Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Familie'

Kann die Gesellschaft einem Menschen die Fähigkeiten vermitteln, die er in der Familie erlernt hat?

Frage: Die Natur hat in uns eine natürliche Liebe zu den Kindern angelegt, sonst könnten wir keine Familien gründen und keinen Nachwuchs aufziehen.

Glauben Sie, dass die Rolle der Kindererziehung von einer Organisation oder einem Staat übernommen werden kann? Was wäre das Ergebnis?

Antwort:  Wir haben solche Beispiele in der Geschichte, angefangen mit der spartanischen Erziehung im antiken Griechenland und der Erziehung in speziellen Einrichtungen im antiken Rom, die wörtlich hässliche Kinder waren.

Dort wurde im frühen Alter von zehn bis fünfzehn Jahren eine Wehrpflicht praktiziert bei der die Kinder alles Mögliche taten. Aus ihnen wuchsen sehr grausame, brutale Menschen heran, die keine normalen Familien mehr gründen konnten. Sie hatten keine Gefühle der Empathie für andere und ohne das konnten sie keine Gesellschaft schaffen.

Frage: Die Gesellschaft kann also die Fähigkeit, die eine Familie vermittelt, nicht ersetzen?

Antwort: Nein, wir sehen bis heute, dass Menschen, die nicht in normalen Familien aufgewachsen sind, anders sind als andere. Ganz gleich, wie sehr sie eine Familie gründen wollen, sie können es nicht. Schließlich gründen wir immer eine Familie in etwas Ähnlichem wie die, aus der wir hervorgegangen sind.

Aus dem TV Programm „ die Zeit nach dem Coronavirus“ 21.05.2020

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Verantwortung für die Erziehung von Kindern

Frage: Wer ist Ihrer Meinung nach für die Erziehung eines Menschen verantwortlich: Familie, Schule, Umgebung? Was ist die einzelne Rolle dieser Elemente?

Antwort: Die Hauptrolle bei der Erziehung des Menschen spielen die Eltern.

Eltern haben die Verantwortung, sich um die Erziehung ihrer Kinder zu kümmern, es geht nicht anders. Ganz gleich, wie sehr der Staat Aufsichtspersonen und Lehrer einsetzen würde, es kann niemand dem Kind diese instinktive Liebe bieten.

Bemerkung: Unter modernen Bedingungen verbringt das Kind wenig Zeit zu Hause. Ein Mensch wird daher quasi von seiner Umgebung, Schule, Arbeit erzogen.

Antwort: Wir haben unsere Welt selbst so gestaltet. Das ist es, was wir jetzt haben! Unser Egoismus ist so aufgebaut, dass wir uns so bald wie möglich von unseren Kindern trennen wollen.

Es dauert 15-20 Jahre bis die Kinder wissen, dass sie ihr Zuhause verlassen müssen. Die Eltern sind bereit, dass ihre Kinder ein unabhängiges Leben beginnen werden und forthin für sich selbst sorgen.

Mit anderen Worten, wir bauen eine Gesellschaft auf und legen dabei bereits den Grundstein für zukünftige soziale und familiäre Beziehungen.

Frage: In der heutigen Familie wird den Kindern beigebracht, alles von dieser Welt zu nehmen, d.h. egoistisch zu sein. Auf der anderen Seite fördert die Gesellschaft durch Schulen und Medien, altruistische und freundliche Einstellung gegenüber anderen aufzubauen. Kinder erfahren eine Art Unstimmigkeit. Wer hat hier Recht?

Antwort: Keiner von beiden. Es ist wichtig, einen Mittelweg zu finden. Es sollte je nach Bedarf eine gewisse Strenge und Nachgiebigkeit geben. Es sollte stets eine freundliche Mitte in unserem Verhalten vorherrschen.

Aus dem TV-Programm „Die Ära des Post-Koronavirus“, 21.05.2020

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Unsere Art zu Leben wird sich transformieren

Wenn wir genau darüber nachdenken, macht ein Leben, in dem es zwei Menschen braucht um eine Familie zu ernähren, einfach keinen Sinn mehr. Die arbeitenden Eltern kommen erschöpft nach hause und haben kaum mehr Energie den Kinder die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie brauchen. In Familien mit nur einem anwesenden Elternteil ist es noch schwieriger, da dieser oft für zwei arbeiten muss, um über die Runden zu kommen. Da bleibt nur noch wenig Zeit für das Umsorgen der Kinder. 

