Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Die Erinnerungen an das Licht

Eine Frage, die ich erhielt: Was ist ein Reschimo?

Meine Antwort: Reschimo ist (die informative Aufzeichnung) ein Eindruck, der im Kli/Wunsch nach dem Ausgang des Lichtes (das ihn früher ausfüllte) geblieben ist. Es sind die Lichter, die sich in Kelim/Wünschen befinden.

Was bedeutet „die Lichter sind aus dem Kli hinausgegangen“? Sie leuchten nicht wie früher, da es keinen Schirm, keine Verbindung zwischen dem Kli und dem Licht gibt, weshalb sie nur von weitem leuchten. Folglich wird gesagt, dass es im Kli nur ein wenig Licht gibt.

Somit sind die Reschimot den Erinnerungen ähnlich, die ich aus der Vergangenheit habe. Es ist nicht das Licht, das meinen Wunsch ausfüllt, wenn ich mit Hilfe des Schirmes die Verbindung mit dem Licht aufbaue, und wir uns zusammen verbinden, da der Schirm zwei Gegenteile miteinander verbinden kann.

Und wenn es keinen Schirm gibt, dann ist das Licht nicht mit dem Kli verbunden. Es befindet sich weiterhin im Kli und geht nicht verloren, wobei das Kli es nicht empfindet und es nicht zwingen kann, zu leuchten. Das Licht darin ist unspürbar – und es heißt „Reschimo“.

Wir sagen einfach, dass das Licht verschwunden ist, und uns ein Reschimo gelassen hat, aber in Wirklichkeit ist es nicht so. Das Licht blieb konstant und ist nicht verschwunden, aber wir empfinden es auf die Art und Weise, als ob es keine Verbindung zwischen dem Kli und dem Licht gäbe.

Aus dem Unterricht nach „Der Lehre der Zehn Sfirot“, 13.12.2010

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