Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Rosch Haschana – eine Chance, die Covid Trennung zu besiegen

Vor ein paar Tagen erzählte eine Nachbarin einer meiner Studentinnen, dass sie sehr traurig sei, weil ihre Töchter sich über die Covid-Impfstoffe streiten würden. Infolgedessen wird eine von ihnen, die gegen die Impfung ist, nicht kommen, um mit der Familie Rosch Haschana [jüdisches Neujahrsfest] zu feiern. Was die Nachbarin meiner Schülerin am meisten schmerzte, war nicht die Ablehnung der Impfung durch ihre Tochter oder gar die Tatsache, dass sie nicht zum Festmahl kommen würde. Was sie wirklich schmerzte, war der Hass, der sich zwischen ihren Kindern entlud. Streitigkeiten kommen in jeder Familie vor, ebenso wie Prügeleien, aber der giftige Ausbruch von Hass hat sie erschüttert.

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Rosh Hashanah, ein neuer Anfang

„Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf“, lautet das lateinische Sprichwort Homo homini lupus. Dies beschreibt treffend die Art und Weise, wie wir in der heutigen Gesellschaft miteinander umgehen. Vielleicht sind wir an einem Punkt angelangt, an dem wir denken, dass wir nichts mehr haben, worüber wir uns freuen können – wir haben die Erde, die Familien, die Länder und Völker, die Kultur und die Bildung zerstört. Wir sind an einem sehr schlechten Punkt angelangt. Aber andererseits könnte dieser Tiefpunkt auch als Gelegenheit dienen, unseren Zustand zu überprüfen, neu zu beginnen und an Rosch Haschana, dem neuen Jahr, aus dieser Situation aufzusteigen.

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Warum sollte ich verzeihen?


Anmerkung: Ludmilla schreibt: „ Ich weiß nicht, wie ich verzeihen soll. Ich denke, dass alle Taten strafbar sein sollten. Aber wenn ich verzeihen könnte, würde es mir seelisch viel leichter fallen. Wie lernt man zu verzeihen?“

Antwort: Wir können nur dann lernen zu vergeben, wenn wir das Böse in unserer Natur begreifen. Wenn ich erkenne was ich bin: selbstsüchtig, alles über andere vergessend, niemandem etwas Gutes zurückgebend und so weiter und so fort – dann komme ich zu der Erkenntnis, dass ich all die negativen Einflüsse auf mich, selbst verursache. So muss ich niemandem vergeben, ich muss nur gut über andere denken.

Anmerkung: Was Sie gerade gesagt haben: …mich selbst negativ beeinflussen – das klingt ein bisschen beängstigend.

Antwort: Natürlich bin ich die Ursache. Was ist damit? Durch meine egoistische Natur bringe ich die gesamte Natur gegen mich auf. So kommt es, dass ich mich ändern muss, mich zumindest ändern will, wenn es nicht möglich ist, etwas zu tun. Dann wird sich alles ändern.

Frieden ist im Prinzip eine Beziehung zwischen uns.

Frage: Ich beginne also zu verstehen, dass die Täter alle in mir sind?

Antwort: Ja, natürlich.

Anmerkung: Sobald ich sie ändere, ändert sich alles um sie herum.

Antwort: Alles hängt von mir ab.

Frage: Wird diese Formel funktionieren, wenn ich wirklich verstehe, dass ich mich ändern muss und sich dann alles um mich herum ändern wird?

Antwort: Es ändert sich nicht sofort nach meinem Wunsch, aber es ändert sich.

Frage: Es ist also ein Prozess, und das ist der einzige Weg, den die Menschheit gehen wird?

Antwort: Sie sollte noch davon überzeugt werden, dass es keinen anderen Weg gibt. Es funktioniert nur in diese Richtung.

Aus der Fernsehsendung „Nachrichten mit Michael Leitman“, 24.06.2021.

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Die Geschichte von Adam und Eva


Frage: Warum sagt in der Geschichte von Adam und Eva die Tora nicht aus, dass der Schöpfer hinter allem steht? Dann würden wir sofort verstehen, dass Er in Seiner ersten Gestalt sagt: „Iss nicht vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen“. In der zweiten Erscheinung als Schlange sagt er: „Iss!“, dann wieder als Gestalt Gottes: „Warum hast du gegessen?“ – Warum wird das nicht so geschrieben?

Antwort: Damit man als Ergebnis ihrer jahrtausendlangen Entwicklung begreift, was es ist. Man versteht es nicht durch diese Geschichten, sondern aus der Tatsache heraus, dass man sich ändern muss.

Wenn es nur um ein Buch ging, würde man es lediglich lesen: „Ja, so funktioniert die Natur“. Es würde nichts bringen. Wenn man aber selbst leiden und alles enthüllen muss, wobei diese Enthüllung aus einem selbst kommen muss und nicht, weil man es von jemand anderem gehört hat – dann gehört einem dieses Wissen.

