Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Verlangen kennen keine Grenzen

Frage: Wie sollen wir uns in den verbleibenden drei Tagen auf den Arava-Kongress vorbereiten?

Meine Antwort: In erster Linie ist das Verlangen nicht materieller Natur, darum muss ich mich nicht mit den Freunden durch ein Kabel verbinden, um die Begeisterung mit ihnen teilen zu können, oder ein Netz aus Schläuchen verlegen, durch die unsere Eingebungen von einem zum anderen fließen können. In Wirklichkeit existiert die gegenseitige Verbindung bereits, und obwohl unsere Männer das noch nicht spüren, sind sie alle vom weiblichen Verlangen durchdrungen und stehen unter dem Einfluss der Ergebnisse des gestrigen Frauenkongresses.

Verlangen kennen keine Grenzen, deshalb werden alle unsere Erfolge an das gemeinsame Gefäß weitergegeben, und zwar unverzüglich. Denn wir alle sind ein Verlangen, eine Seele. Und wenn wir uns verbinden, wenn wir eine gewisse Ähnlichkeit erreichen, breitet sie sich nicht nur unter uns aus, sondern überall. Nicht zufällig verfolgte Rabash immer die Nachrichten. Wir werden noch sehen, wie die spirituellen Ereignisse sich in unserer Welt widerspiegeln. Durch unser Streben nach oben aktivieren wir die Spiritualität und setzen von dort das Materielle in Bewegung und als Folge dessen bilden sich neue Bedingungen in dieser Welt heraus.

Heute, vor dem Arava-Kongress, müssen wir uns wie am Fuße des Bergs Sinai fühlen. In diesen drei Tagen muss der Mensch nach Möglichkeit von allen gewohnten Hindernissen abschalten. Selbstverständlich werden dann neue Hindernisse auf ihn zukommen, doch diese werden jener Einigkeit entsprechen, auf die er sich vorbereitet.

Hier sollte eine Grenze, ein echter Riss zwischen den Sorgen dieser Welt und den Kongresssorgen gezogen werden. Du solltest dich von allen materiellen Berechnungen mit der Welt befreien, was leicht ist, wenn du wegfährst und das Handy ausschaltest, und mit der Gruppe, was komplizierter ist. Im Endeffekt sollten dir ausschließlich spirituelle Berechnungen mit den Freunden bleiben, und wir beginnen mit der Vorbereitung darauf bereits jetzt, genauer gesagt, noch nicht einmal mit der Vorbereitung, sondern mit der Realisierung.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash, 14.01.2013

 

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