Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Das Problem von Links und Rechts ist unser gemeinsames.

In den USA stehen die Wahlen vor der Tür. Und am Morgen des 4. November werden sich einige Menschen freuen, während andere traurig sind. Hoffentlich wird der Konflikt nach der Wahl zu Ende sein und der Präsident kann in einer angenehmeren Atmosphäre arbeiten, als bisher. Vielleicht bringt die bevorstehende Herausforderung die Parteien sogar zur Zusammenarbeit. Diese Herausforderung ist das Coronavirus.

Wer auch immer nach der Amtseinführung im Weißen Haus sitzt, wird einer unlösbaren Aufgabe gegenüber stehen. Sein Volk wird erschöpft sein, das Gesundheitssystem am Rande des Zusammenbruchs und am Schlimmsten wird die allgemeine Aussichtslosigkeit auf den Impfstoff sein. Und wenn die Medizin versagt, wird es niemanden mehr geben auf den sich die Menschen verlassen können, außer auf sich selbst.

Die aktuellen Spannungen und der Hass des amerikanischen Volkes war zwar schon immer gegenwärtig, doch war er nie so sichtbar wie heute. Auch wenn es noch so erschreckend ist, ist seine Offenbarung der erste Schritt zur Korrektur. So wie eine Krankheit vor der Behandlung diagnostiziert werden muss, so muss auch der Hass enthüllt und akzeptiert werden, bevor er heilen kann. Dazu werden bewusste Anstrengung gebraucht. Nur wenn wir uns gemeinsam über unsere negativen Gefühle erheben und die Geschellschaft verbinden, können wir sogar das Virus besiegen. Wenn es uns nicht gelingt, werden die Folgen entsetzlich sein.

Während des Heilungsprozesses sollte als erstes beachten werden, dass jeder Bestandteil der amerikanischen Gesellschaft seine eigene Funktion erfüllt. Es gibt nichts Überflüssiges das Schaden bringt, auch wenn es uns so scheint. Der Trick besteht darin, jeden Bestandteil nicht als Rivalen um Territorium, Macht oder Reichtum zu betrachten. Vielmehr ist jeder ein ergänzendes Element, damit Amerika das mächtige Land sein kann, das es ist.

Wenn wir den menschlichen Körper betrachten, so hat jedes Organ seine eigene Funktion. Trotz ihrer Unterschiede ernähren sie sich von Sauerstoff und Zucker. Wenn sie jedoch, um ihre Versorgung, konkurrieren würden, würde der Körper zusammen mit den siegenden Organen sterben.

Das passiert übrigens auch bei Krebs. Es gibt viele Tumore, die nicht lebensbedrohlich sind. Sie zweigen keine Blutgefäße ab und entziehen den benachbarten Organen keine Nahrung und Energie. Diese Zellansammlungen können jahrelang in unserem Körper verbleiben, ohne ernsthafte Schäden zu verursachen. Aber wenn ein Tumor Blutgefäße abzweigt, die benachbarten Organe schwächt, sich ausbreitet und versucht „die Macht an sich zu reißen“, dann verwandelt ihn dieses „selbstsüchtige“ Verhalten in einen bösartigen Tumor. Und wenn wir ihn nicht entfernen, wird er uns töten.

Das Problem unserer Gesellschaft ist nicht ihre Vielfalt. Sie ist vielmehr die Quelle ihrer Lebendigkeit und Stärke. Das Problem unserer Gesellschaft ist unsere egoistische Einstellung. Jeder denkt mehr Rechte zu haben als der andere, anstatt die Gesellschaft als ein System zu sehen, in dem jeder unverzichtbar ist.

Und was für Amerika gilt, gilt für die ganze Welt. Die Länder erschöpfen die Ressourcen der Erde und kämpfen um die Vorherrschaft. Sie gehen den gleichen Weg, der die amerikanische Gesellschaft zerstört. Es ist sogar noch schlimmer. Heute sind wir an einem Punkt, an dem wir uns gegenseitig vernichten, wenn wir den Kurs nicht wenden. Die Wahl ist einfach: Welt-Verbindung oder Weltkrieg.

Kein Land kann, in der heutigen globalen Welt, auf sich selbst gestellt sein. Selbstversorgung ist ein unerreichbares Ideal. Jedes Land ist von anderen abhängig. Daher ist es wichtig so zusammenzuarbeiten, wie die Organe in einem gesunden Körper. Ohne diesen gemeinsamen Kurs, werden alle Länder zu ihrer früheren selbstsüchtigen Politik zurückkehren und uns in die gegenseitige Zerstörung führen. Wir betreten eine entscheidende Phase der menschlichen Geschichte, in der die Einheit oder die Zerstörung unsere einzigen Auswege sind.

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