Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Frankreichs Schwanengesang

Die Proteste nach der Enthauptung von Samuel Paty sind der Schwanengesang Frankreichs. Paty, ein Schullehrer, wurde ermordet, weil er Karikaturen des Propheten Mohammed gezeigt hatte, während er über Redefreiheit lehrte. Laut BBC News „führte die Polizei nach dem Angriff Razzien in rund 40 Häusern durch, und die Regierung ordnete außerdem an, eine Moschee für sechs Monate zu schließen“. Das ist viel zu wenig, viel zu spät für Frankreich. Das Land ist auf dem besten Weg, ein muslimisches Kalifat zu werden.

Die Islamisierung Frankreichs hat nicht erst vor kurzem begonnen. Seit Jahrzehnten kommen Muslime nach Frankreich auf der Suche nach einem besseren Leben als dem, das sie in ihrer Heimat hatten. Bis etwa 2010 kamen die Einwanderer hauptsächlich aus den ehemaligen Kolonien Frankreichs. Diese Länder wurden als „Protektorate“ bezeichnet, wie im Falle von Tunesien und Marokko, oder als Teil des französischen Mutterlandes, wie im Falle Algeriens. Viele französische Bürger ließen sich in diesen Kolonien nieder, und während die Franzosen völlige Freiheit genossen, wurden die Einheimischen unterdrückt.

Nachdem sich Frankreich aus den Kolonien zurückgezogen hatte, strömten weiterhin Einwanderer nach Frankreich, entweder als billige Arbeitskräfte oder als Flüchtlinge, die Schutz vor Hunger und Krieg suchten. Die Franzosen ihrerseits verfolgten eine Politik der Assimilierung und ermutigten die Einwanderer, die Sprache, Kultur und den Glauben der Einheimischen, nämlich das Christentum, anzunehmen.

Aber etwa seit Mitte der 1980er Jahre änderte Frankreich seine Politik von Assimilation zu Integration, und den Neuankömmlingen wurde erlaubt, ihre unverwechselbaren Kulturen und Traditionen beizubehalten. Diese Entscheidung ging nach hinten los. Die Einwanderer verschmolzen nicht erfolgreich mit der französischen Gesellschaft und blieben weitgehend Fremde, mit ihrer eigenen Kultur und ihrer eigenen Religion, und ein Kampf der Kulturen begann.

In den ersten Jahren dieses Jahrhunderts räumte Frankreich seinen Fehler ein und führte wieder eine Politik der Assimilation ein, aber das Rad ließ sich nicht zurückdrehen. Im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts nahm die Einwanderung nach Frankreich stark zu, hauptsächlich aus kriegszerstörten Ländern wie Irak, Syrien, Libyen und anderen, und die Franzosen hatten keine Macht, sie zu stoppen.

Trotz anhaltender Warnungen vor den Folgen einer unkontrollierten Einwanderung radikaler Islamisten blieb Frankreich ihnen gegenüber gastfreundlich, und diese haben es mit Tod und Terror belohnt. Frankreich hat es aufgegeben, viele seiner Städte und Stadtviertel „zurückzuerobern“, die zu „No-Go-Zonen“ für Nicht-Muslime geworden sind. Das erklärte der französische Schriftsteller Pascal Bruckner nach der Ermordung von Samuel Paty: „Dies ist kein Akt des ‚Separatismus‘; es ist eine Kriegserklärung, die entsprechend behandelt werden muss“. Das französische Volk hat jedoch keinen Kampfgeist mehr in sich. Obwohl es mit Abstand die Mehrheit in seinem Land stellt, fühlt es sich machtlos und hilflos vor seinen herrschsüchtigen „Gästen“.

