Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Gezielte praktische Maßnahmen zur Bekämpfung der Krise

Michael LaitmanEine Frage, die ich erhielt: Welche gezielten praktischen Maßnahmen würden Sie der Regierung raten zu ergreifen, um die Krise zu bekämpfen?

Meine Antwort: Die Kabbala besagt, dass die Ganzheitlichkeit der Welt erfordert, dass jede Person das bekommt, was sie zum Leben braucht und den Rest zum Wohle der Gesellschaft als Ganzes weggibt. Dies darf nicht erzwungen werden, wie im Sowjet-Regime, sondern sollte aus dem Verständnis der Menschen heraus geschehen, dass es notwendig ist, die Naturgesetze anzuwenden, die besagen: „Alle Menschen sind eine einzige Familie.“ Jeder Mensch wird dafür mit der Wahrnehmung von ewiger und vollkommener Existenz (außerhalb unseres Egoismus) belohnt, genau wie die gesamte Natur.

Die notwendigen Maßnahmen: Zusätzlich zur Errichtung einer Bildungsorganisation muss jedem Menschen gegeben werden, welchen Geldbetrag auch immer er braucht, um ein normales Leben zu führen. Keinem sollte erlaubt werden, mehr als diesen Betrag auf seinem Bankkonto zu haben. Alles andere sollte auf das „gemeinsame Konto“ gehen.

Das Ergebnis: Es macht keinen Unterschied, wie viel Kapital oder Mittel es dafür gibt. Das Wichtige ist die Maßnahme selbst, denn sie ist ganzheitlich, global und in Harmonie mit der Natur (dem Schöpfer). Daher wird das eine positive Reaktion der Natur auf die Gesellschaft hervorrufen.

Kommentar:
1.Diese Maßnahmen müssen zusammen mit dem Verbreiten von kraftvollem, bildendem und aufklärendem Material in allen Massenmedien verbreitet werden (siehe mein „Vortrag in Arosa“). Bnei Baruch hat dieses Material schon!

2.Wenn die Menschheit nicht wie oben beschrieben handeln will, mit Verständnis, gerne und freiwillig – durch das Studium der Kabbala – dann wird die Natur uns dazu zwingen, das gleiche zu tun, jedoch auf einem langen und bitteren Weg des Leidens. Die Situation wird wie die eines widerspenstigen Kindes sein, das nicht tun will, was seine Eltern ihm sagen und das nur durch Bestrafung dazu gebracht werden kann, zuzuhören und zu tun, was sie sagen. Erst später wird es erkennen, dass die Eltern recht hatten und gut zu ihm waren.

Verwandtes Material:
Mitschrift des Vortrages in Arosa und Düsseldorf

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