Studium, Arbeit und Verbreitung
Drei Fragen, die ich über das Studium, die Arbeit und die Verbreitung erhielt
Frage: Spielt es eine Rolle, wie viel Zeit ich für das Studieren aufwende - zwei Stunden oder eine halbe Stunde? Ziehe ich mehr Or Makif (umgebendes Licht an, wenn ich zwei Stunden studiere?
Meine Antwort: Es reicht aus, zwischen einer bis drei Stunden pro Tag zu studieren. Am wichtigsten ist Ihre Absicht, in der Sie studieren. Lesen Sie “Einführung in Talmud Eser Sefirot”, Abschnitte 10-20, wo dies besprochen wird. Sie sollten sich Ihre Zeit so einteilen, dass Sie die Hälfte davon für das Studieren und die Hälfte für die Verbreitung der Kabbala in der Welt verwenden. Und es ist am besten, beides in einer Gruppe zu tun - entweder physisch oder virtuell.
Frage: Nach den Kabbalaunterrichten sind wir mit dem Leben, der Arbeit oder der Schule konfrontiert Was sollte ich tun, wenn ich in der Schule bin?
Meine Antwort: Schieben Sie alle Gedanken über Kabbala beiseite und tun Sie nur, was Sie eigentlich tun müssen. Später werden Sie im Stande sein, beide richtig zu verbinden.
Frage: Kann ich verbreiten, selbst wenn ich noch nicht verstehe, worüber Kabbala spricht?
Meine Antwort: Das Verstehen wird schrittweise zu Ihnen kommen, genau in dem Ausmaße, wie Sie an der Verbreitung teilnehmen. Schauen Sie sich das Beispiel von Joshua an: er half Moshe, das Wissen zu verbreiten, Dinge zu ordnen, aber er studierte nicht für sich selbst. Indem er half, erwarb er das Wissen und wurde der Nachfolger von Moshe - der spirituelle Führer der Nation. Kabbala wird nicht durch den Fleiß und das intellektuelle Verstehen überliefert, sondern durch jemandes Verlangen, in diesen Erkenntnissen zu sein: Verlangen = Kli! Daher steht über Kabbala geschrieben: „Nicht der Kluge versteht (sondern derjenige, der danach verlangt).”
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Morgen Lektion, 27 . Juni 2008
Shamati 163 - Translation to German by Jonas and Pnina Zahler
Was die Autoren des Sohar sagten
Gehoert nach Ausgang des Schabat, Parschat Massei, 7. August 1948, Tel-Aviv
Was die Autoren des Sohar in ihrer geheimnisvollen Weise in Form von Moralitaet
ausdrueckten, haette auch anders gesagt werden koennen.
Sie waehlten diese Form, um klarzumachen, dass nicht die Weisheit der Thora,
sondern deren Geber gemeint ist.
Die Thora und deren Gebote sind vor allem dazu da, um sich mit ihrem Geber zu vereinen.
Da diese Form der Moralitaet dies am ehesten ausdrueckt, bedienten sie sich ihrer.
Oft jedoch bedienten sie sich der Form der Weisheit, um klarzustellen, dass es nicht nur um einfache Moralgebote ohne tiefergehende Weisheit geht.
Deshalb verwendeten sie beide Formen, wobei die eine auf die andere hinweist.
http://files.kabbalahmedia.info/video/ger_t_rav_rb-shamati-163-amru-baalei-zohar_2008-06-27_shiur_bb.wmv