Der italienische Journalist Giulio Meotti, der oft über Themen des Nahen Ostens schreibt, beschrieb kürzlich auf der Website des Gatestone-Instituts die aktuelle Situation in Frankreich: „Frankreichs Eliten… verstehen den ideologischen Krieg nicht, den die Feinde der offenen Gesellschaften ihnen erklärt haben. Eine andere französische Autorin, Élisabeth Badinter, schrieb: ‚Dies hier ist die Fortführung unserer Unterwerfung. Ich bin überzeugt, dass wir nicht hier wären, wenn wir gewusst hätten, wie man Nein sagt. Sie alle verneigten sich aus Angst, rassistisch zu wirken oder aus Patronage.

In der Tat sind die Franzosen nicht in der Lage, der Machtübernahme durch den muslimischen Fundamentalismus zu widerstehen. Sie sind ihren früheren Untertanen erlegen, vor allem aber ihrer Skepsis gegenüber ihrer Lebensweise und ihren Prinzipien. Sie schreien nicht mehr Vive la République! Sie wollen Frieden und Ruhe, aber sie werden sie nicht bekommen. Sie werden gezwungen sein, ihre Kirchen in Moscheen, ihre Demokratie in ein Kalifat und ihr Leben von Freiheit in Unterdrückung zu verwandeln. Das Rad des Schicksals hat sich gegen sie gedreht, und die Herrscher sind im Begriff, Untertanen zu werden.

Das wird nicht über Nacht geschehen, aber der Prozess hat bereits den Punkt überschritten, an dem es kein Zurück mehr gibt. Wir werden Zeuge, wie eine der Säulen der westlichen Welt bröckelt. Und was noch entmutigender ist, ist der Gedanke, dass Frankreich heute Deutschland von morgen ist und der Rest Westeuropas ebenso sein wird.



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Die Realität der Ungewissheit

Weltweit ist der Preis, den die zweite Covid-19 Welle einfordert, deutlich spürbar. Infektionen nehmen zu, Städte und Länder führen wieder Lockdown ein. Unsicherheit und Verzweiflung scheinen zum jetzigen Zeitpunkt am größten zu sein. Während wir in der ersten Welle dachten, nach ein paar Wochen Hausarrest aus dem Alptraum aufzuwachen, wird uns jetzt klar, dass das Virus uns erhalten bleibt.

Die einzige Möglichkeit, es noch aufzuhalten ist, den Kontakt mit Menschen zu vermeiden. Doch wie lange halten wir das aus? Wir sind schließlich soziale Wesen und brauchen die Gesellschaft unserer Mitmenschen. Es scheint, als müssten wir, zwischen Ersticken durch das Einsperren und Ersticken durch das Virus, wählen. Auch die Differenzen zwischen den Menschen sorgen für zunehmende Spannungen. Auf der einen Seite möchten Menschen die Gesellschaft anderer genießen. Sie gehen raus und treffen sich. Während andere sich eher zuhause aufhalten, um sich und ihre Lieben zu schützen. Die Aussichten für die Gesellschaft in diesem Zustand sind nicht gut. Rest des Beitrags lesen →



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Zu einem nützlichen Bestandteil der Gesellschaft werden

Frage: Die Einbeziehung von Menschen in die Arbeit kann in drei Methoden unterteilt werden. Die Erste ist die Zwangsarbeit (Sklaverei, Leibeigenschaft). Die Zweite ist Arbeit durch wirtschaftlichen Zwang, um den Lebensunterhalt zu verdienen. Die Dritte ist die freiwillige Arbeit, nach eigenem Wunsch, wenn ein Mensch keine Mittel benötigt.

Gemäß einem von der UNO verabschiedeten Gesetz hat der Mensch das Recht auf Arbeit. Es gibt Staaten, in denen Menschen, die unzumutbare Arbeit ablehnten, vor Gericht gestellt worden sind. Halten Sie das für richtig? Wenn ein Mensch nicht arbeitet, darf der Staat ihn dazu verpflichten?

Antwort: Es kommt darauf an, in welchem Staat und von welchen Zeiten wir sprechen. Im Prinzip sollte ein Mensch arbeiten, sonst lebt er auf Kosten der Gesellschaft die ihn versorgen muss.

