Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Wir müssen das Rennen, gegen uns selbst, gewinnen

Wir leben in schwierigen Zeiten, kein Zweifel. Wir scheinen mit jedem und allem in Konflikt zu stehen, mit Familienmitgliedern, Mitarbeitern, innerhalb von Ländern, zwischen Ländern, gegen die Natur, und generell herrscht überall, wohin wir schauen, Chaos. Die einzige Möglichkeit, die Ordnung in unserem Leben wiederherzustellen, besteht darin, an die Quelle zu gelangen, die diese Katastrophen auslöst und den Fluss dorthin zu lenken, wo er hin soll, anstatt überall hin zu strömen und alles in Sichtweite zu ersticken.

Wenn wir nach der Quelle suchen, werden wir sie nirgendwo finden, denn sie liegt weder außerhalb noch innerhalb von uns; sie liegt zwischen uns. Der Kern des Problems ist, dass wir uns gegenseitig hasserfüllt behandeln. Unter Familienmitgliedern, Arbeitskollegen, innerhalb von Ländern, zwischen Ländern, gegen die Natur und generell überall, wo wir hinschauen, gibt Hass den Ton an. Hass zerstört, und wenn er überall den Ton angibt, zerstört er alles.

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Wie man nicht Van Gogh bleibt


Anmerkung: „ Alle Kinder sind Künstler. Das Problem ist ein Künstler zu bleiben, wenn man erwachsen ist“, sagte Pablo Picasso.

Das entspricht dem, was Sie gesagt haben, dass die Fragen des Seins, die Fragen des Lebens: „Warum wurde ich geboren?“ – bereits in einer kleinen Person angelegt ist und aus irgendeinem Grund wieder verloren geht.

Antwort: Ich stimme Ihnen vollkommen zu. Wir verlieren sie nicht, sie bleibt von uns verborgen. Wir wollen uns nicht mit der Frage nach dem Sinn des Lebens beschäftigen: Wozu brache ich das Lebens? Wozu existiere ich? Warum wurde ich geboren?

Für ein kleines Kind ist das übrigens eine sehr dringende innere Frage. Es kann sie nicht stellen, es kann sie auch nicht beantworten, dennoch lebt es mit ihr. Es hat eine sehr ernste Forderung an seine Umgebung, sowohl an seine Eltern als auch an die Menschen. Es hat in jeder seiner Handlungen, ein dringendes Bedürfnis danach. Das kleine Kind, das auf Ihrem Schoß sitzt, verlangt, die Frage nach dem Sinn des Lebens beantwortet zu bekommen.

Frage: Warum verschwindet das alles plötzlich? Das Kind verlangt doch danach!

Antwort: Es entsteht eine Kraft, die „der böse Trieb“ genannt wird und beginnt es zu verwirren.

Frage: Dieser Weg kann nicht reibungslos beschritten werden?

Antwort: Das Kind muss diesen bösen Trieb in sich haben, es muss ihn bekämpfen, nur aus diesem Kampf wird es als Erwachsener hervorgehen. Andernfalls wird es Van Gogh bleiben. Es wird für den Rest seines Lebens zeichnen und sonst nichts.

Frage: Wird das Kind nicht mehr die Frage stellen“ wofür lebe ich“? Sondern lieber viel Geld verdienen….

Antwort: Darin liegt nicht der Sinn des Lebens.

Aus der Fernsehsendung „ Nachrichten mit Michael Laitman“, 22.04.2021

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