Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Spirituelle Arbeit'

Neues Leben 1240 – Mentale Stärke in der Ära des Coronavirus

Neues Leben 1240 – Mentale Stärke in der Ära des Coronavirus

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

Wir haben die Welt, die wir kannten, verloren und treten in ein kreisförmig aufgebautes System ein, in dem jeder mit jedem verbunden ist. Die Coronavirus Krise entsteht aufgrund unserer egoistischen Haltungen zueinander. Wir haben einen Mangel an Rücksicht gegenüber anderen und gegenüber der Natur. Unsere Beziehungen und Gedanken übereinander beeinflussen das gesamte System der Natur. Positives Denken und Hobbys können helfen, aber wir dürfen die negativen Phänomene nicht ignorieren, da wir diejenigen sind, die sie verursacht haben. Wir brauchen eine bewusste Geisteshaltung, um ein Gleichgewicht in unserem Leben zu erreichen. Gute Beziehungen zwischen uns erzeugen mentale Stärke und Heilung für alle.

[265051]

Aus KabTVs „Neues Leben 1240 – Mentale Stärke in der Ära des Coronavirus“, 18.05.2020

Wir gebären uns selbst in einer neuen Welt

Wir leben heute in einer Welt, die sich direkt vor unseren Augen verändert. Unser ganzes Leben lässt sich in zwei Phasen einteilen: vor und nach dem Coronavirus.

Das Leben verlief nach einer etablierten Routine und plötzlich hat das Virus eine dramatische Veränderung bewirkt und die gesamte Menschheit in einen neuen Zustand versetzt, der immer noch als globale Krise empfunden wird.

Die Krise weitet sich aus und verschärft sich und es ist noch unklar, wohin sie führen wird, aber eines ist klar: Sie führt uns in eine neue Welt, die wir noch nicht kennen. Diese Krise ist wie eine Geburt. Das Wort „Krise“ (Mashber) stammt vom Namen des Steins auf dem Frauen in der Antike Kinder zur Welt brachten. Die Krise ist der Ort einer neuen Geburt, der gegenwärtige Zustand, den wir Krise nennen, ist die Geburt einer neuen Welt.

In der Menschheitsgeschichte hat es viele verschiedene Krisen gegeben, aber bisher hat keine von ihnen die Welt so dramatisch verändert. Es hat nur einige Veränderungen in der Form der menschlichen Gesellschaft gegeben. Die heutige Krise ist die erste wirkliche Krise, auch wenn sie bisher nicht sehr ernst erscheint, denn es handelt sich weder um einen Krieg, noch um einen Meteoriten, oder um eine Massenvernichtung.

Und doch können wir von einer Krise sprechen, gerade weil vor unseren Augen eine neue Welt geboren wird. Bald werden wir sehen, wie sich die menschliche Gesellschaft, wir selbst, unsere Familien und unsere Haltung gegenüber der Welt verändert haben. Die innere Welt des Menschen, seine Wahrnehmung zur Realität werden sich verändern, so dass wir eine neue Welt sehen werden.

Wir sehen sie noch nicht. Es ist wie bei einem Baby, das im Bauch der Mutter ist und die Welt noch nicht sieht, auch noch nicht direkt nach der Geburt. Es entwickelt sich sein Gehör und sein Sehvermögen, es wird reagieren, wenn es wächst und die Welt kennen lernt.

Auf die gleiche Weise müssen wir Erwachsenen geboren werden, unsere Wahrnehmung und Sichtweisen ändern, um die neue Welt zu sehen. Das wird bald geschehen.

Die Geburtswehen sind ein riesiger, unvergleichlicher Schmerz, das Gefühl, dass der ganze Körper zu explodieren droht. Einerseits handelt es sich um einen sehr ernsten, kritischen Zustand mit Lebensgefahr, andererseits sehen wir, dass es keine Wahl gibt: Die Natur zwingt uns, sie zu durchlaufen.

Die Geburt eines Kindes beruht auf dem natürlichen, angeborenen Wunsch einer Frau, Kinder zu bekommen. Darüber hinaus gibt es eine öffentliche Meinung, die eine Frau motiviert, ein und mehrere Kinder zu bekommen. Die Natur gibt einer Frau viel Kraft, um die Geburtswehen zu ertragen, es ist ein schwieriger und gefährlicher Zustand.

