Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Amerika auf dem Prüfstand –  Davon hängt unser aller Schicksal ab

Vor ein paar Tagen sprach ich mit meinem langjährigen Studenten und Freund Leonid Makaron. Er erinnerte mich daran, wie ich 1995 gesagt habe, dass Amerika untergehen wird. Damals war es jedoch nicht so offensichtlich und glaubhaft, doch seit der Finanzkrise, welche eine große Rezession auslöste, wurde es bereits klarer. Die steigenden Zahlen depressiver Menschen, der übermäßig auffallende Konsum von Drogen bzw. Rauschmitteln, Großeinkäufe von Schusswaffen und Militärausrüstungen sowie den damit einhergehenden Schießereien auf den Straßen, die jetzige Coronavirus-Pandemie und die Anti-Rassismus-Proteste sind alles Faktoren, welche zum Untergang Amerika`s führen.

Mein Freund, Leonid, fragte mich, woher ich damals wusste, dass Amerika “fallen” wird. Ich erklärte ihm, das dies der natürliche Verlauf der Dinge ist, und man kann noch umschwenken. Es muss nicht so weit kommen. Alle auf dem Egoismus (Ego) begründeten Mechanismen und Staatssystem durchlaufen denselben Zyklus. Anfangs wachsen diese schnell (Aufschwung und Konjunktur), große Errungenschaften, größer werdende nationaler  Stolz, Überheblichkeit, wachsende innere Entfremdung, sozialer Zerfall und schließlich führt das zum Untergang. [Rest des Beitrags lesen →]

Die Welt mit den Augen anderer sehen

Frage: Gibt es aus Ihrer Sicht solch einen Begriff wie die objektive Meinung, oder ist sie immer subjektiv?

Antwort: Die Meinung ist immer subjektiv. Wenn wir uns selbst verändern, werden wir auf diese Weise unsere Meinung und die Welt, in der wir leben, verändern.

Frage: Kennen Sie Methoden, mit denen man menschliche Gedanken lesen kann? Halten Sie das für möglich?

Antwort: Das ist nur dann möglich, wenn ich wirklich so an mir arbeiten kann, dass ich ein anderer Mensch werde. Das heißt, wenn ich mit ihm in Kontakt komme, versetze ich mich in seine Lage, so als würde ich ihn auf mich selbst kopieren, auf diese Weise kann ich seine Gedanken und Wünsche identifizieren.

Das ist keine leichte Aufgabe. Um das zu tun, muss ich versuchen mich ihm gegenüber ständig zu annullieren und mich in ihn hineinzuversetzen. In diesem Fall lese ich nicht mehr ihn, sondern meine Gedanken.

Indem ich mich in einen anderen versetze, ihn als etwas Besseres als mich selbst akzeptiere, beginne ich, die Welt durch ihn zu fühlen.

Aus dem TV Programm „ Die Zeit nach dem Coronavirus“ 07.05.2020

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