Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

DIE WELT VON DER PANDEMIE BEFREIEN

“Der Planet wird nicht zum “alten Normalzustand“ zurückkehren, da weltweit mehr als 14 Millionen Menschen mit dem #Coronavirus infiziert sind,” warnte die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Unter Berücksichtigung der schwerwiegenden wirtschaftlichen Auswirkungen betrachtet die WHO die #Pandemie als den „schwersten“ globalen Gesundheitsnotstand aller Zeiten.  

#COVID-19 ist entstanden, um die alte uns bekannte Welt auszulöschen und eine neue zu entwerfen, und wir dürfen der neuen Welt mit Optimismus und Hoffnung entgegensehen.

Die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schäden durch das #Coronavirus sind mehr als nur eine vorübergehende Krise. Sie stehen für den Zusammenbruch der Welt wie wir sie kannten. Diese uns bekannte Realität zerbröckelt vor unseren Augen. Die führenden Politiker der Welt erkennen, dass sie machtlos sind, die #Pandemie richtig zu bewältigen. Sie stehen mit dem Rücken an der Wand und ihre Köpfe geben keine Ideen mehr her, um die enormen Herausforderungen der Auswirkungen des #Coronavirus zu lösen, da ihre Denkansätze nicht auf die neue Realität abgestimmt sind.

Wir müssen uns daher bewusst machen, dass das Morgen anders als das Gestern sein wird. Nostalgie für die Vergangenheit ist verständlich, doch es bleibt uns nichts anderes übrig, als den Blick nach vorn zu richten, und zwar schnell.

Umkehr der Wahrnehmung

Die alte Welt bricht zusammen, weil ihr Fundament repariert werden muss. Hatten wir in der alten Welt Erfolg, bedeutet das nicht, dass wir dies auch in der neuen Realität haben werden. Um in der neuen Welt überleben und gedeihen zu können, müssen wir unseren Umgang miteinander verändern: von egoistisch zu altruistisch. Die neue Realität verlangt, dass wir uns einer Umkehr unserer Wahrnehmung unterziehen, bei der jeder von uns aufhört, alles aus engstirnigem Eigeninteresse zu berechnen, und stattdessen eine umfassende Vision entwickelt, die das Wohl aller berücksichtigt. 

Das Tempo der menschlichen Entwicklung hat sich in den letzten Jahrhunderten enorm beschleunigt. Sie hat sich in allen Arten von Revolutionen und sozialen Veränderungen manifestiert. Gegenwärtig ertönt auf den Straßen vieler Länder der Ruf nach Solidarität und Gleichheit. Doch selbst Revolutionen werden in der neuen Welt anders verlaufen. Sie werden in erster Linie im Inneren des Menschen stattfinden, in den Köpfen und Gefühlen der Menschen, und nicht auf den Straßen. Das Gefühl zu haben, dass alle Menschen gleichwertig, nahe und in gegenseitiger Rücksichtnahme verbunden sind wird das Ziel sein. Dementsprechend werden wir lernen müssen, andere so zu behandeln, wie wir selbst gerne behandelt werden möchten.

Frühere Revolutionen änderten nur die Hackordnung: Diejenigen, die unwichtig waren, wurden wichtig und diejenigen, die an der Spitze standen, verloren ihren Status. Die nächste Revolution wird anders sein. Ihr Ergebnis wird die Verbindung aller miteinander als Einheit sein.

Wenn wir uns als eins fühlen, werden Sozialsysteme entstehen, die unsere neue Verbindung widerspiegeln. Diese werden durch unsere freiwillige Beteiligung am Aufbau dieses neuen Systems, dieses weiter fördern. Bleiben wir jedoch in der Entwicklung zur Einheit im Rückstand, wird die Natur uns den Aufbau von mehr verbindenden Systemen mühsam gegen unseren Willen aufzwingen. So werden wir allmählich Zeuge der Auflösung der egoistischen Gesellschaft hin zu einer altruistische Gesellschaft, in der alle Teile gleichwertig und in gegenseitiger Ergänzung miteinander verbunden sind.

Die Methode zur Umkehrung der menschlichen Natur

Wie lange wird die fragliche Änderung dauern? Das hängt von uns ab. Heute sind wir sowohl gesellschaftlich als auch persönlich sehr weit von diesem Ziel entfernt. Nichts widerspricht der menschlichen Natur mehr, als an das Wohl anderer, als wäre es unser eigenes, zu denken. Doch unsere Entwicklung erfordert einen solchen Wandel. Will die Menschheit das 21. Jahrhundert überleben, steht sie heute vor der Herausforderung, ihre Integrität mit der Natur in Einklang zu bringen. 

Doch wie wird es möglich sein, unsere egoistische Sichtweise umzukehren? Die Methode zur Umkehrung der menschlichen Natur lässt sich anhand eines Beispiels erklären:

Unter den gegenwärtigen Umständen machen wir uns Sorgen, dass wir uns mit dem #Coronavirus durch andere anstecken könnten. Wir beschließen Maßnahmen zu ergreifen, um uns zu schützen, wie das Tragen von Gesichtsmasken und das Abstandhalten zu andern. 

Die Umkehr – von der inneren Sorge für sich selbst, zur Besorgnis gegenüber dem Äußeren, den Andern, sähe folgendermaßen aus: Wir befolgen genau dieselben Maßnahmen wie zuvor, ändern jedoch unsere Absicht. Wir denken nicht in erster Linie uns selbst, sondern daran, dass wir “unseren” Virus nicht auf andere übertragen wollen. 

Es ist kein Zufall, dass es uns derzeit nicht möglich ist, das #Coronavirus loszuwerden, da dies ein Maß an gegenseitiger Verantwortung und Garantie erfordern würde, das wir nicht aufbringen können. Diese globale #Pandemie könnte sich darum als einer der ersten in einer Reihe von Schlägen erweisen, die uns mit immer größerem Nachdruck zeigen werden, dass wir aus Sicht der Natur alle eins sind. Eine positive Zukunft hängt deshalb davon ab, dass wir uns umeinander kümmern werden, als ob wir Mitglieder derselben Familie wären. 

Wir sollten darum versuchen darüber nachzudenken, was es bedeutet, sich anderen gegenüber positiv zu verhalten. Nicht nur jenen gegenüber, die uns von Natur aus nahe und lieb sind, sondern genauso denjenigen gegenüber, die uns fremd und feidlich erscheinen. Was wir um der anderen Willen tun, wird immer zu uns zurückkommen, denn jedes Detail im ganzen System existiert in Abhängigkeit von allem und allen in einem einzigen, vollständigen Ganzen. Wenn wir als ein einziger Körper funktionieren, werden wir erfahren, was gutes Leben ist. Die Kraft der Natur wird in unsere Verbindungen einfließen, und die Welt wird von Fülle, Gesundheit und Sicherheit erfüllt sein und uns allen ein bis jetzt unbekanntes Leben schenken.

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