Die gesamte Menschheit befindet sich mit dem Coronavirus in der Krise – sowohl Männer als auch Frauen. Die Frau macht dem Mann immer Vorwürfe, da er die Qualen der Geburt nicht kennt. Jetzt können die Frauen zufrieden sein: Männer werden echte, schwere Wehen durchmachen. Sie werden das Gefühl haben, dass die Krise sie erwürgt und sie daran hindert, sich ihr zu stellen: Man ist von innen heraus zerrissen und kann nichts tun.

Wir werden dann mithilfe von Gebet und Verbindung zur Geburt kommen können. Das wird eine sehr schwierige und besondere Geburt werden, denn wir bringen uns selbst in einer neuen Welt zur Welt: Wir überschreiten die Grenze der spirituellen Welt und werden in einer neuen Form geboren.

Aus der TV-Sendung „Frauen in der neuen Welt, “09.07.2020

[268285]

Neues Leben 1239 – Das Coronavirus und die menschliche Evolution

Neues Leben 1239 – Das Coronavirus und die menschliche Evolution

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

Die Natur erschafft den Menschen als gut, aber unser egoistisches Verlangen, andere zu beherrschen, macht uns schlecht. Menschen, die andere beherrschen, sind stark und reich und haben keine Unterstützung durch die integrale Kraft, die in der Natur zu finden ist. Sie werden nicht überleben. In der zukünftigen Welt werden Menschen, die es verstehen, ihr Ego zu überwinden, an andere denken und die Gesellschaft zur Einheit zu führen, als stark erachtet werden. Liebe ist das wichtigste Element zum Überleben, weil wir in einer globalen und integralen Welt leben. Verbindung mit der allgemeinen Kraft der Natur hängt vom Geben von Gutem an andere ab. Ein Mensch, der sich auf diese Weise entwickelt hat, wird sich als König der Welt fühlen.

[264939]

Aus KabTVs „Neues Leben 1239 – Das Coronavirus und die menschliche Evolution“, 14.05.2020

Die Kultur des gegenseitigen “Auslöschens” oder wie wir lernen können einander zu akzeptieren

Sollten wir Menschen und ihre Ideen auslöschen, wenn wir mit ihnen nicht einverstanden sind? Dies ist zum Dilemma unserer Zeit geworden. Die so genannte „Cancel-Kultur“, die darin besteht, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens die Unterstützung für ihre Meinungen oder Handlungen zu entziehen, ist bereits ein Trend, der das Internet überschwemmt. In Zeiten, in denen sich das Leben aller um die gleichen Kämpfe und Herausforderungen dreht, müssen wir unsere Spaltungen aufheben. Stattdessen sollten wir uns unsere Unterschiede anerkennen machen und ein Umfeld der Akzeptanz schaffen. Unser gemeinsames Schicksal steht auf dem Spiel.

Öffentliche Attacken auf Prominente, Wissenschaftler, Personen des öffentlichen Lebens oder Unternehmen wegen einer Äußerung, die als beleidigend angesehen werden könnte – sind zur neuen Norm in den soziale Medien geworden. Niemand bleibt von Aufrufen nach Beendigung der eigenen Karriere oder Strafen bis hin zum völligen Boykott verschont, wenn seine Ansichten bestimmten Gruppierungen nicht gefallen. Wo endet die Meinungsfreiheit und wo beginnt das Recht, andere zunichte zu machen?

Wir leben in einer Zeit, in der unser Ego – unsere egozentrische Vision – jede Grenze sprengt und jeglicher Zurückhaltung und Kontrolle entbehrt. Das Ego will andere nicht anhören oder abweichende Ansichten berücksichtigen. Es ist nicht bereit, Fakten oder kontroverse Themen auf zivilisierte Weise zu diskutieren. Mit anderen Worten: Wir haben kein Interesse daran, eine gemeinsame Idee zu bilden, uns auf halbem Weg (oder auch nur zu einem Bruchteil) zu treffen, um eine gemeinsame Basis zu finden. Das Ego gibt nicht so leicht auf, denn was für uns zählt, ist unser eigener Standpunkt. Das ist die einzige Wahrheit.

