder der Arbeitslosigkeit zurückzukehren. Bislang hat die Kampagne jedoch nur einen geringen Erfolg gehabt. [Rest des Beitrags lesen →]

Schluss mit der Vernichtung von Lebensmitteln

Jahr für Jahr wird weltweit ein Drittel aller Lebensmittel weggeworfen. Es gib zahllose Umverteilungsprogramme.

Ich würde zunächst dafür sorgen, dass nicht so viele Produkte auf den Markt kommen und die Regale überfluten. Sie werden ohnehin umsortiert und mit einem neuen Ablaufdatum versehen, und was sonst noch damit geschieht. Man muss an der Wurzel des Übels ansetzen, nicht am Resultat. [Rest des Beitrags lesen →]

Alter Ego

Im Menschen koexistieren zwei völlig gegensätzliche Persönlichkeiten. Es gibt das ich und etwas, das diesem entgegengesetzt ist. Dies gibt uns die Fähigkeit, Dinge zu erleben, zu verstehen und sogar zu genießen, die im Widerspruch zueinander stehen.

Dieser innere Widerspruch erweitert unser Bewusstsein und Weltverständnis. Es ist bezeichnend für einen entwickelten Menschen. Der Mensch ist dazu geschaffen, seinesgleichen auch mit dessen entgegengesetzten Art wahrzunehmen und zu akzeptieren. [Rest des Beitrags lesen →]

Ist die Menschheit auf die nächste nukleare Katastrophe vorbereitet?

Vor einem Jahrzehnt löste das stärkste jemals in Japan aufgezeichnete Erdbeben einen Tsunami aus, der vor dem Atomkraftwerk Fukushima aufschlug, der mehr als 18.000 Menschen tötete und durch das Strahlungsleck ganze Städte verwüstete.

Heute fragt sich die Welt, welche Lehren daraus gezogen wurden, um zukünftige Katastrophen zu vermeiden. Leider keine. Anstatt die potenziellen Risiken zu verringern, steigert die Welt in einer kurzsichtigen und gefährlichen Vision ihre Kriegsführung. Statt globaler Konfrontation müssen wir dringend menschliche Verbundenheit als die mächtigste Waffe für Frieden und Sicherheit aufbauen. [Rest des Beitrags lesen →]

Die Welt ist das Resultat unserer falschen Gedanken

Selbst wenn wir die gesamte Energieerzeugung erneuern, Plastik ausrotten, die Waffenproduktion stoppen und alle existierenden Waffen zerstören, wird unsere Welt nicht gesünder, sauberer, sicherer oder besser sein. Wir haben zwar vieles unternommen, aber nichts von alledem hat auch nur ansatzweise die negative Entwicklung der Welt verändert. Wir verursachen noch mehr Umweltverschmutzung, töten mehr Tiere und holzen mehr Wälder für Rinder ab, stellen mehr Waffen her, und die nukleare Bedrohung ist allgegenwärtig.

Wir werden auch keine Probleme lösen können, solange wir sie nicht aus dem richtigen Grund tun: nämlich zum Wohle der Menschheit und nicht für egoistische Profite, um Dominanz und Kontrolle zu erlangen. [Rest des Beitrags lesen →]

Ernsthaftes Wachstum gewünscht? Lerne über dich selbst zu lachen! 

Wenn wir uns selbst von der Seite betrachten und unsere kleinen Fehler sehen könnten, würden wir uns nicht nur das Leben leichter machen, sondern auch viel über die menschliche Natur und die Natur der Schöpfung lernen und wie wir uns dabei selbst verbessern können. Guter Humor ist, wenn Sie über sich selbst lachen; schlechter Humor ist, wenn Sie über andere lachen. Ersteres erhebt Sie, letzteres wertet andere ab.

Womöglich haben wir alle einen Sinn für Humor. Bedauerlicherweise sind wir so sehr unter Problemen, Wettbewerben und sozialem Kalkül begraben, dass wir es uns nicht erlauben können, einfach über Dinge zu lachen. Anstatt zu lachen, unterdrücken wir also unseren Sinn für Humor. [Rest des Beitrags lesen →]