Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Globalisierung'

Der Bankrott des Zionismus

https://www.laitman.com/wp-content/uploads/2008/03/michael-laitman_13.gif

Leviev: Der Zionismus ist wegen der „neuen amerikanischen Religion“ bankrott.

Geschäftsmann Lev Leviev, einer der angesehensten Diamantenhändler der Welt, er ist von Israel nach London umgezogen, erklärte den Zionismus für bankrott. In einem Interview mit der Zeitung Haaretz erklärte Leviev, dass das Leben im heutigen Israel seine jüdische Substanz verlieren würde. Leviev, der eine Kette von Privatschulen in Israel und im Ausland besitzt, kritisierte ebenfalls die heutige säkulare israelische Erziehung. [Rest des Beitrags lesen →]

Braucht die Welt einen Polizisten?

Vinokur: Der ehemalige NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sagte, dass die Welt einen Polizisten braucht und dass nur Amerika diese Rolle einnehmen kann.

Laitman: Im Prinzip hat Amerika kein Recht dazu. Tatsache ist, dass die Welt ohnehin immer mehr auf einen verheerenden Krieg zusteuert, es sei denn, wir beginnen, uns zu verbinden.

Die Europäische Union versucht, alle unter einen Hut, einer einzigen Bank und einer Industrie zu vereinen. Amerika versucht, alle der eigenen Macht und der NATO zu unterstellen. Dies vereitelt Verbindung.

Verbindung ist nur durch Bildung möglich. Durch Erziehung, Aufklärung und Mitwirkung in Gesprächskreisen, welche ausschließlich auf altruistischen Prinzipien beruht. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, das ist natürlich ein Fernziel. Da wird erklärt, dass es nicht darum geht, wer höher und wer niedriger ist, sondern dass alle gleich sind und alle vereint werden sollen.

Das ist weder bei der NATO noch bei Amerika oder Europa der Fall. Alle diese Verbindungen sind wirklich nur die eine in der Wirtschaft, die andere in der Politik und die dritte in der Macht.

Vinokur: Also ist Bildung Ihre Antwort?

Laitman: Nichts anderes! Sie ist das einzige Mittel, um eine gute Zukunft zu schaffen.

Kriege sind einfach zu riskant

Es ist nicht so, dass Kämpfe der Vergangenheit angehören, aber es scheint, als ob die Menschen anfangen zu begreifen, dass Krieg eine schlechte Idee ist. Von Khamenei bis Putin, von Xi Jinping bis hin zu wem auch immer – die Staats- und Regierungschefs erkennen, dass die Welt so unbeständig ist, dass, wenn sie einen Krieg beginnen, niemand gewinnen wird.

Selbst regionale Kriege erscheinen mehr und mehr nur als schlechte Idee; jeder hat Angst vor dem, wozu sie führen könnten. Das heißt nicht, dass es keine Machtkämpfe gibt. Es gibt Kämpfe und es wird sie auch weiterhin geben, jedoch sehe ich keinen umfassenden Krieg am Horizont. [Rest des Beitrags lesen →]

Die Natur der Amtseinweihungen und Einheitsreden

Joe Bidens Rede zur Amtseinführung stand ganz im Zeichen der Einigkeit. Er sagte, dass seine ganze Seele darin besteht, „Amerika zusammenzubringen, unser Volk zu vereinen und unsere Nation zu vereinen.“ Die Zuschauer auf YouTube waren nicht überzeugt. Eine Stunde später unterzeichnete Biden eine Reihe von Durchführungsverordnungen, die Trumps Politik völlig ins Gegenteil verkehrten.

Vor vier Jahren rief Donald Trump in seiner Antrittsrede ebenfalls zur Einigkeit auf. Doch kaum hatte er sein Amt angetreten, begann er mit der „Trockenlegung des Sumpfes“, wie er es nannte. Im Grunde tat er alles, was er konnte, um Obamas Ziele und Bemühungen zunichte zu machen. [Rest des Beitrags lesen →]

Ein Friedensvertrag oder nur Stückwerk?