Die Abschaffung des Anderen ist so tief in die moderne Gesellschaft eingedrungen, dass es keine Chance auf eine Einigung, auf einen zivilisierten Gedankenaustausch oder auf einen fruchtbaren und bereichernden Diskurs gibt. Es ist sehr bedauerlich zu sehen, wie weit wir uns von einer Diskussionskultur entfernt haben, von aufrichtiger Offenheit und wie stur wir zunehmend sind. „Ich werde regieren“ ist der Ruf der Stunde.

Die Tendenz, andere auszuschalten, ist häufig auch in Fernseh-Talkshows und an runden Tischen zu beobachten. Die Gäste schreien ihre kurzen Attacken so schnell wie möglich heraus, weil andere sie sonst überhaupt nicht zu Wort kommen lassen. Es wird dazu ermutigt, Meinungen lauter, schärfer und schneller als der andere zu äußern. Logik und Inhalt spielen keine Rolle. [Rest des Beitrags lesen →]

Auf die Aktivitäten der Natur achten

Frage: Wir sprechen über viele Probleme, Katastrophen und die Möglichkeit von noch größeren Unglücken, die über die Welt hereinbrechen könnten. Was wäre für Menschen, gut und optimistisch zu sagen, die darauf achten was Sie tun, zuhören was Sie mitteilen und lesen was Sie schreiben?

Antwort: Ich rate allen Menschen dazu, darauf  zu achten, was die Natur mit uns macht.

Die Natur ist ein Lebewesen, sie bringt uns zur Welt und schließt uns in sich ein. Ihre Stufe ist höher als unsere. Aus diesem Grund gibt es nichts an uns, was nicht von der Natur stammen würde. Wir müssen darauf achten, was sie von uns verlangt.

Wir dürfen uns der Natur gegenüber nicht unwürdig verhalten. Wir dürfen uns ihr nicht wie zu etwas Unbelebten oder Pflanzlichem verhalten, sondern wie zu dem höchsten Wesen. Wir müssen verstehen, dass sie intelligent, selektiv und bewusst handelt, um uns zur nächsten Stufe zu bringen.

Die Natur hat uns aus dem Nichts, aus Null entwickelt. Sie hat uns zu dem gegenwärtigen Zustand gebracht und bildet uns weiter aus. Wir dürfen nicht annehmen, dass unsere Evolution zu Ende ist. Wir müssen zu dem letzten Zustand, zu einer vollständigen Interaktion zwischen uns und der Natur kommen. Diesen Schritt müssen wir jetzt tun.

Diesen Wandel können wir entweder unter dem Einfluss der brachialen Kraft der Natur oder vernünftig und bewusst tun. Ich glaube, dazu sind wir bereits gekommen. Jetzt hängt alles davon ab, wie wir diese Möglichkeit allen Menschen erklären und sie mitreißen können.

Frage: Heißt das, dass die Menschen nicht nur eine Chance haben, sondern Sie glauben daran, dass sie diese Chance ergreift und die richtigen Lösungen und Handlungen findet?

Antwort: Natürlich.

Aus dem TV-Programm „Gespräche mit Leonid Macaron und Dr. Michael Laitman über die internationale Lage“, 18.06.2020

[268233]

Rettet unser Zuhause: Den Planeten Erde

Ganze Stadtviertel sind von Feuer umzingelt; Tausende wurden aus ihren Häusern in Kalifornien evakuiert. Ein historisches und außergewöhnliches Sommergewitter und einzelne massive Blitzeinschläge in Kombination mit rekordverdächtiger Hitze entzündeten verheerende Brände im gesamten Gebiet des „Golden State.“ Das Death Valley meldete Temperaturen von 130°F, was vermutlich die höchste jemals auf Erden gemessene Temperatur ist, welche dem Klimawandel zugeschrieben wird. Andere Naturkatastrophen rund um den Globus gefährden unsere Existenz. Was versucht uns die Natur zu sagen? Ihre Botschaft ist klar. Wir sind unerwünschte Gäste auf diesem Planeten, solange wir Menschen uns nicht ändern.

