Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Wenn du an dir nagst…

Wenn du leidest, dann steht über dich Folgendes geschrieben: „Der Dumme sitzt, hat seine Hände niedergelegt und nagt an sich herum“. Eine starke Umgebung zu haben, die dir gegenüber teilnahmsvoll handelt, welcher du in die Hände fallen und in die du dich einreihen kannst, ist schon ein riesiger Erfolg. Dann wirst du nicht mehr leiden, sondern sofort das Mittel gegen das Leiden finden, um die ganze Situation zu deinem Wohl zu entwickeln.

Wenn du an dir herumnagst, dann ist das ein Zeichen dafür, dass du nicht genau bestimmen kannst, woher und wofür, von wem und mit welchem Ziel der Schmerz zu dir gekommen ist. Du hast vergessen, dass „es Niemanden außer dem Schöpfer gibt“ – „Er ist der Erste, und Er ist der Letzte“! Und du schreibst diesen Schmerz dir zu, als ob du ihn selbst gerufen hättest und selbst daran Schuld bist. Und deshalb zerreißt du dich.

Aber wenn du das Ganze zum Schöpfer, in den Prozess der Korrektur bringen wirst und nicht als Launen des blinden Schicksals siehst, dann wirst du aufhören, an dir herum zu nagen und wirst sofort die schlechte Empfindung in ein Mittel für den Aufstieg, für die Verbindung mit dem Schöpfer umwandeln, Der dir diese Situation geschickt hat, damit du dich mit Ihm verbinden kannst.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash, 06.06.2013

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