Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Detroit: Die Stadt retten

In den Nachrichten (aus The Atlantic): Können 30 kreative Denker in einer Stadt in Not etwas bewegen? Eine Detroiter Organisation für wirtschaftliche und unternehmerische Entwicklung, die “Kollaborierende Gruppe” genannt, wettet darauf.

„Verwüstet durch den Kollaps der Autoindustrie, die das Wachstum der Region schürte, ist Detroit in eine ernste Notlage geraten. Die Stadt, welche eine Armutsrate von 37,6 Prozent hat, ist die ärmste Hauptstadt in Amerika. Die Bewohner ziehen scharenweise aus: Detroits Bevölkerung ist im letzten Jahrzehnt um ein Viertel geschrumpft.

Die “Kollaborierende Gruppe” sind ein Mix von jungen Hochschulabgängern, Künstlern, Anwälten, Spezialisten für Stadtpolitik und andere Innovatoren. Als Partner haben sie bei lokalen Gesellschaften eine jahrelange  Anstellung erhalten, von großen Unternehmen wie Quicken Loans und Chrysler bis hin zu Startups wie ePrize und HiredMyWay…

„Die Partner arbeiten in ihren Jobs an vier Tagen in der Woche. Jeden Freitag treffen sie zusammen, um an‚ Gruppenherausforderungen‘ teilzunehmen, ausgedacht von örtlichen gemeinnützigen Gruppen, die jeden Monat ein neues Projekt anpacken“.

Mein Kommentar: Das hört sich an wie die Anekdote, wo ein Patient, der auf dem Operationstisch liegt und dem eine schwere Operation bevor steht, den Chirurg bittet, die kleine Wunde an seinem Bein nicht zu vergessen. Das Problem besteht nicht in einer Stadt, sondern in der Weltwirtschaft, darin, die Einstellung der Menschen gegenüber sich selbst, der Gesellschaft und der Welt zu verändern. Anstatt die Meinung der Kabbala und ihre Anwendung zu studieren, vergeudet die Menschheit Zeit und erlaubt der Krise, der Gesellschaft noch tieferen Schaden zuzufügen.

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