Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Neues Leben'

Familie und Ehe, Teil 5

Die Familie ist die Grundlage für das spirituelle Wachstum eines Volkes.

Aussage: Die Kabbala spricht von der Wichtigkeit einer Umgebung, die die Ansicht unterstützt, dass nur die Offenbarung des Schöpfers zur Gründung einer Familie motivieren kann.

Antwort: Diese Umgebung sollte nicht die eines Dorfes oder einer Kleinstadt sein, in der die Meinung einer ungebildeten Öffentlichkeit, die Jugendlichen drängt und zwingt, eine Familie zu gründen um existieren zu können.

Aussage: Es ist ein Prozess der Erziehung. Man sollte bereits Schulkindern den Sinn der Schöpfung, das Phänomen des Schöpfers und in diesem Sinn, den Unterschied zwischen männlich und weiblich erklären. Das ist nicht so einfach.

Antwort: Das muss alles genau erklärt werden. Es ist die Art der Erziehung, die uns zur Familie zurückbringt. Wir haben einen Zustand erreicht, in dem wir keine Familie mehr brauchen. Früher haben die Menschen im Alter von 16-18 Jahren darüber nachgedacht eine Familie zu gründen, heute ist das nicht mehr so. 

Frage: Ist die Familie die Grundlage für Verbindung und der Ausgangspunkt von spiritueller Entwicklung zwischen den Menschen?

Antwort: Das spirituelle Wachstum der Menschen beginnt überwiegend aus der Familie heraus. Wenn wir von einer kabbalistischen Gruppe sprechen, ist das etwas anderes. Wenn wir von den Massen sprechen, dann stellt die Familie die Grundlage dar.

Frage: Ist die Familie das Modell, welches mir eine positive Einstellung zu meiner Frau und meinen Kindern gibt, da mir das von der Natur vorgegeben wird?

Antwort: Nicht nur. Die Familie soll ein Entwurf für spirituelles Wachstum sein. Darüber hinaus soll es Männer- und Frauengruppen geben, in denen sich Männer und Frauen getrennt entwickeln. Dort bekommen sie den Antrieb, die Inspiration und die spirituelle Kraft, die sie in der Familie umsetzen können.

Frage: Wird es also diese beiden Möglichkeiten geben?

Antwort: Ja. Es wird Männer- und Frauengruppen geben, sowie Mann und Frau mit ihren Kindern als Familie- so wird die Struktur der Gesellschaft aussehen.

Fortsetzung folgt…

Aus der TV-Sendung «Die Grundlagen der Kabbala», 01.01.2019

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Neues Leben #287 – Scham und Eifersucht im Kreis

Neues Leben #287 – Scham und Eifersucht im Kreis
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

 

Mit negativen Emotionen kann man nur mit Hilfe einer integralen Gruppe umgehen. Scham ist eine innere Kontraktion, die aus der Selbstkritik resultiert. Sie ist eine Entdeckung der Kluft zwischen mir und einer Person, Situation oder einer Eigenschaft über mir. Scham wird durch die Frage „Wer bin ich?“ getrieben, während Eifersucht die Frage „Wer ist er?“ betrifft. Diese Gefühle gleichen sich gegenseitig aus. In einer integralen Gruppe ergänzen, balancieren und stärken sich die Menschen gegenseitig. In dem Maße, in dem sich eine Person mit ganzem Herzen der Gruppe widmet, werden ihr die Kräfte der Gruppe gegeben. Man lernt, sich über den Egoismus zu erheben, keine Angst mehr zu haben und von „ich“ zu „wir“ zu wechseln. Der Mensch erlebt eine besondere, warme Verbindung und erwirbt den enormen Schatz der Lebenserfahrung.

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Aus KabTV’s „New Life #287 – Scham und Eifersucht im Kreis“, 1/12/14

Jeder von uns kann die Welt mit seinen Gedanken verändern

Frage: Sie sagen, wenn wir nicht die Korrektur erreichen, wird es eine Hungersnot geben. Auf globaler Ebene ist das offensichtlich. Was aber kann ein normaler Mensch tun? Was kann er in die Praxis umsetzen, wenn er keine besonderen Gelegenheiten hat, die Welt zu beeinflussen?

