Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Liebe'

Immer mir mir – Teil 71

“Hotel für zwei”

In Tiberias übernachteten wir ein paar Mal in einem heruntergekommenen Hotel von Rebbe Yitzchak Kellers Schüler. Wir waren die einzigen Gäste dort. Die leeren Gänge entlang blies der Wind, es roch nach Gewürzen und Staub. Nachts klang Rebbes Brust-Stimme, sie breitete sich durch den hallenden Flur und flog in die offene Fenster, in die Nacht hinaus. Ich saß vor Rebbe wie ein Baby mit dem Vater. Und ich musste nicht so tun als ob, er wusste alles über mich – was mich antreibt, welche Gedanken, Impulse, Wünsche mich leiten. Manchmal zwang ich ihn, mir ein wenig über mich zu erzählen, und er offenbarte mir Eigenschaften meines Charakters, die ich mir selbst nicht einmal eingestehen konnte – wer ich wirklich bin. Ja, ich würde diese Eigenschaften in mir selbst nicht erkennen, würde nicht zu einem solchen Schluss kommen wie er.

Wir kamen  seit Wochen in dieses Hotel, und dann schlug Drori vor, dass wir bei ihm bleiben. Es war sein Haus, das für immer in meinem Herz eingeprägt wird. Dort wurden Wunder vollbracht, die Gebete erhoben, die die Welt auf den Kopf gestellt haben. Hier sah ich den wahren RABASH, erfüllt von einem Traum über den Schöpfers, der einem großen Ziel gewidmet ist – Ihn der Welt zu offenbaren.

 

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Fortsetzung folgt…

Immer mit mir – Teil 70

Die Ehrfurcht

Ich war sehr besorgt vor der Reise, ich hatte Angst, etwas zu verpassen, als ob wir auf eine einsame Insel gehen würden und wir alles voraussehen müssen. Ich nahm Bettwäsche, Bücher, Kaffee, holte alle möglichen Lebensmittel, wusste, dass er einfachen Hering, Schwarzbrot, bestimmten Käse liebte….. Olga hat das Hähnchen gebraten, Frikos gemacht, Gemüse geschnitten.

Als wir endlich ins Auto stiegen, ich erinnere mich, dass ich RABASH fragte, warum ich so eine Ehrfurcht vor diesen Reise habe.

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Er sagte, es sei eine gute Sache, dass nicht umsonst das erste Gebot Ehrfurcht wäre. Dass er vor seinem Vater das gleiche empfand, dass es der spirituellen Ehrfurcht ähnlich wäre.

Ich mache mir keine Sorgen um mich selbst, ich mache mir Sorgen darüber, ob ich mich wirklich über mich selbst erheben, mich annullieren, sehen kann, wie ich meinem Lehrer helfen kann…

„Ist dem nicht so?“ fragte er mich und antwortete sofort selber:“es spielt keine Rolle, dass in unserer Welt alles umgekehrt ist. Wir sollten versuchen, die ganze Zeit für andere zu leben. Es ist eine gute Ehrfurcht. Es bringt das Licht zum Vorschein.“ Ich habe versucht, ein Notizblock oder ein Tonbandgerät zu benutzen, welches ich ständig dabei hatte. Doch RABASH war auf unseren Reisen streng. Keine Aufnahmen, keine Rekorder!

 

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Fortsetzung folgt…

Immer mit mir – Teil 69

Zusammen!

Es ist Monate her, ich weis nicht mehr, unter welchen Umständen, wir fingen an mit RABASH über Tiberias zu sprechen. Und plötzlich sagte er zu mir: „Lass uns zusammen fahren“. Ich war verwirrt, nervös – ich konnte mir nichts größeres wünschen. Ich erinnere mich, dass ich die Nacht vor der Reise wach blieb und dachte darüber nach, wie es sein würde, was ich tun sollte, um Rebe nicht zu enttäuschen, was ich kochen sollte…

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Das Kochen hat allerdings meine Frau übernommen. Olga spürte sofort Zuneigung zu RABASH, sobald sie ihn sah. Ihr Vater wurde zu Stalin Zeiten unterdrückt. Und jetzt erschien RABASH, und sie gab ihm all die Wärme ihres Herzens, die nicht für ihren Vater ausgegeben wurde.

