Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Tora'

Vom Schöpfer diktiert

Frage: Wie können wir das Studium der Tora durch frühere Eindrücke und Kenntnisse beschränken? Wie kann man diesen Ansatz auf alle Aspekte der Methode anwenden?

Antwort: Man wird es nach und nach lernen. Das Wichtigste ist, keine Angst vor einer neuen Herangehensweise zu haben und immer eine neue Einstellung zum Schöpfer und zu dem was das Buch sagt, einzufordern.

Im Grunde genommen sind damit die Tora, die Neviim (Propheten), die Ketuvim (Schriften), also die heiligen Quellen gemeint, denn in ihnen steckt die Kraft des Schöpfers, in die alle anderen Details gekleidet sind.

Frage: Welche Analysen muss jeder durchführen, damit das Licht neue Reshimot in ihm offenbart?

Antwort: Das hängt davon ab, was er will, wie er sich zu dem verhält, was die Orginalquellen sagen. Die Tora wurde vom Schöpfer diktiert. Aus diesem Grund kann der Mensch beim Lesen der Tora sehen, hören und verstehen, was der Schöpfer über ihn denkt und was er ihm vermitteln will.

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Aus der Lektion aus einem Artikel des Buches Shamati

29.03.2024

Zwei Kanäle zur Informationsbeschaffung

Kommentar: Es gibt zwei Kanäle, um Informationen zu erhalten, die geschriebene und die mündliche Tora. Die geschriebene Tora ist eine Erweckung von oben, die mündliche Tora ist eine Erweckung von unten.

Beide Kanäle sagen, was man tun muss um voranzukommen. Allmählich, indem wir sie lernen und nicht darüber sprechen, welcher Teil es ist, der schriftliche oder der mündliche, kommen wir immer weiter voran.

Die schriftliche Tora ist das, was wir in den Quellen lesen, die mündliche Tora ist das, was unsere Weisen uns mündlich weitergegeben haben. Das heißt, sie haben Informationen weitergegeben aber verboten, sie aufzuschreiben.

Frage: Verstehen wir das richtig, dass die schriftliche Tora mit dem Verstand und die mündliche Tora mit dem Herzen wahrgenommen wird?

Antwort: In mancherlei Hinsicht ist das richtig. Es gibt aber in Beiden das Gefühl als auch den Verstand.

Frage: Welche Tora prägen wir uns ins Herz ein, damit sie uns als Schlüssel zur Verschmelzung mit dem Schöpfer dient?

Antwort: die geschriebene Tora.

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Aus einer Lektion über einen Artikel aus dem Buch Shamati, 28.03.2024

Damit die Tora uns bewahrt

Die gesamte Arbeit ist nur dort, wo es zwei Wege gibt, wie wir (in der Schrift) finden: „‚Und er soll in ihnen (den Geboten) leben und nicht durch sie sterben“ (Baal HaSulam. Shamati 188. Die ganze Arbeit ist nur dort, wo es zwei Wege gibt)

Frage: Warum wird gesagt, dass wir zwei Wege haben? Wir haben nur einen Weg – den Weg der Kabbala.

Antwort: Die Wahrheit ist, dass wir die Gesetze der höheren Welt, die uns lenken, befolgen müssen. Es gibt Bedingungen, die es uns ermöglichen, verschiedene andere Anforderungen (außer der drei Gebote), zu befolgen.

Das Wichtigste davon ist, dass der Schöpfer der Eine, der Einzige ist, es gibt niemanden außer Ihm. Deshalb sollte man zuerst darauf bestehen und an diesem Gebot arbeiten. Alles andere hängt davon ab, in welchem Zustand sich der Mensch befindet.

Deshalb steht geschrieben, dass unsere ganze Arbeit nur dort stattfindet, wo es zwei Möglichkeiten gibt: die Gebote zu erfüllen oder nicht. Wie es geschrieben steht: und er wird durch sie leben und nicht in ihnen sterben.

Das bedeutet, dass es uns nicht erlaubt ist, den Schöpfer in Dingen zu heiligen, die nicht erforderlich sind. Der Begriff „sterben, aber nicht übertreten“ gilt nur für die drei Gebote, die Unzucht, Blutvergießen und Götzendienst heißen. Wir stellen gleichzeitig fest, dass die ersten Gerechten ihr Leben für die Erfüllung der Gebote gaben.

Das heißt, alles, was der Mensch zu tun hat und dazu steht, ist, seine ganze Kraft in die Verwirklichung der Gebote zu investieren oder sogar in den Tod zu gehen. Das ist die ganze Arbeit, denn zu dem Zeitpunkt, an dem der Mensch die Tora befolgen muss, zeigt sich die schwere Last, d.h. die ganze Schwere der Erfüllung der Tora. Zu der Zeit, in der die Tora den Menschen schützt, ist es nicht so schwer für ihn.