Antwort: Am allermeisten beeinflusst er die Welt mit seinen Gedanken, denn „alles klärt sich im Gedanken“. Unsere Verbindung geschieht nicht durch die Elektrokabel des Internet, den Schallwellen unserer Stimmen, den Bildern auf dem Computer Bildschirm oder gar dem direkten Kontakt miteinander. Die gesamte Verbindung zwischen uns findet in unseren Verlangen statt.

Der Schöpfer erschuf nichts außer dem Verlangen. Wir nehmen unterschiedliche Entwicklungsstufen des Verlangens als Materie dieser Welt wahr – die unbelebte, pflanzliche und tierische Stufe in Form von Gasen, Flüssigkeiten, festen Körper und Plasma. Doch all dies befindet sich nur in unserer Vorstellung. Wir stellen uns vor, dass wir in Zeit, Bewegung und Raum existieren.

Diese Dinge sind jedoch nicht real – es ist nur die Art, wie sich die Realität in unseren unkorrigierten Eigenschaften darstellt. Außerhalb des sichtbaren Bildes der Realität ist die treibende Kraft das Verlangen. Daher existiert jeder Mensch, egal wie entfernt er von anderen ist, in diesem System und beeinflusst jeden darin durch sein Verlangen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Wirklichkeit, die wir spüren, ist wie ein Traum
 

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Neues Leben # 1172 – Umgang mit negativen Gefühlen

 

Neues Leben # 1172 – Umgang mit negativen Gefühlen
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

 

Das Heilmittel gegen Depressionen ist die Freude an der Entdeckung der Ursache für alles, was uns passiert, die Quelle allen Lebens. Negative Emotionen überwältigen uns wegen der egoistischen Natur zu genießen, die uns zum Aufbau einer feindlichen und bösen Welt geführt hat. Heute ist niemand mehr zufrieden und die negativen Gefühle verstärken sich. Die negativen Emotionen erwachen in uns, so dass wir uns ändern werden, indem wir eine gute Umgebung aufbauen, in der wir fühlen und erfüllen, was gut für andere ist. Das System der Natur gibt uns negative Gefühle, so dass wir sie durch positive Beziehungen ausgleichen können. Die Weisheit der Kabbala lehrt uns, wie wir Beziehungen schaffen können, die dem System der Natur entsprechen.

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Aus KabTVs „New Life # 1172 – Umgang mit negativen Gefühlen“, 29.10.19

Neues Leben #1173 – Der Tod des Egos

                                  Neues Leben #1173 – Der Tod des Egos
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum ben Moshe

 

Nach der Weisheit der Kabbala ist das Ego die Hauptfigur in der Natur. Das Ego trennt uns. Es ist das Böse, der Wille, dem anderen zu schaden. Es ist ein Wunsch, über den anderen zu stehen. Respekt und Kontrolle zu verlangen und zu spüren, um alles zu bestimmen. Die Natur hat uns absichtlich das Ego gegeben, um uns zu helfen. Uns von der tierischen Ebene zu einer höheren Existenzebene zu entwickeln. Wir wünschen uns nicht den Tod des Egos, des Ichs, da die Natur nichts Unnötiges geschaffen hat. Wir müssen nur verstehen, wie wir das Ego richtig nutzen können. Wie ein Hebel, der uns hilft, aufzustehen und zu wachsen. Das menschliche Ego ist eine „negative“ Kraft (Schöpfung), die uns gegeben wurde, damit wir durch die Nutzung dieser Kraft zur „positive“ Kraft (Schöpfer) kommen. Sie hat die Fähigkeit, uns auf die Stufe des höheren Bewusstsein zu erheben, wenn wir bereit sind die Kraft der Liebe und der unbegrenzten Selbsthingabe erlangen zu wollen.
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Aus KabTVs „New Life # 1173 – Der Tod des Ego“, 31.10.19