Das kam am meisten in der Zubereitung von Speisen zum Ausdruck. RABASH hat schon oft gesagt, dass Olgas gekochtes Essen von allen anderen bevorzugt wird. Weil sie ihr Herz einbrachte. Besonders gut gefiel ihm die Suppe, die Olga nach seinem Rezept zubereitete. In die Suppe wurden mehrere Stücke Rindfleisch, Hühnerbein, Kartoffeln und Nudeln gelegt.

Die Suppe musste so dick sein, das der Löffel drin stecken bleibt. Ich brachte es noch heiß RABASH, weil wir in der Nähe wohnten. Er hat sie probiert, schloss die Augen, hielt inne und plötzlich gesagt: „Oh, gut!”. Dann setzte er sich hin und schrieb eine Nachricht an Olga.

Olga hat viele Notizen aufbewahrt. Er bedankte sich bei ihr auf diese Weise. Er hat  über jedes Gericht separat eine Aufzeichnung gemacht. „Hier füge bitte Salz, – schrieb er, – und hier Pfeffer hinzu, und dieses Gericht ist perfekt“.

RABASH hatte eine erstaunliche Eigenschaft, er schenkte jedem Aufmerksamkeit, er bemerkte alle und fühlte vor allem diejenigen, die Wärme ausstrahlen. Sie waren wie Engel für ihn, die Freude bringen. So eine war meine Frau Olga für ihn.

 

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Fortsetzung folgt…

Was bedeutet es, „dem Schöpfer Genuss zu bereiten“?

Frage: Was bedeutet es, „dem Schöpfer Genuss zu bereiten“? Genuss ist die Füllung der Kli (des Gefäßes), und Leiden ist das Ausbleiben der Füllung. Ist es richtig anzunehmen, dass sich der Schöpfer in mir befindet?

Antwort: Ja, das stimmt. Ich bin sehr froh, dass Sie zum richtigen Schluss gekommen sind.

Frage: Daraus folgt: “ dem Schöpfer Genuss zu bereiten“ bedeutet, sich innerlich auf die Eigenschaft des Gebens und der Liebe zu konzentrieren, ist das richtig?

Antwort: Natürlich. Die ganze Welt ist in uns. Außerhalb gibt es nichts. Lest, was die Kabbala über die Wahrnehmung der Wirklichkeit sagt. Wir begreifen nur das, was in unseren Gefühlen und Wahrnehmung vorkommt. Der gesamte Kosmos befindet sich in unserem Bewusstsein, auch der Schöpfer. Wir alle sind in diesem Bewusstsein. So ist es zu verstehen. Daran ist nichts merkwürdig, und es gibt keinen Widerspruch.

Lernen Sie die kabbalistische Literatur kennen, die über die Wahrnehmung der Wirklichkeit schreibt. Es ist spannend.

Aus dem Unterricht, 26.01.2020

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Immer mit mir – Teil 64

Plötzlich Sohar

1983, September. Ich erinnere mich, ich bin abends in Eile, gehe die Bnei-Brak-Straße entlang, und plötzlich sehe ich ein Schreiben an der Wand – „Ashlag ist gestorben“. Ich erstarrte, meine Beine zitterten – welcher Ashlag? Ich komme näher, ich lese – Shlomo. Und ich verstehe, dass RABASHs jüngerer Bruder, Shlomo Benjamin Ashlag, gestorben ist.

Ich habe es eilig, Rabash zu sehen. Er sitzt an seinem Schreibtisch zu Hause, und ich frage ihn noch vor der Tür: „Was machen wir?“ Ich dachte, er würde sagen: „Wir werden Shiva halten[1]„. Doch er sagt zu mir: „Wir gehen nirgendwo hin.  Du und ich sitzen hier. Wir werden studieren.“

So begannen diese einzigartigen sieben Tage, die definitiv „die Welt erschüttert haben“. Wir waren sieben Tage lang allein, niemand kam zu RABASH, und wir gingen nirgendwohin, aus. Er offenbarte mir etwas, was wir in der Gruppe nie gelernt haben – „das Vorwort zum Buch Sohar“, geschrieben von RASHBI. Es wird auch als Keter[2] des Buches Sohar bezeichnet.