So oder so, ist dies eine unnatürlich, ungesunde Situation, deren Ergebnis eine Generation vernachlässigter Kinder ist. Besorgniserregend ist, dass wir diese Zustände heute als “normal” empfinden, weil wir sie nicht mehr anders kennen.

Zum Glück zwingt uns das Coronavirus die heutige “Normalität” zu hinterfragen. Das Coronavirus wird unser Wirtschaftssystem verändern, auch wenn wir versuchen uns zu widersetzen. Es wird uns zwingen, für diejenigen zu sorgen, die vom Zusammenbruch dieses Systems betroffen sind. Wenn jene, die selbst nicht direkt von diesem Zusammenbruch betroffen sind, sich weiterhin nur um ihr eigenes Wohlergehen sorgen, werden auch sie getroffen werden, denn die ganze Menschheit ist heute voneinander abhängig und verbunden. [Rest des Beitrags lesen →]

Influencers und Generation Z

Früher waren es Autoren, Denker, Philosophen und hochgebildete Menschen, die uns inspiriert haben. Heute sind Vlogger, Reality-Show-Stars, spärlich bekleidete Instagram-Models und YouTube-Promis die Vorbilder der Menschen. Wir lesen inzwischen auch weniger. Menschen werden zu den Beeinflussern, je nachdem, wie viele Abonnenten und Anhänger sie in den sozialen Medien haben. Sie gewinnen sie nicht mit Worten, sondern mit Bildern, die in der Regel provokativ und anregend sind und einen Hauch von Anspruch ausstrahlen.

Doch bei aller Oberflächlichkeit der Generation Z ist es nicht unbedingt von Nachteil, dass sie weniger lesen. Dafür gibt es einen guten Grund: sie sind weit weniger naiv, als wir es waren. Sie glauben nicht an den guten Willen der Menschen, wollen klare Antworten, und betrachten das Leben, das vor ihnen liegt, sehr nüchtern. Sie sind desillusioniert, und das ist gut so. Sie nehmen, was ihnen hilft, und lehnen ab, was keine Hilfe ist.

Junge Menschen haben heute wenig Respekt vor Akademikern, Politikern oder mächtigen und superreichen Personen. In den meisten Fällen verspüren sie auch nicht den Wunsch, wie einer von denen zu sein. Sie wollen heute Spaß haben, und glauben nicht, dass ein Titel oder sozialer Status glücklich machen. Sie haben Recht, sie sind klug.  [Rest des Beitrags lesen →]

Spirituelle Kriegsführung für den Frieden

Frauen des 21. Jahrhunderts

Nur Frauen, die sich verbunden haben, können die Situation in der Welt verändern und in Ordnung bringen. Leider sind Frauen in dieser Hinsicht nicht aktiv genug. Jedes Land hat Gesetze, die es Frauen erlauben, Zugang zu Führungspositionen zu fordern, um das Leben in diesen Ländern richtig organisieren zu können. 

Normalerweise kämpfen Frauen für ihre Rechte, wie Gleichberechtigung. Es ist wie bei einem Familienstreit in der Küche. Ich spreche jedoch von einem spirituellen Krieg. Eine Frau muss begreifen, dass dies im Moment das Wichtigste ist. Sie muss sich in Bezug auf die Welt wie eine Mutter verhalten, die ihre Kinder zum Lernen, Aufräumen und Waschen zwingt. Das ist die Rolle der Frauen- als Mutter der Menschheit.

Die Welt wartet darauf, dass die Frau ihre Rolle richtig wahrnimmt und jeden dazu verpflichtet den spirituellen Zweck der Existenz zu erkennen und verständlich zu machen. Wenn wir uns in der richtigen Form verbinden, lassen wir das höhere Licht, die höhere Kraft der Natur in uns eindringen und beginnen, an uns zu arbeiten. Das ist die Rolle der Frau, die Rolle der Mutter.

