Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Bildung&Erziehung'

Neues Leben 1239 – Das Coronavirus und die menschliche Evolution

Neues Leben 1239 – Das Coronavirus und die menschliche Evolution

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

Die Natur erschafft den Menschen als gut, aber unser egoistisches Verlangen, andere zu beherrschen, macht uns schlecht. Menschen, die andere beherrschen, sind stark und reich und haben keine Unterstützung durch die integrale Kraft, die in der Natur zu finden ist. Sie werden nicht überleben. In der zukünftigen Welt werden Menschen, die es verstehen, ihr Ego zu überwinden, an andere denken und die Gesellschaft zur Einheit zu führen, als stark erachtet werden. Liebe ist das wichtigste Element zum Überleben, weil wir in einer globalen und integralen Welt leben. Verbindung mit der allgemeinen Kraft der Natur hängt vom Geben von Gutem an andere ab. Ein Mensch, der sich auf diese Weise entwickelt hat, wird sich als König der Welt fühlen.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1239 – Das Coronavirus und die menschliche Evolution“, 14.05.2020

Was ist das Ziel von akademischen Ausbildungen?

Seit der Zeit, als Wissen noch isolierten Mönchen, die ihr Leben der Erforschung geheimer antiker Texte in Klöstern widmeten vorbehalten war, ist die Wissenschaft heute zu einem Werkzeug in den Händen der Reichen und Mächtigen geworden, um alle anderen zu beherrschen, auszubeuten, zu manipulieren und einzuschüchtern. Universitäten waren einst ein Ort, an dem man als Mensch wachsen konnte, um seinen Horizont zu erweitern, etwas über die Welt zu lernen, in der wir leben und sich mit den Ideen, die die Gesellschaft beschäftigen auseinanderzusetzen und dadurch eigenen Ansichten bilden zu können. Aber seit die Universitäten von privater Finanzierung abhängig geworden sind, ist ihr intellektuelle Image nichts anderes als eine Fassade. Tritt jemand heute in eine Universität ein, kann davon ausgegangen werden, dass seine Weltanschauung und politische Zugehörigkeit zu einem großen Teil vorbestimmt ist. 

Die Geistes- und Sozialwissenschaften, in denen einst Gelehrte über die Verdienste und Schwächen der menschlichen Natur und der Menschheit diskutierten, werden heute als Werkzeuge genutzt, um jungen und noch formbaren Geistern Dogmen einzupflanzen. Sie sollten von den “exakten Wissenschaften” abgekoppelt und als das anerkannt werden, was sie sind: persönliche Interpretationen der Wirklichkeit auf Grundlage des persönlichen Hintergrunds und persönlichen Wissens. Man kann etwas nicht als „harte Wissenschaft“ bezeichnen, wenn es nicht auf Messungen und Ergebnissen beruht. Würde mit Zahlen wie mit Worten gespielt, wären die Zahlen bedeutungslos, ebenso wie die Wissenschaft, die sie repräsentieren. Geistes- und Sozialwissenschaften sollten deshalb überhaupt nicht als Wissenschaften betrachtet werden, da sie keine sind. Betrachten wir z.B. das Gebiet Geschichte, ein Gebiet, das eigentlich “nur” das Studium der Vergangenheit sein sollte, beinhaltet so viele Interpretationen, sodass man sich nicht über Fakten einig werden kann. Fragen Sie tausend Historiker, und Sie werden tausend oft völlig widersprüchliche Ansichten über dasselbe Ereignis, auf der Grundlage derselben Beweise hören.  [Rest des Beitrags lesen →]

Der Anfang einer neuen Phase

Die aktuelle Lebenssituation verwirrt uns. Wir wissen nicht mehr, was wir denken sollen. Doch das alles geschieht nicht zufällig: Wir befinden uns mitten in einer vollständigen Umkrempelung unserer Werte, unserer Sicht auf die Welt und uns selbst.

Die Zukunft wird nicht mehr den wenigen gehören, welche schamlos ihre Macht ausüben, die Welt ausbeuten und anschließend dafür Ruhm einheimsen. Die Werte in der Gesellschaft, verändern sich. In Zukunft werden jene das Vertrauen und die Wertschätzung der Gesellschaft gewinnen, welche der Öffentlichkeit den größten Nutzen bringen und sie zu einer fürsorglichen Gemeinschaft machen.