Die globale Erwärmung verursacht nicht nur Brände, landwirtschaftliche Probleme, Wasserknappheit und bedroht bestimmte Arten vom Aussterben. Sie wird auch dafür verantwortlich gemacht, dass die Gletscher in Grönland und anderen Orten so weit abschmelzen, dass es kein Zurück mehr gibt und die Meeresspiegel gefährlich ansteigen. Angeblich können wir Maßnahmen zur Bekämpfung der globalen Erwärmung ergreifen, wie etwa die Reduzierung der Abgasemissionen im Industriesektor, aber es gibt so viele wirtschaftliche und persönliche Interessen, dass tatsächlich sehr wenig getan wird.

Wenn sich das Ökosystem weiterhin so rasant verschlechtert, könnte die Hälfte der Menschheit aussterben, und jene Hälfte, die überlebt, wird ihre Lebensweise von Grund auf ändern müssen. Die Fortsetzung unseres „business as usual“ Ansatzes trotz des Aufschreis der Erde ist höchst gefährlich.

Der Mensch ist ein sehr empfindliches Wesen. Er braucht so viele Bedingungen zum Leben und unzählige Faktoren beeinträchtigen ihn: Erdbeben, Stürme, Seuchen. Die Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, sind von globaler Tragweite; daher erfordern die Lösungen ein globales Denken. Ja, Denken. Alles beginnt mit unseren Gedanken.

Die Menschen denken nur an sich selbst, daran, was sie heute quält und was große Gewinne abwerfen kann.  Außerdem scheitern internationale Organisationen, die unseren Planeten schützen sollen, immer wieder an dieser Aufgabe. Jedes Land entwickelt eifrig Waffen und wirtschaftliche Macht bekämpft andere in allen nur erdenklichen Bereichen und denkt, dass man auf diese Weise Kontrolle erlangen wird. Sofern eine ökologische Katastrophe uns nicht direkt betrifft, ist uns das egal.

Wir haben immer noch nicht realisiert, dass unser Planet unser gemeinsames Zuhause ist und was auch immer auf ihm geschieht, eine endlose Kette von Reaktionen zur Folge hat, welche letztendlich Auswirkungen auf uns haben werden. Wir werden irgendwann begreifen müssen, dass die Probleme mit der egoistischen Natur des Menschen zusammenhängen, der aus einer individualistischen, ich-bezogenen, ausbeuterischen und engstirnigen Vision heraus handelt, die alles für sich behalten will. Solange wir nicht individuelle und nationale Grenzen überwinden und anfangen, global zu denken, wird nichts helfen. [Rest des Beitrags lesen →]

Wofür opfert man sich?

Frage: In der Welt gibt es inzwischen viele Beispiele dafür, dass man sich selbst opfert, um andere zu retten. Die Ärzte, die Kranke retten, arbeiten rund um die Uhr, manchmal ohne Schutz. Viele Prominente bekunden der Welt gegenüber, dass sie bereit sind, sich selbst und ihr Kapital zu opfern.

Sie sagen auch, dass man sich ändern und seinen Egoismus hergeben muss. Besteht darin die Freiheit der Wahl?

Antwort: Nein, das ist etwas anderes. Obwohl ich solche Beweggründe begrüße, handelt es sich nicht um einen korrigierten Zustand der Menschheit.

Es geht darum, dass die Menschheit ihre Beziehung zueinander, ihre Einstellung zu Egoismus und Altruismus korrigieren muss, nicht in einer kurzen Reihe von Handlungen, die Kranke oder etwas anderes betreffen.

Es gibt Menschen, die aus Egoismus bereit sind, andere zu töten, damit sie keine Grünflächen zerstören oder die Umwelt verschmutzen. Wir sehen, dass all diese Bewegungen für eine grüne Natur und für saubere Luft absolut egoistisch sind. Und zwar so sehr, dass Menschen mit leidenschaftlichem Egoismus bereit sind, in das Leben eines anderen Menschen einzugreifen, der im Gegensatz zu ihnen ein anderes Verständnis davon hat, was gut ist.

Frage: Sind Sie der Meinung, dass Hilfen in Extremsituationen, wie bei Pandemien oder Wirtschaftskrisen selbstverständlich sein sollen? Wird das nicht als Korrektur bezeichnet?

Antwort: Ja. Wir müssen nur erkennen, wie sehr uns unsere Natur gegeneinander ausspielt und wir müssen lernen, menschliche Handlungen richtig zu charakterisieren.

