Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Die Kongressmaterialien in sich aufnehmen

Frage: Sie sagten, dass es in den nächsten Tagen eher zu empfehlen ist, unseren inneren Punkt zu stärken, um die Einheit zu stärken, als sich in der Verbreitung zu engagieren …

Meine Antwort: Ich glaube, dass wir stetig, in unserer gesamten Freizeit, die Materialien über die wechselseitige Bürgschaft, Einheit, Gegenseitigkeit und Ganzheitlichkeit nochmals durchgehen sollten. Vielleicht ist es besser, die bearbeitete Fassung als die Originalversion zu verwenden, weil die Originale in einer speziellen Sprache geschrieben sind, die uns davon ablenkt, dieses Material direkt in unserem Leben zu erfahren. Vielleicht sollten wir schlicht den Kongress noch einmal ansehen.

Du solltest damit leben und es wieder und wieder durchgehen, um das stärkstmögliche Reshimo zu formen – das bedeutet Erinnerungen, Gefühle – und mit diesen Empfindungen arbeiten. Du wirst plötzlich entdecken, dass wir dort über Dinge gesprochen haben, die deiner Aufmerksamkeit entgangen sind, oder du hast sie möglicherweise in einem anderen Zusammenhang gehört, aus einer anderen Perspektive gesehen. Du solltest durchgehen, was dir dort passiert ist, und das mehrere Male.

Ich habe oft beobachtet, dass die Leute sehr selektiv zuhören. Gott helfe dir, etwas aus der Information herauszuziehen, die ich hineingelegt habe, nicht insgeheim in meinen Worten verborgen, sondern klar, wörtlich. In Wirklichkeit nehmen die Leute nicht mehr als 10 – 15 Prozent von dem auf, was sie hören. Ich persönlich ging jeden Tag mindestens zweimal jede Lektion mit Rabash nochmals durch ( Jede Lektion! Ich erwähne unsere Kongresse nicht einmal), neben der Tatsache, dass ich daran teilgenommen habe.

Ich machte auch einen Plan: Warum erklärt er genau auf diese Weise, wo sind Anfang und Ende, wie beginnt er eine Frage, wie beendet er sie, wie gelangt er von Anfang zum Ende, entwickelt die Thematik, stellt zusätzliche Fragen oder platziert einige unklare Aufgabenstellungen in der Mitte. Ich versuche, in seinen Kopf „einzudringen“, seinen Ansatz zu durchdringen. Als Ergebnis geschah es, dass ich dank dieser mechanischen Arbeit ihn zu fühlen begann und anfing, besser wahrzunehmen.

Es ist notwendig. Das meinte ich, als ich sagte, im Moment solltet ihr nichts anderes tun. Ihr wart es, wart diejenigen, die den Kongress erlebt haben und mittendrin waren, und die ihn nun gut in sich aufnehmen müssen.

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