Einen Schmarotzer wird man nicht zum Sterben in einen Wald bringen, damit er von wilden Tieren gefressen wird. Er muss in einer Gesellschaft leben, damit sie sich um ihn kümmert. Wenn es viele solcher parasitären Menschen gibt, dann muss man ihnen den Kampf ansagen. Schließlich lassen wir uns von niemandem zum Narren halten. Warum sollten diese Menschen die Früchte unserer Arbeit genießen?

Frage: Sind Sie also dafür, dass das Gesetz Faulheit bestraft?

Antwort: Ich bin dafür, dass jeder Mensch in der Gesellschaft, bis zum Ende seiner Tage, ein kontinuierliches Bildungs- und Erziehungsprogramm durchläuft. Basierend auf den Ergebnissen der Bildung, würde der Mensch danach streben, zu einem nützlichen Bestandteil der Gesellschaft zu werden.

Frage: Die UN- Menschenrechtserklärung besagt,  dass jeder das Recht auf Arbeit und eine freie Wahl des Arbeitsplatzes hat. Wer sollte die Arbeit wählen: der Mensch oder die Gesellschaft?

Antwort: Die Gesellschaft sollte einen Menschen so erziehen, dass er sieht, wo er für die Gesellschaft am nützlichsten sein kann. Außerdem sollte er unter der Autorität der Gesellschaft stehen und im Einklang mit ihr handeln. Das Primäre ist die Gesellschaft, das Sekundäre ist das Individuum.

Aus der TV-Sendung „das Zeitalter nach dem Coronavirus“, 04.06.2020

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Das wahre Bild der Realität offenbaren

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Amerika wartet auf gute Nachrichten. Die Menschen erwarten in den kommenden Tagen staatliches Arbeitslosengeld als Folge einer Ausführungsverordnung zur Linderung der wirtschaftlichen Auswirkungen von Covid-19. Darüber hinaus versprechen neue experimentelle Behandlungsformen, um die Pandemie in den Griff zu bekommen, bald Früchte zu tragen, und es werden Milliarden in den laufenden Wettlauf um einen Impfstoff gegen das Coronavirus investiert. Trotz dieser Bemühungen besteht die einzige Lösung, die das verschwommene Bild der Zukunft aufhellen und schärfen kann, darin, unsere menschlichen Beziehungen zu reparieren. Und warum? Weil das Problem nur dort, wo es an der Wurzel liegt, endgültig angegangen werden kann.

Der Weg zur Heilung beginnt mit einer genauen Diagnose. Es ist kein Zufall, dass, sobald sich die Menschheit kaum von einer bestimmten Katastrophe erholt hat, ein neuer Schlag folgt. Dies deutet darauf hin, dass die bisherige Behandlung die zugrunde liegende Ursache der Beschwerden nicht behoben hat, so dass sie immer wieder in neuen Formen auftauchen.

Daher wird es nie dauerhaft wirksam sein, sich auf die Suche nach Lösungen für die Pandemie und ihre Folgen zu konzentrieren. Eine vollständige Heilung dieses globalen Problems erfordert eine grundlegende Veränderung unserer sozialen Beziehungen, da dies die auslösende Kraft für alles ist, was sich in der Realität abspielt. Wir leben innerhalb des Systems der Natur, die ein großes Kraftfeld ist, in dem alles miteinander verbunden ist: die unbelebte, vegetative, belebte und menschliche Ebene. Je höher entwickelt ein Lebewesen ist, desto mächtiger ist sein Einfluss auf das gesamte System.

Unsere Einstellungen, Gedanken und Wünsche gegenüber anderen befinden sich auf der höchsten und mächtigsten Ebene der Natur. Wenn diese Elemente also richtig gelenkt werden, strahlen sie positiv auf alle Ebenen der Natur unterhalb der menschlichen Ebene aus. Mit anderen Worten: Die Dinge, die wir wollen und an die wir denken – insbesondere in Bezug auf unsere Umgebung – erzeugen die stärkste Wirkung innerhalb des Netzes der Naturkräfte.

