Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Das Coronavirus verändert die Realität, Teil 2

„Vertreibe die Bösen; besser für sie und besser für die Welt.“

Kommentar: Die von vielen Regierungen gegen das Coronavirus ergriffenen Maßnahmen haben das Leben der Menschen buchstäblich gelähmt.

Meine Antwort: Die Regierungen haben große Angst um ihre Mitbürger. Wir müssen verstehen, dass sie für die Gesundheit der Bevölkerung und für die Wirtschaft verantwortlich sind. Und die Wirtschaft ist völlig abhängig von unseren Beziehungen und dem internationalen Handel. Das bereitet den Regierungen große Kopfschmerzen. Wenn sie sich bereits dazu entschlossen haben, alle Beziehungen abzubrechen, bedeutet das, dass sie keine andere Wahl haben.

So hat beispielsweise US-Präsident Trump erst neulich angekündigt, dass er alle Flüge von den Vereinigten Staaten nach Europa streichen wird. Ist Ihnen bewusst, was dies für die US-Luftfahrtindustrie bedeutet? Gewiss, er berücksichtigt dies, zumal ihm eine Wahl bevorsteht. 

Er hat wahrscheinlich Daten, die bestätigen, dass er nicht übertreibt. Er hätte gerne eine mildere Entscheidung getroffen, aber offensichtlich hat er solche Informationen, dass er Flüge stoppen muss.

Kommentar: Dasselbe geschieht in dem Land, in dem ich lebe. Israel ist völlig isoliert. Man kann das Land nicht verlassen. Ich habe gehört, dass allein diese Tatsache einen Verlust von vier Milliarden Schekel verursacht, vom Rest ganz zu schweigen.

Meine Antwort: Einige Leute halten dies für eine Übertreibung. Ich denke, dass es unterschätzt wird.

Frage: Es zeigt sich also, dass der einzige Weg, das Virus zu bekämpfen, die Isolation ist. Dies widerspricht jedoch der Tendenz der Naturgesetze, die uns ständig dazu drängt, uns zu vereinen, uns zu integrieren. Wie können Sie das erklären?

Antwort: Ganz einfach. In einer alten kabbalistischen Quelle steht geschrieben: „Vertreibe die Bösen; besser für sie und besser für die Welt“. Und andererseits: „Versammelt die Rechtschaffenen; besser für sie und besser für die Welt“.

Frage: Was ist unsere Sünde?

Antwort: Sie besteht darin, dass wir uns nicht richtig verbinden. In unserer Verbindung wünschen wir einander nichts Gutes; deshalb kann man dies nicht Einheit nennen. Dies kann nur als Verlangen bezeichnet werden, auf Kosten anderer zu profitieren.

Daher kann die Natur in unserer Entwicklung solche Versuche der Vereinigung, des Handels usw. nicht als positiv, richtig und zu einem einheitlichen Zustand führend akzeptieren, den sie für uns festgelegt hat. Sie glaubt, dass eine solche Verbindung für uns und das gesamte Universum schädlich ist. Deshalb macht sie uns in Form von Viren und allen möglichen unangenehmen Exzessen das Leben schwer. Diese Schläge werden so lange andauern, bis wir unsere Einstellung zueinander ändern.

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