Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Das Fest der Gabe des Lichts

Frage: Was feiern wir an Schawuot?

Antwort: An Schawuot feiern wir die Gabe der Tora – einen Tag, an dem allen, die als „Israel“ („Isra-El“ bedeutet „direkt zum Schöpfer“) bezeichnet werden, die Tora gegeben wurde – eine Methode, ein Mittel, sich durch die freie Wahl zu verwirklichen und nicht einfach den vorgegebenen Zustand unter Einwirkung des antreibenden Lichts zu erreichen.

Im Gegenteil, sie werden sich selbst, die gesamte Realität und sogar den Schöpfer sehen und an Seiner Stelle bestimmen können, dass sie dieses Ziel wirklich erreichen wollen, als ob nicht Er es vor sie gesetzt hätte.

Wir feiern, dass wir die höhere Kraft, die in uns handelt, begreifen, wahrnehmen und erkennen und uns mit ihren Handlungen identifizieren können. Natürlich ist das in jedem Fall die höhere Kraft, der Schöpfer, der arbeitet. Doch wir erkennen, wie Er handelt, wir sehnen uns danach, dass Er an uns arbeitet und wir streben noch vor Seinen Handlungen nach Ihm. Damit wird das Ausmaß der Liebe gemessen.

Frage: Also verfügt der Mensch erst ab dem Moment der Gabe der Tora über die freie Wahl – und zwar die Wahl, diese Methode an sich selbst zu realisieren, und zuvor hat er keinen freien Willen?

Antwort: Richtig. Und deshalb bedeutet es Freiheit vom Todesengel, „freies Volk im eigenen Land (in unserem Verlangen) zu sein“, frei zu sein. Worin bist du frei? – Jetzt kann ich selbst meine Haltung dem Ziel der Schöpfung und dem Weg gegenüber, den wir gehen, zum Ausdruck bringen.

Kannst du das Ziel ändern? – Nein. Kannst du den Weg ändern? – Nein. Was ist hier also so besonders? – Ich nehme daran teil, ich entscheide, ich wünsche, ich befinde mich in diesem Prozess. Anderenfalls nicht. Der Schöpfer hat uns die Möglichkeit gegeben, in Ihm zu sein. Das bedeutet, dass ich mich selbst, meine Unabhängigkeit durchsetze – in dem Maße, in dem ich mich mit dem Schöpfer identifiziere, mich Ihm angleiche. Entweder bin ich ein Tier oder ein Mensch.

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Die einzige Angst des Kabbalisten.

Frage: Hat ein Kabbalist im Leben vor etwas Angst? 

Antwort: Er hat Angst, dass er nicht mehr zum Schöpfer strebt, den Schöpfer nicht mehr schätzt, sich nicht mehr bemüht, Ihm ähnlich zu werden.

Frage: Hat er keine Angst um seinen Körper, um seine Gesundheit usw.? 

Antwort: Wenn der Mensch sich vollständig dem Schöpfer hingibt, dieser höheren Kraft, die ihn immer und vollständig kontrolliert und er mit dieser Führung einverstanden ist, dann lässt er alles andere los. In dem Maß, in dem er damit nicht einverstanden ist, leidet er. Daher sind alle Krankheiten ein Maß der Differenz zu der Lenkung des Schöpfers. 

Frage: In Extremsituationen wird beim Menschen Adrenalin freigesetzt- er hat Angst um sein Leben. Wie ist das bei einem Kabbalisten?

Antwort: Es hängt davon ab, auf welcher Stufe er sich befindet. Wenn er sich bereits auf einer ernsthaften Stufe den Schöpfer zu erreichen befindet, heißt seine einzige Angst Ehrfurcht –  er möchte alles in ganzem Ausmaß mit dem Schöpfer, der absolut gut ist und alle Zustände bestimmt, in Verbindung bringen.  Diese Ehrfurcht blockiert die tierische Angst, wir empfinden sie dann nicht mehr. Das bedeutet jedoch nicht, dass die tierische Angst vernichtet wird. Sie kann nicht verschwinden, nur überwunden werden.

