Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Wir haben eine Möglichkeit zum Aufsteigen bekommen!

Das Einzige, worin unserer freier Wille besteht, ist, unsere Umgebung zu verstärken, damit sie auf jeden einwirkt.

Und das liegt in unseren Händen, wir können nichts Anderes in unserem Leben verändern.

Du bist in die Kongresshalle eingetreten und hast eine gewaltige Anspannung wahrgenommen, denn das gemeinsame Verlangen, das es dort gab, hat dich beeinflusst.

In jedem brannte ein riesiges Verlangen, eine solche Kraft zu erlangen, dass wir alle einen Sprung nach oben machen können – und das hat auf dich eingewirkt. Warum kannst du nicht auch jetzt deine Umgebung so organisieren, dass sie genauso auf dich einwirkt?

Bei jedem Morgenunterricht sind viele Tausende von Menschen mit uns dabei – warum können wir nun nicht auf einander einwirken?

Wir befinden uns in der gleichen Verbindung, in dem gleichen gemeinsamen Feld. Ist es denn so wichtig, dass wir uns nicht in einem Raum, an einem physischen Ort befinden? Liegt nur darin das ganze Problem? Warum fehlt uns so diese gemeinsame Freude und die riesige Glücksenergie?

Es mangelt uns einfach an der Vorbereitung. Jeder hat bereits seit Monaten vor dem Kongress auf diesen Tag gewartet – mit Hoffnung, Angst, Ehrfurcht und Sorge. Wir haben darüber gelesen und gehört, haben besondere Lieder einstudiert – wir haben uns alle auf dieses Ereignis vorbereitet!

Wie viel Geld, Zeit und Kraft es uns gekostet hat, und natürlich, wenn das alles an einem Ort zusammenkommt und im gleichen Augenblick explodiert, kommt es zu einem so beeindruckenden Ergebnis.

Jeder, der dort war, hat einen sehr starken Eindruck bekommen, genauso wie diejenigen, die das auf dem Bildschirm verfolgt haben. Doch warum können wir so nicht weiter machen?

Wir haben diese Stufe, diesen Zustand der Begeisterung durch unsere gemeinsame Arbeit von unten (Itaruta de Letata) erreicht, und nun gehört sie uns! Wir haben sie gekauft, wir haben dafür bezahlt! Warum können wir denn unseren Erwerb nicht bethalten?

Doch wir müssen daran denken, dass wir diese Errungenschaft nach dem Kongress behalten haben, denn in der Spiritualität wird man erhoben und nicht herabgesetzt. Alles, was ich erreicht habe, gehört bereits mir!

Doch nun überkommt mich ein neues unkorrigiertes Verlangen, das alles, was es zuvor gab, verdeckt, denn es eröffnet mir einen neuen Gipfel, den ich erklimmen muss. Und ich muss diesen neuen Berg als ein Mittel zum Aufstieg betrachten.

Lasst uns also verstehen, was mit uns geschehen ist! Wir sind nicht abgestiegen, wir haben nun eine Möglichkeit zum Aufsteigen bekommen! Dann werden wir ein klares Ziel vor Augen haben und nur unsere Kräfte vereinen müssen. Denn das ist die einzige Handlung, mit deren Hilfe wir aufsteigen können – nur durch Vereinigung.

Wir vereinen uns noch mehr in der Gruppe, und das bedeutet, dass wir aufsteigen! Das Licht wird mich erheben, ich selbst muss nichts tun – lediglich mich noch mehr mit den Anderen verbinden, dann wird das Licht mich zu einem neuen Gipfel, zu einer neuen Stufe aufsteigen lassen. Das ist alles!

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Körper und Seele“ vom 23.11.2010

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