Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Das Coronavirus verändert die Realität, Teil 9

Coronavirus und Antisemitismus

Frage: Bis vor kurzem befassten Sie sich mit Problemen über Antisemitismus und verfassten Artikel und Bücher zu diesem Thema. Doch plötzlich gibt es diesen Virus, und nun sind Sie mehr damit beschäftigt zu erklären, woher dieser Schlag kommt. Warum?

Antwort: Nein, ich beschäftige mich nicht speziell mit dem Virus. Ich verstehe aber, warum er uns gegeben wurde. Dies ist eine ziemlich einfache Aufgabe. Sie kann nicht so gelöst werden wie Antisemitismus, wo es notwendig ist, alles auf ideologischer Ebene zu erklären.

Frage: Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem, was jetzt geschieht, und Antisemitismus?

Antwort: Es wird bald einen geben. Bald werden Juden beschuldigt werden, diesen Virus absichtlich durch China und den Iran, d.h. durch ihre Verleumder, in Umlauf gebracht zu haben.

Kommentar: Es wird bereits in den iranischen Medien berichtet.

Meine Antwort: Im Iran ist dies nachvollziehbar. Bald aber wird es überall in den Schlagzeilen sein, und die Menschen werden darüber sprechen. Es gibt jedoch eine Menge Dinge, die wir tun können. Dann werde ich wieder damit beginnen, die Gründe für den Antisemitismus zu erklären.

Im Moment ist es sehr schwierig, den Menschen den Zusammenhang zwischen dem Virus und den Juden, zwischen ihrer historischen Rolle und der egoistischen Verbindung verschiedener Nationen zu erklären.

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Der Tag nach dem Coronavirus – Kapitel 1 – Von der Gleichgültigkeit zur Panik

 Von der Gleichgültigkeit zur Panik

Vom Coronavirus hörten wir zum ersten Mal  in einer Randnotiz über einen Virusausbruch im weit entfernten China. Wir hatten keine Ahnung, wie dramatisch sich dies auf unser Leben auswirken würde, und so wandten wir uns anderen Nachrichten zu.

Zunächst waren Heimkehrende aus einigen asiatischen Ländern der Selbst- Quarantäne unterworfen. Später wurden Flüge in den Osten und in andere Teile der Welt gestrichen, und Menschen, die aus bestimmten Ländern zurückkehrten, mussten eine Heimquarantänezeit einhalten. Doch selbst damals ahnten wir noch nicht, welch weitreichende Folgen dies noch haben würde. Wir machten uns vor allem Sorgen darüber, ob und wie wir wichtige Handelsgüter weiter aus China beziehen könnten.

Wer hätte gedacht, dass sich eine Epidemie in einer abgelegenen chinesischen Provinz bald zu einer globalen Pandemie entwickeln würde? Viele von uns hatten bereits vom Schmetterlingseffekt gehört, bei dem eine kleine Störung in einem entlegenen Teil der Welt Auswirkungen auf andere Gebiete hat. Wir setzten uns jedoch mit diesem Begriff bisher nur metaphorisch und philosophisch auseinander.

In der ersten Phase der Pandemie, als wir uns des Potenzials der Katastrophe und der weltweiten Ausbreitung  des Virus noch nicht bewusst waren, hielten einige die restriktiven Maßnahmen für übertrieben. Das Coronavirus schien nicht tödlicher zu sein als eine gewöhnliche Grippe. MIt scheinbar relativ niedrigen Sterblichkeitsraten war das Coronavirus vor allem für ältere Menschen und solchen mit Vorerkrankungen gefährlich. Es war folglich vielen unklar, warum die Bewegungsfreiheit der Allgemeinbevölkerung eingeschränkt werden sollte.

In der nächsten Phase kam es zu einer schnellen Ausbreitung mit einem plötzlichen Anstieg der Zahl der Infektionen und Todesfälle. Angst, Ungewissheit und Panik machten sich in vielen Ländern breit. Viele fühlten sich verloren, als die drohende Abriegelung in immer mehr Ländern zur Realität wurde.

Natürlich wurden unsere grundlegenden Überlebensinstinkte freigesetzt. Wir drängten in die Supermärkte, leerten die Regale und bunkerten Waren in unseren Vorratskammern. Das Toilettenpapier ging uns aus. Gleichzeitig füllten sich die sozialen Netzwerke mit Witzen, die mit versteckter Angst gemischt waren.

