Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Fragen und Antworten

RavIch sollte mich immer daran erinnern, dass der böse Trieb vom Schöpfer gegeben wurde, denn „Es gibt nichts außer Ihm“. Wie soll ich diesem bösen Trieb begegnen? Er wurde mir zur Korrektur gegeben, damit ich ihn zum Guten wende.

Wann wird der böse Trieb zu einem guten? Dann, wenn ich das Üble mit dem Schöpfer korreliere.

Wie kann man enthüllen, dass der böse Trieb korrigiert wurde? Licht betritt die Verlangen, zwischen welchen sich kein Schirm befindet (keine Verbindung, gemeinsame Absicht und gegenseitige Fürsorge). Und so verwandelt das Licht den bösen Trieb (Egoismus) ins Gute, das dann den Raum zwischen uns erfüllt. Durch unsere Anstrengung das Or Makif anzuziehen – das korrigierende Licht – rufen wir den bösen Trieb herbei (Egoismus, Pharao, die Gegenseite des Schöpfers), welches sich verwandelt (in Geben, Liebe und Enthüllung des Schöpfers).

Wie können wir unsere ganze Arbeit dem Schöpfer zuschreiben? Alles kommt vom Schöpfer. Exil bedeutet, dass der Schöpfer verborgen ist. Die Arbeit im Exil bedeutet die Enthüllung des Schöpfers; das Exil zu verlassen bedeutet zu enthüllen „Es gibt Nichts außer Ihm“.

Was ist der Grund, dass die spirituelle Stimmung eine Bürde ist? Wenn der Mensch vergisst, dass er alles vom Schöpfer erhält. Und sobald der Mensch sich daran erinnert, dann wird sofort klar, wie man sich diesem vom Schöpfer gegebenen Zustand gegenüber verhalten und auf ihn reagieren soll.

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