Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Der Beginn einer ernsthaften spirituellen Arbeit

Die Kabbalisten sagen: „Es gibt niemanden außer Ihm“. Wir müssen das offenbaren, damit wir die einzige Quelle der Einheit unter uns verstehen – den Schöpfer.

In dem Maße, wie wir uns verbinden – so unterschiedlich, so weit es auch voneinander entfernt ist – müssen wir, ein Gefühl der Einheit in uns bilden. Es besteht aus der Kombination von Gegensätzen. Wir versuchen, ohne unsere egoistischen Wünsche zu zerstören (sie können nicht zerstört werden), mit allem, was in uns ist, ein Ganzes zu schaffen.

Bevor wir zu einem Kongress kommen, haben wir das Gefühl, dass wir zusammenkommen und unsere ganze Kraft in die Verbindung und Annullierung investieren werden. Wenn wir zum Kongressort kommen stellen wir fest das wir nicht mehr die gleichen Gedanken und Wünsche als zuvor haben, wir wollen etwas Anderes.

Das ist der Beginn einer ernsthaften Arbeit an uns selbst. Wir bekommen, verschiedenartige Hindernisse, die uns allarmieren müssen, darüber eine Verbindung zu erschaffen.

Wir versuchen nicht, die Hindernisse zu finden, wir wollen uns nur verbinden und finden dadurch immer mehr Hindernisse. Wir erhalten die Möglichkeit, uns über die Schwierigkeiten zu erheben und dabei ein einziges Verlangen, ein gemeinsames System zu erzeugen.

 

Kongress im Moldawien. 05.09.2019 Unterricht Nr.0 

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RAV YEHUDA ASHLAG (BAAL HASULAM), 1884 – 1954

 

Yehuda Ashlag kam 1884 in Warschau zur Welt und wurde bereits in seinen jungen Jahren von seinen Lehrern als ein Mensch bezeichnet, der ständig nach der Enthüllung der Geheimnisse des Universums strebte. Er fiel bei allen seinen Mentoren durch glänzende Kenntnisse aller Grundwerke des Judentums auf und las auch die Werke bedeutender westlicher Philosophen, darunter Kant, Hegel, Schoppenhauer, Nietzsche und Marx. In der Folge verglich er in seinen Artikeln deren Sichtweise mit der Position der Kabbala.

Er begann Bücher zu verfassen, um Menschen die Methodik der richtigen Wahrnehmung der Realität und der vernünftigen Existenz darin zu lehren. Bereits in Polen war er als großer Kenner der Kabbala und Schüler größter Kabbalisten bekannt, die die Kette der Übermittlung kabbalistischen Wissens nach Baal Shem Tov weiterführten.

Im Jahre 1926 zieht Baal HaSulam nach London, wo er am Kommentar Leuchtendes Antlitz (Panim Meirot) zu ARIs Baum des Lebens arbeitet. Während dieser ganzen Zeit führt er einen regen Briefwechsel mit seinen Schülern, in welchem er ihnen die Hauptprinzipien der spirituellen Arbeit des Menschen erklärt.

Nach seiner Rückkehr nach Jerusalem im Jahre 1928 fuhr er fort, die Kabbala zu unterrichten und zu schreiben. Nach einigen Jahren gab er sein monumentales Werk heraus – Die Lehre der Zehn Sefirot (Talmud Esser haSefirot oder TES). Das Buch stellt die innere Struktur des Universums dar, einschließlich die spirituelle Welt sowie unsere Welt, deren Bewohner und die Seelen.

In seinen Werken strebte Baal HaSulam danach, das innere Wesen der Kabbala zum Ausdruck zu bringen, sie von primitiven mittelalterlichen Vorstellungen zu reinigen; in dieser Wissenschaft sah er das mächtige Werkzeug zur Veränderung und Perfektionierung des Menschen.