Wir stehen am Anfang einer Phase, in der der Einfluss der Natur unsere Welt umgestalten wird. Das Coronavirus bildet nur den Anfang. Von einer individualistischen Welt, in der jeder für sich ums Überleben kämpft, zu einer integralen Welt, in der alle zusammenarbeiten, um die menschliche Gesellschaft in der wir leben für alle positiv weiterzuentwickeln. 

Schon in der Vergangenheit gab es Pandemien, die sogar tödlicher waren als Covid-19. Einzigartig an Covid-19 ist, dass die Krise erstmals die Menschheit weltweit betrifft. Diese Krise wird nicht abebben und uns nicht zu unserem früheren Leben zurückkehren lassen.

Weil wir Abstand voneinander halten müssen, werden zahlreiche Unternehmen nicht mehr wie bisher weiterarbeiten können, oder rentabel sein und deshalb insolvent werden. Die Wirtschaft wird infolgedessen auf eine nachhaltige Größe schrumpfen, die der ganzen Menschheit das Überleben sichern kann, ohne gleichzeitig den ganzen Planeten zu zerstören. [Rest des Beitrags lesen →]

Jetzt ist die Zeit für Freiheit!

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Ich habe viele Briefe erhalten, in denen die Menschen ihre Zukunftsängste ausdrücken…

Unsere Wahrnehmung der Welt hängt von unserem Verständnis darüber ab, was hier geschieht. Wenn wir den Plan des Schöpfers verstünden, würden wir Glück, Sicherheit und Perfektion entdecken.

Vor dem 21sten Jahrhundert hatte die Menschheit keinen freien Willen! Wir hatten keinen freien Willen in unserer Entwicklung, da diese automatisch von unserer ständig anwachsenden egoistischen Motivation vorangetrieben wurde, bis diese schließlich ihre Spitze erreichte.

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Der Schöpfer = die Natur

https://www.laitman.com/wp-content/uploads/2008/03/michael-laitman_29.jpgFrage: Sie definieren Gott als Naturgesetz. In den Zeiten des Tanach sprach Moses zu Gott und Gott antwortete ihm und dem Volk. Weshalb ist dann ihre Definition von Gott anders? Ich finde es sehr schwierig, mir Gott als Gesetz vorzustellen und nicht als jemanden, zu dem ich in schwierigen Zeiten schreien oder sprechen kann. Ich verstehe, dass die Gesetze und Gebote des Schöpfers eingehalten werden müssen, aber ich verstehe nicht, weshalb ihre Definition von Ihm so anders ist.

Meine Antwort: Wir projizieren unsere Eigenschaften oft auf die Natur und erwarten dann, dass die Natur in derselben Weise reagiert. Zum Beispiel machen uns Computer oder Verkehrsampeln verrückt.

Der Schöpfer ist absolut und als solcher ist Er vollkommen und unveränderlich. Er ist freundlich und erschafft nur Gutes. Seine Handlungen sind wunderbar, aber ich spüre das Gegenteil!

Also, was sollte ich von Ihm erbitten? Ich sollte Ihn bitten, meine Wahrnehmung so zu verändern, dass ich Ihn und die Vollkommenheit all Seiner Handlungen verstehen kann. Mit anderen Worten bitte ich um die Korrektur meiner Eigenschaften – von egoistischen zu altruistischen.

Dann werde ich Seine Handlungen verstehen und Ihn rechtfertigen, weil ich wie Er sein werde. Ich werde genauso wie Er, die Ewigkeit und die Vollkommenheit fühlen. Das ist es, worum ich bitten muss!

Über den Schöpfer zu sprechen und über die Natur, ist dasselbe.

Kabbala Akademie

Neues Leben 1238 – Lebensqualität zur Zeit des Coronavirus

Neues Leben 1238 – Lebensqualität zur Zeit des Coronavirus

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

Der wesentlichste Faktor, der unsere Lebensqualität beeinflusst, ist ein Gefühl der Zufriedenheit und dieses ist von allem unabhängig. Das Streben nach einem hohen Lebensstandard leitet sich aus dem menschlichen Ego ab, denn die Menschen wollen all das, was auch jeder andere hat, bekommen. Das Coronavirus wird uns korrigieren, indem es alles, was überflüssig ist, bereinigt und somit Zeit für einen höheren Sinn, Zweck und die Bedeutung des Lebens schafft. Wir werden weniger laufen und mehr denken. Wir müssen uns hin zu einem spirituellen, ewigen Zustand – jenseits der Begrenzungen von Zeit, Bewegung und Raum – entwickeln.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1238 – Lebensqualität zur Zeit des Coronavirus“, 14.05.2020

