Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Der Mensch, der in den Gewässern von Mutter Bina aufwächst

Frage: Wenn wir die Gruppe in Form der Gebärmutter für unser spirituelles Embryo bilden, ist es dann nötig, irgendwelche Freunde darin besonders zu behandeln?

Antwort: Es kann keine Absonderung oder Ungleichheit weder im Embryo, noch in der Gruppe geben. Alle sollen gleich sein. Dank unserer Unterschiede, bilden wir gerade das allgemeine Ganze: ein Embryo und eine Gebärmutter. Indem wir uns in der Hervorhebung der Eigenschaft des Gebens vereinigen, bilden wir die Gebärmutter. Nach  gemeinsamem Begreifen der Geringfügigkeit unserer Natur, bilden wir das Embryo.

Keiner von uns kann sich über den anderen erheben, obwohl es im Embryo besondere Teile gibt, denn es hat die Form des Menschen – Adam. Auch die Gebärmutter hat ihre eigene Form. Aber diese Form beruht auf der Gesamtheit unserer Vereinigung,  worin jeder Einzelne verschwindet und die Form des Gebens annimmt.

Und außerdem befindet sich das Embryo in  einem „Gewässer“, das es von den Wänden der Gebärmutter trennt. Die Gebärmutter grenzt nicht unmittelbar an, gibt dem Embryo keine genaue Form vor. Die Gebärmutter – Bina, ist die vollkommene Form, und nicht die Form des Menschen. Wenn sich das Embryo in Chassadim, in Barmherzigkeit einwickelt, dann bekommt es von der Gebärmutter solch eine Einwirkung, die es in den Menschen umwandelt, ihm die Form Adams gibt, der dem Schöpfer „ähnlich“ (Dome) ist. [127337]

Auszug aus dem Unterricht nach „der Lehre der Zehn Sefirot“, 12/02/14

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