RABASH sagte „Derjenigen, dem dieses Buch offenbart wird, öffnet sich der ganze Sohar.“ Er selbst entschied, dass wir dieses Vorwort durchgehen würden, öffnete sofort das Buch, begann zu lesen und zu erklären.

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Es war ein siebentägiger Höhenflug! Es war nicht so, dass RABASH mehr erklärt hätte, nein, er hat seine Methode nicht geändert, er betonte wie immer, dass man sich selber um die Absicht bemühen soll, vor allem weil Sohar eine „Sgula“[3]  ist….. Aber an diesen Tagen schuf er solch eine Atmosphäre, in der ich Angst hatte, ein Wort zu verpassen.

So etwas kann man nicht in einem Buch fassen. Die Art und Weise, wie ich dort mit offenem Mund saß und fühlte, wie ich reif wurde. Es gab eine grüne Frucht, die für nichts geeignet war, und plötzlich ist die Erde befruchtet, der Regen kommt, die Sonne rötet, und man merkt, dass man ausreift, etwas dringt in einen hinein, man kann nicht erkennen, was es ist, aber man ist bereit, nicht zu schlafen, nicht zu essen, sich diesem natürlichen Weg hinzugeben, auf welchen das Buch Sohar und RABASH einen geleitet hat…

„In diesem Saal sind Riesige Schätze verborgen, einer über dem anderen. In diesem Saal gibt es dicht geschlossene Tore, die den Zugang zu Licht versperren. Und es gibt 50 von ihnen…“

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RABASH erklärte: „Das Tor bedeutet ein Gefäß – das Verlangen, Licht zu bekommen.“

„Es gibt ein Schloss und eine Engstelle in diesem Tor, um einen Schlüssel hineinzustecken“. Das Schloss im Tor zu sehen bedeutet zu verstehen, dass man nur im Geben das Licht erhalten kann. Und wenn du versuchst, es zu tun, erkennst du, dass die Stelle eng ist, dass es nicht einfach ist, näher an dieses Schloss, an diesen Zugang zum Spirituellen heranzukommen, da es so klein wie ein Nadelöhr ist. Man muss sich ihm annähern, nicht verfehlen, nicht nachgeben, den Schlüssel hineinstecken… – unsere Absicht, und das Schloss öffnen, um das Gebot zu erfüllen – dem Schöpfer Genuss zu bereiten.

Früher schrieb RABASH, was Baal HaSulam sagte, auf und aus diesen Notizen wurde „Shamati“ geboren.

In diesen sieben Tagen versuchte ich mitzuschreiben, was RABASH sagte, und daraus entstand mein achtes Buch, „Sohar“. Mich gibt es dort nicht. Ich habe mich sehr bemüht, nichts von mir selbst hinzuzufügen. Dort gibt es nur RASHBI und RABASH.

So verbrachten wir diese sieben unvergesslichen Tage zusammen. Und als sie vorbei waren, sagte RABASH: „Jetzt muss ich mich zurückziehen.“

Und ging nach Tiberias.

[1] Shiva ist eine siebentägige Trauerzeremonie. Sie wird von den engsten Verwandten des Verstorbenen gehalten: Vater, Mutter, Bruder, Schwester, Sohn, Tochter, Ehefrau, Mann.
[2] Kether (hebräisch: כתר „Die Krone“) ist die erste von 10 Sefirot in der Kabbala.
[3] Sgula ist ein besonderes Werkzeug, die Werke der Kabbalisten, dank derer es möglich ist, den Menschen, die Gruppe und den Schöpfer zu einem Ganzen zu vereinen. Ihre Einheit ist nur möglich, wenn das System, in dem sie sich befinden, richtig eingesetzt wird. (Aus dem Blog von Michael Laitman)

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Fortsetzung folgt…

Die Weisheit des König Salomon: Hass und die Liebe  

„Hass erzeugt Zorn, aber die Liebe bedeckt alle Sünden“

Hass erzeugt Zorn, das ist verständlich. Liebe bedeckt alle Sünden, das ist auch richtig, denn Liebe ohne Sünde kann es nicht geben. Es ist erforderlich das Böse zu zeigen, um die Notwendigkeit des Guten zu verstehen. Hass zeigen, um das Verlangen nach Liebe zu verstehen.