Neues Leben 1234 – Eine Ära der Instabilität

Neues Leben 1234 – Eine Ära der Instabilität

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

Die Menschheit steht an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter, das „Die letzte Generation“ genannt wird. Die großen Veränderungen intensiver, spiritueller Entwicklung, die uns in dieser Zeit bevorstehen, werden drastisch und schlagartig sein. Die Natur des Menschen ist von Grund auf böse und wir müssen uns so verändern, dass wir fähig sein werden, uns auf liebevolle Weise miteinander zu verbinden. Die Coronavirus-Epidemie und all die Veränderungen, die die Natur auf der unbewegten, pflanzlichen, belebten und sprechenden Ebene durchmacht, sind gekommen, um die Menschheit in eine perfekte, integrale Verbindung miteinander zu bringen. Wir müssen uns für den Aufstieg entscheiden und an Andere statt an uns selbst denken. Diese Ära der Instabilität wird so lange nicht enden, bis wir einen Zustand erreichen, in dem sich die Menschheit mit der höheren Stufe der Natur, mit jener Ebene, die vollkommen und ewig ist, verbindet und zu ihr aufsteigt.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1234 – Eine Ära der Instabilität“, 08.05.2020

Neues Leben 1231 – Selbstbestimmung in der Ära des Coronavirus

Neues Leben 1231 – Selbstbestimmung in der Ära des Coronavirus

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

Es ist sehr wichtig, dass der Mensch nach Selbstbestimmung strebt, denn dadurch erwirbt er seine ganze, ewige Existenz. Ich weis nicht so recht, wer ich bin oder wie ich mich definieren soll. Wichtig ist, was ich hinter mir lasse. Unsere Rolle besteht darin, ein gesunder Teil des integralen menschlichen Systems zu sein und eine Verbindung der Liebe aufzubauen. Es sind nicht unsere Eigenschaften oder unsere Arbeit, die definieren, wer wir sind. Wie das Coronavirus aufgezeigt hat, können alle Verpflichtungen eines Menschen ganz einfach verschwinden. Die Identität eines Menschen ist seine Verbindung zur Wurzel seiner Seele. Die Wurzel der Seele ist jener Punkt, in welchem man mit allen und durch sie mit der oberen Kraft verbunden ist. Es liegt tatsächlich in der integralen Verbindung mit allen, in der man seine Identität findet. Der Schöpfer hat jedem Menschen eine Eigenschaft und eine besondere Rolle in der menschlichen Gesellschaft gegeben, um die Menschheit als eine Familie zu organisieren.

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Aus KabTVs >  „Neues Leben 1231 – Selbstbestimmung in der Ära des Coronavirus„, 30.04.2020

Neues Leben 1183 – Soziale Werte

Neues Leben 1183 – Soziale Werte

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

Wir erwerben all unsere sozialen Werte aus dem familiären Leben und nicht durch Gesellschaft, Nationen oder die internationale Gemeinschaft. In der Geschichte des Turmbaus zu Babel sehen wir, wie alle als eine große Familie lebten und sich gegenseitig verstanden. Auf diese Weise müssen wir heute für Milliarden von Menschen empfinden. Die Welt wird immer vernetzter, was erfordert, dass wir nach dem Prinzip „Und du sollst deinen Freund lieben wie dich selbst“ lieben lernen. Um dieses zukünftige System sozialer Werte, das auf Offenheit und gegenseitiger Güte beruht, zu verwirklichen, bedarf es eines neuen universellen Bildungssystems, das auf der Weisheit der Kabbala basiert.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1183 – Soziale Werte“ 03.12.19

Neues Leben 1180 – Eigenverantwortung

Neues Leben 1180 –  Eigenverantwortung

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Die Entwicklung des Selbstvertrauens kann in einer Gruppe, die die Weisheit der Kabbala studiert, erfolgen. Ein ermutigendes Umfeld hilft den Menschen, sich weiter zu entwickeln und dem Schöpfer ähnlicher zu werden. Die Natur erlaubt uns, uns auf eine neue Art und Weise, basierend auf Verbindung und gegenseitiger Sicherheit, zu entwickeln, wenn wir uns vereinen. Jeder muss zuerst aus sich selbst herauskommen und durch Selbstbegrenzung sich in die anderen einschließen. Der Trainer muss die Besonderheit der Verbindung in der Gruppe kennen, um jedem zu helfen, seine einzigartigen Qualitäten zu erkennen und zu stärken. Um eine neue spirituelle Form aufzubauen, muss die Verbindung als absolut wertvoll angesehen werden.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1180 – Eigenverantwortung“, 21.11.2019