Wie es heißt: Die Seele des Menschen wird ihn lehren. Wenn ein Mensch vorankommt und ihm alle Möglichkeiten zum weiteren Vorankommen offenbart werden heißt es, dass die Tora den Menschen lehrt und ihn beschützt.

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Aus dem Unterricht über einen Artikel aus dem Buch Shamati, 19.03.2024

„Die Stimme der Kindern, die sich mit der Tora beschäftigen.“

Wer ist es, der die Existenz der Welt aufrechterhält und die Offenbarung der Vorväter hervorruft? Es ist die Stimme der Kinder, die sich mit der Tora beschäftigen und dank dieser Kinder wird die Welt gerettet. (Vorwort zum Buch Sohar, Artikel „Die Blumenknospen„)

Frage: Wie wird die Welt durch die Stimme der Kinder, die sich mit der Tora beschäftigen, gerettet?

Antwort: „Ihre Stimme wird gehört“ bedeutet, dass die Schöpfung bereits in Erscheinung tritt. Das ist die höchste Stufe auf dieser Etappe der Entwicklung der Seele. Deshalb geschieht alles was geschieht, um ihretwillen.

„Die Stimme der Kinder, die sich mit der Tora beschäftigen“ sind die Embryonen, die jetzt als Säuglinge zu erwachen beginnen. Sie haben in gewisser Weise die Stufe der Ähnlichkeit mit dem Schöpfer erreicht, d.h. sie gleichen Ihm mit ihrer Stimme (ihrer Reaktion) an.

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Aus der Fernsehsendung „Vorwort zum Buch Sohar“, 07.01.2024

Der Unterschied zwischen physikalischen und spirituellen Gesetzen

Frage: Das erste Gebot der Tora lautet, den Schöpfer zu fürchten. Sollte man Angst haben, dass man nicht in der Lage sein wird, die Gebote des Schöpfers zu erfüllen?

Antwort: Ja, denn die Gebote des Schöpfers sind Naturgesetze. Wenn man sie befolgt, fühlt man sich im Einklang mit der Natur. Wenn man sie nicht befolgt, spürt man die negativen Folgen.

Frage: Gibt es eine Wahl, ob man sie erfüllt oder nicht? Es sind keine Gesetze wie das Gesetz der Schwerkraft, an das man sich halten muss?

Antwort: Es sind etwas andere Gesetze, aber sie haben die gleiche absolute Wirkung wie die physikalischen Gesetze. Wenn wir sie ignorieren, werden wir dafür bestraft.

Wir müssen bedenken, dass die Gesetze der Tora die Beziehung des Menschen zur Welt und seine eigene Art betreffen. Darin unterscheiden sie sich von den physikalischen Naturgesetzen, die sich auf die Stufe der unbelebten, pflanzlichen und tierischen Natur, einschließlich des Menschen, beziehen.

Die Gesetze, die wir in der Kabbala studieren, beziehen sich hauptsächlich auf die Beziehung zwischen den Menschen untereinander und zwischen den Menschen und dem Schöpfer (der höheren, kontrollierenden Kraft).

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Aus der Fernsehsendung „Vorwort zum Buch Sohar“, 10.12.2023

Die Geschichte von Adam und Eva


Frage: Warum sagt in der Geschichte von Adam und Eva die Tora nicht aus, dass der Schöpfer hinter allem steht? Dann würden wir sofort verstehen, dass Er in Seiner ersten Gestalt sagt: „Iss nicht vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen“. In der zweiten Erscheinung als Schlange sagt er: „Iss!“, dann wieder als Gestalt Gottes: „Warum hast du gegessen?“ – Warum wird das nicht so geschrieben?

Antwort: Damit man als Ergebnis ihrer jahrtausendlangen Entwicklung begreift, was es ist. Man versteht es nicht durch diese Geschichten, sondern aus der Tatsache heraus, dass man sich ändern muss.

Wenn es nur um ein Buch ging, würde man es lediglich lesen: „Ja, so funktioniert die Natur“. Es würde nichts bringen. Wenn man aber selbst leiden und alles enthüllen muss, wobei diese Enthüllung aus einem selbst kommen muss und nicht, weil man es von jemand anderem gehört hat – dann gehört einem dieses Wissen.

Man muss diese Geschichte in sich selbst offenbaren, das ist alles! Es ist auf keinen Fall eine Geschichte, die man von außen hört.