Im Jahre 1940 beginnt er, den Kommentar zum Buch Sohar unter dem Namen Perush haSulam (wörtlich „Den Kommentar der Leiter“) zu verfassen, wodurch Yehuda Ashlag alsbald den Beinamen „Baal HaSulam“ erhielt (wörtlich aus dem Hebräischen: „Herr der Leiter“), da es unter Weisen der Tora üblich ist, den Menschen nicht bei seinem Namen, sondern bei seiner höchsten Errungenschaft zu bezeichnen.

Nachdem er sein ganzes Leben dem Unterrichten und Verbreiten der Wissenschaft der Kabbala widmete und wertvolles Material hinterließ, in dem er die ganze moderne kabbalistische Methodik darlegte, stirbt Baal HaSulam – der größte Kabbalist des 20. Jahrhunderts – im Jahre 1954. Seine Sache wurde von seinem ältesten Sohn – Rav Baruch Ashlag weitergeführt.

Zu den Artikeln von Baal HaSulam



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Kabbala und Ihre Karriere

Kabbalah and CareerFrage: Sie führen Interviews mit berühmten Menschen, die ihren Platz im Leben gefunden haben. Dank ihres hohen Maßes an Egoismus nehmen sie wichtige Positionen ein. Dennoch benutzen Sie deren Popularität, um Kabbala zu verbreiten und bekannt zu machen. Was ich nicht verstehe: Wie können sie Kabbala und die Karriere eines Menschen vereinen? Kann ein Mensch eine hohe gesellschaftliche Position anstreben und gleichzeitig Kabbala studieren?

Meine Antwort: Ich denke, dass die Menschheit in der Zukunft nach wie vor in unterschiedlichen Branchen und Wissenschaften wird arbeiten müssen. Wenn wir dies mit einer Absicht der Liebe tun, um andere Menschen zu begünstigen, wird es uns dann sogar nur noch näher an den Schöpfer heran bringen.

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Alle Ansprüche an den Schöpfer richten

Frage: Seit dem Jahr 2000 arbeite ich auf das höchste Ziel hin. Ich hatte einen Lehrer. Wir versuchen jetzt die Verbindung wiederherzustellen. In dieser Zeit gab es viele Abstiege. Geschah das durch das Ego vom Lehrer? Warum passiert so etwas?

Antwort: Wir studieren, das alles vom Schöpfer bestimmt wird. Natürlich kannst du deinem Lehrer, sogar mir oder deinen Freunden die Schuld dafür geben – das spielt keine Rolle. Auf jeden Fall kommt alles was mit dir geschieht vom Schöpfer. Es gelangt durch irgendwelche Menschen oder Handlungen zu dir. 

Denke nicht so viel darüber nach, wer dir die Schwierigkeiten bereitet hat. Es ist der Schöpfer. So spielt er mit dir. Es kommen Probleme durch deine Verwandten oder entfernten Menschen, die Gut oder Böse sind. Alles, was geschieht, geschieht unter seiner sehr sensiblen, sehr deutlichen Steuerung. 

Alle deine Ansprüche gelten nicht deinen Freunden oder Anderen gegenüber, sondern nur Ihm gegenüber.

Sobald du beginnst, die Natur und dich selbst so zu behandeln, wirst du sofort eine andere Einstellung zur Welt haben, du wirst sie viel tiefer verstehen.

Frage: Darf man überhaupt Ansprüche an den Schöpfer stellen?

Antwort: Es ist nur Ihm gegenüber notwendig, Ansprüche zu stellen. An wen sonst? Du kannst auf Ihn wütend sein, mit den Füßen trampeln, alles machen was du willst, verlasse Ihn nur nicht! Er möchte, dass du dich ständig an ihn wendest, sowohl mit guten als auch mit schlechten Dingen, egal mit was und wie. Die Hauptsache ist die ganze Zeit mit Ihm. Schimpfe mit ihm aber verlasse Ihn nicht! 

 

Aus dem Unterricht, 18.08.2019

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Gute Hindernisse Kongress in Moldawien. Lektion 0

Frage: Der Schöpfer gibt uns materielle und spirituelle Hindernisse. Besteht ein Zusammenhang zwischen diesen Hindernissen und uns?

