Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Der kalte Zauber – die kalte Schulter der Natur

Der extreme Kälteeinbruch, den die USA derzeit erlebt, ist wirklich historisch. Aber das ist in diesen Tagen alles andere auch. Die amerikanische Gesellschaft war noch nie so gespalten, zumindest nicht seit dem Bürgerkrieg, die Kluft zwischen den Besitzenden und den Obdachlosen war noch nie so groß. Die Covid-Pandemie hat Amerika zu historischen Einschränkungen gezwungen, die mindestens seit der Spanischen Grippe nicht mehr durchgeführt wurden. Das Ausmaß an Gewalt, Drogenmissbrauch, Nahrungsmangel und Depressionen ist in die Höhe geschossen. In Anbetracht all dessen und wenn man die historischen Brände bedenkt, die den ganzen Sommer und Herbst über im Westen und Mittleren Westen wüteten, erscheint der Kälteeinbruch eher wie eine natürliche Fortsetzung des Trends zum Extremismus, der die USA überrollt, als eine unerwartete Katastrophe. Von der menschlichen Ebene bis hin zur unbelebten Natur bricht alles Rekorde der Intensität, und das ist für niemanden von Vorteil. [Rest des Beitrags lesen →]

Nicht die Verbindung zum Schöpfer unterbrechen

Frage: Was ist der Unterschied nach dem Verlangen „Es gibt niemanden außer Ihm“, für mich selbst oder gemeinsam mit Freunden danach zu streben?

Antwort: Ich verlange vom Schöpfer den Zustand „Es gibt niemanden außer Ihm“ für mich zu erlangen. Ich bringe mich kontinuierlich, Augenblick für Augenblick, dorthin zurück.

Sobald ich einen Kontakt mit dem Schöpfer habe und sage: „Er ist es, der sein Gefühl, seinen Gedanken in mir ausdrückt“, nehme ich dieses Gefühl und diesen Gedanken als meine wahr. In der Sekunde, in der mir das bewusst wird und ich es mir „aneigne“, wird die Verbindung mit dem Schöpfer unterbrochen und es beginnt der nächste Moment.

Deshalb muss ich in jedem Augenblick das Gleiche tun. So kehre ich immer wieder zum Schöpfer zurück, um erneut den Zustand in dem Er in allem mein Ursprung ist, zu erreichen.

Wenn ich das auch noch über die  Gruppe mache, dann sind meine Anstrengungen ein bisschen anders. Es geht darum, ein gemeinsames Kli (Gefäß) zu schaffen, in dem wir den Schöpfer und Seine Größe offenbaren.

Seine Größe offenbaren wir über unsere Widersprüche. Je mehr wir uns durch alle möglichen Unstimmigkeiten und Probleme untereinander, voneinander entfernt fühlen, umso stärker spüren wir die Größe und Erhabenheit des Schöpfers, über all diese Hindernisse hinweg.

Aus dem Unterricht, 11.02.2019

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Ist der Schöpfer gut?

Bemerkung: „Sie behaupten: „Der Schöpfer sei gut“. Mein Sohn starb bei einem Autounfall, er war 17 Jahre alt. Das nennen Sie einen „guten Schöpfer“?! Das werde ich Ihm nie verzeihen!“

Antwort: Ich verstehe Sie. Es gibt viele Menschen, die wie Sie, ein solches Leid erlebt haben und genau wie Sie denken. Wenn Sie das gesamte Ausmaß sehen, dann werden Sie in der ganzen Geschichte der Menschheit keine Person finden, die, nachdem alles offenbart ist, dem Schöpfer die Schuld geben kann.

In der Zwischenzeit können Sie nichts tun.

Frage: Was ist das? Wofür wird dem Mensch eine Korrektur aufgezwungen?

Antwort: Durch solche scheinbaren Schicksalsschläge, die der Schöpfer den Menschen bereitet, korrigiert Er sie.

Frage: Kann der Mensch in diesem Zustand seine Einstellung zum Schöpfer auf einmal ändern? Oder wird er die ganze Zeit in diesem Hass verharren?

Antwort: Nein, er wird es schaffen, aber natürlich nur, wenn er Hilfe von oben erhält.

Frage: Was müssen wir korrigieren? Was bedeutet es, wenn gesagt wird: „Es wird uns die Korrektur gegeben“?

Antwort: Wir korrigieren unsere Einstellung gegenüber dem Leben, dem Tod, dem Zufall und dem Schöpfer. Wir korrigieren unsere Einstellung zu uns selbst. Das Wichtigste das wir korrigieren, ist unsere Einstellung gegenüber dem Universum und zu allem.

Wenn ein Mensch alles der höheren Kraft zuschreibt und versteht, dass es gegen seinen Verstand und sein Verlangen geschieht, es dennoch gerecht und zum Besseren stattfindet, dann wird er korrigiert.

Frage: Kann er aus solchen Zuständen herauskommen?

Antwort: Er kann.

Aus der Fernsehsendung „Nachrichten mit Michael Laitman“, 26.11.2020

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Banker werden verschwinden

Frage: Würden die Banker zulassen, dass das Bankensystem abgeschaltet wird, obwohl es ihnen Profit bringt?

Antwort: Bald wird man sehen, wie es zusammenbricht. Es geht nicht um die Banker, es geht nur um uns. Wenn wir nach Korrektur streben, nach dem Zweck der Schöpfung, um uns über diese kleine, gierige Welt zu erheben, dann werden die Banker einfach verschwinden.

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