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Würdest du anderen dein Leben anvertrauen?

Frage: Warum können die Menschen den Instinkt der Liebe zum Nächsten nicht entwickeln, genau wie es Tiere tun, wenn sie sich unter dem Druck von schwierigen Umständen und Leiden befinden? Das scheint der allernatürlichste und evolutionäre Weg der Entwicklung zu sein.

Antwort: Sie haben recht, wenn die Menschen auf der gleichen Entwicklungsstufe wären wie Tiere, würden sie tatsächlich fähig sein, den gleichen Instinkt wie Bienen, Ameisen und menschliche Zellen zu entwickeln. Zum Beispiel ist eine einzige Zelle in einem Körper fähig wahrzunehmen, dass sie die Kraft zum Leben verlieren würde, wenn sie sich nicht mit einer anderen Zelle, dann mit einer dritten und vierten Zelle verbinden würde. Mit anderen Worten, zwei Zellen, die voneinander getrennt sind, gehen durch die Erkenntnis des Bösen und gelangen zur Erkenntnis „Wir sollten uns verbinden, um länger und besser zu leben“.

Im Prozess der Vereinigung gelangen die Zellen zu einem größeren Verständnis des Nutzens der Vereinigung und sie beginnen, sich entsprechend der „Spezialisierung“ jeder Zelle zu teilen: aus einigen Zellen entsteht das Herz, andere werden zur Lunge, wieder andere das Gehirn, doch keines der Organe kann abgetrennt existieren. Jedes Organ ist sicher, dass die anderen für es sorgen werden.

In der Vergangenheit konnte eine Zelle für sich selbst existieren, vollkommen allein. Doch als die Zellen sich verbanden, entdeckten sie, dass Spezialisierung zu einer höheren Existenzform führt. Und damit das geschehen konnte, musste jede Zelle ihrem eigenen Leben absagen und anfangen, das Leben des gesamten Organismus zu leben.

Auf diese Weise vertraut die Zelle ihr Leben den anderen Zellen an. Sie übergab ihr Leben an sie, denn durch die Spezialisierung, zum Beispiel eine Augenzelle zu werden, hörte sie auf, die anderen Funktionen auszuführen. Sie vertraute einer anderen Zelle, ihr Herz zu sein und einer anderen, ihr Gehirn zu sein, und wieder einer anderen, ihre Lunge zu sein.

Und welche Funktion haben die Lungen? Sie atmen für den gesamten Körper, aber tatsächlich brauchen sie für sich selbst praktisch keinen Sauerstoff. Sie tun es, weil der gesamte Körper den Sauerstoff für seine Existenz benötigt. Und die anderen Zellen haben absolutes Vertrauen, dass die Lungen sie mit Sauerstoff versorgen werden, denn sie alle befinden sich in einer gegenseitigen Bürgschaft!

Auf diese Weise werden aus Stammzellen Zellen verschiedener Art – Gehirn, Lunge Herz und so weiter. Und so formten sich Organe und lebende Organismen begannen sich zu entwickeln.

Biologen sind überzeugt, dass das „von alleine“ geschah. Jedoch in Wirklichkeit geschah dieser Prozess durch die Enthüllung der „Reshimot“ (Informationsgene), die von Anfang an in der Schöpfung eingepflanzt sind und in einer bestimmten Reihenfolge enthüllt werden. Ihnen zufolge müssen wir jetzt bewusst die gleiche Art der Vereinigung in der menschlichen Gesellschaft erreichen. 

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Der Feiertag des ersten Sieges über sich selbst

Unser egoistischer Wunsch heißt „die Griechen“ oder das „Wissen“, was bedeutet, dass wir mittels unserer Vernunft und unserem heutigen Gefühl vorankommen wollen. Denn worauf können wir uns eigentlich noch verlassen oder stützen? Nur darauf, was wir schon haben. Hier entsteht aber ein Problem, weil wir mit diesen Kelim nicht die spirituelle Welt betreten können.

Aber die spirituelle Welt befindet sich hier und jetzt und es existiert keine Entfernung, die wir überwinden müssen, sondern nur eine Dimension, in der wir sie begreifen müssen.