Frage: Ist es nicht möglich, nur zu lieben?

Antwort: Nein! Das kann nur eine Mutter, wenn es um ihr Baby geht. Menschen, die keinen Grund dafür haben, können es nicht.

Frage: Heißt das, sie können nicht lieben?

Antwort: Liebe ist, wenn ich die Bereitschaft habe, alles für den anderen zu tun!

Frage: Kann es sein, dass ich bereit bin  alles für einen Menschen zu tun?

Antwort: Nein. Unsere Natur funktioniert so nicht. Wir können das nicht.

Frage: Sind wir von Natur aus Sünder?

Antwort: Das wird nicht als „Sünde“ bezeichnet. Es liegt in unserer Natur, das ist weder gut noch schlecht.

Frage: Wie dem auch sei, es liegt in unserer Natur, den anderen wie einen Fremden zu behandeln?

Antwort: „Bolivar kann zwei nebeneinander nicht ertragen“. Dort zeigt es sich. Es tut mir leid, aber es funktioniert nicht. Entweder du oder ich. Natürlich bin ich es.

Frage:  Was heißt dann „ Liebe bedeckt alle Sünden“? Wie erklären Sie das? Was ist das für ein Rätsel?

Antwort: Wenn wir alle Sünden, wie den Hass und so weiter, zwischen uns offenbaren und richtig behandeln, können wir die Kraft der Verbindung bis hin zur Liebe bewirken. Die Liebe überdeckt unseren Hass der Hass bleibt aber in uns.

Frage: Wie nennen wir es? Fangen wir an unseren Hass auf andere zu verabscheuen?

Antwort: Ja, aber das, wird von oben gelenkt. Ansonsten kann das nur eine Mutter bei ihren Kindern, aber auch nur bis zu einem gewissen Grad. Die Natur zeigt uns, dass z.B. bei einer Hungersnot, der Mutterinstinkt plötzlich verschwindet.

Anmerkung: Das ist schrecklich!

Antwort: Es ist nicht abscheulich, es liegt in der Natur. Es gibt nichts Schlimmes in der Natur, es ist einfach so!

Frage: In dieser einfachen Wahrheit sagt König Salomon, dass der Mensch hasst und seine ganze Arbeit darin besteht, die Liebe über den Hass zu erheben?

Antwort: Ja.

Aus der TV Sendung „ Nachrichten mit Michael Laitman.“ 05.12.2019

[260205]

Liebe und Hass – ein unzertrennliches Duo.

Frage: Wenn Liebe und Hass miteinander verbunden sind, wie wird dann Liebe ohne Hass im Zustand der Endkorrektur empfunden?

 Antwort: In der Endkorrektur gibt es eine negative und eine positive Kraft. Sie sind absolut entgegengesetzt und bestimmen daher die Existenz des jeweils anderen. Es kann kein Licht ohne Dunkelheit und keine Liebe ohne Hass geben. Indem wir aufsteigen, verstärken sich sowohl der Hass als auch die Liebe in uns. Das muss man untersuchen.

Frage: Gibt es ein Konzept der „absoluten Liebe“?

Antwort: Absolute Liebe existiert über absolutem Hass.

In unserer Welt ist es nicht dasselbe, nur die positiven Eigenschaften bestehen zu lassen, um alle negativen Eigenschaften loszuwerden. In diesem Fall werden auch positive Eigenschaften verschwinden, denn das Eine existiert nicht ohne dem Anderen. Kein Plus ohne Minus, kein Elektron ohne Positron. Es müssen parallel zwei dynamische Systeme, bzw. ein System in dem zwei entgegengesetzte Eigenschaften oder Objekte enthalten sind, vorhanden sein.