Alle wurden plötzlich misstrauisch. Hielten die anderen sich strikt an die Richtlinien des Gesundheitsministeriums oder nicht? Wo hatten sie sich aufgehalten? Womit waren sie in Kontakt gekommen? Waren sie sorgfältig auf ihre Hygiene bedacht? Ein Niesen oder Husten machten aus jedem von uns eine Gefahr für das öffentliche Wohlbefinden.

Staatsoberhäupter verbrachten Tag und Nacht in hitzigen Diskussionen. Die Ausbreitung des Virus musste eingedämmt werden,  ohne einen wirtschaftlichen Zusammenbruch zu verursachen. Die Kontroversen vom Vortag, soziale Gräben und sogar terroristische und nukleare Bedrohungen waren angesichts des neuen Problems von globalem Ausmaß verschwunden.

Grübelten wir vorher, welches neue Auto wir kaufen, wohin wir in unseren nächsten Urlaub fahren oder welche Schuhe wir in unsere Kollektion aufnehmen sollten, konfrontierte die weltweite Ausbreitung des Coronavirus viele von uns mit einer neuen Realität und der ernsten Frage, wie wir unsere Grundbedürfnisse befriedigen konnten.

Würden wir nächste Woche etwas zu essen haben oder würden die Lieferungen eingestellt? Wenn wir noch nicht aus unseren Jobs entlassen wurden, wie lange würden wir sie behalten? Und was, wenn wir morgen unsere Lebensmittel, Miete, Hypothek oder Kredite und Schulden nicht mehr bezahlen konnten?



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Immer mit mir – Teil 62

Eigene Seele kennen

Nach einer Weile begannen wir am Anfang der Lektion, diese Artikel in der Gruppe zu lesen. Wir lasen eine Stunde, anderthalb. RABASH hörte mit geschlossenen Augen und nach hinten gebeugtem Kopf zu. Für ihn war nicht nur die Meinung der Schüler wichtig, sondern auch die unserer Frauen. Am Ende des Artikels sagte er immer zu mir: „Vergiss nicht, es den Frauen zu geben. Es lag in meiner Verantwortung, die Artikel zu kopieren und durch meine Frau weiterzugeben. RABASHs nächste Frage war: „Nun, was haben sie gesagt? Wie ist der Artikel für sie?“ Er schätzte ihre Meinung, vielleicht sogar mehr als unsere. So erschienen einmal im Monat Artikel über Frauenfragen.

Heute, nach fast 40 Jahren, sehe ich, welche Veränderungen die Artikel von RABASH in mir, in seinen Schülern, in all denen, die ihn umgaben, bewirkt haben. Sie wirkten anfangs unschön und falsch geschrieben, es schien uns, dass ihre einzelnen Teile nicht miteinander verbunden waren, dass sie inkonsequent waren… Weil wir in ihnen die präzise Bewegung der Seele nicht erkannten, die sich auf diese Weise entwickelt. Wir kannten unsere Seele nicht. Doch RABASH kannte sie.       

Diese Artikel haben ihre Arbeit getan. Vor meinen Augen begannen Wunder zu geschehen. Ich erinnere mich, als wir einen Artikel lasen, und plötzlich öffnete sich die Tür, und jemand Unbekanntes kam herein, nahm Kaffee, setzte sich hin und schloss sich, als ob nichts geschehen wäre, der Lektion an. Weniger als zehn Minuten später öffnete sich die Tür wieder und ein neuer Unbekannter kam herein und machte dasselbe. RABASH sah meine Verwirrung, lehnte sich zu mir herüber und flüsterte: „Dieser hier ist vor 10 Jahren verschwunden, und der andere vor 15…“

So begannen wir, die Artikel zu lesen, und so fingen auf einmal die längst verschwundenen Studenten von RABASH an, zurückzukehren. Es war, als hätten sie den Ruf gehört und kamen zurück. Es ging ihnen so, als wären sie eine Zigarette rauchen gegangen oder hätten sich einen Tag frei genommen, und nicht 10 oder 15 Jahre. Das alles, weil diese Artikel „Manuskripte“ der menschlichen Seele waren. Und wonach strebt die Seele? Sich um die anderen zu kümmern. RABASH kümmerte sich um alle.