Wir begreifen die spirituelle Welt in unseren zusätzlichen Sinnesorganen, die wir über dem eigenen Wissen und der Rationalität entwickeln müssen, d.h. über dem Ego, das wir hierzu richtig vorbereiten müssen, um darin zum ersten Mal zu beginnen, die spirituelle Welt wahrzunehmen.

Der Krieg ‚Makkabäer ‚beschreibt diesen Prozess symbolisch und der Sieg in diesem Krieg heißt Chanukka, was „sie blieben hier stehen“ oder „Chanu Ko“, die Erholung auf dem Wege bedeutet. Dieser Zustand heißt „Chafez Chessed“ (nichts für sich zu wünschen) oder Bina, die als Offenbarung des Schöpfers oder die erste Korrektur des Egos verstanden wird.

Auf dieser Etappe erhebt sich der Mensch über sein Ego und beginnt, die zusätzliche Empfindung zu entwickeln, die mit „dem Geben“ bezeichnet wird. Mit ihrer Hilfe beginnt er, die spirituelle Welt zu empfinden. Obwohl der Mensch die spirituelle Welt empfindet, verhält er sich in dieser Realität immer noch passiv, wie der Embryo im Fruchtwasser.

Es heißt „die Erholung“ eben, weil der Mensch in Wirklichkeit noch nicht bereit ist, über das klare Wissen und die Wahrnehmung zu verfügen, die „das Begreifen“, die Klarheit und die Offenbarung beinhalten, wonach er zum Schöpfer wird und die ganze spirituelle Welt lenkt. Wenn man diesen Zustand und die Situation mit dem Gast und dem Gastgeber gegenüberstellt und den wachsenden Wunsch zu genießen nicht beachtet, befindet man sich dann auf der Stufe von Chanukka, wo der Mensch auf das Empfangen verzichtet. Es ist schon eine geistige Arbeit des Menschen, d.h. er möchte nichts bekommen, an der Spiritualität nicht aktiv teilnehmen, sondern darin nur anwesend sein.

Deshalb ist es an diesem Feiertag verboten, das Kerzenlicht zu benutzen und es nur anschauen. Dazu wird es angenommen, dass zur Chanukka ein Wunder geschieht, weil der Ausgang aus unserem Ego nach draußen erfolgt, anders gesagt das Wunder des Sieges über die Selbstsucht, nach dem Auszug aus Ägypten: die Befreiung von den Wünschen und den Gedanken, die uns in dieser Welt festhalten und nicht zulassen, die spirituelle Welt zu empfinden.

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In einem integrierten System beeinflussen selbst kleine Veränderungen das gesamte System

Die Oberen Parzufim empfangen Licht nicht für sich selbst. Parzuf Aba ist erfüllt mit Licht Chochma, aber Ima möchte nicht empfangen, stößt es zurück und empfängt es nur unter der Bedingung, dass die Seelen das Licht von ihr zu empfangen wünschen. Deshalb wird eine Forderung – MAN – von dem Unteren erwartet.
Dieses Prinzip wird überall der Technik und anderen Bereichen unseres Lebens angewendet, in jedem sich ändernden, lebenden System. Jedes Öffnen und Schließen zusammen mit vielen Regulatoren gründen sich auf dieses Prinzip.

Es ist wie ein spiritueller Transistor; es gibt das Licht Chochma (ein Plus und Minus) und ich sende einen Impuls an die Basis, damit Strom beginnt zu fließen.

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Auf dieselbe Weise wünschen Seelen ein wenig von Ima zu empfangen und öffnen sie ein wenig, aber sie bittet um das Licht von Aba und Aba bittet von einer höheren Quelle und so erreicht dieses Flehen die Welt der Unendlichkeit.