Der neue Begriff für einen Friedensvertrag ist „Normalisierungsabkommen“. In den letzten Monaten hat Israel mehrere solcher „Verträge“ unterzeichnet, und weitere sind in Arbeit. Ich bin für Frieden, aber ich fürchte, dass die derzeitige Art wirklich bedeutet, dass die Länder nur ein Stück vom Kuchen haben wollen: von den wirtschaftlichen und technologischen Vorteilen des jeweils anderen zu profitieren. Das ist kein wirklicher Frieden und wird Israel keinen Seelenfrieden geben.
Oberflächlich betrachtet scheint es, als ob die arabischen Länder endlich begriffen haben, dass Israel zwar ein kleines Land ist, aber einen bedeutenden Einfluss auf das Geschehen in der Welt hat, und es sieht nicht so aus, als ob es in absehbarer Zeit verschwinden würde, wie unsere Feinde es sich wünschen. Obwohl Israel nicht sehr beliebt ist, ist sein Einfluss in jedem Land und jeder Region der Welt zu spüren. Das heißt die diplomatischen Beziehungen zu Israel sind für jedes Land von Bedeutung. [Rest des Beitrags lesen →]

Neues Leben 1159 – Das Gesetz der Natur

Neues Leben 1159 – Das Gesetz der Natur

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

Das Gesetz der Natur ist ein globales Programm, das sich oberhalb von uns befindet und die Grundlage unserer Leben umfasst. Es ist eine eine einzige Kraft, die Gutes tut und alles bestimmt.  Dazu gehört auch die Neigung zum Bösen. Sie hilft uns, das Gute zu erkennen, da das eine ohne das andere nicht erkannt werden kann. Die Weisheit der Kabbala lehrt uns, wie wir dieses Gesetz, dieses Programm oder diese Kraft entdecken können.

Man erhält sie, indem man sich mit ihr identifiziert. So zu werden, wie sie, erlaubt uns zu verstehen, wie wir die Wahrheit erkennen, uns ohne Fehler weiterentwickeln und dementsprechend sinnvolle Regeln aufstellen können.

Aus KabTVs „Neues Leben 1159 – Das Gesetz der Natur“, 19.9.19

Neues Leben 1142 – Integration für den Frieden

Neues Leben 1142 – Integration für den Frieden

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

Globale Erziehung zum Frieden erfordert tägliche Praxis jeden Bürgers. Zuallererst müssen wir lernen, was Frieden eigentlich ist und wie menschlicher Egoismus ihn beeinflusst. Dann müssen wir uns selbst, unsere eigenen Grenzen und unsere Motivationen erforschen. Indem wir uns bemühen, uns zu vereinen, entdecken wir die Unterschiede zwischen uns und den Weg, sie alle zu überwinden.

Um sich mit anderen Gruppen zu größeren, zusammenhängenden Gruppen zusammenschließen zu können, müssen sich zunächst kleinere Gruppen verbinden. Wenn durch die Umsetzung der Methode der Verbindung jedes Detail darauf abzielt, anderen zu nützen, kommt es zu einer friedlichen Integration.

[250304]

Aus KabTVs „Neues Leben 1142 – Integration für den Frieden“, 23.7.19

Über sechs Ecken mit Jedem in der Welt verbunden

Du kennst wahrscheinlich das Konzept, dass jeder Mensch auf der Welt mit jedem anderen “über sechs Ecken verbunden ist“. Wenn nicht, kannst du es auf Wikipedia nachlesen. Es stammt wahrscheinlich aus einer Kurzgeschichte, die 1929 in Ungarn veröffentlicht wurde. Der Protagonist der Geschichte stellt die Behauptung in den Raum, dass er zu jedem beliebigen Bewohner der Erde eine Verbindung finden kann, und zwar über eine Kette von höchstens fünf Bekannten (“Mittelsmännern”). Der Begriff „Sechs Ecken der Verbindung“ wurde 1967 im Anschluss an ein berühmtes Experiment des Sozialpsychologen Stanley Milgram in den USA erfunden.
Facebook hat einige Untersuchungen durchgeführt, um die durchschnittliche Entfernung zwischen zwei Mitgliedern seines Netzwerks zu messen. Im Jahr 2011 betrug der Abstand bei 721 Millionen Nutzern 3,74 Personen, während im Jahr 2016 bei 1,59 Milliarden Nutzern der Abstand auf 3,59 Personen sank. Die Welt wird immer kleiner.
Und wenn das alles bis vor kurzem eine interessante, aber nicht sehr wichtige Information war, dann kam der Coronavirus und hat unser Netzwerk von Verbindungen sehr greifbar gemacht. Unser Leben teilt sich mit und beruht auf Gegenseitigkeit, und dessen müssen wir uns bewusst sein.
Die Frage ist: Was wollen wir über dieses Netzwerk, das 8 Milliarden Menschen so eng miteinander verbindet, verbreiten? Viren, Konkurrenz, negative Gedanken und Neid? Oder vielleicht Hilfe, Zusammenarbeit, Empathie und sogar Liebe?
Bleiben Sie gesund!