Das genaue Bild wird enthüllt

Ob bewusst oder unbewusst, wir messen uns ständig an den Menschen um uns herum. Je mehr wir uns im Vergleich zu anderen für höher, intelligenter und erfolgreicher halten, desto wohler fühlen wir uns. Gleichzeitig wird eine größere Trennung zwischen uns selbst und anderen wahrgenommen, die dazu führt, dass wir uns wenig Mühe geben, Rücksicht auf andere zu nehmen. Dies bezeichnen wir als egoistische, selbstsüchtige Beziehungen, die ein Ungleichgewicht in der Natur schaffen, das in einem Bumerang-Effekt auf uns zurückkehrt und uns schwach, verletzlich und krank macht.

Das Coronavirus bringt uns zu einer neuen Ebene der Verbindung, in der wir „wie ein Mann mit einem Herzen“ handeln und uns ein vollständiges Bild der Wirklichkeit erschaffen, als hätten sich Milliarden von Pixeln ohne jede Trennung zwischen ihnen verbunden. Ein solches Bild wird für jeden Einzelnen kristallklar sein, wenn wir uns nur fest aneinander festhalten, wenn wir uns gegenseitig so weit unterstützen, dass wir anderen niemals Schaden zufügen oder sie in irgendeiner Weise ausnutzen, sondern allen nur Gutes tun.

Natürlich sind solche Ambitionen nach vollkommener Harmonie mit anderen nicht natürlich. Niemand hat die Macht, den egozentrischen Funktionsmechanismus zu ändern, der von Geburt an angelegt ist. Alles, was von jedem von uns verlangt wird, ist nur die Bereitschaft, dass diese Veränderung stattfindet. Und wenn es ein tiefes Verständnis dafür gibt, dass gute zwischenmenschliche Beziehungen für das Überleben im 21. Jahrhundert unerlässlich sind, werden wir einen Aufschwung der erhabenen Qualitäten des Liebens und Gebens entdecken, und die Welt wird sich von einem Ende zum anderen verändern. Anstatt nach jeder einzelnen Schlägerei um das Überleben zu ringen, werden wir dauerhaft positive Ergebnisse erleben.

Der Wandel muss in jedem von uns beginnen, in unseren Gedanken, denn sie sind die mächtigste Kraft in der Schöpfung. Wenn wir uns gemeinsam darum bemühen, werden wir spüren, wie tief wir in einem System verbunden sind – geistig, seelisch, innerlich -, und anstelle von Viren und Nöten werden wir mit der Wahrnehmung des Lebens auf einer höheren Ebene, dem perfekten Bild der Wirklichkeit, erfüllt sein.



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Ein erhabenes Ideal für den Frieden jenseits des Nobelpreises

 

Hunger könnte in diesen herausfordernden Zeiten als Waffe im Krieg und bei Konflikten eingesetzt werden. Aus diesem Grund wurde der diesjährige Friedensnobelpreis an eine Organisation verliehen, die weltweit gegen Hunger kämpft: an das UNO-Welternährungsprogramm. Als Antwort auf die Bekanntgabe erklärte die Organisation: „Bis zu jenem Tag, an dem wir einen medizinischen Impfstoff haben, ist Nahrung der beste Impfstoff gegen das Chaos”  Unabhängig davon, warum und an wen diese „Friedenspreise“ verliehen werden, sollten wir uns zunächst fragen: „Was ist Frieden?“ Das entscheidende Merkmal von Frieden ist die optimale Verbindung zwischen gegensätzlichen Dingen, Meinungen, Menschen und Bewegungen. Ich sehe weltweit jedoch keine Organisation oder Person, die sich für die Erfüllung eines solchen Zieles einsetzt.