 

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Fortsetzung folgt…



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Die Weisheit des König Salomon: Hass und die Liebe  

„Hass erzeugt Zorn, aber die Liebe bedeckt alle Sünden“

Hass erzeugt Zorn, das ist verständlich. Liebe bedeckt alle Sünden, das ist auch richtig, denn Liebe ohne Sünde kann es nicht geben. Es ist erforderlich das Böse zu zeigen, um die Notwendigkeit des Guten zu verstehen. Hass zeigen, um das Verlangen nach Liebe zu verstehen.

Frage: Ist es nicht möglich, nur zu lieben?

Antwort: Nein! Das kann nur eine Mutter, wenn es um ihr Baby geht. Menschen, die keinen Grund dafür haben, können es nicht.

Frage: Heißt das, sie können nicht lieben?

Antwort: Liebe ist, wenn ich die Bereitschaft habe, alles für den anderen zu tun!

Frage: Kann es sein, dass ich bereit bin  alles für einen Menschen zu tun?

Antwort: Nein. Unsere Natur funktioniert so nicht. Wir können das nicht.

Frage: Sind wir von Natur aus Sünder?

Antwort: Das wird nicht als „Sünde“ bezeichnet. Es liegt in unserer Natur, das ist weder gut noch schlecht.

Frage: Wie dem auch sei, es liegt in unserer Natur, den anderen wie einen Fremden zu behandeln?

Antwort: „Bolivar kann zwei nebeneinander nicht ertragen“. Dort zeigt es sich. Es tut mir leid, aber es funktioniert nicht. Entweder du oder ich. Natürlich bin ich es.

Frage:  Was heißt dann „ Liebe bedeckt alle Sünden“? Wie erklären Sie das? Was ist das für ein Rätsel?

Antwort: Wenn wir alle Sünden, wie den Hass und so weiter, zwischen uns offenbaren und richtig behandeln, können wir die Kraft der Verbindung bis hin zur Liebe bewirken. Die Liebe überdeckt unseren Hass der Hass bleibt aber in uns.

Frage: Wie nennen wir es? Fangen wir an unseren Hass auf andere zu verabscheuen?

Antwort: Ja, aber das, wird von oben gelenkt. Ansonsten kann das nur eine Mutter bei ihren Kindern, aber auch nur bis zu einem gewissen Grad. Die Natur zeigt uns, dass z.B. bei einer Hungersnot, der Mutterinstinkt plötzlich verschwindet.

Anmerkung: Das ist schrecklich!

Antwort: Es ist nicht abscheulich, es liegt in der Natur. Es gibt nichts Schlimmes in der Natur, es ist einfach so!

Frage: In dieser einfachen Wahrheit sagt König Salomon, dass der Mensch hasst und seine ganze Arbeit darin besteht, die Liebe über den Hass zu erheben?

Antwort: Ja.

Aus der TV Sendung „ Nachrichten mit Michael Laitman.“ 05.12.2019

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Die höhere Welt berühren

Frage: Was bedeutet es Gegensätze zu verbinden?

Antwort: Eigentlich ist jeder dem anderen entgegengesetzt. Unsere Verbindung beruht darauf, dass wir, obwohl wir völlig unterschiedlich sind, uns trotzdem verbinden und aneinander festhalten wollen.

Das spirituelle Gefäß, in dem sich der Schöpfer offenbart, besteht aus zehn entgegengesetzten Eigenschaften. Obwohl jeder von uns keine Möglichkeit sieht, sich mit dem anderen zu verbinden, sind wir trotz unserer gegensätzlichen Eigenschaften miteinander vereint. Das ist zunächst ein sehr unangenehmes Gefühl. Es ist wie wenn sie sich vor etwas ekeln, es nicht einmal berühren wollen, sich aber dann überwinden können und es anfassen. Unsere Empfindungen dem Schöpfer und der höheren Welt gegenüber wird auf diese Weise wahrgenommen, da wir ihnen absolut entgegengesetzt sind. Es wird von uns instinktiv abgelehnt.

Wir wollen alles für uns selbst empfangen und dort müssen wir auf einmal geben. Es ist als würde man einen Frosch küssen. Es wird sich aber dann alles offenbaren und er wird zum schönen Prinzen.

