Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Es gibt keine Kongresse zweiter Wahl

Frage: Auf dem Arava-Kongress haben wir eine gewisse Kraft erreicht. Wie können wir diese nutzen, um jedem zu helfen, die innere Latte hoch zu setzen? Wie können wir diesen Geist bewahren und so voranschreiten, dass jeder innere Anstrengungen unternimmt?

Meine Antwort: Vor uns liegen drei Kongresse: in Litauen, in Brasilien und in den USA. Die Rede ist von den ineinander übergreifenden Ereignissen, die innerhalb von zwei Monaten stattfinden und sich auf ein Thema konzentrieren werden: unsere Einheit und die daraus resultierende Massenverbreitung. Mit anderen Worten: innere und äußere Bürgschaft.

Ab heute müssen wir die Verbindung mit der Stufe, die wir in der Arava erreichet haben, verstärken und bei der richtigen Organisation dieser Kongresse mithelfen, damit sie nicht zu „lokalen Ereignissen“ werden. Uns reicht die regionale Herangehensweise nicht, jeder Kongress muss zu einem internationalen werden: alle setzen sich vor die Bildschirme, alle nehmen daran teil und kommen voran. Dann werden wir alle zusammen mithilfe dieser Kongresse zu einer neuen Stufe aufsteigen.

Es wird nicht abwechselnd gemacht, wir können es uns nicht leisten, wie Kinder abwechselnd mit einem Spielzeug zu spielen. Das schadet uns. Auf dem Arava-Kongress waren alle Gruppen mit uns verbunden – genauso müssen wir auch weiter machen.

Das Programm eines jeden Kongresses betrifft alle – ohne Ausnahme; und darum müssen alle unsere Gruppen, alle Freunde aus der ganzen Welt mit aller Kraft dafür sorgen, dass jeder Kongress die maximale Stärke entfaltet. Das betrifft äußere Formen, aber das Wichtigste ist der innere Kern und die Vorbereitungen auf die Handlung. Der Mensch muss hundertprozentig bereit, voll bis zum Rand zum Kongress kommen – so, dass kein Tropfen mehr reinpasst. Das betrifft alle Schüler, egal, wo sie sind.

Vor jedem Kongress müssen alle frühzeitig den Content, das Programm, die vorbereitenden Materialien bekommen. Der Mensch muss sich danach ausstrecken, danach streben; wir haben keine anderen Mittel zum Vorankommen.

Das Kongressprogramm muss gut durchdacht werden, damit nicht das Gleiche mehrere Unterrichte hintereinander angehört werden muss. Wir müssen neue Sachen hören, und ich habe noch etwas zu sagen – doch in Wirklichkeit werdet ihr nur dann etwas Neues hören können, wenn ihr dazu bereit seid. Nur dann werde ich noch mehr öffnen können, dank eurem Zusammenhalt, eurem neuen Verlangen.

Ich hoffe sehr, dass ihr mit großer Ernsthaftigkeit an die Sache herangeht. Es geht um die gemeinsame Arbeit, die Verantwortung beschränkt sich nicht auf die Organisatoren oder physische Teilnehmer. In der Arava waren Hunderttausende Menschen mit uns zusammen – das ist eine Riesenkraft.

Also, diese Woche wiederholen wir noch die Materialien aus der Arava und machen uns dann an die zügige und sehr intensive Vorbereitung auf den Kongress in Litauen. Außerdem müssen wir ein ganzheitliches Programm vom Anfang des Litauen-Kongresses bis zum Ende des New Yorker Kongresses zusammenstellen, einschließlich meiner Treffen mit den Gruppen in Kolumbien und Chile sowie des Brasilianischen Kongresses.

Es geht um enorm viele Stunden, um eine wunderbare Gelegenheit, dank welcher wir einen Ruck nach vorne machen können. Alles hängt von der Vorbereitung ab.

Auszug aus dem Unterricht nach der Einführung zu Talmud Esser ha Sefirot, 27.02.2012

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