Man muss diese Geschichte in sich selbst offenbaren, das ist alles! Es ist auf keinen Fall eine Geschichte, die man von außen hört.

Selbst wenn man sie vorgelesen bekommt, wird man nichts hören. In dem Maße, in dem man beginnt, sich innerlich zu verändern, die eigene Schlange in sich zu entdecken, ihren Widerspruch mit dem Zweck der Schöpfung, mit dem Schöpfer und die verschiedenen Eigenschaften in sich erfasst: die Eigenschaft des Schöpfers, die Eigenschaft der Schöpfung, der Schlange, des Menschen, die Eigenschaften von Adam und Eva (Hava) – wenn man all diese Definitionen in sich zu erkennen beginnt, dann verbindet sich diese Geschichte in einem, jedoch nicht vorher.

Alles muss von innen heraus geboren werden.

Aus dem Fernsehprogramm „Die Kraft des Buches Zohar“ Nr. 16

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Im Blickpunkt – Jerusalem

Wir schauen auf Jerusalem und sehen eine schöne Stadt, Straßen und Häuser. Aber wenn wir sie von innen sehen könnten, so wie man die Rückseite einer Stickerei betrachtet, würden wir die Stiche und Knoten sehen, das heißt die verborgenen Verbindungen, die zwischen allen Teilen dieses schönen Bildes bestehen müssen.

Wir würden dann erkennen, dass es nur durch die höhere Kraft, durch unser starkes Verlangen und unsere Bitte, uns unter Druck zu setzen, um uns zu verbinden, damit alle Vergehen von der Liebe überdeckt werden, existieren soll.

Wenn wir uns in Liebe, Einheit und in Brüderlichkeit verbinden können, werden wir Jerusalem zu einem Ort machen, der ein spirituelles Zentrum für die gesamte Menschheit sein wird.  Er wird zu einer Quelle der Kraft für alle Menschen sein und die Energie der Einheit und Brüderlichkeit über die ganze Erde verbreiten.

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Unfähig, schwanger zu werden


Kommentar: „Ich kann nicht schwanger werden und gebären, aber ich möchte unbedingt ein Baby. Wir haben bereits alle Ärzte und Heiler aufgesucht, aber es funktioniert nicht. Wie kann ich mein Gleichgewicht und meine Harmonie erhalten? Man sagt mir, ich soll mich damit abfinden, aber ich will ein Baby haben“.

Antwort: Nein, Sie sollten sich auf keinen Fall damit abfinden. Sie können weiterhin versuchen mit allen Mitteln schwanger zu werden, natürlich mit Hilfe von Ärzten. Sie haben bereits gesehen, dass es auf natürliche Weise nicht funktioniert. Sie sollten also versuchen, alle wissenschaftlichen und medizinischen Möglichkeiten auszuschöpfen. Ruhen Sie sich nicht aus, bis Sie mindestens 60 Jahre alt sind. Es gibt heute solche Fälle.

Kommentar: Dieser Frau wurde gesagt, dass sie es akzeptieren muss, es ist ihr Schicksal.

Antwort: Auf keinen Fall! Und was jetzt? Das Kind einer anderen Person in Pflege nehmen? Vielleicht. Manchmal hilft es um schwanger zu werden. Versuchen Sie es trotzdem, selbst. Lassen Sie nicht locker.

Kommentar: Sie haben einen interessanten Satz gesagt, dass die Aufnahme eines Pflegekindes manchmal hilft, selbst schwanger zu werden.

Antwort: Es regt mehr innere, weibliche Systeme in einer Frau an und sie ist dann eher in der Lage, befruchtet zu werden.

Frage: Was ist also los? Was schläft in ihr, das sich dann anregt?

Antwort: Mutterschaft, Verbundenheit, Haltung gegenüber dem Kind – all das fängt an, in der Praxis, im Leben, zu wirken. Dadurch ist sie in der Lage, schwanger zu werden.

Frage: Warum wird eine Frau vor solche Herausforderungen gestellt?

Antwort: Es ist unmöglich, sie zu entwirren. Bis heute sehen wir, dass alles in ein großes Geheimnis gehüllt ist und man nichts machen kann. Wenn sie nicht schwanger wird, wird sie nicht schwanger. Das war’s. Aus der Tora geht hervor, dass alle unsere Vorväter Probleme hatten, Kinder zu zeugen. Aber geben Sie nicht auf.

