Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Die Kreise des Einflusses – der innere und der äußere

Der Mensch kann den Einfluss der Umgebung, die ihn entweder erhebt oder fallen lässt, nicht vermeiden. Somit ist es unmöglich, dagegen zu kämpfen, wenn man sich selbst wichtig ist.

Wenn man unter diesem Einfluss nicht sein möchte, dann sollte man um sich herum eine andere Umgebung aufbauen, die wichtig sein wird. Dann wird man auch seine Einstellung verändern. Unabhängig davon, ob ich bestraft oder gelobt werde, werde ich in erster Linie den Nutzen im Hinblick auf die neue Umgebung entdecken.
Sollte die Bestrafung, einen gewissen Nutzen haben, d.h. mir helfen, das gewünschte Ziel, die gegenseitige Verbindung zu erreichen, dann kann ich die Korrektur genießen.

Wenn mich die Menschen kritisieren, deren Meinung mir wichtig ist, dann komme ich voran. Aber wenn ich sie für meine Feinde halte, dann überzeuge ich mich weiterhin nur von meiner eigenen Schuldlosigkeit.

Ich freue mich, dass sie meinen Weg kritisieren. Dann können die wilden Flüche wie ein Segen wahrgenommen werden.
Angenommen, der Pharao würde dich beschuldigen, dann ist es doch bemerkenswert, weil er dem Schöpfer entgegengesetzt ist! Alles hängt davon ab, unter wessen Einfluss du dich befindest.

Und deshalb soll man sich unter den Einfluss der Umgebung begeben, die man für die spirituelle Entwicklung gewählt hat. Und man soll sich zu ihr sehr feinfühlig verhalten, weil man mit ihrer Hilfe die richtige Richtung verfolgen kann.

Nachdem man eine solche Gemeinschaft gefunden hat, soll ihre Meinung für den Mensch heilig werden. Man nimmt alle ihre Werte an und richtet sein Leben darauf aus.
Wenn ich also anstelle der eigenen Vernunft die höhere Vernunft des Schöpfers bekommen möchte, dann offenbare ich im „Kopf“ der Gruppe, in ihren Wünschen die ganze zukünftige Welt. Ich habe nichts anderes. Sie sind das Kli, worin ich die zukünftige Welt empfangen kann. Deshalb werden die allgemeine Meinung der Gruppe und ihre Werte für mich wichtig.

In meinem Inneren (im Egoismus) kann ich niemals die spirituelle Welt offenbaren, und wenn ich daraus austrete, dann werde ich den eigenen „Kopf“ (Verstand) gegen den allgemeinen Kopf und das Herz der Gruppe tauschen. Darin besteht meine einzige freie Wahl und die einzige Chance, die Spiritualität zu erreichen.

Aus einem Unterricht über einen Artikel von Rabasch, 2.12.2010

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