Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Die Menschheit hat Kriege satt

Eine Frage, die ich erhielt: Die Welt leidet an einer Krise. Manchmal sagen Menschen: „Ich habe gelitten und ich will mich mit niemand verbinden“. Mit anderen Worten, die Menschen wollen sich lieber abkapseln und sich nur um sich selbst sorgen. Schließlich kümmert sich niemand um sie. Kann es sein, dass die Menschen, anstatt sich zu verbinden und anzuerkennen, dass die Welt global und integral ist, sich stattdessen in ihre Schneckenhäuser zurückziehen werden? Was wird dann geschehen?

Meine Antwort: Das ist eine echte Gefahr. Die Krise kann in vielen Ländern zu Nationalismus, Naziregimen und Kriegen führen. Baal HaSulam, der große Kabbalist des 20. Jahrhunderts, hat darüber geschrieben.

Nach Naziregimen und dem Dritten und Vierten Weltkrieg (die laut Kabbala möglich, aber unnötig sind) und nach all dem Leiden, das sie bringen werden, wird die Menschheit doch die Wahrheit enthüllen.

Jedoch hat Europa heute einen Zustand erreicht, indem es nicht mehr in den Krieg ziehen will, weil es von den vorherigen Kriegen ausgepumpt und erschöpft ist. Europa hat genug Blut vergossen, um diese Lektion zu lernen.

Doch der Rest der Welt hat noch nicht genug inneres Leiden durchgemacht, um zur gleichen Erkenntnis zu gelangen. Die gleiche Erkenntnis kann durch Analyse erreicht werden, indem man sich die Geschichte und wissenschaftliches Datenmaterial anschaut, oder sie kann durch Leiden und Krieg erreicht werden.

Deshalb spricht Baal HaSulam über die Existenz von zwei Wegen zur neuen Welt. Und aus diesem Grund tun wir – seine Nachfolger, alles, was wir können, um den zweiten Weg zu vermeiden – den, der zu Nationalismus, Isolation von Ländern und zu Krieg führt.

Zum Kabbalalernzentrum –>

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Blog-post: Wir haben die Wahl: Wollen wir die globale Wirklichkeit studieren oder in den Krieg ziehen?

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