Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Umzug: pro und contra

Kongress in Krasnojarsk. Lektion 3

Frage: Warum sind uns solche Bedingungen gegeben, dass wir tausende Kilometer voneinander entfernt sind?

Meine Antwort: Weil ihr die Helden seid. Ihr seid die starken Menschen, die verborgenen Gerechten.

Prinzipiell seid ihr nicht verpflichtet, am selben Ort zu bleiben, besonders dann nicht,  wenn es keine Chance gibt, dort wo ihr lebt, eine Gruppe zu organisieren. Wenn die Möglichkeit, mit anderen vereinigt zu werden besteht, dann seid ihr nicht verpflichtet, um jeden Preis an dem Ort, wo ihr euch befindet, festzuhalten.

Damals bin ich auch zu meinem Lehrer gezogen. Natürlich, nach israelischen Maßstäben ist es  nicht weit, aber qualitativ war das eine große Veränderung – ich verzichtete auf mein Business, auf mein Haus, auf alles, weil ich nicht anders konnte.

Aber das geschah erst zwei Jahre, nachdem ich angefangen hatte, bei ihm zu lernen. Ich wollte sofort zu ihm umziehen, aber das erlaubte er mir  zwei Jahre lang nicht.

Frage: Wie wählt man die richtige Gruppe, die richtigen Bedingungen?

Meine Antwort: Man muss dorthin ziehen, wo es eine starke Gruppe mit guten, verlässlichen Leuten gibt, damit man sich der spirituellen Arbeit wirklich ernsthaft hingeben kann. Außerdem sollen dort normale Lebensbedingungen für die Familie, für die Arbeit sein. Man muss alles überprüfen.

Ich denke, man darf nichts riskieren. Aber wenn es keine Hoffnung gibt, eine Gruppe vor Ort zu organisieren, dann muss man umziehen.

Auszug aus der 3. Lektion des Kongresses in Krasnojarsk, 14.06.2013

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