Selbst wenn man sie vorgelesen bekommt, wird man nichts hören. In dem Maße, in dem man beginnt, sich innerlich zu verändern, die eigene Schlange in sich zu entdecken, ihren Widerspruch mit dem Zweck der Schöpfung, mit dem Schöpfer und die verschiedenen Eigenschaften in sich erfasst: die Eigenschaft des Schöpfers, die Eigenschaft der Schöpfung, der Schlange, des Menschen, die Eigenschaften von Adam und Eva (Hava) – wenn man all diese Definitionen in sich zu erkennen beginnt, dann verbindet sich diese Geschichte in einem, jedoch nicht vorher.

Alles muss von innen heraus geboren werden.

Aus dem Fernsehprogramm „Die Kraft des Buches Zohar“ Nr. 16

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Zwei Stufen der Auslegung der Tora


Frage: Macht es Sinn, dass die Bedeutung des hebräischen Wortes „evel“ sowohl in eine Richtung („das Geben“) und in die andere Richtung („Eitelkeit“) geht?

Antwort: Natürlich! Denn so entfaltet sich unser Egoismus. Dieser Begriff ist falsch übersetzt und zwar egoistisch. Jedes Wort hat zwei Bedeutungen, bezogen auf die spirituelle und auf der materiellen Ebene.

Da wir uns auf der materiellen Stufe befinden, interpretieren wir alles, da wir es mit unseren irdischen Augen betrachten, für uns selbst und deshalb haben alle Worte nur eine irdische Bedeutung. Wenn man es von der Stufe des höheren Lichts, von der Stufe des Schöpfers ansieht, dann bekommt das alles eine ganz andere Bedeutung.

Daher kann jedes Wort in jede beliebige Richtung gedreht werden. Sowohl die Tora als auch die Schriften der Propheten und die Heilige Schrift, alle drei Bücher sind so geschrieben, dass deren Verständnis von der Stufe der Person abhängt, die sie liest. Für den einen sind es nur Geschichten, die alle möglichen materiellen Handlungen des damaligen Volkes beschreiben, für den anderen sind es spirituelle Handlungen, die in den Seelen stattfinden und nicht unter den irdischen Menschen. Sie beziehen sich auf die Eigenschaft des Gebens und der Liebe und nicht in Kämpfen und Kriegen.

Wenn man die Tora liest, scheint es einem, dass es einen ewigen Kampf zwischen dem auserwählten Volk und dem Schöpfer gibt, endlose Kriege und Frustrationen, da man die Geschichte in seinen irdischen egoistischen Eigenschaften wahrnimmt.

Wenn man diese Eigenschaften verändert, wird man alles ganz automatisch anders verstehen. Man fängt plötzlich an zu verstehen, dass es darum geht, wie wir uns verbinden müssen. Wenn wir uns verbinden, werden wir mit dem Wissen des Schöpfers, mit dem Gefühl des ewigen, vollkommenen Lebens erfüllt sein.

Aus der Fernsehsendung „Die Kraft des Buches Sohar“ Nr.12

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Tora – Offenlegung der Naturgesetze


Frage: Es gibt viele Kontroversen über das Datum, an dem die Tora geschrieben wurde, ihre Autorenschaft und verschiedene Ansätze zu diesem Thema: religiös, akademisch und kabbalistisch.

Die religiöse Herangehensweise erklärt es ganz einfach: Der Schöpfer, Gott selbst gab dem Volk durch Moses (Moshe) die Tora.

Nach dem akademischen Ansatz gab es, bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Tora im 6. Jahrhundert v. Chr. geschrieben wurde keinen Auszug aus Ägypten.

Interessanterweise heißt es im Buch Sohar: „Als der Schöpfer die Welt erschaffen wollte und sie sich in einem Verlangen vor Ihm manifestierte, schaute Er in die Tora und erschuf sie.“ Das bedeutet, dass die Tora bereits vor der Erschaffung der Welt existierte.

Was sagt die Kabbala dazu? Was ist die Tora, und wer hat sie geschrieben?

Antwort: In der Tat gibt es völlig unterschiedliche Definitionen dessen, was die Tora ist.

Ich vertrete eine absolut klare, allgemein akzeptierte halachische (religiöse) Herangehensweise an alles, was die Niederschrift nicht nur der Tora, sondern auch des Tanach, des Talmuds und andere Quellen betrifft.

Der einzige Unterschied aus Sicht der Kabbala ist, dass die Tora eine Offenlegung von Naturgesetzen ist. Es wird so beschrieben – wie es auf einen Mensch angewendet wird. Im Prinzip sind es die Gesetze der Natur.

Deshalb erfüllen Menschen, die im Verständnis des Schöpfers sind diese Gesetze. Sie spüren sie in sich. Sie haben sich innerlich verändert, für sie sind diese Gesetze die Gesetze ihres Lebens, ihres Verhaltens, ihrer Anpassung an die Welt, ihrer Wahrnehmung der Welt.