Es zeigt sich, dass der Kampf nicht für die Rechte der Frauen selbst geführt werden sollte, sondern für ihre Fähigkeit, die Gesellschaft zu beeinflussen. Frauen fehlt es an Wissen, Verbindung und Organisation.  Wenn sie vorankommen wollen, müssen sie viel lernen, sich entsprechend verbinden, ihre Mission erkennen, mit der richtigen Weisheit und dem richtigen Gefühl ihre Bestimmung verwirklichen. Es gibt keinen anderen Ausweg, so wie bei einem Kind, das nicht lernen will.

Es ist nicht leicht für eine Frau, das zu tun, denn im Laufe der Geschichte war sie es gewohnt im Schatten zu stehen. Es wird ihr hier nur die richtige Ausbildung helfen. Wir müssen mit kleinen Aufgaben beginnen, und daraus wird sich eine seriöse Organisation entwickeln.

Eine Frau muss das Programm und den Zweck der Schöpfung kennen, die Phasen, die wir durchlaufen und wie wir dabei voranschreiten. Frauen die heute mit diesem Lernprozess beginnen, bereiten sich für Führungspositionen in der Gesellschaft vor.

Sie müssen erkennen, dass sie eine besondere Mission erfüllen und müssen immer wieder die Bereitschaft entwickeln, alles zu tun, um die Menschheit bei den schwierigen Herausforderungen zu unterstützen. Ich bin sicher, dass Frauen dazu in der Lage sind und bereit sind, auf jede erdenkliche Weise zu helfen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

Aus dem TV-Programm „Frauen in der neuen Welt“, 30.06.2020

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Covid wird die Änderung unserer Bildungssysteme auslösen

Einerseits möchten wir, dass unsere Kinder wieder zur Schule gehen, damit wir arbeiten und zur Normalität zurückkehren können. Andererseits können Schulen zu Orten der Masseninfektion werden, da es für Kinder unnatürlich ist, soziale Distanz einzuhalten. Es ist emotional schädlich für sie, physisch getrennt zu sein. 

Das Ergebnis der Diskrepanz zwischen dem Fortführen des Schulbetriebs und dem wieder Ankurbeln der Wirtschaft, und der Schließung der Schulen zum Schutz der Kinder und ihrer Familien ohne Rücksicht auf die Wirtschaft, wird die längst überfällige Änderung des uns bekannten Bildungssystems sein.

Wir alle wissen oder ahnen, dass die Schulsysteme, wie wir sie bis heute kennen, nicht weiter tragbar sind. Doch ein Umgestalten dieses Systems ist, während es weiter in Betrieb ist, nur sehr umständlich und langsam möglich. Covid-19 hat uns deshalb einen großen Gefallen damit getan, dass wir das „Bildungssystem“ schliessen mussten, und es gibt uns die Gelegenheit – wenn es uns weiter davon abhalten wird, es weiter zu führen – ein neues Bildungssystem zu entwickeln. [Rest des Beitrags lesen →]

Wir gebären uns selbst in einer neuen Welt

Wir leben heute in einer Welt, die sich direkt vor unseren Augen verändert. Unser ganzes Leben lässt sich in zwei Phasen einteilen: vor und nach dem Coronavirus.

Das Leben verlief nach einer etablierten Routine und plötzlich hat das Virus eine dramatische Veränderung bewirkt und die gesamte Menschheit in einen neuen Zustand versetzt, der immer noch als globale Krise empfunden wird.

Die Krise weitet sich aus und verschärft sich und es ist noch unklar, wohin sie führen wird, aber eines ist klar: Sie führt uns in eine neue Welt, die wir noch nicht kennen. Diese Krise ist wie eine Geburt. Das Wort „Krise“ (Mashber) stammt vom Namen des Steins auf dem Frauen in der Antike Kinder zur Welt brachten. Die Krise ist der Ort einer neuen Geburt, der gegenwärtige Zustand, den wir Krise nennen, ist die Geburt einer neuen Welt.

