Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Die Lenkung zu übernehmen

Eine Frage, die ich erhielt: Gibt es eine Verbindung zwischen der privaten und der allgemeinen Lenkung?

Meine Antwort: Ja, zwischen ihnen gibt es die zweiseitige Verbindung. Die allgemeine Lenkung ist mit den einzelnen Teilen verbunden und wirkt, im Einklang mit der Reaktion jedes Einzelnen, auf das System der Seelen ein.

Die Seelen, die sich im Kreis des Systems befinden, sollen im Endeffekt die einheitliche Linie bilden. Damit sie alle darin ihren Platz finden, benötigt man eben die private Lenkung.

Deshalb gibt es im System das Programm der allgemeinen und der privaten Lenkung, welches von oben nach unten gilt.

Das reicht aber nicht ganz. Es wird von jedem auch noch die Gegenreaktion erwartet. Dabei ist wichtig, inwiefern ich selbst vorankommen will und mich bemühe und ob ich die Kraft des Lichtes um die eigene Kraft ergänze?

Das Licht seinerseits stößt mich mit den Schlägen nach vorne, egal ob ich es möchte oder nicht. Dieser Prozess heißt „Beito“. Außerdem kann ich den Prozess selbst beschleunigen, ohne auf die Handlung des Lichtes zu warten.

Solche Beschleunigung heißt „Achischena“. Ich bringe meinen Wunsch in Übereinstimmung mit dem Wunsch des Schöpfers, der Korrektur und dem vollkommenen Zustand.

Meine ganze Arbeit besteht darin, die eigene Kraft einzubringen und die Kraft des Lichtes zu neutralisieren. Ich will das Programm der Lenkung übernehmen, verstehen und selbständig verwirklichen.

Dazu haben wir den Punkt im Herzen bekommen. Wir streben in Wirklichkeit danach, das Programm der Schöpfung zu erkennen und zu erfüllen.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Das Wesen der Religion und ihr Ziel“, 15.11.2010

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