Klick den Neustart-Button der Welt

Dr. Michael Laitman

Von meiner Facebook-Seite Michael Laitman 07.05.2020

 

Wir haben keine andere Wahl. COVID-19 hat die Welt als ein integrales System entlarvt, und wir müssen uns darauf einstellen. Die Vorhersage der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft warnt vor den nächsten Wellen und Nachbeben der Pandemie und anderen ähnlichen Schlägen, die uns zwingen werden, diesen Bedrohungen auf die gleiche Weise zu begegnen, während sie sich weltweit manifestieren. Von nun an werden wir eine globale Perspektive und eine globale Bereitschaft entwickeln müssen, eine neue Grundlage, auf der wir unsere gemeinsame Vision der Zukunft aufbauen müssen.

Das Coronavirus hat uns gelehrt, dass es nicht mehr ausreicht, einer gemeinsamen globalen Herausforderung mit einer lokalen Antwort zu begegnen. Daher wird der Fortschritt in der neuen Welt von unserer Fähigkeit abhängen, eine neue menschliche Gesellschaft zu bilden, die sich auf der Notwendigkeit rücksichtsvoller Beziehungen untereinander und gegenüber der Natur aufzubauen. Wir müssen die unmissverständliche Botschaft dieses jüngsten Schlages klar interpretieren: Wir sind alle miteinander verbunden, wir alle gehören zu einem integralen System einer allumfassenden Natur.

Das Virus macht keine Unterscheidungen nach sozialem oder wirtschaftlichem Status, wer die Ökologie ausbeutet, wer sie gut behandelt, wer Recht hat oder wer falsch liegt. Wir alle leiden unter den Folgen der Pandemie, also zeigt sie uns, dass wir in einem integralen, kreisförmigen System eingeschlossen sind und jedes Teil dem Ganzen ähnelt.

Die Menschheit als eine Familie

Diese Pandemie verhält sich wie ein strenger Vater, der nach einem harten Arbeitstag nach Hause zu seinen kleinen Kindern kommt, die sich streiten und zanken: „Sieh nur, was er mir angetan hat!“. „Nein, er hat damit angefangen!“ Der Vater sieht die Kinder an und alle sind schuldig, aller haben eine Kollektivstrafe verdient. Diese Haltung mag nicht als gerecht empfunden werden, aber in Zukunft werden die Geschwister sicherlich genauer darüber überdenken, ob es sich lohnt, sich auf einen Konflikt einzulassen. [Rest des Beitrags lesen →]

Die Wirtschaft neu ausrichten

Veröffentlicht auf Facebook M. Laitman

Wir haben es nicht wahrhaben wollen, aber unsere Wirtschaft steuert seit mehr als einem Jahrhundert in die falsche Richtung. Dank COVID-19 haben wir jetzt die Chance, das wieder in Ordnung zu bringen.
In den letzten sechs Jahrzehnten hat es die Menschheit mit dem Handel zu weit getrieben. Da es reichlich Nahrung, Kleidung und Wohnraum für fast alle gab, suchten wir nach unzähligen Dingen, die wir zusätzlich dazu verkaufen konnten. Statt den Menschen das zu verkaufen was sie wirklich brauchen begannen wir, Dinge herzustellen, von dem wir hofften, dass sie die Menschen zum Kauf animieren. Damit schufen wir den Konsumismus, der – wie wir seit langen spüren – das Gegenteil einer gesunden Wirtschaft ist.
COVID-19 bringt uns zu unseren elementaren Bedürfnissen zurück: Nahrung, Kleidung, Wohnen, Gesundheitsversorgung und Bildung. Das ist alles, was die Menschheit braucht. Davon gibt es für alle genug. Es liegt nun an den Regierungen dafür zu sorgen, dass jeder auch wirklich alles bekommt was er braucht.

In der Ära nach dem Konsumismus werden viel weniger Menschen arbeiten und diese nur, weil sie es wollen. Alle werden die Früchte dieser Arbeit genießen können. Diejenigen die nicht arbeiten werden, werden damit beschäftigt sein soziale Beziehungen aufzubauen und Solidarität und gemeinschaftlicher Zusammenhalt zu fördern. Auch davon werden alle gleichermaßen profitieren nämlich indem alle dadurch in einer starken und glücklichen Gemeinschaft zusammen leben können.