Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Das Instrument der Füllung eines Freundes

Kongress in Sankt Petersburg. Die zweite Lektion

Frage: Die Leere, die wir in uns finden und ausfüllen sollen, ist die Arbeit mit der Selbstsucht?

Meine Antwort: Natürlich stellt die Leere die in mir entstehenden, egoistischen Verlangen dar, die ich ausfüllen will. Das können sowohl irgendwelche einfachen materiellen Wünsche, als auch spirituelle Wünsche sein. Mit den spirituellen Verlangen ist es etwas komplizierter, weil ich sie selbst niemals ausfüllen kann. Auch die materiellen Verlangen füllen sich im allgemeinen nur im Verhältnis zu den Wünschen.

Es geht darum, dass ich die in mir entstehenden, spirituellen Verlangen in jemand anderem realisieren muss und zwar, indem ich ihn ausfülle, das heißt „das Minus“ „ins Plus“ umwandele. Das Kli/Gefäß ist ein riesiger negativer Wunsch oder “das Minus”. Ich mache darauf eine Einschränkung, dann baue ich den Schirm, der das Licht reflektiert, und trotz diesem inneren negativen Wunsch stelle ich die Füllung anderer über mein eigenes Verlangen. Folglich verwandele ich die Stelle, worin die Leere empfunden wird, in ein Instrument der Füllung des anderen oder des Schöpfers, was eigentlich dasselbe ist.

Auszug aus der 2. Lektion des Kongresses in St. Petersburg, 12.07.2013

Beitrag teilen:


Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Kommentare geschlossen.

shares