Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Wenn sich das Licht und die Reshimot treffen

Frage: Manchmal bin ich über die eigenen Gedanken erstaunt. Woher kommen sie?

Meine Antwort: Vom Schöpfer.

Frage: Wenn ich aber über meine Gedanken nachdenke, geht das auch von Ihm aus. Wo bin ich selbst?

Meine Antwort: Ich soll nun alles auf Seine Rechnung setzen, alles der einzigen Quelle zuschreiben, dem Licht, das von oben strömt und  unten die Reshimot erweckt. Das Treffen zwischen dem Licht und Reshimot erschafft  die Realität, die mein „ich“ darstellt. Daraus bildet sich meine Wahrnehmung der Wirklichkeit.

Ich durchlaufe fünf Stufen der Entwicklung: wenn ich meine Quelle, den Schöpfer begreifen will, dann habe ich die fünfte Stufe erlangt. Folglich möchte ich meine Wurzeln – das Licht und die Reschimot begreifen. Mit anderen Worten, ich stelle die Frage über den Sinn des Lebens: Wie entsteht das Leben? Warum, wofür und wie?

Gewöhnlich erscheint diese Frage infolge schlechter Empfindungen, wenn es mir also schlecht geht. In diesem Fall erklären die Kabbalisten, dass ich nichts alleine  verstehen oder tun kann. Zuerst soll ich das System erschaffen, in welchem ich als Reshimo und als Licht handeln werde.

In diesem System gibt es mich und meinen Nächsten, was mir darin folglich erlaubt, die Reshimo und das Licht zu erwecken. Dann beginne ich, dem Schöpfer gleich zu werden, wie geschrieben steht: „Aus Deinen Handlungen erkennen wir Dich“.

Ein solches System heißt eben die Gruppe.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Welt“, 01.03.2013

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