Dieses Flehen verursacht, dass sich enormes Licht in alle Welten ausbreitet, um uns, die sich auf der niedrigsten Stufe befinden, den kleinen Lichttropfen zu bringen, um den wir baten.
Das ist unser ganzes Lebensprinzip. Wenn das System integral ist, dann verursachen selbst kleinste Systeme Veränderungen im gesamten System. Das Spirituelle ist eine Reflektion der harmonischen Verbindung zwischen allen Elementen. Selbst wenn wir einen sehr kleinen Teil verändern, ändern wir dadurch das gesamte System und verursachen, dass es sich in seiner Gesamtheit erneuert und einen neuen Gleichgewichtszustand erreicht.

Das spirituelle System funktioniert analog zu Systemen in unserer Welt. Wenn eine kleiner Impuls als Input gegeben wird, erfährt das gesamte System Änderungen – von Anfang bis Ende und in umgekehrter Richtung. Erst nachdem es ins Gleichgewicht geraten ist, wird das Ergebnis deutlich.

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Wenn also auch nur die kleinstmögliche Seele ganz unten die leichteste Korrektur ausführt, ändern sich alle Welten. Je niedriger diese Seele angesiedelt ist, desto größer ist das Licht, das es hervorruft. Es funktioniert wie ein kleines Ventil, das eine große Leitung blockiert. Nur eine kleine Anstrengung genügt, um es zu bewegen, aber dann öffnet es den Wasserfluß des gesamten Ozeans.

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Was ist Freiheit?

Frage: Was ist Freiheit? Hängt sie davon ab, wo man sich auf der Welt befindet?

Antwort: Freiheit hängt überhaupt nicht davon ab, in welchem Zeitalter oder an welchem Ort man lebt. Die Umgebung in der ein Mensch lebt, ist ihm von oben gegeben.

Er wählt nicht die Umgebung, nicht die Gesellschaft in die er geboren wird, welche Erziehung und welche Werte er annimmt.

Freiheit kann nur unter der Bedingung verstanden werden, dass ich frei von meiner egoistischen Natur bin. Von allem anderen kann ich mich nicht befreien.

Freiheit bedeutet von meiner egoistischen Natur aus betrachtet, dass ich nicht nach den Gesetzen meines Egoismus lebe, zu der mich meine Natur drängt, sondern ich nur in Übereinstimmung mit der Gesellschaft und nur zum Wohl der Menschheit handle. Mit anderen Worten, ich bin über meine egoistische Natur zum Allgemeinwohl aller aufgestiegen, das ist Freiheit.

So bekomme ich mein freies Leben. Ich steige von der egoistischen Stufe zum Altruistischen auf. Ich lebe und spüre den Fluss der ewigen Natur. Ich fühle mich vollkommen, ewig und frei.

Die Umsetzung dieser Gesetze ist völlig unabhängig von unserem Wohnort, Nationalität und dem Geschlecht. Es hängt von uns und der Auseinandersetzung mit unserer  ursprünglichen Natur ab.

Runder Tisch der unabhängigen Meinungen. Berlin 2006

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Die Gebote der Natur = Die Gesetze des Schöpfers

Michael LaitmanBaal HaSulam schreibt in seinem Artikel „Der Frieden„ den Absatz „Die Notwendigkeit vorsichtig mit den Naturgesetzen umzugehen“:

Es ist lebensnotwendig für uns, die Gebote der Natur zu studieren und zu wissen, was von uns verlangt wird, ansonsten wird sie uns gnadenlos bestrafen. Die Natur verpflichtet den Menschen, ein gesellschaftliches Leben zu führen und wir müssen die Gebote untersuchen, die wir laut der Anordnung der Natur in unserer Gesellschaft einhalten müssen. In der Tat gibt es nur zwei gesellschaftliche Konzepte, die man einhalten sollte: „Empfangen“ und „Geben“.

Dies bedeutet, dass die Natur jedes Mitglied der Gesellschaft zu Folgendem verpflichtet:

1. Seine Bedürfnisse von der Gesellschaft gedeckt zu bekommen und
2. durch seine Arbeit der Gesellschaft zum Wohlsein zu nutzen.

Und es ist verpflichtet, beide Gebote richtig einzuhalten, denn wenn es eines von ihnen bricht, wird es gnadenlos bestraft.