Die Zahl der Menschen, die weltweit Hunger leiden, wird sich in diesem Jahr von 135 auf 265 Millionen verdoppeln – das ist nach Schätzungen der UNO das unmittelbare Ergebnis der Covid-19-Pandemie. Prognosen warnen vor Hungersnöten in „biblischen Ausmaßen“ als Folge der durch die Ausbreitung des Virus verursachten Wirtschafts- und Nahrungsmittelkrisen. Selbst wenn die Arbeit des Welternährungsprogramms der UNO und anderer Organisationen wichtig ist, sehe ich niemanden in der „globalen Arena“, der den Friedensnobelpreis verdient, keine Person oder Organisation, die nach echtem Frieden strebt und deren Aktionen darauf ausgerichtet sind, bei der Vereinigung von Menschen Früchte zu tragen. Rest des Beitrags lesen →



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Neues Leben 1265 – Das Ende der kapitalistischen Ära?

Neues Leben 1265 – Das Ende der kapitalistischen Ära?

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

Die jüngere Generation ist nicht mehr daran interessiert, finanziellen Wohlstand zu erlangen und sich auf das wettbewerbsorientierte, kapitalistische System einzulassen. Auch die Natur kämpft mehr und mehr dagegen an. Der Kapitalismus wurde durch das Wachstum des menschlichen Egos genährt und ist wie ein Krebsgeschwür geworden, das den Planeten und seine Ressourcen zerstört. Wir entwickeln uns zu einer neuen, kreisförmigen gegenseitigen Verbindung, die auf spirituellem Kapital basiert. Das Gefühl unbegrenzter Freiheit und das Ziel, anderen Gutes zu tun, ist spirituelles Kapital. Es ist eine Stufe  menschlicher Entwicklung jenseits der egoistischen, tierischen Ebene. Jeder wird alles Notwendige haben, um sich selbst zu erhalten, und den Rest geben und teilen wollen. Wenn wir in Gleichheit füreinander da sind, wird die ganze Welt zum Wohle aller existieren.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1265 – Das Ende der kapitalistischen Ära? 13/07/2020



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Pandemie-Müdigkeit – Ein Symptom des Virus oder ein Beweis für Sinnlosigkeit?

Je mehr Zeit vergeht, ohne dass ein Impfstoff oder eine sichere Heilung in Sicht ist, desto ungeduldiger werden die Menschen. Sie weigern sich, Sperrstunden und Ausgangssperren zu befolgen, versammeln sich unbekümmert, als gäbe es kein Virus, protestieren, ohne soziale Distanz zu wahren oder Masken zu tragen, und füllen Restaurants, Bars und andere Orte der Zerstreuung.

Aber der Virus hat sich nicht verändert. Wenn Menschen sich fahrlässig verhalten, nimmt die Ansteckung zu. Und in der Tat steigen die Infektionen überall auf der Welt, wo Länder und Städte die Schutzmaßnahmen lockern, wieder an. Wenn die Spannung zwischen der Einsicht, dass ein Ende des Virus nicht in Sicht ist, und der Unfähigkeit, in permanenter Abriegelung zu bleiben, zunimmt, treiben die Menschen an einen Punkt der Hoffnungslosigkeit und Hilflosigkeit. An diesem Punkt wird die soziale Ordnung zusammenbrechen und Chaos auf den Straßen herrschen. Rest des Beitrags lesen →



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Neues Leben 1264 – Bewältigung der sozio-ökonomischen Krise

                 Neues Leben 1264 – Bewältigung der sozio-ökonomischen Krise                                    Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