Antwort: Ja, sicher. Es gibt Zeiten, in denen die Seelen entweder materielle oder spirituelle Hindernisse benötigen. Materielle Hindernisse sind nicht nur ein Mangel an Existenzmittel, es können auch Krankheiten, Drogen, Umweltprobleme, Geld, alles Mögliche sein. Es sind keine Hindernisse auf der spirituellen, sondern auf der physischen- materiellen Stufe. Aus diesem Grund wird unsere Welt als materiell bezeichnet. Alle Menschen erleben solche Hindernisse.

Spirituelle Hindernisse sind besonders gut, wenn der Schöpfer die Annäherung zwischen uns und unsere gemeinsame Annäherung an Ihn begrenzt. Sie führen uns direkt zum Ziel. Deshalb müssen wir die materiellen durch die spirituellen Hindernisse ersetzen. Ausgehend von den spirituellen Hindernissen gelangen wir zum Ziel.

Wir müssen lernen, sie richtig wahrzunehmen, dann werden wir keine Probleme haben. Ich werde mich über die ständig auftretenden spirituellen Probleme freuen. 

Ich möchte keine Freunde, ich lehne sie ab, will nicht aufstehen, nicht zum Unterricht kommen, möchte niemanden anlächeln, all das sind spirituelle Hindernisse. Der Schöpfer gibt mir so die Möglichkeit, mich jedes Mal zu überwinden und mich noch mehr mit den Freunden zu verbinden.

Frage: Was ist besser: mit den Freunden in der Gruppe zu sitzen, wenn einer von ihnen voller Emotionen ist und sich in ständigen seelischen Abstiegen befindet, oder dem Schöpfer näher zu sein, indem man sich in Freude und in der richtigen Absicht befindet? Oder sind das unterschiedliche Voraussetzungen?

Antwort: Das sind tatsächlich verschiedene Zustände. Man kann nicht sagen, welcher von ihnen besser oder schlechter ist. Wenn der Schöpfer dir in diesem Augenblick diesen oder einen anderen Umstand schickt, dann ist das für deine spezielle Korrektur notwendig. Man muss verstehen, wie man jede Bedingung so effektiv wie möglich nützt.

Aus der Lektion 0 des Kongresses in Moldawien, 05.09.2019

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Kabbala ist eine wissenschaftliche Studie über die spirituelle Welt

Eine Frage, die ich auf meinem deutschen Blog erhielt: Es gibt in der Welt Rosenkreuzergesellschaften, die teilweise auf Kabbala basieren. Die wichtigste Prämisse in der Rosenkreuzer Theosophie ist, dass der Schöpfer höhere spirituelle Strukturen mit der Freiheit des Willens geschaffen hat, um verschiedene Aufgaben, wie das Lenken von Karma oder das Erschaffen eines spirituellen menschlichen Körpers, auszuführen. Es gab ebenfalls spirituelle Strukturen, die zerbrochen sind und nun die menschliche Entwicklung behindern. Das ist eine allgemeine Zusammenfassung. Wie ist dies aus der Perspektive der Kabbala zu sehen? Was haben sie darüber zu sagen?

Meine Antwort: Kabbala beschreibt die Struktur der spirituellen Welt in dem Buch Talmud Esser HaSefirot. Kabbala studiert die Höhere Welt, untersucht sie und beschreibt sie wie ein Wissenschaftler, der unsere Welt sorgfältig untersucht. Für Anfänger, die in Deutsch studieren, empfehle ich meine Bücher: Quantum Kabbala, Leben aus der Kabbala und Das Licht der Kabbala.