Wenn der Mensch gegen das Gebot des Empfangens verstößt, erfolgt die Bestrafung auf dem Fusse, was jegliche Vernachlässigung auslässt und uns dazu zwingt, es einzuhalten. Doch bei dem anderen Gebot, dem Geben zur Gesellschaft, erfolgt die Bestrafung nicht nur sofort, sondern wird auch indirekt verabfolgt. Darum wird dieses Gebot nicht richtig eingehalten.

Die Natur ist ein kompetenter Richter, der uns je nach unserer Entwicklung bestraft, denn wir können sehen, wie sich die Menschheit entwickelt, so werden auch die Schmerzen und Schwierigkeiten für unsere Existenz zu sorgen immer mehr. Und das Leiden wird immer mehr, bis die globale Krise uns zeigen wird, dass die schöpferische Vorsehung geboten hat, mit aller Macht das Gebot des Gebens an andere mit äußerster Präzision einzuhalten.

Und solange wir nur nachlässig dieses Gesetz einhalten, so wird die Natur nicht aufhören, uns zu bestrafen. Und sie wird uns natürlich besiegen und wir werden dazu gezwungen werden – wie ein einziger Mensch – die Gebote mit allen erforderlichen Mitteln einzuhalten.

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Unsere gesamte Arbeit besteht darin, das System des Universums zu enthüllen

Frage: Wenn ein Mensch sich freut und stolz auf die Tatsache ist, dass er von Oben gelenkt wird, worin besteht dann das Geben?

Antwort: Das Geben liegt in der Tatsache, dass ein Mensch die Höhere Lenkung enthüllt. Außer diesem machen wir gar nichts. Unsere gesamte Arbeit besteht darin, das System des Universums zu enthüllen, wo der Schöpfer herrscht. Jeder einzelne von uns muss das selbst enthüllen.

Ich existiere in der Verhüllung des einzigen Zustandes, der vom Schöpfer erschaffen wurde. Ich befinde mich schon darin. Sowie der Schöpfer verlangte, ihn zu erschaffen, erschien es augenblicklich. Ich enthülle einfach diesen Zustand, der schon vorbereitet ist. Mit dem Zustand selbst – dem Licht und dem Kli, die darin existieren – mache ich gar nichts. Ich arbeite einfach, um das selbst zu enthüllen.

Wir sprechen über Stufen oder Zustände unserer Enthüllung. Das sind die Stufen der Welten. Wir erschaffen nichts Neues. Wir entwickeln nur eine innere Wahrnehmung der Wirklichkeit, die von Anfang an existierte.

Daher wird alles in Bezug auf mich enthüllt. Durch die existierende Natur kommen in mir neue Zustände auf.

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Helft mir zu verstehen, was ich will

Frage: Was genau, welche Klärung muss ich von der Gruppe verlangen?

Antwort: Ich muss klären, was das Geben bedeutet, denn ich weiß es noch nicht! Es ist innerhalb meiner Verbindung mit Freunden verborgen.

Wir müssen uns zusammen anstrengen und versuchen, das Geben zwischen uns zu enthüllen. Und nicht irgendwo dort, im Himmel, sondern hier, auf Erden (Arez), d.h. in unseren Verlangen (Razon).

Und dieses Land/Verlangen müssen wir zum „Land Israel“ machen (Erez Isra-El, Yashar-Kel), damit das in der Verbindung zwischen uns enthüllte Verlangen dermaßen richtig, stark und klar ist, dass sich in ihm der erste heilige Name enthüllt – die erste Enthüllung des Schöpfers an uns. Danach müssen wir streben.

Doch diese Klärungen werden gemeinsam gemacht und nicht von jedem persönlich. Diese Klärung macht die Gruppe, abhängig davon, wie sehr jeder will, dass es geschieht.

Aus all diesen Verlangen bauen wir ein gemeinsames, starkes Verlangen auf, um gemeinsam zu klären, was das Geben, das wir erreichen wollen, bedeutet und in welcher Form wir es enthüllen wollen – d.h. in der Verbindung zwischen uns -, inwieweit wir bereit sind, uns wie ein Mensch mit einem Herzen für dieses Ziel, dieses Verlangen zu verbinden.