Neues Leben # 1164 – Die Zukunft Europas und seine Beziehung zu Israel

Neues Leben # 1164 – Die Zukunft Europas und seine Beziehung zu Israel
       Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

 

Europa ist gegen die Nation Israel, denn Israel bringt nicht die Methode der Korrektur für das menschliche Ego in die Welt. Europa ist ein moderner Islam. Der Hass und Antisemitismus wird auch dann noch anhalten, wenn die Nation Israel nicht mehr existiert. Es gibt nur eine Hoffnung für die Juden und die Welt.  Die Juden müssen lernen, durch die Liebe zu anderen, korrekt miteinander umzugehen, sowie positive Beziehungen aufzubauen. Dann wird sich der ganze Hass in der Welt beruhigen. Die Verbindung zwischen den Juden wird zu einer liebevollen Verbindung zwischen allen Menschen, über Religionen und Nationalität, in Europa und Amerika führen.

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Aus KabTVs „New Life # 1164 – Die Zukunft Europas und seine Beziehung zu Israel“, 10.10.19

Neues Leben #1163 – Beziehungen zwischen Europa und den Juden

Neues Leben # 1163 – Beziehungen zwischen Europa und den Juden
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

 

Die Juden müssen das System der Verbindung nach Europa bringen, denn ohne dieses System wird Europa in einen Abgrund fallen. Im Laufe der Generationen stand das jüdische Volk den Regierungen und Kirchen in Europa sehr nahe. Die Handelsbeziehungen waren leicht zu entwickeln, und im 18. Jahrhundert waren die Juden noch stärker unter den Völkern, Philosophen, Wissenschaftlern, Bankiers und Managern engagiert. Die Europäer entwickelten sich und erkannten, dass sie nicht mit den Juden konkurrieren konnten und waren entschlossen, sie aus ihrer Mitte zu eliminieren. Viele Menschen hassten die Juden, nur weil sie ihrer Religion und Kultur zuwider waren. Nach der Weisheit der Kabbala fühlen die Nationen der Welt, dass die Juden ein Geheimnis für ein gutes Leben haben und es nicht preisgeben wollen. Das Geheimnis, der Juden ist, wie sie sich über die gegenseitige Ablehnung, die zwischen ihnen herrscht, hinweg verbinden. Dadurch erlangen sie eine gute Existenz für alle.

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Aus KabTVs „New Life # 1163 – Beziehungen zwischen Europa und den Juden“, 10.10.19

Neues Leben # 1162 – Die Welt am Scheideweg

Neues Leben # 1162 – Die Welt am Scheideweg
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

 

Wir befinden uns an einem Scheideweg, an dem die egoistische Entwicklung erschöpft ist und eine allgemeine, integrale Beziehung zwischen Menschen entwickelt werden muss. Alle Länder der Welt sind heute in ökologischer und internationaler Hinsicht unsicher. Der Egoismus trennt uns so sehr, dass wir bereit sind, uns gegenseitig zu schaden, um uns an der Spitze zu fühlen. Der menschliche Wettbewerb hat verheerende Auswirkungen. Der technologische Fortschritt hat zu einer Situation geführt, in der wir alle stärker voneinander abhängig, weniger geschützt und vielen Gefahren ausgesetzt sind. Wir brauchen eine Methode, um die menschliche Natur zu korrigieren und neue Werte zu etablieren, um die richtigen Beziehungen aufrechtzuerhalten. Wir müssen verstehen, dass wir in allen Aspekten des Lebens wie eine Familie voneinander abhängig sind und dass es nur dann gut für jeden ist, wenn es für alle gut ist. Im Gleichgewicht werden wir jedes Problem einschließlich der Klimaprobleme lösen und eine sichere, gute, warme und unterstützende menschliche Verbindung erleben.