Für sie ist die Tora kein Buch, in dem sie blättern, lesen, etwas von dem, was darin steht tun und irgendwie danach handeln, sondern das Gesetz, nach dem sie innerlich existieren, da es ihnen erklärt, wie sie ganz im Einklang mit der Natur sein können. Die Natur oder der Schöpfer ist ein und dasselbe.

Es ist das Gesetz der Kommunikation zwischen den Menschen und zwischen den Menschen und der Natur oder dem Schöpfer.

Aus der Fernsehsendung „Spirituelle Zustände“, 03.06.2019

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Eintauchen in spirituellen Egoismus


Kommentar: In der Tora gibt es zuerst die Schöpfungsakte, und dann, nach zweieinhalbtausend Jahren, wurden die Zehn Gebote für die Menschen abgeleitet.

Meine Antwort: Die Gebote entstehen erst im Menschen nach seiner langen Entwicklung. Es ist sehr schwierig zu verstehen, woher sie kommen.

Der Mensch muss in einen überirdischen, spirituellen Egoismus eintauchen, der Ägypten genannt wird. Das ist es, was dem jüdischen Volk laut dem historischen Epos passierte, als es durch Ägypten ging, in alle egoistischen Eigenschaften eintauchte, sie sah und erkannte, dass er dem Schöpfer entgegengesetzt war.

Andererseits erkannte er, dass er nicht in der Lage war, selbst aus ihnen herauszukommen, und alle seine Eigenschaften standen vor ihm wie der Berg Sinai, der Berg des Hasses, das Gegenteil des Schöpfers.

All dies ist darauf zurückzuführen, dass es unter diesen Eigenschaften einen Punkt gibt, der „Mosche“ (Moses) genannt wird, der Kontakt mit dem Schöpfer hat, und durch Ziehen, wie an einem kleinen Faden, kann sich der Mensch aus diesem Gegensatz in das Ebenbild des Schöpfers herausziehen.

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Aus KabTV’s „Die Kraft des Buches Zohar“ #10

Das Wesen der menschlichen Natur


Frage: Die Menschen haben ihr ganzes Leben lang für die Freiheit gekämpft. In der Erklärung der Menschenrechte steht: „Die Freiheit besteht darin, alles tun zu können, was einem anderen nicht schadet. Sind Sie mit dieser Aussage einverstanden?

Antwort: Insofern es die Grenzen der Natur nicht überschreitet.

Das Problem ist, dass der Slogan „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ von den Menschen auf der Grundlage dessen verkündet wird, was sie durch ihre Erziehung verstehen und was sich vor ihren Augen abspielt. Die Kabbala spricht hingegen von den Naturgesetzen. Das ist viel breitgefächerter und klingt wahrscheinlich anders.

Vom Standpunkt der Natur aus kann der Mensch nicht frei sein, da er in seinem Egoismus feststeckt. Wie kommen wir da wieder raus – darin liegt das Problem. Ich bin von Natur aus so, er ist anders: gut, böse, nervös, eifersüchtig, etc. Wir haben eine Vielzahl von schlechten und guten Eigenschaften. Was sollen wir also tun?

Frage: Im Allgemeinen ist es eine philosophische Frage: Ist die menschliche Natur böse oder gut?

Antwort: Sie ist absolut böse, da ich nur an meinen eigenen Vorteil denke. Vielleicht wünsche ich jemand anderem nichts Schlechtes, aber wenn es für mich von Vorteil ist, dann werde ich ihm/ihr Böses zufügen. Es gibt hier eine „graue Zone“.

Aus Sicht der Kabbala ist ein Mensch, der in dieser Welt existiert, böse! So steht es auch in der Tora, die Natur des Menschen ist ein egoistisches Verlangen, um auf Kosten anderer zu genießen. So sind wir geschaffen! Während Tiere durch ihren Instinkt auf Nahrung, Gesundheit und Fortpflanzung beschränkt sind, will der Mensch die ganze Welt verschlingen, deshalb haben wir keine Handlungsfreiheit. Wir werden vom Bösen beherrscht. Ob es uns gefällt oder nicht, benützen wir andere, da wir so geboren wurden. Hier kommen natürlich die Erziehung, restriktive Gesetze, die Meinung der Gesellschaft hinzu, aber im Allgemeinen ist der Mensch selbst böse.

Die Tora sagt, dass das Böse des Menschen aus seinem Wesen entspringt. Noch bevor er geboren wird, steckt das Böse bereits in ihm.

Aus der Fernsehsendung „Spirituelle Zustände“,29.04.2019

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