Aus dem Unterricht, 12.01.2020

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Der Tag nach dem Coronavirus – Einführung

Einführung

Als ich während der Ausgangssperre die Italiener auf ihren Balkonen gemeinsam singen sah, wusste ich, dass wir an einem Wendepunkt in der Entwicklung der Menschheit stehen. Und dass dieser in die Geschichtsbücher eingehen wird.

Das Coronavirus brach plötzlich in unser Leben ein. Es erwischte uns völlig überraschend und unvorbereitet. Wir hatten keine Vorstellung über die Einsichten, die es mit sich bringen würde.

Panik und Hilflosigkeit angesichts der unerbittlichen Ausbreitung des Virus kennzeichneten zunächst die Geburt der neuen Welt. Kein anderes Phänomen hat unser Leben in jüngster Zeit so sehr erschüttert. Ein winziges und fast unsichtbares Teilchen brachte das Rad unserer gesamten globalen sozioökonomischen Infrastruktur zum Stillstand und stellte uns unter Quarantäne, ohne dass ein nahes Ende in Sicht war.

Waren es einst Terroranschläge, Weltkriege und nukleare Bedrohungen, die uns erschreckten, stehen wir heute verwirrt vor einem Virus, das sich an keinerlei Verhandlungen und Vereinbarungen hält.

Der globale Ausnahmezustand verlangt eine gründliche Selbstbeobachtung – und zwar nicht nur auf individueller oder staatlicher Ebene, sondern auch über Grenzen und Kulturen hinweg. Wir vermögen derzeit nicht, das Ausmaß und die Auswirkungen dieser Pandemie bedingten Veränderungen abzuschätzen, aber der Anbruch eines neuen Zeitalters ist in der Tat weltweit spürbar.

„Der Tag nach dem Coronavirus:  Warum COVID-19  ein Aufruf ist, weltweit neue Wege zu gehen“  untersucht diesen Veränderungsprozess aus der Perspektive der Weisheit der Kabbala, die ich seit über vierzig Jahren studiere und lehre. In der Kabbala fand ich die Grundlagen für buchstäblich jede Herausforderung, der wir im Leben begegnen. Dieses Wissen erwarb ich von meinem Lehrer, dem Kabbalisten Baruch Shalom HaLevi Ashlag (1907-1991), auch bekannt als „Rabash“. Er war Sohn und Schüler von Yehuda Ashlag (1885-1954), des größten Kabbalisten des 20. Jahrhunderts, der den Namen „Baal HaSulam“ (hebräisch für „Meister der Leiter“) für seinen „Sulam“-Kommentar („Leiter“) zum Buch Sohar erhielt.

„Die negativen Kräfte, die in den gegenwärtigen Situationen auftreten, sind die Gründe für den Fortschritt der Menschheit. Durch sie klettert sie die Sprossen der Leiter hinauf. Sie sind zuverlässig in der Erfüllung ihrer Pflicht, die darin besteht, die Menschheit auf den letzten Stand der Evolution zu bringen, geläutert von jedem Fehler und jedem Makel.” – Baal HaSulam, Das Volk.



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Die Einstellung eines Kabbalisten zum Coronavirus

Frage: Sie haben Verwandte, die im Ausland leben. Sprechen Sie mit ihnen über das Coronavirus?  Müssen Sie sich ihretwegen Sorgen machen.

Antwort: Mein Sohn, seine Frau und seine drei Kinder leben seit mehr als 30 Jahren in Kanada. Natürlich mache ich mir Sorgen um sie.

Frage: Geben Sie ihnen irgendwelche Ratschläge aus kabbalistischer Sicht?

Antwort: Als Kabbalist gebe ich niemandem irgendwelche Ratschläge. Alle Ratschläge eines Kabbalisten sind Anregungen: Man kann sie befolgen oder nicht.

Was immer ich sage, sage ich für alle. Mein Sohn hört sich unsere Unterrichte an, nimmt an allen unseren Veranstaltungen teil und vertreibt, da er einen Verlag hat, auch unsere Bücher.  Er weiß, was zu tun ist. Warum sollte ich ihm irgendetwas sagen?