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Aus KabTVs „New Life # 1162 – Die Welt am Scheideweg“, 24.9.19

Über die Männer und Frauen in unserem Inneren

Michael LaitmanWenn es darum geht, ausdauernd zu sein, haben die Männer etwas von den Frauen zu lernen. Frauen hören nie auf zu fragen – wie können sie den Männern gleich sein? Die Empfindung von Unterlegenheit belastet sie unterbewusst. Das stammt von dem in der Tora beschriebenen „Fluch des Schöpfers“. Folglich ist er in jeder Frau vorhanden und sie spürt ihn in allem.

In der spirituellen Arbeit sind unsere Verlangen „die Frau in uns“, wobei die Absichten des Schenkens, die wir über diese Verlangen zu erwerben haben, „die Männer in uns“ sind. Unsere „inneren Frauen“ müssen danach verlangen, ihre „inneren Männer“ zu erwerben, sich mit ihnen zu vereinigen und Söhne zu gebären – die korrigierten Seelen, die mit Licht erfüllt sind!

Verwandtes Material:
Blog-post: Männer, Frauen und die Korrektur der Seele
Blog-post: Spirituelle Wehen und die Zukunft der Kabbala (für Fortgeschrittene)
Blog-post: Frau = Verlangen
 
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Beitrag der Frauen

Wenn ich alles habe, außer dem, was mir in diesem Moment als wichtig und teuer erscheint, dann habe ich nichts. Das ist das richtige Verlangen, welches Frauen haben und an welchem es Männern mangelt.

Und überhaupt, wenn das weibliche Verlangen nicht wäre, könnte der Mann nicht auf dem spirituellen Weg voranschreiten. Deshalb müssen wir die Arbeit zwischen Frau und Mann in jedem von uns durch den weiblichen und männlichen Teil der Menschheit im Allgemeinen ausgleichen.

Wir müssen uns um Frauen kümmern, die zu der Wissenschaft der Kabbala kommen – damit sie alles bekommen, was ihnen zusteht, mit dem Ziel, unsere gemeinsame Seele korrigieren zu können. Ohne sie werden wir nicht vorankommen können. Ein Mann kann ohne das Verlangen einer Frau nicht auskommen, ohne den Druck ihrerseits, ohne ihre Forderung danach, dass er das Licht, das zur Quelle zurückführt, anzieht und es an sie weitergibt. Denn sie selbst ist dazu nicht in der Lage.

Gerade an das weibliche Verlangen können Männer das Licht heranziehen. Und deshalb gibt es ohne den weiblichen Teil kein Vorankommen.

Frage: Obwohl das weibliche Verlangen stärker ist, sind in der Regel überall Männer zu sehen: als Regierungschefs, Generaldirektoren usw. Die Männer regieren scheinbar die Welt. Ist das Studium der Kabbala auf eine ähnliche Art und Weise aufgebaut?

Meine Antwort: Ja, natürlich. Eine Frau muss nicht im gleichen Umfang wie ein Mann studieren – denn sie kann das Licht nicht anziehen. Auf den Mann ist das Studium, die Vereinigung in der Gruppe und die Absicht zum Anziehen des Lichts, das zur Quelle zurückführt, auferlegt. Und die Frau muss sich mehr oder weniger mit der allgemeinen Sachlage, mit dem Prozess, den die Schöpfung durchläuft, auskennen, muss jedoch nicht systematisch, täglich studieren. Für sie reichen allgemeine Materialien, Artikel, mein Blog, das Fernsehen aus.

Ihr wichtigster Beitrag besteht in der inneren Fürsorge für die Arbeit der Männer und größtmögliche Hilfe, damit sie das Licht, das zur Quelle zurückführt, anziehen können. Der Druck auf die Männer mit der Forderung nach dem Licht – das ist das, was die Frauen sicherstellen müssen. Ohne dies können die Männer kein Licht anziehen und keine Korrekturen vollbringen.

Auszug aus dem Gespräch über Frauen, 06.03.2011

 

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