Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Das spirituelle Gen, Teil 3

Frage: Was ist der Unterschied in der spirituellen DNA zwischen verschiedenen Menschen?

Meine Antwort: Die spirituelle DNA wird definiert nach dem Platz, wo eine Person sich im generellen System befindet. Die gesamte DNA setzt sich zusammen aus einem Wunsch, einer Form und einem Netzwerk, das Adam – ein Mensch genannt wird.

Frage: Was bestimmt, in welche Familie ein Mensch hinein geboren wird?

Meine Antwort: Die spirituelle DNA bestimmt, welche Eltern welches Kind in die Welt setzen, mit dem Ziel, es mit den optimalen Bedingungen für seine Selbstverwirklichung zu unterstützen. Sie sollten dabei helfen, sicherzustellen, dass sich seine spirituelle DNA entwickeln und sich mit anderer  DNA in ihrer vorgesehenen Form verbinden kann.

Frage: Gibt es so etwas wie eine spirituelle Genetik? Was lehrt sie?

Meine Antwort: Die spirituelle Genetik ist die Weisheit der Kabbala. Die spirituelle Genetik studiert genauso wie die wissenschaftliche Genetik die Wege der Entwicklung der DNA. Aber in der Praxis bestehen 99% davon in der korrekten, optimalen, praktischen und rationalen Nutzung der individuellen DNA und dem gemeinsamen Erbgut, das in Gruppen und Systemen miteinander verbunden ist.

Frage: Die materielle DNA ist erforderlich, um einen menschlichen Körper zu erschaffen. Wofür wird die spirituelle DNA gebraucht?

Meine Antwort: Die materielle DNA und die gesamte materielle Welt sind eine Illusion und existieren nur in unserer Fantasie. Sie bestehen solange, bis wir unsere spirituelle DNA in die Tat umsetzen. Das spirituelle Gen ist die tatsächlich existierende Grundlage der Schöpfung, das wir in Kraft setzen müssen.

Unsere Welt ist ein Traum, der derart gestaltet ist, dass wir die richtige Umsetzung der spirituellen DNA erreichen. Alles, was uns als materielle Welt erscheint, existiert in Wirklichkeit nicht. Selbst moderne Physiker stimmen dem zu. Die Physiker erkannten aus ihrem Studium der Materie, dass sie aus Photonen zusammengesetzt ist, die Wellen und Teilchen zugleich und absolut formlos sind. Und die Kombination dieser Partikel in der einen oder anderen Form hängt vom Betrachter ab. Diese Welt hat keine eigene Form, sie existiert einfach nicht.

Aus KabTV’s “Neues Leben” 7/12/16

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