Frage: Was würden Sie einer Person raten, die COVID-19 hat?

Antwort: Als einfacher Mensch kann ich es nicht so genau beantworten. Nach meinem Wissen verträgt dieses Virus keine hohen Temperaturen.

Als Kabbalist würde ich dazu raten, so zu denken und zu handeln, dass alle Menschen der Welt einander näher kommen, denn dieses Virus, das uns trennt, zeigt genau, wo wir krank sind: in der Verbindung zwischen uns. Und so trennt es uns.

Frage: Welche Vorkehrungen treffen Sie persönlich, um sich vor dem Coronavirus zu schützen? Beispielsweise: Quarantäne, Vitamine, Bewegung, häufiges Händewaschen und so weiter.

Antwort: Ich wasche meine Hände sogar mit einem speziellen Desinfektionsmittel. Auch komme ich, wie vom Gesundheitsministerium vorgeschrieben, nicht mit anderen Menschen in Kontakt, wenn es nicht notwendig ist. Alles, was getan werden muss, mache ich als gewöhnlicher Bürger.

Ob ich es glaube oder nicht, ob ich mich dabei schlecht oder gut fühle, spielt keine Rolle. Ein Kabbalist macht immer das, was die Regierung oder Experten dem Volk sagt, nach dem Grundsatz “ Sei mit deiner Nation“.der

Frage: Nehmen wir an, Sie wären aufgrund der Quarantäne isoliert und ein mysteriöser Computervirus würde das Internet befallen, so dass Sie, wie alle anderen auch, nicht mehr in der Lage wären, mit irgendjemandem über das Internet zu kommunizieren. Sie wären 14 Tage lang sich selbst überlassen. Was würden Sie tun? Worüber würden Sie nachdenken?

Antwort: Solange ich Bücher habe, ist es mir egal, ob es zwei Wochen oder 20 Jahre sind. Allerdings wäre ich dann nicht in der Lage, den Menschen die Methode zu vermitteln, sich selbst und die Welt zu korrigieren, d.h. die Methode, alle Viren auszurotten, um einen guten, höheren Zustand der Menschlichkeit zu erlangen. Das wäre ein Problem. Aber was mich selbst betrifft, bin ich autark.

Frage: Wenn es jedoch keine Bücher gäbe, was würden Sie tun?

Antwort: Ich habe alle diese Gedanken vor Augen.Ich befinde mich mit anderen Menschen in Verbindung und das ist nicht von der Verbindung über Internet-Netzwerke abhängig. Ich fühle Menschlichkeit, ich fühle Seelen, ich fühle andere Menschen. Ich bin mit meinem Lehrer und mit anderen Kabbalisten der vergangenen Jahrhunderte verbunden. Ich habe diesbezüglich keine Probleme. Keine Viren schränken mich ein.

Es wäre nur schade, dass ich in Ermangelung konventioneller Informationsmittel nicht in der Lage wäre, allen Menschen über die herkömmlichen Kommunikationswege zu vermitteln, was getan werden muss, um alle Viren loszuwerden und zur Korrektur zu gelangen.

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Aus KabTVs „Coronavirus verändert die Realität“, 26.03.2020

 



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Neues Leben 1215 – Coronavirus, Kinderfragen

Neues Leben 1215 – Coronavirus, Kinderfragen
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

Wollt ihr die Ursache für die Offenbarung der Kraft des Guten in der Welt sein, wie Superman? Die Zukunft der Welt hängt von jedem von uns ab. Die Weisheit der Kabbala lehrt uns, Rücksicht auf andere zu nehmen und so die Welt vor allen Katastrophen zu retten. Die Menschen zerstören die Natur und die Menschheit, indem sie ein Ungleichgewicht im System schaffen. Das Coronavirus entstand als Folge unseres Hasses gegeneinander. Das Virus wird verschwinden und die Quarantäne enden, wenn wir richtig miteinander umgehen und zu einem integralen und nutzbringenden Teil der Natur werden. Wer sich verändert, hilft anderen, die Kraft zu erlangen, jeden gut zu behandeln.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1215 – Coronavirus, Kinderfragen, 24.03.2020



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Michael Laitman, auf Quora: „Was sind einige hässliche Wahrheiten über das Leben?“

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Michael Laitman, auf Quora: „Was sind einige hässliche Wahrheiten über das Leben?“

Auch wenn wir von Natur aus das Gefühl haben, dass wir die Welt und andere Menschen verändern wollen, um die Welt zu verbessern, ist die hässliche Wahrheit, dass der einzige, der sich verändern muss, ich selbst bin.