Die Coronavirus-Pandemie hat sich von einer Gesundheitskrise, in welcher sich die Menschen im Kampf gegen sie vereint haben, in eine Wirtschaftskrise verwandelt, in der jeder um das Überleben seiner eigenen Familie fürchtet und alle anderen als Feinde betrachtet. Das Virus will, dass sich die gesamte Menschheit geschlossen dagegen wehrt. Es will, dass Israel seine Bestimmung erfüllt, der Menschheit den Sinn des Lebens zu erklären und sie in eine höhere Verbindung jenseits des menschlichen Egos zu führen. Die Menschen müssen einen Entwicklungsprozess von ihrem derzeitigen egoistischen Zustand hin zu altruistischen Beziehungen durchlaufen. Sie werden lernen, sich um den Nutzen anderer, statt  um ihren eigenen Nutzen zu kümmern. In dieser neuen Ära wird die Regierung für die Grundbedürfnisse aller Menschen sorgen, und gleichzeitig werden diese an einer integralen Bildung teilnehmen, die wechselseitiges Geben, Liebe und Verbindung lehrt. Jeder wird mit dem, was er bekommt, glücklich sein , und seinen Herzenswunsch erfüllt bekommen.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1264 – Bewältigung der sozio-ökonomischen Krise“ 13/07/2020



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Soll die Erde von der Menschheit befreit werden?

Wenn Tiere und Pflanzen sprechen könnten, würden sie wahrscheinlich sagen, dass das Leben so viel besser war, bevor wir Menschen kamen. Und sie haben vollkommen Recht. Ein UN-Bericht besagt, dass mehr als eine Million Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht sind. Wir erschöpfen den Boden, roden Wälder ab, jagen ganze Tierarten, verpesten die Luft, vergiften den Boden, verschmutzen die Meere in einem immer schnellerem Tempo. Wenn ich die Natur wäre, hätte ich der Menschheit schon längst den Krieg erklärt

Wir sind Teil der Natur, doch sehen wir uns von ihr getrennt. Wir sind die Spitze der Pyramide, unsere Negativität durchströmt das gesamte System und bringt alles aus dem Gleichgewicht. Betrachten wir das Beispiel des August-Complex Feuers. Dieser Waldbrand war größer als alle aufgezeichneten Brände in Kalifornien zwischen 1932 und 1999 zusammen und brach alle bisherigen Rekorde, um mehr als das Doppelte. 

Das Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen, heiß und kalt, Geburt und Tod und Tag und Nacht bringt Leben in die Natur. Und während zwei Kräfte sie regieren, wird der Mensch nur von einer Kraft gelenkt. Die negative Kraft ist die alleinige Herrscherin unserer Herzen. Wahrscheinlich steht deshalb geschrieben: „Die Bosheit des Menschen ist groß auf der Erde, und die Absicht der Gedanken seines Herzens ist den ganzen Tag nur böse“.  Rest des Beitrags lesen →



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Hat Covid-19 die amerikanische Pop Kultur getötet?

Dies könnte der Beginn einer kulturellen Revolution sein. Amerikanische Unterhaltung und Sport haben die US-Gesellschaft jahrzehntelang geprägt und das Interesse eines weltweiten Publikums beeinflusst und angesprochen. Dies scheint sich jedoch zu ändern. Medienanalysen zeigen, dass die Einschaltquoten der einst populärsten Programme als Folge der Coronavirus-Krise historische Tiefstände erreichen. Ich würde ihr keine besondere Aufmerksamkeit schenken, wäre da nicht die Dominanz der Popkultur im Leben der Menschen. Zweifellos deutet sie auf einen Wendepunkt, eine Verschiebung, ein neues Streben nach sinnvollerer Erfüllung hin, die nur durch menschliche Verbindung erreicht werden kann.

Erst kürzlich haben mich einige meiner Studenten gefragt, was wohl der tiefere Grund für die geringe Zuschauerzahl bei der NBA-Endrunde 2020 sein könnte. Zu Beginn dieses Jahres ist die Zahl der Zuschauer für die Oscar- und Emmy-Verleihung auf einen historischen Tiefststand gefallen. Wie lässt sich dieser bedeutende Trend in der Ära des Covid-19 interpretieren? Vor allem, wenn wir die Bedeutung der Popkultur in Amerika und ihren Einfluss auf der ganzen Welt, der bisher hauptsächlich durch die Medien-, Musik- und Filmindustrie ausgeübt wurde, betrachten. Rest des Beitrags lesen →



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