Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Der Schirm des Wunsches im schwarzen Kosmos

Wir befinden uns im Ozean des Lichtes und benötigen nur das Kli (das Gefäss, das Instrument) um es zu öffnen. Es ist wie im kosmischen Raum, der uns absolut dunkel vorkommt.

Wenn ich in den Weltraum gehe, wird die Sonne durch nichts verhüllt, und dennoch empfinde ich kein Licht, wieso? Ich ehe alles schwarz um mich herum.

Es ist so, weil das Licht keinem Hindernis begegnet, sich an nichts festhalten kann. Etwas ist notwendig, woran es sich halten kann, dann wird es wahrgenommen. Wenn du eine Trennwand im Kosmos aufstellst, wird sich das Licht daran stossen und plötzlich wirst du sehen, dass es existiert.

Falls du diese Trennwand entfernst, wird es wiederum kein Licht geben, weil das Licht ansich, gar nicht empfunden wird, selbst das materielle Licht nicht. Wenn die Atmosphäre mit all ihren Luftpartikeln nicht wäre, würden wir kein Licht sehen – dann würde uns Finsternis umgeben, so wie es auch auf dem Mond ist.

Darum benötigen wir das Kli, für die Offenbarung des Lichtes. Und vor allem – es soll dem Licht entgegengesetzt sein – d.h., der Wunsch cdes Empfangens zu sein, weil die Natur des Lichtes der Wunsch des Gebens ist. Jedoch soll es im Charakter der Handlung, dem Licht gleich sein – „für das Geben“.

Wenn nun unser Wunsch zu empfangen sich die Absicht „für das Geben“ aneignet, dann wird dieser zum Gefäss für das öffnen des Höheren Lichtes.

Aus dem Unterricht nach „Bejt a-Kawanot“, 24.11.2010

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