Wenn es mir schwer fällt, einen Kranken anzuschauen, und ich deshalb Geld für seine Behandlung ausgebe, dann heile ich im Endeffekt nicht ihn, sondern lediglich meine Schmerzen für ihn. In der Kabbala geht es um eine tiefere Korrektur unseres Wesens.

Frage: Ich muss also gute Taten tun, nicht weil ich mit dem Kranken mitfühle, sondern weil ich darüber stehe. Muss ich das trotzdem für ein höheres Ziel tun, selbst wenn ich mit dem Menschen in keiner Beziehung stehe?

Antwort: Genau aus diesem Grund.

Aus der TV-Sendung „Die Zeit des Post-Coronavirus“, 30.04.2020.

[268281]

Sind die Menschen für einen spirituellen Wandel bereit?

Frage: Es scheint, dass die Menschen von heute zumeist noch nicht für die Wahrnehmung hoher spiritueller, abstrakter Werte bereit sind. Vielleicht sollten wir über die Vereinfachung eines bestimmten Verhaltenskodexes, der von den meisten Menschen verstanden wird nachdenken?

Antwort: Ich verstehe Sie und in einem Punkt stimme ich Ihnen zu. Wenn große Probleme auf uns zukommen und die ganze Welt darunter leidet, wird man verstehen, dass wir uns in globaler, integraler und gegenseitiger Verbindung befinden und dann müssen wir etwas unternehmen.

Man kann nicht sagen, ob dann die Menschen dafür bereit sind oder nicht. Sie werden nie für einen spirituellen Wandel bereit sein. Auf keinen Fall! Sie werden es nicht schaffen. Das Leben wird sie aber dazu zwingen. Ich glaube, dass es noch in dieser Generation sein wird.

Aus dem Unterricht, 17.05.2020

[267359]

Jetzt ist die Zeit für Freiheit!

https://www.laitman.com/wp-content/uploads/2008/03/michael-laitman_42.jpg

Ich habe viele Briefe erhalten, in denen die Menschen ihre Zukunftsängste ausdrücken…

Unsere Wahrnehmung der Welt hängt von unserem Verständnis darüber ab, was hier geschieht. Wenn wir den Plan des Schöpfers verstünden, würden wir Glück, Sicherheit und Perfektion entdecken.

Vor dem 21sten Jahrhundert hatte die Menschheit keinen freien Willen! Wir hatten keinen freien Willen in unserer Entwicklung, da diese automatisch von unserer ständig anwachsenden egoistischen Motivation vorangetrieben wurde, bis diese schließlich ihre Spitze erreichte.

[Rest des Beitrags lesen →]

Egoistischer Fortschritt vs. Spiritueller Fortschritt

https://www.laitman.com/wp-content/uploads/2008/03/michael-laitman_37.jpgDiese Frage habe ich von Hanna als Reaktion auf den Post „Warum die Kabbala uns abstößt“ erhalten: „Ich dachte, dass die Existenz innerhalb des Egoismus nur ein Schatten einer weit entfernten Reflektion des Schöpfers ist, so dass der Schöpfer eigentlich „kein Elend verursacht… es ist unsere Unfähigkeit richtig wahrzunehmen, nicht wahr? Was ich als einen Kampf in mir verspüre, ist eigentlich die Tatsache, dass ich mich auf die meisten meiner Wahrnehmungen – was den Weg zur Wahrheit anbelangt – nicht verlassen kann und trotzdem bin ich dazu gezwungen, mich vorwärts zu bewegen.“

Meine Antwort: Wenn wir uns weiterhin egoistisch entwickeln und in unserer angeborenen egoistischen Natur verblieben, würden wir uns mit allem, was wir wissen, in dem uns vertrauten egoistischen Verständnis der Welt bewegen. Wenn wir uns jedoch in Richtung Spiritualität entwickeln wollen, müssen wir unsere egoistische Natur verlassen und in eine gegenteilige, unbekannte Natur eintreten. Das bedeutet, dass wir „in der Dunkelheit“, d.h. in Eigenschaften und Gefühlen, die wir bisher noch nicht wahrnehmen, voranschreiten müssen, bis wir diesen neuen Eigenschaften gerecht werden, und in ihnen zu leben lernen.

Kabbala Akademie