Aus der Fernsehsendung „Nachrichten mit Michael Laitman“, 18.01.2021

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Wenn Tiere sich wie Menschen verhalten würden

Der Mensch steht an der Spitze der Pyramide auf der Erde. Dennoch driften wir schnell in Richtung völliger Hilflosigkeit angesichts extremer klimatischer Ereignisse, eines unaufhaltsamen Virus, schwindender politischer Geschicklichkeit und eskalierender sozialer Spaltungen. Nicht nur die Zivilisation, sondern die ganze Welt scheint aus den Fugen zu geraten. Wenn wir nach dem Schuldigen suchen, werden wir keinen finden, außer uns selbst. Wir sind die Übeltäter. Wir sind nicht nur die Schlimmsten, wir sind das einzige negative Element auf diesem Planeten. Wären wir nicht, würde alles gedeihen und friedlich sein.

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Babylon verlassen


Babylon verlassen heißt. aus einem Zustand der Verwirrung, der vergleichbar ist mit dem Gefühl, welches ein Mensch hat, wenn er die Kabbala entdeckt. Vorher ist er sehr verwirrt und weiß nicht, was er tun soll. Sein Leben und die ganze Welt erscheinen ihm irgendwie unverständlich. Wofür lebt er? Was ist mit ihm los?

Allmählich offenbart sich in ihm die Eigenschaft des Gebens und der Liebe. Welche es ihm erlaubt  zu fühlen, dass es eine Möglichkeit gibt, sich über diese Welt zu erheben. Er kann wahrnehmen, dass diese Welt vergänglich ist und er gezwungenermaßen darin lebt.

Der Mensch bekommt nun die Möglichkeit, einen ganz anderen Lebensweg zu finden, der parallel zu diesem verläuft. Er wird das gesamte Geschehen von einer höheren Ebene aus betrachten, er wird im Fluß sein.  

Was unten ist, er selbst, seine Familie, seine Verwandten, das wird weniger wichtig. Die materielle Ebene ist nur noch notwendig, um ihn irgendwie zu begleiten.

Das Wichtigste ist jedoch, dass er in seiner inneren Transformation die Eigenschaften des Schöpfers erlangt, und sich ständig verändert, im Fluss ist. Er hat nun ein Ziel, die Kraft und Möglichkeiten, Kabbala zu studieren. uhd lernt, wofür das alles notwendig ist. Er beginnt bereits, sich mit einem anderen Lauf der Welt zu identifizieren. Er hat bereits einen eigenen Weg, der ein wenig höher ist als alles Irdische. 

Diesen inneren Prozess bezeichnet man als Verlassen des eigenen Babylon. Der Mensch erhebt sich und beginnt, auf einer höheren Ebene in seinem Strom zu fließen. Zugleich akzeptiert er auch, was mit allen anderen geschieht. Es ist für ihn notwendig, sich in die anderen hineinzuversetzen, um sich von dort aus zu erheben. Er übernimmt das, was er braucht, z.B. Eigenschaften von Familienmitgliedern und anderes, jedoch wird der überwiegende Teil unten bleiben. Dies ist damit gemeint, dass Abraham aus Babylon hinausführt.

Aus der Fernsehsendung „Die Macht des Buches Sohar“ Nr. 17

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Die Absicht ist entscheidend


Frage: Was ist im Menschen materiell und was ist spirituell? Wie unterscheidet man zwischen spirituellem und materiellem Leben?

Antwort: Das hängt vom Ziel ab. Was genau beabsichtigt er, das ist der einzige Unterschied.

Ich kann das Leben genießen, reisen, mit Freunden an einem Tisch sitzen und so weiter. Ob diese Handlungen materiell oder spirituell sein werden, ist vom Inhalt abhängig, also von unserer Absicht, wie wir unsere Handlung ausfüllen wollen, worüber wir beim gemeinsamen Essen und auch in anderen Situationen sprechen werden.

Alles hängt davon ab, welches Ziel jeder verfolgt, wenn wir mit Freunden zusammen sind. Wenn es unser Ziel ist, uns zu vereinen, uns gegenseitig zeigen, wie wir innerlich verbunden sein wollen, dann ist das eine spirituelle Handlung.

Alles hängt nur von unserer Absicht ab, davon, wie sehr wir unsere Verbindung stärken, mit dem Ziel, dass der Schöpfer beginnt, sich zwischen uns zu manifestieren.

Quelle: aus einer Videokonferenz

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Wenn sich die Wünsche ändern, ändert sich auch unser Gehirn

Der menschliche Körper unterscheidet sich nicht grundlegend von dem anderer Säugetiere und schon gar nicht von dem der Affen. Dennoch haben sich die Hominiden, die Affenart, aus der der Homo sapiens hervorging, immer weiter entwickelt, bis zu dem Punkt, an dem wir aus der Nahrungskette herausgetreten sind und nicht nur die absolute Vorherrschaft über alle Lebewesen, sondern über den gesamten Planeten erlangt haben. Was war anders an den Hominiden, das ihnen die Vorherrschaft verschaffte? Die Natur flößte ihnen sich entwickelnde Verlangen ein. Diese sind die Ursache für die ständige Entwicklung des Menschen.

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