In der Menschheitsgeschichte hat es viele verschiedene Krisen gegeben, aber bisher hat keine von ihnen die Welt so dramatisch verändert. Es hat nur einige Veränderungen in der Form der menschlichen Gesellschaft gegeben. Die heutige Krise ist die erste wirkliche Krise, auch wenn sie bisher nicht sehr ernst erscheint, denn es handelt sich weder um einen Krieg, noch um einen Meteoriten, oder um eine Massenvernichtung.

Und doch können wir von einer Krise sprechen, gerade weil vor unseren Augen eine neue Welt geboren wird. Bald werden wir sehen, wie sich die menschliche Gesellschaft, wir selbst, unsere Familien und unsere Haltung gegenüber der Welt verändert haben. Die innere Welt des Menschen, seine Wahrnehmung zur Realität werden sich verändern, so dass wir eine neue Welt sehen werden.

Wir sehen sie noch nicht. Es ist wie bei einem Baby, das im Bauch der Mutter ist und die Welt noch nicht sieht, auch noch nicht direkt nach der Geburt. Es entwickelt sich sein Gehör und sein Sehvermögen, es wird reagieren, wenn es wächst und die Welt kennen lernt.

Auf die gleiche Weise müssen wir Erwachsenen geboren werden, unsere Wahrnehmung und Sichtweisen ändern, um die neue Welt zu sehen. Das wird bald geschehen.

Die Geburtswehen sind ein riesiger, unvergleichlicher Schmerz, das Gefühl, dass der ganze Körper zu explodieren droht. Einerseits handelt es sich um einen sehr ernsten, kritischen Zustand mit Lebensgefahr, andererseits sehen wir, dass es keine Wahl gibt: Die Natur zwingt uns, sie zu durchlaufen.

Die Geburt eines Kindes beruht auf dem natürlichen, angeborenen Wunsch einer Frau, Kinder zu bekommen. Darüber hinaus gibt es eine öffentliche Meinung, die eine Frau motiviert, ein und mehrere Kinder zu bekommen. Die Natur gibt einer Frau viel Kraft, um die Geburtswehen zu ertragen, es ist ein schwieriger und gefährlicher Zustand.

Die gesamte Menschheit befindet sich mit dem Coronavirus in der Krise – sowohl Männer als auch Frauen. Die Frau macht dem Mann immer Vorwürfe, da er die Qualen der Geburt nicht kennt. Jetzt können die Frauen zufrieden sein: Männer werden echte, schwere Wehen durchmachen. Sie werden das Gefühl haben, dass die Krise sie erwürgt und sie daran hindert, sich ihr zu stellen: Man ist von innen heraus zerrissen und kann nichts tun.

Wir werden dann mithilfe von Gebet und Verbindung zur Geburt kommen können. Das wird eine sehr schwierige und besondere Geburt werden, denn wir bringen uns selbst in einer neuen Welt zur Welt: Wir überschreiten die Grenze der spirituellen Welt und werden in einer neuen Form geboren.

Aus der TV-Sendung „Frauen in der neuen Welt, “09.07.2020

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Wie verlängert man das Leben?

Frage: In einem der Länder des amerikanischen Kontinents wurde ein Experiment durchgeführt, das alle Erwartungen übertraf: Pflegeheime wurden an Waisenhäusern angeschlossen.

Als Folge davon haben ältere Menschen liebevolle Enkelkinder gefunden, ihre Lebensfunktionen haben sich verbessert und die Kinder haben ihre Eifersucht, Angst und Unsicherheit verloren und sind zu normalen, lauten, lebensfrohen Kinder geworden.

Warum geschieht so etwas?

Antwort: Weil sie sich gegenseitig ergänzen. Die Älteren brauchen genau solche rastlosen Kinder und die Kinder benötigen ein Gefühl, dass es gute und liebevolle Erwachsene gibt.  Das ist die gegenseitige Ergänzung des Lebens in ihrer besten Form.

Waisenkinder werden ein klares Gefühl des Vertrauens und der Freundlichkeit gegenüber der Welt, dem Leben finden. Für die alten Menschen wird sich die Wahrnehmung der Welt in vielerlei Hinsicht mildern.