Unser Verlangen, die Welt und die anderen zu verändern, entspringt unserer intuitiven egoistischen Wahrnehmung der Wirklichkeit, in der wir auf Kosten der anderen Nutzen für uns selbst erzielen wollen.

Menschen und Dinge um sich herum verändern zu wollen, bedeutet im Wesentlichen: „Gebt mir etwas anderes als das, was ich jetzt habe!

Wahre Veränderung bedeutet jedoch, dass ich nichts von anderen und  der Welt fordere, sondern dass ich von mir selbst verlange, anderen zu geben.

Dies widerspricht sehr unserer menschlichen egoistischen Natur, der wir uns nicht entziehen können und die alles, was sie kann, in der Welt so umkehren will, dass sie mit minimalem Aufwand maximalen Nutzen daraus ziehen kann.

Jeder von uns fühlt sich so, als ob er die einzige außergewöhnliche Schöpfung darstellt. Unsere egoistische Natur gibt uns allen ein Gefühl der Einzigartigkeit, eine außergewöhnliche Erfahrung, in welcher es sich so anfühlt, als ob ich allein existiere, und jeder und alles andere für mich zweitrangig ist.

Dementsprechend haben wir das Gefühl, dass, wenn sich jemand ändern sollte, dann die anderen, nicht ich. Damit sich jedoch die Welt um uns herum verändern kann, muss jeder von uns sich selbst verändern.

Es ist großartig, wenn ich die Welt verändern will. Ich muss jedoch nur mich selbst verändern, so dass die Veränderungen in mir die Welt beeinflussen.

Diese Art von Veränderung ist durchaus realisierbar. Ich kann mich selbst in jedem Augenblick ändern, und wenn ich das tue, wird sich die Welt verändern



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Das Coronavirus verändert die Realität, Teil 8

In Zeiten globaler Probleme

Frage: Beeinflusst das Virus nur die belebte Ebene, unseren biologischen Körper, damit wir unsere Haltung auf der „menschlichen“ Stufe, d.h. auf der spirituellen, mentalen Stufe, ändern können?

Antwort: Ja. Tatsache ist, dass die höchste Verbindung zwischen Menschen eine emotionale ist – ihre gegenseitigen Beziehungen untereinander und die Absichten einer Person zu einer anderen.

Wenn diese Absichten gut sind und auf Verbindung abzielen, gelangt die Natur zu ihrem absoluten integralen Zustand, und dann verläuft selbstverständlich alles reibungslos. Menschen sehen den Beistand der Natur nur, soweit ihre Handlungen gut sind.

Wenn sie jedoch immer egoistischere Beziehungen zueinander aufbauen, um auf Kosten anderer zu profitieren und sogar anderen zu schaden, dann manifestiert sich die Natur ihnen gegenüber offensichtlich in umgekehrter Weise.

Hier kommen alle möglichen biologischen Probleme ins Spiel, wie dieses Virus. Es können aber auch Umweltprobleme, Kriege oder alles Mögliche auf jeder Stufe – der unbelebten, pflanzlichen, belebten oder menschlichen – sein.

Das Wichtigste ist, sich zu zerstreuen. Wie es geschrieben steht: „Vertreibe die Bösen; besser für sie und besser für die Welt“. Die Menschen halten einen gewissen Abstand voneinander, um nach und nach die richtige Schlussfolgerung zu ziehen und sich wieder zu verbinden. Aber auf eine gute Art und Weise.

Frage: Die Natur hat uns also gewaltsam integriert, und isoliert uns nun irgendwie durch Katastrophen voneinander? Sagen Sie das im Sinne der Kabbala, dass sie uns auf diese Weise beeinflusst?

Antwort: Genau. So hat es sich im Verlauf der Menschheitsgeschichte, beginnend mit der Sünde Adams, zugetragen. Da gab es ein einziges System, das dann in viele Teile zerbrach. Jetzt müssen wir sie durch richtiges Zusammenwirken wieder miteinander verbinden.

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