Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Ich gebe – was will man noch mehr?

Eine Frage, die ich erhielt: Was sind die „Buchstaben“ im spirituellen Sinne?
Meine Antwort: Die Buchstaben sind Kräfte, die Eigenschaften der Höheren Einwirkung auf Malchut. Denn Malchut stellt die Versammlung aller Seelen dar.
Ihre Einheit soll alle 22 Buchstaben, sowie ihre 5 endlichen Formen (МАNZEPACH), einschließlich allerlei Formen aus der Tora beinhalten: vom ersten Wort „Am Anfang“ bis zum letzten Wort „Israel“.
Die Frage besteht darin, welcher Hauptbuchstabe, „das Hauptsignal“ dafür sorgt, das der Mensch die Korrektur unbedingt erreichen wird?
Sogar die Eigenschaften, welche in die Struktur Bina integriert sind, die alle Korrekturen verwaltet, sogar die Formen der Bitte an den Schöpfer und der Verbindung mit Ihm, solche Buchstaben wie Samech (ס) und Mem (מ), gewährleisten uns den Erfolg nicht.
Der Buchstabe „Samech“ bezeichnet den oberen Teil von Bina. Man könnte denken, es gäbe doch nichts darüber hinaus? Weil sie nichts für sich wünscht und nur das Geben, die Verbindung mit dem Gebenden anstrebt, sich über dem Wunsch aufhalten möchte, egal wie schwer das ist.
Der Buchstabe „Mem“ beinhaltet „Samech„, und außerdem die Wünsche der Anderen, um ihnen zu geben. Was will man mehr, wenn ich nichts für mich bekommen möchte, und gleich der Mutter bin, mich um die anderen sorge?
Die Eigenschaften „Samech“ und „Mem“ entsprechen allen Anforderungen des Gebens, sie entsprechen der Rückkehr aus dem Zittern und aus der Liebe. Warum können wir uns mit deren Hilfe nicht korrigieren? Woran mangelt es uns hier?
Es mangelt uns am Buchstaben Bet (ב), der den Segen symbolisiert, d.h. die wunderbare Eigenschaft, die besondere Kraft von oben. Es zeigt uns, dass die Vernunft, das Gefühl, ein Status oder die Berechnung keine Rolle spielen. Es führt uns nicht in die spirituelle Welt heraus.
Worin liegt dann der Sinn des Artikels über die Buchstaben aus dem Vorwort zum Buch Sohar? Er erklärt uns, wie notwendig der Segen für uns ist.

Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar. Das Vorwort, 14.12.2010

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