 

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Kämpfe gegen nichts, außer gegen deine eigene Faulheit

LaitmanFrage: Die Kabbala lehrt uns, dass diese Welt nur eine Illusion ist, die wir innerhalb unserer fünf Sinne abbilden, welche die wahre Realität verhüllt und der Grund ist, warum der Schöpfer uns erschaffen hat. Da unser Egoismus zu unserem Körper gehört, welcher aus Materie besteht, die in Form gekleidet ist und weil unser Egoismus schlecht ist, wäre dann die Folgerung richtig, dass Materie schlecht ist und unser Ziel darin besteht, darüber hinaus die spirituelle Realität zu sehen? Oder mehr noch, unsere Materie in ihre spirituelle Form zu verwandeln? Je mehr ich Kabbala studiere, desto mehr fühle ich, dass mich dies dazu bringt, abzulehnen, was meine fünf Sinne mir sagen. Natürlich handle und funktioniere ich aber immer noch in der physischen Welt. Die Kraft der physischen Welt ist sehr mächtig und verführerisch, doch ist es unsere Verpflichtung, dagegen anzukämpfen.

Antwort: Sie sollten gegen überhaupt nichts kämpfen, außer gegen Ihre eigene Faulheit darin, die Instruktionen von Kabbalisten auszuführen, um das Höhere Licht auf sich selbst heranzuziehen. Dies wird Sie korrigieren und dann werden Sie sehen, wie die beiden Welten sich gegenseitig beinhalten und wie alles einen Sinn ergibt. Nichts wurde umsonst erschaffen, sondern nur dafür, um korrekt verwendet zu werden. Der Gedanke, sich selbst korrigieren zu müssen, ist ein allgemeiner Fehler der Menschheit. Das Höhere Licht erschuf das Verlangen und nur das Höhere Licht kann es verändern. Nichts, außer das Vorbringen der korrekten Bitte, dass das Höhere Licht ihn beeinflussen möge, hängt vom Menschen ab.

Deshalb sind wir in jeder Hinsicht Roboter und unsere einzig freie Handlung ist ein MAN – die Bitte nach Korrektur – und die Kabbala lehrt uns, wie wir dies tun. Die Tatsache, dass ein Mensch völlig beherrscht wird, ist vor ihm verborgen, so dass er nicht dazu gezwungen ist, eine Verbindung mit dem Schöpfer zu erreichen, sondern diese freiwillig erreichen kann. Wenn wir jedoch sehen könnten, wie wir beherrscht werden, würden wir uns sofort und freiwillig dem Licht, dem Schöpfer zuwenden.

Verwandtes Material:
Blog-post: Was ist das Höhere Licht?
Blog-post: Nur das Höhere Licht kann unser Schicksal ändern
Blog-post: Licht ist alles, was im Kli empfangen wird
 
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„Materielle Gebote“ und die Korrektur des Herzens

Frage: Wie können wir die richtige Verbindung zwischen uns realisieren? Sind hiefür rein spirituelle Handlungen notwendig?

Meine Antwort: Nein, wir müssen alle möglichen Handlungen, die auf die Verbindung in dieser Welt gerichtet sind, ausführen: in der Gruppe, in der Verbreitung.

Wir müssen eine neue Herangehensweise bei der Erziehung von Kindern und Erwachsenen, bezüglich die Beziehungen zwischen den Menschen in der Welt etablieren, damit alle unsere Verbindungen dem spirituellen Aufstieg, der Enthüllung des Schöpfers in uns dienen.

Alle diese Handlungen nennen sich Gebote, wir müssen sie erfüllen, um unser egoistisches Verlangen zu korrigieren, bis der Schöpfer sich in voller Kraft darin enthüllt.

Die zerbrochenen Verlangen, der ganze gegenseitige Hass wird als „Anti-Gebote“, Anti-Schöpfer bezeichnet. Wenn ich Hass in Liebe umwandle, bedeutet das, dass ich Gebote – Handlungen, die uns verbinden – erfülle.

Die Formen der sich enthüllenden Verbindung, die zeigen, wie jedes Verlangen sich mit den anderen verbinden muss, werden in mir als das Abbild des Schöpfers wahrgenommen.

Das heißt, der Schöpfer ist die richtige Verbindung zwischen uns! Wir nehmen Ihn wie ein richtiges Verbindungsnetz, das uns vereint und in dieses System mit einschließt, wahr.