Auch wenn sie keine besondere Beziehung zueinander entwickeln, so findet dennoch die Übertragung von Energie, eine gewisse Verbindung statt. Nur der Anschein, dass so etwas existiert, ergibt ein anderes Bild, eine andere Atmosphäre.

Wir sind so eingerichtet, dass wir unserer Natur entsprechend in drei Generationen leben sollten: Kinder, Eltern und Großeltern. Zwei Generationen sind nicht genug.

Das Kind muss sehen, dass es von seinen Eltern abstammt und diese von ihren Eltern.

So sieht es die Kontinuität, den Fluss und die Evolution. Es beobachtet, wie seine Eltern ihre Eltern behandeln und das wird zu einem Beispiel wie seine Eltern behandelt werden sollten.

Es hat viel von seinen Vorfahren zu lernen, denn wie wir wissen, ist „Israel Saba we twuna“ – ein ganzes System in unserer spirituellen Verbindung. Es ist wichtig. In diesem Beispiel, bei dem es um Waisenkinder geht, ist das Ergebnis einfach erstaunlich.

Aus der TV-Sendung „Nachrichten mit Michael Laitman“, 27.11.2018

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Das Virus hat Probleme in der Familie offenbart

Frage: Das Virus hat die Menschen in ihre Familien getrieben, dabei haben viele entdeckt, wie weit sie voneinander entfernt sind. Könnte es uns zum Nachdenken anregen wie es zu diesen Tragödien in den Beziehungen zwischen den Angehörigen kommt?

Antwort: Natürlich. Menschen, die kaum ein oder zwei Stunden am Tag miteinander verbrachten mussten plötzlich rund um die Uhr kommunizieren. Das ist furchtbar! Wir sind nicht daran gewöhnt, wir werden nicht so erzogen.

Auf der anderen Seite haben wir alles durchgestanden, haben uns irgendwie zusammengerauft und gegenseitig kennengelernt. Vielleicht kannten wir uns jahrelang nicht so, wie wir uns jetzt kennen. Betrachten wir es also positiv.

Der Coronavirus hat es uns ermöglicht, unsere Familie kennen zu lernen. Jetzt müssen wir einen richtigen Vergleich zwischen dem, was wir vorher hatten, und dem, was wir jetzt haben, anstellen. Wenn ich nach der Arbeit zurück zu meiner Familie komme – sehe ich das Gleiche wie früher oder nicht?

Es war notwendig, dass wir irgendwie eine Beziehung zueinander aufbauen, die uns vor dem Virus fehlte, jetzt können wir uns das vorstellen. Ich meine man kann nicht von seiner Familie weglaufen. Deshalb hat uns das Virus ein sehr großes Geschenk gemacht – es zwang uns zusammen in die gleiche Wohnung.

Hier brauchen wir etwas, was wir noch nie hatten – vor allem psychologische, soziale Arbeit mit der Bevölkerung. Wir haben die Menschen nicht auf das Familienleben vorbereitet – nehmen wir zum Beispiel einen Mann in der Rolle des Vaters und Ehemannes.

Ich weiß es von mir selbst. Ich habe viele Fehler im Familienleben gemacht, auch meine Frau. Die Kinder erhielten keine richtige Erziehung. Es handelt sich also um ein komplexes Problem, das gelöst werden muss.

Aus dem Unterricht, 03.05.2020.

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Die spirituelle Rolle der Frau, Teil 10

Wer ist korrigierter: Mann oder Frau?

Frage: Kann man sagen, dass eine Frau in der Regel spirituell korrigierter ist als ein Mann?

Antwort: Ja, teilweise. Andererseits bekommt ein Mann aber dementsprechend mehr Möglichkeiten als eine Frau, sich selbst zu korrigieren. Man kann also nicht sagen, dass spezifisch ein Mann mehr Bedingungen und Möglichkeiten hat als eine Frau.

Frauen haben einen viel ausgewogeneren Egoismus und viel weniger Zustände. Bei Männern ist es genau umgekehrt.  Bei Männern und Frauen gibt es im übrigen einen riesigen Unterschied – eine Reihe von egoistischen Zuständen.

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Aus Kab TV´s „Grundlagen der Kabbala“, 08.03.2020