Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Kongresse: Ein potentieller Sprung

Kongress in Nowosibirsk, Lektion 6

Im Grunde genommenenden Kongresse nie, weil die Stufe, die wir auf jedem Kongress erreichen, lediglich ein kleiner Sprung, ein Startplatz für das weitere Vorankommen ist. Alles hängt davon ab, mit welchen Gedanken wir nach den Kongressen nach Hause fahren: vergessen wir sie oder halten wir alles, was wir dort erlebt haben, durch innere Kraftanstrengung in uns fest und lassen diesen Zustand auf keinen Fall abkühlen!

Mit der Zeit  werdet ihr euch daran gewöhnen, euch ständig von innen zu kontrollieren und euch über die Hindernisse zu erheben. Auf diese Weise werden die Eindrücke von den Kongressen wachsen, sich ausbreiten, ihr werdet mehr verstehen: wo war ich eigentlich, was ist dort geschehen.

Ihr werdet einen überwältigenden Zustand enthüllen, den ihr auf dem Kongress nicht erlebt habt. Dieser Zustand kommt gerade nach dem Kongress, wenn alle möglichen Hindernisse auftauchen: unterwegs, zu Hause, im Alltag. Wenn ihr euch ständig über sie erhebt – auf alles äußerlich reagiert und im Inneren die ganze Zeit den Zustand, den ihr auf dem Kongress erlebt habt, haltet, werdet ihr sehen, wie ihr in diesem Zustand neue Nuancen wahrnehmt. Das Bewusstsein wird wachsen! Wenn ihr beginnt, euch mit Hilfe des Egoismus über alle Probleme zu erheben, werdet ihr gerade dann verstehen, was es bedeutet.

Deshalb ist der Kongress ein noch unbewusster potentieller Sprung. Danach fallt ihr in einen chaotischen, gefühlsmäßigen Zustand, in dem alles verworren ist, und erst später, wenn ihr beginnt, an dem Egoismus zu arbeiten, damit dieser euch nicht abkühlen lässt und vom Weg abbringt, erst dann begreift ihr diesen Zustand. Er wird lichthell, er wird zu eurem persönlichen Zustand, ihr lasst ihn durch euch hindurch. Deshalb sind Momente der scheinbaren Entfernung vom Zustand, den ihr auf dem Kongress erlebt habt, sehr wichtig.

Versucht, diesen Zustand die ganze Zeit festzuhalten! Wir können uns umarmen, uns küssen, auseinandergehen – das alles ist unwichtig, doch im Inneren soll jeder diesen Zustand festhalten! Die antiegoistische Arbeit an sich selbst muss kontinuierlich geführt werden! Den Egoismus nicht vernichten, sondern an ihm, zusammen mit ihm arbeiten! Dann werden wir aufsteigen.

Auszug aus der 6. Lektion des Nowosibirsk-Kongresses, 09.12.2012

 

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