Genau das wird auch als Schöpfer bezeichnet, diesen Zustand muss ich erreichen, darum heißt Er auch so: „Bo-Re“ (komme und siehe).

Das beinhaltet auch physische Handlungen: Arbeit in der Gruppe, Freundes-Versammlungen, Kongresse, gemeinsames Studium – doch nach allen diesen äußeren Handlungen ist die innere Arbeit, die wahren inneren Korrekturen, die Korrekturen der Seele notwendig. Denn der Schöpfer verlangt nach der Korrektur des Herzens.

Und diese Handlungen heißen „materielle Gebote“, obwohl sie nicht mit Händen und Füßen ausgeführt werden. Das sind spirituelle Handlungen, und ich kann sie nur vollziehen, wenn ich über das Licht, das zur Quelle zurückführt, verfüge.

Ich mache das nicht selbst! Alle gemeinsam: Ich, die Gruppe und der Schöpfer – wir drei machen alle möglichen Verwandlungen durch. Nur gemeinsam! Keine Korrektur kann alleine vollzogen werden, man braucht die Kombination von allen drei Komponenten.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Lehre der Kabbala und deren Wesen“ vom 17.10.2010

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Kabbalisten über „Kabbala heute“, T.4

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen.

Anmerkungen in Klammern sind von mir [M. Laitman].

           Beweis, dass unsere Generation, die Generation des Messias ist

Raschbi (Abk. von Rabbi Shimon Bar Yochai) und seine Generation haben vollständig alle 125 Stufen erkannt, obwohl es noch vor dem Kommen des Mashiach (Messias) war. Von ihm und seinen Schülern steht geschrieben: „Der Weise ist einem Propheten vorzuziehen“.

Daher wird im Sohar vielmals gesagt, dass es keine Generation geben wird, die der Generation von Raschbi gleichen wird, bis zur Generation des Mashiach. Daher hat sein großes Buch auf diese Welt solch einen starken Eindruck gemacht, denn die Geheimnisse der Tora, die darin eingeschlossen sind, umfassen die Höhe aller 125 Stufen.

Und daher steht im Buch Sohar selbst geschrieben, dass der Sohar sich erst am Ende der Tage offenbaren wird, d.h. in den Tagen des Messias, weil, wie wir sagten, wenn die Stufen der Studierenden nicht der Stufe des Autors gleich sind, sie nicht seine Andeutungen verstehen werden, weil sie keine gemeinsame Erkenntnis haben. Und da die Stufe jener, die den Sohar erkannten, die von allen 125 Stufen ist, ist es unmöglich, sie vor dem Kommen des Messias zu erkennen.

Folglich gibt es in den Generationen, die der Ankunft des Messias vorausgehen, keine gemeinsame Erkenntnis mit dem Autor des Sohar, und daher konnte sich der Sohar nicht in den Generationen offenbaren, die der Generation des Messias vorausgingen

Aus dem Artikel Zum Abschluss des Buches Sohar

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Kabbalisten über Kabbala heute, T.9

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen.
Anmerkungen in Klammern sind von mir [M. Laitman].

            Möglichkeit der Befreiung

Die Erlösung Israels (Umsetzung des Strebens zum Schöpfer) und seine ganze Größe (Erfüllung mit dem Licht) sind nur vom Studium des Buches Sohar und des inneren Teils der Tora abhängig.

Und umgekehrt geschehen alle Zerstörungen und der Fall der Söhne Israels nur deswegen, weil sie den inneren Teil der Tora verließen, seinen Wert bis zur niedrigsten Stufe herabsetzten, und ihn zu einer Sache machten, an der es – Gott behüte – überhaupt keinen Bedarf gibt (und dа die Völker der Welt unterbewusst gerade diesen Teil von uns erwarten, halten sie uns für überflüssig in dieser Welt, wenn wir ihnen nicht das Mittel das Höhere zu erreichen bieten).

Baal HaSulam. Vorwort zum Buch Sohar. P.69.

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