Aus dem Unterricht, 05.01.2020.

(260172)

Aufbau der zukünftigen Gesellschaft, Teil 10

Unter dem Leitsatz der Liebe

Frage: 98% der Menschen glauben an Gott, und sie alle sagen, dass Gott Liebe bedeutet. Auf der anderen Seite sehen wir, dass sich die Menschen seit hunderttausenden von Jahren zu Millionen gegenseitig umbringen. Warum zerstören wir uns physisch gegenseitig, während wir glauben, dass Gott Liebe bedeutet?

Antwort: Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Die Menschen sagen einfach: „Gott bedeutet Liebe“, so wie ein Kind wiederholt.

Bemerkung: Es gibt aber auch Menschen, die ihr ganzes Leben dem Schöpfer widmen.

 Mein Kommentar:  Sie zerstören einander gegenseitig und kämpfen gleichzeitig im Namen des Schöpfers. Es gibt derartige Theorien, dass man durch das Töten eines anderen Menschen ihm das Paradies schenkt, indem man ihn seines sündigen Lebens beraubt.

Sehen Sie sich doch an, wozu Menschen fähig sind: Sie gehen in den Tod, sprengen sich selbst neben anderen Menschen in die Luft und das alles im Namen einer höheren Macht.

Frage: Egal, alles kommt von einer Kraft, es gibt nichts anderes als sie. Ist also die Tatsache, dass Menschen sich so verhalten, ein Entwicklungsprozess?

Antwort: Es ist ein Korrekturprozess.

[257417]

Neues Leben 1189 – Die Wichtigkeit der Bildung (Erziehung) für die Entwicklung der Menschheit

Neues Leben 1189 – Die Wichtigkeit der Bildung (Erziehung) für die Entwicklung der Menschheit
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Die sprechende oder menschliche Stufe der Entwicklung – die Stufe Adam – kann nur durch Bildung in Übereinstimmung mit der Weisheit der Kabbala erreicht werden. Ein ungebildeter Mensch wird sich wie ein wildes Tier verhalten und ohne Rücksicht auf andere in jedem Augenblick das tun, was gut für ihn selbst ist. Menschen sind, im wahrsten Sinne des Wortes, diejenigen, die um das Wohl anderer besorgt sind. Sie haben ein Gefühl der Liebe für jeden. Die Weisheit der Kabbala lehrt, wie man dem Schöpfer, der Kraft der Liebe und des Gebens, ähnelt, indem man sich an den Grundsatz „Und du sollst deinen Freund lieben, wie dich selbst“ hält. Die Umgebung formt das menschliche Verlangen zum Bild eines guten Menschen, das dann wie ein Kompass für die Entscheidungsfindung wirkt. Erziehung beginnt bei den Eltern, noch vor der Schwangerschaft, und dauert bis zum letzten Tag des Lebens.

[257652]

Aufbau der zukünftigen Gesellschaft, Teil 9

Integration auf der Stufe der Liebe

Baal HaSulam, Aufbau der zukünftigen Gesellschaft, Kapitel 3, Punkt 9: Mit anderen Worten: Bis auf die Einhaltung des Grundsatzes „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ darf jede Nation ihrer eigenen Religion und Tradition folgen und niemand darf sich in die jeweils andere einmischen.

Wenn die Menschen der zukünftigen Gesellschaft bestimmte religiöse oder philosophische Interessen haben, werden sie sich leicht damit befassen können.

Die Hauptsache ist, dass man seinen Nächsten liebt, wie sich selbst. Dieses Gesetz steht um einige Grade über allen anderen Gesetzen, allen möglichen Voraussetzungen und Kunstgriffen.

Die Tatsache, dass Menschen sich mit Meditation befassen, sich das Spirituelle und die Zukunft in Form von sozialen Kulten vorstellen, spielt keine Rolle.  Das Wichtigste ist, dass es eine Verbindung zwischen allen auf Stufe der Liebe gibt. Ansonsten können Sie nach Belieben machen, was immer Sie wollen.

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