Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Die persönliche Lenkung Teil 4

Und wenn wir die vollständige Auferstehung der „toten Körper“ erreichen, Kelim lekabel al menat lekabel, die Kelim des Empfangens, dann wird die nächste Stufe Gmar Tikun genannt, die vollständige Korrektur.

Welche Schlussfolgerung kann aus all dem gezogen werden? Dass in der Tat das spirituelle Gesetz des Antriebs jedes winzigen Teilchens im Universum, oder des gesamten Systems als Ganzes sieht – es ist unumkehrbar, es ist unerschütterlich, es gibt nichts anderes an seiner Stelle, es ist das einzige, nichts kann es ändern oder ersetzen.

Der einzige Unterschied besteht darin, ob sie von außen starr über uns aufgezwungen werden, wo wir willkürlich ihre Vollstrecker sind (wir können nirgendwo hingehen – so wurden wir geschaffen), oder ob wir uns über unsere Natur erheben können, was „Glaube über Wissen“ genannt wird. Glaube ist eine Eigenschaft von Bina. Wissen, Wissen zu erlangen, durch Wissen bereichert zu werden – ist eine Eigenschaft von Malchut. Warum “Wissen”? Weil es das größte Genuss, die größte Füllung von Malchut ist. 

Wir wissen, die Füllungen können tierisch sein, was der Körper braucht – Nahrung, Unterkunft, Familie, Sex. Dann sind die sozialen Verlangen – die Wünsche nach Reichtum, Ruhm, Macht und Wissen. Die Sehnsucht nach Wissen ist die größte. Deshalb heißt es: „Der Glaube über dem Verstand“, denn wir erheben uns über das Wissen – die letzte, die größte egoistische Füllung – zu der spirituellen Stufe, die Glaube genannt wird, zu Bina.

Aus der Kongresslektion „Die Früchte der Weisheit“, Brief 1


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