Durch all das formen wir in uns das Bedürfnis nach dem Erhalten der Tora – der Hilfe von oben, des Lichts, das zur Quelle zurückführt. Genau das hat das Volk am Berg Sinai erhalten – nichts außer der Fähigkeit, die Hilfe des höheren Lichts zu nutzen.

Infolgedessen enthüllen sich ihnen alle möglichen Hindernisse und Vergehen, die Enthüllung des Bösen als das Gefäß für die Enthüllung der Namen des Schöpfers.

Ständig enthüllen sich zerbrochene Verlangen, die von uns korrigiert werden, und darin enthüllen wir Seinen heiligen Namen, die Eigenschaft des Gebens.

Und bis dahin offenbart sich das genaue Gegenteil, die egoistische Eigenschaft des Empfangens. Das heißt, die Arbeit besteht darin, über den Hass zur Vereinigung, zur Einheit zu gelangen.

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„Lob des Wunders“ von Chanukka

Immer habe ich irgendeine Einstellung dazu, was mit mir, mit meiner Umgebung, mit meinen Verwandten und mit der Welt passiert.

Wenn ich zu dieser Einstellung den Schöpfer hinzufüge, vertiefe ich mich in Klärungen: Warum, wofür, für wen usw.

Und hier werde ich in einen Krieg für jeden Zustand hineingezogen! Ich kann innerhalb des Wissens klären, was ein „griechisches“ Herangehen heißt, also meiner Vernunft, Empfindung, Verständnis, allen meinen Vorstellungen entsprechend. Oder ich gehe mit dem Glauben über den Verstand und suche nach der Kraft des Gebens, indem ich alles aus dieser Sicht sehen will.

Also ich will nicht in den in mir erwachenden Wünschen das Wissen und die Erfüllung bekommen, sondern will mit Hilfe von diesen Wünschen aus mir selbst herauskommen, nach außen, in die Anderen, und dort das ganze Wissen und die ganze Erfüllung erhalten, mit dem Glauben über dem Verstand, in Kelim des Gebens.

Die Erfüllung, die ich innerhalb von mir erhalten kann, heißt „diese Welt“. Alles, was ich ausserhalb von mir empfangen kann, heißt die „höhere Welt“. Und ich kämpfe für das Herangehen, dem ich folgen will – das nennt sich der Krieg der Makkabäer gegen die Griechen.

„Griechen“ sind einfach ein Symbol von dem ganz rationalen Denken, das in dieser Welt existiert: Menschliche Vernuft des wissenschaftlichen Herangehens. Die Makkabäer sind über diesen Dingen, denn sie repräsentieren die Arbeit des Hohepriesters, Kohen, die sich nur auf das Geben bezieht.
Der Mensch muss ständig diesen Krieg führen, bis er sich über das Schlachtfeld erhebt. In diesem Krieg hast du noch „Späher“, die du auf den „Markt“, also auf die Stelle (Verlangen), wo sich „Vielherrschaft“ etabliert hat, schickst.

Denn unter deinen Gedanken und Wünschen gibt es noch solche, über welche „viele“ herrschen, und sie werden mal zu einer, mal zu der anderer Seite, um seines Egoismus Willen, geneigt.

Bis in all deinen Wünschen sich nur eine Macht etabliert! Das heißt, dass du den „Markt“ verlässt und in dein Haus eintrittst.
Der Markt selbst wird zum Haus, die Späher verlassen es, wie es geschrieben steht: „Bis der letzte Fuß den Markt verlässt“. Und du bleibst unter vier Augen mit dem Schöpfer, in einer Verschmelzung, in deinem Verlangen/Haus.

In der spirituellen Welt bewegen wir uns nicht von einer Stelle zur anderen – es existiert nur eine Stelle/ ein Verlangen. Aber du modifizierst und baust es, indem du deine Einstellung so änderst, dass aus dem „Markt“ das „Haus“ wird, in welchem du eine Kerze anzündest, um das „Wunder zu loben“ (Pirsuma de Nisa).

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